Repression nach Lagerfeuer in Eckernförde
Am 2.4. brannte im Skaterpark in Eckernförde mal wieder ein kleines Feuerchen – irgendwer hatte wohl Bock auf eine kleine Party. Das passiert in der wärmeren Jahreszeit öfter. Eine Gruppe von ca. 20 jungen Linken und Punks feierte rund um das Feuer im Skatepark.
Doch keine Stunde und schon tauchten die Spielverderber in grün (oder nun dunkelblau) auf. Das passiert in Eckernförde auch öfter...
Doch keine Stunde und schon tauchten die Spielverderber in grün (oder nun dunkelblau) auf. Das passiert in Eckernförde auch öfter...
Polizeiübergriff in Eckernförde
Am 02.04. brannte im Skaterpark in Eckernförde mal wieder ein kleines Feuerchen – irgendwer hatte wohl Bock auf eine kleine Party. Das passiert in der wärmeren Jahreszeit öfter. Eine Gruppe von ca. 20 jungen Linken und Punks feierte rund um das Feuer im Skatepark.
Doch keine Stunde und schon tauchten die Spielverderber in grün (oder nun dunkelblau) auf.
Das passiert in Eckernförde auch öfter.
Normalerweise begnügen sich die Ordnungshüter_innen damit anzukündigen, dass das Feuer nun in Ruhe auszugehen hätte und die Jugendlichen danach zu verschwinden hätten. Diesmal hatten sie wohl aber ganz miese Laune – und riefen erst mal die Feuerwehr. Diese löschte den bösartigen Brandherd dann auch innerhalb kurzer Zeit – dafür brauchten sie immerhin knapp 10 Leute und 2 Einsatzfahrzeuge.
Der gutgelaunte Mob ließ sich davon allerdings eher weniger die Laune vermiesen, schließlich war die ganze Aktion auch schon ein wenig erheiternd. Angeheitert und laut singend ging‘s dann durch die Innenstadt.
Allerdings entwickelten sich die Cops zu echten Stealkern. Überall wo sich die Jugendlichen niederließen tauchten sie innerhalb kurzer Zeit wieder auf und rotteten sich zusammen. So entwickelte sich ein kleines Katz-und Mausspiel.... welches aber der guten Laune auch keinen Abbruch tat, schließlich macht so ein kleiner Spaziergang auch mal Spass.
Nach einiger Zeit hatte die Polizei so ca. 10 Wannen zusammen und fühlte sich nun mächtig genug dem bunten Treiben Einhalt zu gebieten. Sie stoppten die Gruppe bei der Holzbrücke am Hafen und nahm willkürlich eine Person fest.
Kurze Zeit später nahmen sie eine weitere Person fest. Sie verteilten willkürlich Platzverweise, die sich zum Teil gründlich widersprachen ( Platzverweis für die Holzbrücke, aber wer geht kommt ins Gewahrsam!?). Beleidigungen, Schubserein und rumgepose mit den Knüppeln ging nun weiter - da schien dieser kleine Mob von Jugendlichen mit ein wenig Gesang ja schon stark an der Autorität der Polizei gekratzt zu haben, wenn sie nun so materialistisch auftreten mussten.
Leider endete für zwei Personen so der Abend im Polizeigewahrsam. Eine Person wurde wegen angeblicher Beleidigung unrechtmäßig brutal festgenommen und dabei verletzt – im Gewahrsam wurde die Person zudem homophob beleidigt. Warum die zweite Person ins Gewahrsam kam ist unklar.
Die Polizei kündigte zu dem an, zwei weitere Personen wegen Beleidigung („Bulle“) anzuzeigen (wäre ein lustiger Porzess). Außerdem kündigte ein weiterer unerfahrener Staatsbüttel an, alle Anwesenden (nebst einigen Unbeteiligten) wegen „Landfriedensbruch“ anzuzeigen.
Wenn es zu so einem Verfahren kommt, hoffen wir alle auf eure Aufmerksamkeit und Solidarität.
Denn: solch ein Anklagepunkt kann nur mit der offensichtlichen Fälschung von Beweisen aufrechterhalten werden. Damit wurde sich der Polizeistaat der BRD selber ordentlich vorführen. Wir werden einen solchen Prozess kollektiv, politisch und kreativ führen.
Bedenklich ist die Überreaktion der Polizei in jedem Fall. Innerhalb einer Stunde hatten sie für eine kleine Gruppe feiernder Jugendlicher mindestens(!) 10 Dienstfahrzeuge und ein Zivil-Fahrzeug rangekarrt.
Durch brutales Verhalten taten sich vor allem die Zivilpolizisten und die jungen Polizeiauszubildenen hervor.
Wenn mensch bedenkt, dass die Stadt mithilfe der Firma "intersafe" (welche von Zeit zu Zeit gerne mal ihre Befugnisse überschätzt) schon seit Jahren Jugendliche und Punks im Sommer vom Strand vertreibt, dass diese Feuer im Park regelmäßiger Bestandteil der Jugendkultur Eckernfördes sind, kann mensch mit einem heißen Sommer rechnen!
Die Betroffenen kündigten jedenfalls an, dass sie sich von derartiger Polizeiwillkür nicht einschüchtern lassen werden.
Sie werden weiterhin den öffentlichen Raum nutzen und die Vertreibung durch die Stadt Eckernförde nicht einfach so hinnehmen. Wenn kollektive, unangemeldete und unkommerzielle Treffen im öffentlichen Raum derartig kriminalisiert werden, zeigt sich deutlich für wen die Stadt da ist!
Die Vertreibung von unliebsamen Jugendlichen ist hierbei in einem Zusammenhang mit umsich greifender Überwachung, dem Aufbau steriler Innenstädte und mit den Angriffen auf linke Freiräume zu sehen!
Gegen Polizeiwillkür und Überwachungsstaat – für buntes, unkontrolliertes Leben!
Freiräume werden nicht erbettelt, sondern erkämpft!
P.S.: Zum nächsten Feuer im Skaterpark seid ihr natürlich alle eingeladen!
Am 02.04. brannte im Skaterpark in Eckernförde mal wieder ein kleines Feuerchen – irgendwer hatte wohl Bock auf eine kleine Party. Das passiert in der wärmeren Jahreszeit öfter. Eine Gruppe von ca. 20 jungen Linken und Punks feierte rund um das Feuer im Skatepark.
Doch keine Stunde und schon tauchten die Spielverderber in grün (oder nun dunkelblau) auf.
Das passiert in Eckernförde auch öfter.
Normalerweise begnügen sich die Ordnungshüter_innen damit anzukündigen, dass das Feuer nun in Ruhe auszugehen hätte und die Jugendlichen danach zu verschwinden hätten. Diesmal hatten sie wohl aber ganz miese Laune – und riefen erst mal die Feuerwehr. Diese löschte den bösartigen Brandherd dann auch innerhalb kurzer Zeit – dafür brauchten sie immerhin knapp 10 Leute und 2 Einsatzfahrzeuge.
Der gutgelaunte Mob ließ sich davon allerdings eher weniger die Laune vermiesen, schließlich war die ganze Aktion auch schon ein wenig erheiternd. Angeheitert und laut singend ging‘s dann durch die Innenstadt.
Allerdings entwickelten sich die Cops zu echten Stealkern. Überall wo sich die Jugendlichen niederließen tauchten sie innerhalb kurzer Zeit wieder auf und rotteten sich zusammen. So entwickelte sich ein kleines Katz-und Mausspiel.... welches aber der guten Laune auch keinen Abbruch tat, schließlich macht so ein kleiner Spaziergang auch mal Spass.
Nach einiger Zeit hatte die Polizei so ca. 10 Wannen zusammen und fühlte sich nun mächtig genug dem bunten Treiben Einhalt zu gebieten. Sie stoppten die Gruppe bei der Holzbrücke am Hafen und nahm willkürlich eine Person fest.
Kurze Zeit später nahmen sie eine weitere Person fest. Sie verteilten willkürlich Platzverweise, die sich zum Teil gründlich widersprachen ( Platzverweis für die Holzbrücke, aber wer geht kommt ins Gewahrsam!?). Beleidigungen, Schubserein und rumgepose mit den Knüppeln ging nun weiter - da schien dieser kleine Mob von Jugendlichen mit ein wenig Gesang ja schon stark an der Autorität der Polizei gekratzt zu haben, wenn sie nun so materialistisch auftreten mussten.
Leider endete für zwei Personen so der Abend im Polizeigewahrsam. Eine Person wurde wegen angeblicher Beleidigung unrechtmäßig brutal festgenommen und dabei verletzt – im Gewahrsam wurde die Person zudem homophob beleidigt. Warum die zweite Person ins Gewahrsam kam ist unklar.
Die Polizei kündigte zu dem an, zwei weitere Personen wegen Beleidigung („Bulle“) anzuzeigen (wäre ein lustiger Porzess). Außerdem kündigte ein weiterer unerfahrener Staatsbüttel an, alle Anwesenden (nebst einigen Unbeteiligten) wegen „Landfriedensbruch“ anzuzeigen.
Wenn es zu so einem Verfahren kommt, hoffen wir alle auf eure Aufmerksamkeit und Solidarität.
Denn: solch ein Anklagepunkt kann nur mit der offensichtlichen Fälschung von Beweisen aufrechterhalten werden. Damit wurde sich der Polizeistaat der BRD selber ordentlich vorführen. Wir werden einen solchen Prozess kollektiv, politisch und kreativ führen.
Bedenklich ist die Überreaktion der Polizei in jedem Fall. Innerhalb einer Stunde hatten sie für eine kleine Gruppe feiernder Jugendlicher mindestens(!) 10 Dienstfahrzeuge und ein Zivil-Fahrzeug rangekarrt.
Durch brutales Verhalten taten sich vor allem die Zivilpolizisten und die jungen Polizeiauszubildenen hervor.
Wenn mensch bedenkt, dass die Stadt mithilfe der Firma "intersafe" (welche von Zeit zu Zeit gerne mal ihre Befugnisse überschätzt) schon seit Jahren Jugendliche und Punks im Sommer vom Strand vertreibt, dass diese Feuer im Park regelmäßiger Bestandteil der Jugendkultur Eckernfördes sind, kann mensch mit einem heißen Sommer rechnen!
Die Betroffenen kündigten jedenfalls an, dass sie sich von derartiger Polizeiwillkür nicht einschüchtern lassen werden.
Sie werden weiterhin den öffentlichen Raum nutzen und die Vertreibung durch die Stadt Eckernförde nicht einfach so hinnehmen. Wenn kollektive, unangemeldete und unkommerzielle Treffen im öffentlichen Raum derartig kriminalisiert werden, zeigt sich deutlich für wen die Stadt da ist!
Die Vertreibung von unliebsamen Jugendlichen ist hierbei in einem Zusammenhang mit umsich greifender Überwachung, dem Aufbau steriler Innenstädte und mit den Angriffen auf linke Freiräume zu sehen!
Gegen Polizeiwillkür und Überwachungsstaat – für buntes, unkontrolliertes Leben!
Freiräume werden nicht erbettelt, sondern erkämpft!
P.S.: Zum nächsten Feuer im Skaterpark seid ihr natürlich alle eingeladen!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Update auf Polizeistaat 2.0
Heute haben wir uns in der Stadt zum (mal ganz "unpolitischen") Fußballspielen verabredet, eigentlich auf dem Rathausmarkt, da hier aber schon vorher diverse Polizeikontrollen stattfanden, sind wir auf den Skatepark ausgewichen. Dort wurden wir nach 15 Minuten mit ca. 15 Leuten von ca. 15 Beamten in fünf Streifenwagen kontrolliert und durchsucht. Zumindest nahm sich ein Polizist die Zeit, ausführlich den Grund der Maßnahme zu erklären: Der Skatepark und die gesamte Innenstadt, auch einige andere Bereiche in Eckernförde, sind zum "gefährlichen Ort" erklärt worden, weil dort in letzter Zeit so viele Straftaten verübert worden sein sollen (ich weiß von nichts, kann aber auch nicht das Gegenteil beweisen). An den "gefährlichen Orten" können nach dem Schleswig-Holsteinischen Landesverwaltungsgesetz (LVwG) ohne konkreten Tatverdacht Personalienfeststellungen und Durchsuchungen stattfinden. Weil's so schön war wurden einige Personen heute gleich mehrfach kontrolliert. Insgesamt war die Polizei aber merklich ruhiger als am Montag, wohl auch, weil nicht ausschließlich Personen aus dem linken Spektrum anwesend waren.
Ich schätze, dass die Kontrollen im Stadtgebiet wegen der "Gefährlichkeit" noch eine Weile anhalten werden und es hier auch noch diverse Auseinandersetzungen geben wird. Soweit relevant werden wir das hier berichten.
natürlich politisch
nicht nur das eckern ein überwachungskaff ist, in dem eine private security-firma sich das gewaltmonopol aneignet und dies auch widerspruchslos von den cops und der justiz hingenommen wird, nein es machen sich auch faschos breit, die sich selbst als gewaltlos darstellen( is ja klar), und dann wiederrum menschen angreifen und zusammenknüppeln.
wir brauchen unterstützung und solidarität, denn mit staat und nazis kommen wir gleichzeitig nicht klar!
es gibt kein ruhiges hinterland!!!!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
kein Privatleben im Polizeistaat — egal
Langsam... — reichts!
Mir — reichts auch!
@ Langsam reichts — Hirnbeschränkende Maßnahme
Schleichender Prozess — vf04
bürgerheuchelei — deinemudda
Zu "Langsam reichts!" — name
Tanz in den Mai...?! — Dancing Queen
waffen fuer eckernfoerde! — horkheimer
skate and destroy — hols denn
@Mir — ander.s
ähnliche Dinge... — ANTI-IMP
@ ANTI-IMP — Dr. F.
keine seltenheit — delmenhorster
auszubildende cops sind das schlimmste!!! — x
Man braucht sich... — Fremder Inder Nacht