Nazi-Schmierereien an Falken-Jugendzentrum
In der Nacht auf Montag den 2. April malten Rechtsextremisten erneut neo-nazistische Symbole an das Tor des linken Jugendzentrum Anton-Schmaus-Haus (ASH) im Berliner Bezirk Neukölln, Ortteil Britz-Süd. Sie hinterließen ein Hakenkreuz, ein Keltenkreuz und die Slogans „Smash Antifa“ und ANB, was auf die Neonazi-Vereinigung „Autonome Nationalisten Berlin“ hindeutet.
Bereits mehrere Male wurde das vom Kinder- und Jugendverband Sozialistische Jugend – Die Falken betriebene, einzige linke Jugendzentrum im Süden Neuköllns, Opfer rechtsextremer Aktionen. Zuletzt wurden in der Nacht zum 3. Oktober rechtsextreme Parolen an den Zaun geschmiert. Ende November 2006 sammelte sich eine Gruppe von gut 40 Neonazis auf dem nahegelegenen U-Bahnhof Britz-Süd. Kleinere Nazi-Gruppen checkten die Lage aus. Nur durch ein Eingreifen der Polizei konnte damals ein Angriff verhindert werden.
Die neuesten Schmierereien passierten drei Tage nachdem die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) im ASH einen Vortrag über rechtsextremistische Strukturen in Neukölln gehalten hatte. Sie sind ein Zeichen für die andauernde Existenz von Neonazi-Strukturen im Süden Neuköllns.
Als Konsequenz aus den den rechtsextremen Aktivitäten im letzten Jahr haben die Neuköllner Falken 2007 ein umfangreiches antifaschistisches Bildungs- und Kulturprogramm begonnen und arbeiten in mehreren lokalen Bündnissen mit. Auch die Veranstaltung in Kooperation mit dem Team der Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) war Teil dieser Kampagne.
Bereits mehrere Male wurde das vom Kinder- und Jugendverband Sozialistische Jugend – Die Falken betriebene, einzige linke Jugendzentrum im Süden Neuköllns, Opfer rechtsextremer Aktionen. Zuletzt wurden in der Nacht zum 3. Oktober rechtsextreme Parolen an den Zaun geschmiert. Ende November 2006 sammelte sich eine Gruppe von gut 40 Neonazis auf dem nahegelegenen U-Bahnhof Britz-Süd. Kleinere Nazi-Gruppen checkten die Lage aus. Nur durch ein Eingreifen der Polizei konnte damals ein Angriff verhindert werden.
Die neuesten Schmierereien passierten drei Tage nachdem die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) im ASH einen Vortrag über rechtsextremistische Strukturen in Neukölln gehalten hatte. Sie sind ein Zeichen für die andauernde Existenz von Neonazi-Strukturen im Süden Neuköllns.
Als Konsequenz aus den den rechtsextremen Aktivitäten im letzten Jahr haben die Neuköllner Falken 2007 ein umfangreiches antifaschistisches Bildungs- und Kulturprogramm begonnen und arbeiten in mehreren lokalen Bündnissen mit. Auch die Veranstaltung in Kooperation mit dem Team der Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) war Teil dieser Kampagne.
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Ergänzungen
Nazi-Kundgebung am Freitag am U-Bhf. Rudow
Interessant sind in diesem Zusammenhang auch noch die zunehmenden Aktivitäten militanter Nazis im südlichen Umland von Berlin (angrenzend an Berlin-Neukölln):
Nazi-Angriff in Blankenfelde (18.12.2006)
3 rechte Übergriffe in Teltow-Fläming am Wochenende (19.03.2007)
berliner zeitung
Falken-Heim beschmiert
Neonazis haben Dienstagnacht das Britzer Anton-Schmaus-Haus beschmiert. Entdeckt wurden ein Hakenkreuz, das Zeichen ANB (für Autonome Nationalisten Berlin) und der Slogan "Smash Antifa". Das von der SPD-Jugend "Die Falken" betriebene Jugendzentrum war öfter Ziel von Neonazi-Anschlägen. "Wir lassen uns nicht einschüchtern", sagte Jessica Eitelberg von den Falken. Vermutet wird, dass die Schmierereien eine Reaktion auf ein antifaschistisches Bildungsprogramm sind, das lokale Bündnisse anbieten. Am Wochenende hatte die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus einen Vortrag über rechtsextremistische Strömungen in Neukölln gehalten. (mm.) Berliner Zeitung, 04.04.2007
Presse dazu
Nazi-Parolen an Jugendzentrum
Rechtsextreme Graffiti bei den "Falken"
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
es ist leider nicht nur in berlin so — das orte
eigeninitiative — zwanziger