Frieden durch Dialog: Javier Solana

OTAN NO 11.02.2007 18:48 Themen: Militarismus Weltweit
Am Samstagabend 10. Februar 2007 verlieh das 43. Münchner Kriegstreibertreffen die Medallie »Frieden durch Dialog« an Javier Solana.
Am 15.Juni 1977 wurde Solana zum Abgeordneten für die PSOE gewählt.1982 wurden 2002 Abgeordnete der PSOE in das Parlament von Spanien gewählt, was die absolute Mehrheit ist, die PSOE stellte die Regierung. 1982 berief der Ministerpräsident Felipe González den Naturwissenschaftler in sein erstes Kabinett als Kulturminister(1982–1988). Nach weiteren Ämtern als Regierungssprecher (1985-1988) und Minister für Erziehung und Wissenschaft (1988–1992) in der Regierung übernahm Solana schließlich 1992 das Außenministerium (1992–1995). Der Spanier galt bereits zu diesem Zeitpunkt als einer der beliebtesten Politiker des Landes und wurde als Nachfolger von González gehandelt.

Doch statt das Erbe des spanischen Regierungschefs anzutreten, wurde Solana im Dezember 1995 zum neunten Generalsekretär der North Atlantic Treaty Organization (NATO) berufen.

Das Erbe von Felipe Gonzalez
1989 wurde die Partido Popular (PP) aus Vorläuferparteien, mit teilweise faschistischen Anführern wie Manuel Fraga Iribarne gegründet.

Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen am 3. März 1996 wurde der Partido Popular mit 38,8 % Stimmanteil zur stärksten Fraktion, verpasste dabei jedoch die absolute Mehrheit. Das Ergebnis entsprach einer Zahl von 156 Abgeordneten (von insgesamt 351). Mit Hilfe einiger kleinerer Parteien wie der katalanischen Convergència i Unió (CiU) wurde José María Aznar am 5. Mai 1996 zum spanischen Ministerpräsidenten gewählt.

Zum Wahlverlust der PSOE trug nicht zuletzt die Rollen von hohen Repräsentanten der PSOE als Verantwortliche und Finanziers des Staatsterrorismus bei. Diese wurden teilweise unter dem Namen »Grupos Antiterroristas de Liberación« (GAL) bekannt.

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