Bilder zur SIKO 07 - Auf nach Heiligendamm

no nato 12.02.2007 16:35 Themen: G8 Heiligendamm Militarismus SiKo München
An der Demonstration gegen die NATO-Kriegskonferenz beteiligten sich mindestens 5000 Menschen. Gute und Powervolle Stimmung auf der gesamten Demo - 1000 Menschen im internationalistischen Block!

Ein kurzer Aufruf zu Rostock-Laage + Bilder von der Demo am Samstag den 10.02.2007 in München
Die Mobilisierung gegen den G8 steht und fällt mit ihrer lokalen Verankerung in den einzelnen Städten und Regionen: Deshalb versuchen wir in München, an einer Bündelung der radikalen Kräfte mitzuwirken und gleichzeitig in Austausch mit einer breiteren Linken zu treten, da wir nur in einer spektrenübergreifenden Diskussion und Mobilisierung die Möglichkeit sehen, breite gesellschaftliche Prozesse loszutreten. Hier können wir praktisch und bündnispolitisch an die Erfahrungen von 5 Jahren gemeinsamer Mobilisierung gegen die Siko anknüpfen. Wir wollen die Mobilisierung gegen die Siko 2007 zu einem Auftakt gegen den G8-Gipfel machen. Denn in Zeiten des globalen Krieges besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Tagung der Kriegsstrategen und der Selbststilisierung der Herrschenden an der Ostsee wenige Monate später.

Die Proteste gegen diesen Gipfel eröffnen die Chance, linken Widerstand wieder sichtbarer zu machen, da sich unterschiedliche Kämpfe um Befreiung weltweit an einem solchen Kristallisationspunkt zusammenbringen lassen. Für uns sind die Proteste gegen den G8 somit eine Etappe auf dem Weg zur Entwicklung einer neuen internationalistischen Praxis. Hier können weltweite Kämpfe für gerechte globale Verteilung von Lebensgrundlagen und antikapitalistische Kämpfe gegen Prekarisierung und Sozialabbau verbunden werden. Hier müssen der Widerstand gegen den globalen Krieg und die Militarisierung der Gesellschaften, die Proteste gegen institutionellen Rassismus und Lager, die Auflehnung gegen patriarchale Zustände und die Organisierung gegen Faschismus, Antisemitismus und nationalistische Formierung nicht nur Beiwerk sondern integraler Bestandteil sein.

Als konkrete Angriffsfläche für Blockaden gegen den G8 bietet sich der Flughafen Rostock Lage bei Heiligendamm zu Beginn des G8-Treffens in besonderer Weise an: Zum Einen weil die Blockade des Flughafens eine wichtige Möglichkeit bietet, die Anreise der Regierungschefs wirksam zu verhindern. Zum Anderen weil der Flughafen aufgrund seiner militärischen Funktion die Verbindung von globalem Krieg und kapitalistischer Herrschaft verdeutlicht: Er ist nicht nur Ankunftsort der global leaders, sondern auch Drehscheibe für Kriegsgüter und Folteropfer.
Effektive Blockaden des G8 sehen wir als die richtige Antwort auf die Zusammenkunft der RepräsentantInnen von Kapitalismus und globalem Krieg, als richtige Konsequenz aus Genua, München und Davos. Verwandeln wir die Selbstinszenierung der Reichen und Mächtigen in kraftvolle Tage des Widerstands!

In diesem Sinne: Für eine massenhafte Intervention mit offenem Blick und langem Atem – zusammen kämpfen!
Creative Commons-Lizenzvertrag Dieser Inhalt ist unter einer
Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 2 Kommentare

Helm

verbrannt 12.02.2007 - 18:03
jedes Jahr ein Helm der Feuer fängt.
Vorsicht beim Rauchen, Stroh kann brennen.

Anwendung der Gesetze/§129 gegen USK!

kritischer Bürger 12.02.2007 - 18:41
Normalerweise stehe ich Gesetzen recht kritisch gegenüber, am Beispiel der Siko und Bayern allgemein muss ich jedoch deren konsequente Umsetzung fordern:
Wendet endlich die Paragraphen 129 gegen das USK an!!
Das USK ist die größte kriminelle Vereinigung Bayerns (Deutschlands?) mit klaren Tendenzen zur organisierten Kriminalität.
Woche für Woche gehen in Bayern(je nach Anlass auch in anderen Bundesländern)dutzende wenn nicht hunderte Straftaten auf ihr Konto, diese reichen von Freiheitsberaubung, Nötigung, rassistischen Äußerungen bis zu schweren Körperverletzungen.
Gedeckt werden diese unertäglichen Vorgänge von Vorgesetzten und Kameraden, aber auch die Presse schaut gerne weg.
Deshalb:
Sofortige Auflösung des USK!!!
Einleitung von §129a/b Verfahren gegen alle Angehörigen bzw. Vorgesetzte, die die Vorgänge decken!!!
Entschädigung aller Opfer!!!