Jüdischer Friedhof geschändet
In Diespeck bei Neustadt an der Aisch ist ein jüdischer Friedhof von Unbekannten geschändet worden. In dem Friedhof, der im 18. Jahrhundert angelegt wurde, wurden ca. 60 Grabsteine, zum Großteil irreparabel zerstört.
Die Täter müssen irgendwann seit Ende Januar über die hohen Friedhofsmauern geklettert sein und haben dann ihrer Zerstörungswut freien Lauf gelassen. Die Verwüstungen sind erst am Wochenende einem Betreuer bei einem Kontrollgang aufgefallen, der Friedhof ist nur selten für Führungen geöffnet.
Die Täter müssen irgendwann seit Ende Januar über die hohen Friedhofsmauern geklettert sein und haben dann ihrer Zerstörungswut freien Lauf gelassen. Die Verwüstungen sind erst am Wochenende einem Betreuer bei einem Kontrollgang aufgefallen, der Friedhof ist nur selten für Führungen geöffnet.
Da im Friedhof keinerlei Schmierereien oder Kennzeichen mit politischem Hintergrund vorgefunden wurden, spricht die Polizei davon dass es auch purer Vandalismus als Motiv gewesen sein kann. Dies ist allerdings eine gewagte Theorie. Es ist doch sehr unwahrscheinlich das ein paar Personen auf die Idee kommen einen jüdischen Friedhof aufzusuchen, der am Ortsausgang liegt, dann über die hohen Mauern einsteigen und dann aus Spaß mal eben so 60, zum Teil sehr große Grabsteine zerstören. Das die Polizei Verbrechen mit rechtsradikalem und antisemitischen Hintergrund oft versucht zu vertuschen oder klein zu halten ist aber gängige Praxis in der BRD. So wird dann entweder von Einzeltäter gesprochen oder es werden aus rechtsradikalen Übergriffen unpolitische Trunkenheits -Schlägereien gemacht.
Doch immerhin der Sonntagsblitz, die Sonntagszeitung in Mittelfranken, hat registriert das sich in Neustadt an der Aisch und Umgebung eine rechtsextreme Szene ansammelt und etabliert.
So hat es die rechtsextreme NPD vor allem in dem letzten Jahr geschafft, ein Sammelbecken für die einzelnen Nazigruppierungen in der Umgebung zu werden. Im vergangenen November machte die NPD zum ersten mal seit langer Zeit wieder Infostände in Neustadt und auch Bad Windsheim. Auch wenn diese auf kein Interesse in der Bevölkerung stießen wurden sie Stillschweigend akzeptiert. Seit dem findet laut NPD auch wieder ein regelmäßiger Stammtisch in Neustadt statt. Im Januar veranstaltete die NPD in Neustadt ein Stützpunkt- Gründung. Seit her haben die Nazis in Neustadt eine lokale Struktur die sich um die in Rockenbach ansässige Jasmin O. dreht. Ziel der NPD ist es noch in diesem Jahr einen eigenen Kreisverband in der Region zu gründen, bis jetzt gehört dieser noch zum Kreisverband Fürth/Neustadt an der Aisch.
Positive Signale kommen aber auch aus Neustadt so hat sich nach einem NPD Infostand ende Januar ein Bündnis gegen Rechts gebildet, welches es den Nazis in Zukunft hoffentlich nicht mehr so leicht machen wird sich in Neustadt an der Aisch und Umgebung auszubreiten.
Doch immerhin der Sonntagsblitz, die Sonntagszeitung in Mittelfranken, hat registriert das sich in Neustadt an der Aisch und Umgebung eine rechtsextreme Szene ansammelt und etabliert.
So hat es die rechtsextreme NPD vor allem in dem letzten Jahr geschafft, ein Sammelbecken für die einzelnen Nazigruppierungen in der Umgebung zu werden. Im vergangenen November machte die NPD zum ersten mal seit langer Zeit wieder Infostände in Neustadt und auch Bad Windsheim. Auch wenn diese auf kein Interesse in der Bevölkerung stießen wurden sie Stillschweigend akzeptiert. Seit dem findet laut NPD auch wieder ein regelmäßiger Stammtisch in Neustadt statt. Im Januar veranstaltete die NPD in Neustadt ein Stützpunkt- Gründung. Seit her haben die Nazis in Neustadt eine lokale Struktur die sich um die in Rockenbach ansässige Jasmin O. dreht. Ziel der NPD ist es noch in diesem Jahr einen eigenen Kreisverband in der Region zu gründen, bis jetzt gehört dieser noch zum Kreisverband Fürth/Neustadt an der Aisch.
Positive Signale kommen aber auch aus Neustadt so hat sich nach einem NPD Infostand ende Januar ein Bündnis gegen Rechts gebildet, welches es den Nazis in Zukunft hoffentlich nicht mehr so leicht machen wird sich in Neustadt an der Aisch und Umgebung auszubreiten.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Polizeimeldung
Bisher unbekannte Täter richteten auf dem jüdischen Friedhof bei Diespeck (Landkreis Neustadt/Aisch - Bad Windsheim) eine Spur der Verwüstung an. Etwa sechzig - teilweise Jahrhunderte alte - Grabsteine wurden mutwillig umgeworfen. Mehr als die Hälfte der betroffenen Steine wurde hierbei irreparabel zerstört. Die Kriminalpolizei Ansbach hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Die Zerstörungen auf dem etwas außerhalb auf einer Anhöhe im 18. Jahrhundert angelegten Friedhof wurden von einem ehrenamtlichen Betreuer bei einem Kontrollgang festgestellt. Die Begräbnis- und Erinnerungsstätte wird seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr für Beisetzungen genutzt.
Die Täter waren in der Zeit seit Ende Januar 2007 offenbar über die Friedhofsmauer geklettert und ließen ihrer Zerstörungswut auf dem gesamten Areal freien Lauf. Auch elf Gedenksteine eines dort befindlichen Kriegerdenkmals für im I. Weltkrieg gefallene Soldaten jüdischen Glaubens wurden umgestoßen. Lediglich das Taharahaus (Gebäude für rituelle Waschungen) wurde nicht beschädigt. Die Ermittlungen der Kripo Ansbach laufen in alle Richtungen. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere Zehntausend Euro - weit schwerer wiegt allerdings der Verlust historischen Kulturgutes.
Die Polizei ist bei der Aufklärung der Tat auch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen: Wem sind seit Ende Januar Personen oder Fahrzeuge am Friedhof oder der von Diespeck nach Dettendorf führenden Kreisstraße aufgefallen. Möglicherweise können Zeugen den Tatzeitraum eingrenzen. Sachdienliche Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst über Tel. 0911 / 2112-3333 oder an jede andere Polizeidienststelle. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat oder zur Täterfestnahme führen, wurde seitens des Bayerischen Landeskriminalamtes eine Belohnung in Höhe 2.500 Euro ausgesetzt. Die Auslobung gilt nicht für Personen, zu deren Berufspflicht die Verfolgung von Straftaten gehört. Die Gemeinde Diespeck hat die Belohnung inzwischen um 1.000 Euro erhöht.
Quelle: Polizeipresse / nah
Redok
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Vermutung
@Besserwisser