LP: Solikonzert für abgeschobene Familie
Am Freitag, den 09.03.2007, fand ein Solidaritätskonzert für eine aus Lippstadt abgeschobene Familie statt.
Auch ein halbes Jahr nach ihrer Abschiebung ins Kosovo bewegt das Schicksal der Familie Zeneli noch immer viele Menschen in Lippstadt. Von einem Ende der Proteste kann nicht die Rede sein: Mit über 200 Zuhörern war am Freitag das Solidaritätskonzert in der Werkstatt fast ausverkauft. Zum Konzert konnten mehrere Nachwuchsbands gewonnen werden, unentgeltlich aufzutreten. Der Erlös kommt den Zenelis zugute.
Vor Konzertbeginn wurde über die aktuelle Lage der Familie berichtet: Der Familie geht es zurzeit nicht gut, die Mutter ist schwer krank und liegt im Krankenhaus, die notwendige medizinische Versorgung kann dort kaum gewährleistet werden; der Vater ist arbeitslos. Zurzeit müssen sie deshalb bei einem Bruder des Vaters unterkommen.
Solidarität und Hilfe für die Familie Zeneli ist also dringend geboten. Hoffnung gibt es noch: über den Verbleib im Kosovo bzw. eine eventuelle Rückkehr nach Deutschland steht noch eine Entscheidung des zuständigen Petitionsausschusses aus. Unabhängig davon gab und gibt es verschiedene Soliaktionen, bei denen versucht wird, deutliche Akzente gegen diese Abschiebung sowie Abschiebung generell zu setzen.
Das Konzert am Freitag war Teil dieser Solidaritätsarbeit. Das Programm war sehr vielseitig: Rock´n´Roll gab´s von den Fleshcookies, Breakdanceeinlagen von Sudden Death und Hip Hop u.a. von Tunnelblick Music. Alle Künstler zeigten sich mit der abgeschobenen Familie solidarisch und forderten das Publikum auf, sich für die Familie einzusetzen.
In einer letzten Ansprache an dem Abend wurde mit Bezug auf eine Abschiebung in der vergangenen Woche in Soest noch darauf hingewiesen, dass das Schicksal der Familie Zeneli kein Einzelschicksal ist, sondern vielmehr als Alltag der bundesdeutschen Abschiebemaschinerie zu betrachten ist.
Vor Konzertbeginn wurde über die aktuelle Lage der Familie berichtet: Der Familie geht es zurzeit nicht gut, die Mutter ist schwer krank und liegt im Krankenhaus, die notwendige medizinische Versorgung kann dort kaum gewährleistet werden; der Vater ist arbeitslos. Zurzeit müssen sie deshalb bei einem Bruder des Vaters unterkommen.
Solidarität und Hilfe für die Familie Zeneli ist also dringend geboten. Hoffnung gibt es noch: über den Verbleib im Kosovo bzw. eine eventuelle Rückkehr nach Deutschland steht noch eine Entscheidung des zuständigen Petitionsausschusses aus. Unabhängig davon gab und gibt es verschiedene Soliaktionen, bei denen versucht wird, deutliche Akzente gegen diese Abschiebung sowie Abschiebung generell zu setzen.
Das Konzert am Freitag war Teil dieser Solidaritätsarbeit. Das Programm war sehr vielseitig: Rock´n´Roll gab´s von den Fleshcookies, Breakdanceeinlagen von Sudden Death und Hip Hop u.a. von Tunnelblick Music. Alle Künstler zeigten sich mit der abgeschobenen Familie solidarisch und forderten das Publikum auf, sich für die Familie einzusetzen.
In einer letzten Ansprache an dem Abend wurde mit Bezug auf eine Abschiebung in der vergangenen Woche in Soest noch darauf hingewiesen, dass das Schicksal der Familie Zeneli kein Einzelschicksal ist, sondern vielmehr als Alltag der bundesdeutschen Abschiebemaschinerie zu betrachten ist.
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