Ungdomshuset-Soli in Berlin-Marzahn
Berlin Marzahn-Hellersdorf: In der vergangenen Nacht, vom Sonntag zum Montag, wurde im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf auf die Räumung des Ungdomshuset aufmerksam gemacht und Solidarität mit den AktivistInnen vor Ort bekundet.
Entlang der beiden Hauptstraßen Richtung Innenstadt, der Märkischen Allee und der B1 wurden Transparente mit Sprüchen wie „Ungdomshuset überall“ und „Solidarität nach Kopenhagen“ an Brücken befestigt.
:: Linke Freiräume erkämpfen und verteidigen! ::
:: Ungdomshuset ist überall! ::
:: Linke Freiräume erkämpfen und verteidigen! ::
:: Ungdomshuset ist überall! ::
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Ergänzungen
10.3. Solidemo für das Ungdomshuset in Berlin
Samstag, 10.03.07 - 18Uhr - S-Bhf. Hackescher Markt
Wir sind alle Ungdomshuset! Was geht in Kopenhagen? Am Donnerstag, den 1.3. räumte die dänische Polizei mit AntiTerrorEinheiten und mehreren Hundertschaften das “Ungdomshuset” (deutsch: Jugendhaus) in Kopenhagen. Das “Ungdomshuset” war ein unkommerzieller Freiraum, der 1982 erkämpft und seitdem von Jugendlichen selbst verwaltet wurde. Es fanden Konzerte, Parties, politische Aktionen und diverse andere soziale und kulturelle Veranstaltungen statt. 2001 verkaufte die Stadt das Haus gegen den Willen der Nutzer an die rechte christliche Sekte “Faderhuset”. In erster Linie beabsichtigte “Faderhuset” mit dem Kauf, der selbstbestimmten Jugendkultur Kopenhagens ihren größten Freiraum zu nehmen. Das “Ungdomshuset” sollte von Anfang an geschlossen werden. Seit der Räumung befindet sich Kopenhagen im Ausnahmezustand. Es kam zu stundenlangen Straßenschlachten zwischen Jugendlichen, AktivistInnen und AnwohnerInnen einerseits und der Polizei andererseits. PolizistInnen aus ganz Dänemark und sogar Schweden wurden eingesetzt, um das “Eigentumsrecht” der Herrschenden mit allen Mitteln durchzusetzen. Die Menschen wehrten sich mit Steinen, Molotov-Cocktails, brennenden Barrikaden und all ihrer Wut gegen diesen Polizeiangriff. Bis Sonntag wurden über 600 unserer Leute verhaftet. Dennoch gehen die Aktionen weiter. Überall und auch in Berlin sind selbstbestimmte Freiräume ein Dorn im Auge der Herrschenden und ständig von Räumung und Repression bedroht.
Die Räumung des Ungdomshuset war ein Angriff auf uns alle. Wir sind alle Ungdomshuset! Deshalb: Alle raus auf die Straße! Zeigt Solidarität mit den Jugendlichen in Kopenhagen!
polizeibericht
Etwa 100 der linken Szene zugehörige Personen haben sich in der vergangenen Nacht gegen 23 Uhr 30 zu einer Demonstration im Zusammenhang mit der Räumung des „Ungdomshuset“ in Kopenhagen gesammelt. Der Aufzug bewegte sich über die Voigt- in die Rigaer Straße, wo durch vereinzelte Steinwürfe zwei Fensterscheiben eines Lebensmittelmarktes beschädigt wurden, und löste sich nach rund 20 Minuten auf.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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Sorry... — egal