Irak: Agusta Westsidestory

new york post 09.apr.2007 09.04.2007 17:12 Themen: 3. Golfkrieg Militarismus
»Ich musste sie raus nehmen«, GI quält sich über den »friendly fire« Mord am 04.mrz.2005.
new york post 09.apr.2007: 'I HAD TO TAKE THEM OUT': GITORMENT OVER '05 'FRIENDLY FIRE' SLAY
Spezialist Mario Lozano aus Manhattan erinnert sich an den Moment in Bagdad welcher sein Leben für immer veränderte, als er mit Augen »groß wie Äpfel,« ein Fahrzeug direkt auf ihn zu kam und er das Feuer eröffnete.

»Du hast eine Warnlinie, und du hast eine Gefahrenlinie, und du hast eine Tötungslinie«, sagt Lozano, spricht zum ersten Mal über den 04.März 2005 »friendly fire« Vorfall, bei welchem er von seiner Humvee MG Kanzel schoss und einen italienischen Journalisten traf und einen italienischen Dienstbeamten tötete.

Der Alptraum führt für Lozano, von New Yorks 69. kämpfenden Infanterieregiment dazu, dass er in der 15.KW 2007, in Abwesenheit von italienischen Beamten wegen Mordes angeklagt wird.

»Jeder innerhalb von 100 Meter ist bereits in der Gefahrenzone ... und du musst sie heraus nehmen« erzählte Lozano der New York Post in einem Appartement seines Bruders im Viertel Chelsea (Stadtteil Westside).

»Wenn du zögerst, kommst du in einer Kiste heim, und ich wollte nicht in einer Kiste heim kommen. Ich tat was jeder Soldat in meiner Lage tun würde.«

Die ausgelöste Maschinengewehrgarbe traf Giuliana Sgrena, welche gerade von ihren Entführern freigelassen worden war, in die Schulter und tötete den italienischen Dienstbeamten Nicola Calipari, welcher ihre Freilassung ausgehandelt hatte. Das Fahrzeug raste um ein Flugzeug nach Italien auf dem Flughafen von Bagdad zu erreichen, sagt Lozano.

Calipari hatte sich vor Sgrena auf dem Rücksitz geworfen, und wird als Held gefeiert. Tausende nahmen an seiner Beisetzung teil. Die italienische Regierung entschied sich zu dem ungewöhnlichen Schritt und klagt Lozano des »politischen Mordes« an.

Lozano, welcher durch eine interne USArmyuntersuchung reingewaschen wurde, besteht darauf, dass er alles nach dem Reglement getan hat. Er schaltete seinen 300 MW Kanzelstrahler ein und auf das Fahrzeug, was jeden Iraker dazu bringt auf die Bremsen zu treten.« Dann feuerte er Schüsse in den Boden und schließlich Schüsse in den Motor des Fahrzeuges.

Lozano sagte er hatte keine Wahl: Wie alle stöhnen, wusste er zu gut was eine Autobombe anrichten kann. Zwei Tage vorher starben »zwei gute Soldaten auf der Straße auf gleiche Weise,« sagte er.

Lozano sagt er erkennt, dass seine Chancen ein Polizist bei NYPD zu werden, wie sein jüngerer Bruder Emiliano, welcher beim 41. Revier ist, vorbei sind. Seine Ehe ist zerbrochen. Er wird medizinisch behandelt, was hilft mit der posttraumatischen Stressströrung fertig zu werden

Lozano und sein Vater Mario Sr, machen Sgrena eine Korrespondentin für die kommunistische Zeitung »Il Manifesto« für ihren Alptraum verantwortlich. Sie kritisieren sie dafür, dass sie nicht sichergestellt hat, dass die Aufenthaltsorte ihres Fahrzeuges der Army bekannt sind und dann einen Fehler in der Situation zu machen.

Sgrena (57) war jüngst in New York und hat ihr Buch »Friendly Fire: The Remarkable Story of a Journalist Kidnapped in Iraq, Rescued by an Italian Secret Service Agent, and Shot by U.S. Forces« beworben.

»Ich bin sicher ihr Leben ist nicht wie meines«, sagt ein bitterer Lozano, welch im Baugeschäft seines Vaters arbeitet, wenn ihn nicht gerade die National Garde zu Pflichten einberufen hat.

»Sie macht Geld. Sie ist bekannt. Während, ich mit der Tatsache leben muss, dass ein Typ getötet wurde, weil er sich nicht an die Regeln hielt und ich der Typ war, welcher den Abzug betätigte.

Aber Sgrena berichtet der New York Post«: »Ich mache kein Geld; Ich erzähle nur meine Geschichte davo was mir geschehen ist. Wenn sie ihre Gefühle ausdrücken wollen, so ist der einzige Weg dazu der Prozess. Ich will nicht, dass Mario Lozano der Sündenbock ist, aber er sollte kommen und seinen Standpunkt erklären.«

Die Regierungsversionen aus USA und Italien des Vorfalles erscheinen wie von verschiedenen Milchstraßen.

Die US Regierung sagt Sgrenas Fahrzeug fuhr mindestens 50 Miles / hour während die italienische Regierung sagt es war nähen bei 30 Miles / hour und es hätte gehalten, bevor es unter Feuer genommen wurde.

Die US Regierung behauptet es hätte Warnungen gegeben, aber Sgrena hat dies verneint, und sagte die Blitzlichter und die Kugeln, 58 sagt sie, zitiert nach italienischen Untersuchungen, kamen gleichzeitig.

Die US Army erklärte in der 14.KW 2007 ihr die Sache behandelnder Vertreter ist nicht erreichbar.

Die italienische Botschaft in Washington weigerte sich einen Kommentar abzugeben.*

Sgrena, welche die US Invasion kritisierte, hat öffentlich darüber nachgedacht, ob die Erschießung ein Auftragsmord war, darauf gerichtet den Bevölkerungen vorzuführen, dass die USA keine dritte Partei bei Verhandlungen mit Terroristen zulassen würde.

Später erklärte sie der New York Post: »Ich kann nicht sagen ob ich Ziel war Ich weiß es nicht. Mit dem Prozess biet sich die Möglichkeit diese Frage erneut zu stellen. Aber es war kein Unfall. Ich weiß nicht ob sie mich töten wollten oder mich nur warnen wollten.«

Selbst wenn Lozano schuldig gesprochen wird, die US Behörden würden ihn nicht ausliefern, da er durch Armyuntersuchungen reingewaschen ist, geben die Quellen an. Beim Prozess ist er durch einen italienischen Rechtsanwalt vertreten.


*Italian Ambassador Giovanni Castellaneta

Die Regierung Berlusconi hat die Bush Regierung bei der Beschaffung eines fingierten Kriegsgrundes gegen den Irak unterstützt. Nämlich beim Glaubhaftmachen, der aus der Botschaft des Nigers entwendeten und verfälschten Unterlagen welche den Kauf von yellow cakedurch das Saddamregime beweisen sollten. Dabei beteiligt war, der damalige Sicherheitsberater von Berlusconi und Aufsichtsratsvorsitzende von AgustaWestland, Gianni Castellaneta. Als Belohnung wird die Hubschrauberstaffel des nächsten US-Präsidenten bei Agusta Westland gekauft. In der Zeit des Vertragsabschlusses wurde Gianni Castellaneta Botschafter Italiens in den USA.

Botschafter Giovanni Castellaneta bei einem Dinner mit Kriegsversehrten.

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Ergänzungen

Botschafter Giovanni Castellaneta bei einem

Dinner mit Kriegsversehrten 09.04.2007 - 18:03
Botschafter Giovanni Castellaneta