Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Termin, ein Aufruf, die Einladung zu einer Veranstaltung oder die Ankündigung einer Aktion reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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Prozess in Dessau im Fall Oury Jalloh
Am 7. Januar 2005 starb Oury Jalloh verbrannte in einer Gewahrsamzelle.
Vom 27. März bis zum 30. März werden die Mörder von Oury Jalloh vor dem Landgericht Dessau vorgeführt.
Kommt alle zum Prozess und unterstützt ein Opfer des rassistischen System der deutschen Bullen!!!
Vom 27. März bis zum 30. März werden die Mörder von Oury Jalloh vor dem Landgericht Dessau vorgeführt.
Kommt alle zum Prozess und unterstützt ein Opfer des rassistischen System der deutschen Bullen!!!
BREAK THE SILENCE
AUFKLÄRUNG, GERECHTIGKEIT, ENTSCHÄDIGUNG
Wie ist es möglich, dass ein Mensch in einer Gefängniszelle im sogenannten „Sicherheitsgewahrsam“ verbrennt und die Todesumstände seit bald 2 Jahren ungeklärt bleiben? Die offenen Fragen zu dem Todesfall Oury Jallohs sind zahlreich und erschreckend.
Umso unfassbarer ist die bislang fehlende Aufklärung von Seiten der Staatsanwaltschaft und die Behinderungen durch das Landgericht Dessau.
Am 7.1. 2005 wurde Oury Jalloh von der Dessauer Polizei in „Schutzhaft“ genommen, wo er in einer Gewahrsamszelle an Händen und Füßen an Wand und Boden „fixiert“ qualvoll verbrannte.
Am 6.5.2005 hat die Staatsanwaltschaft Dessau gegen 2 Polizeibeamte Anklage erhoben, wegen Körperverletzung mit Todesfolge gegen den einen und fahrlässiger Tötung gegen den anderen.
Im November 2007 ließ das Gericht die Anklage gegen den einen Polizisten fallen. Begründung: Er sei nicht für die Durchsuchung Oury Jallohs zuständig gewesen, bei der er angeblich ein Feuerzeug übersehen haben soll.
Die Staatsanwaltschaft und die AnwältInnen der Nebenklage haben eine Beschwerde gegen das Fallenlassen der Anklage eingereicht.
Nach fast 2 Jahren seit dem Tod Oury Jallohs und über eineinhalb Jahre nach der Anklage durch die Staatsanwaltschaft wird durch Beschluss des Landgerichts Dessau vom 2.1.07 nun die Anklage gegen den Dienstgruppenleiter zugelassen. Das Verfahren gegen ihn wegen Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassung wird vor dem Landgericht Dessau - Schwurgericht - stattfinden.
Für den Prozess sind zur Zeit vier Verhandlungstage angesetzt:
Di.,27.3.2007-Fr.,30.3.2007
!Kommt zum Prozess!
Um 9.00
AUFKLÄRUNG, GERECHTIGKEIT, ENTSCHÄDIGUNG
Wie ist es möglich, dass ein Mensch in einer Gefängniszelle im sogenannten „Sicherheitsgewahrsam“ verbrennt und die Todesumstände seit bald 2 Jahren ungeklärt bleiben? Die offenen Fragen zu dem Todesfall Oury Jallohs sind zahlreich und erschreckend.
Umso unfassbarer ist die bislang fehlende Aufklärung von Seiten der Staatsanwaltschaft und die Behinderungen durch das Landgericht Dessau.
Am 7.1. 2005 wurde Oury Jalloh von der Dessauer Polizei in „Schutzhaft“ genommen, wo er in einer Gewahrsamszelle an Händen und Füßen an Wand und Boden „fixiert“ qualvoll verbrannte.
Am 6.5.2005 hat die Staatsanwaltschaft Dessau gegen 2 Polizeibeamte Anklage erhoben, wegen Körperverletzung mit Todesfolge gegen den einen und fahrlässiger Tötung gegen den anderen.
Im November 2007 ließ das Gericht die Anklage gegen den einen Polizisten fallen. Begründung: Er sei nicht für die Durchsuchung Oury Jallohs zuständig gewesen, bei der er angeblich ein Feuerzeug übersehen haben soll.
Die Staatsanwaltschaft und die AnwältInnen der Nebenklage haben eine Beschwerde gegen das Fallenlassen der Anklage eingereicht.
Nach fast 2 Jahren seit dem Tod Oury Jallohs und über eineinhalb Jahre nach der Anklage durch die Staatsanwaltschaft wird durch Beschluss des Landgerichts Dessau vom 2.1.07 nun die Anklage gegen den Dienstgruppenleiter zugelassen. Das Verfahren gegen ihn wegen Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassung wird vor dem Landgericht Dessau - Schwurgericht - stattfinden.
Für den Prozess sind zur Zeit vier Verhandlungstage angesetzt:
Di.,27.3.2007-Fr.,30.3.2007
!Kommt zum Prozess!
Um 9.00
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Sprache
die Personen sind angeklagt und nicht bereits verurteilt, auch wenn sie mutmasslich verantwortlich für den Tod von O.J. sein sollten. Und "vorgeführt" wurden Angeklagte beim Volksgerichtshof im 3. Reich - da stand dann auch vorher schon fest wer schuldig ist
mach ma unschuldsvermutung!
wenn ihr in zukunft ein wenig ernster genommen werden wollt versuchts doch z.b. einfach mal mit "mutmaßlicher mörder". schon allein um sich selbst vor eventuellen verleumdungs- und unterlassungsklagen zu schützen.
Polemik nützt niemandem
Die Tatsachen dieses Falles sind schrecklich und erschütternd. Sie sprechen im Grunde für sich und es ist unfassbar, wie die Justiz mit diesem Fall umgeht. (Wie auch in anderen Fällen, zB. der Erschießung des jungen Togolesen in Dortmund, der im vergangenen Jahr mit mehreren Schüssen aus einigen Metern Entfernung in angeblicher 'Notwehr' von einer Polizistin getötet wurde und es nicht mal bis zur Anklage kam.)
Aber bei solchen Vorfällen kommt es darauf an eine breite Öffentlichkeit zu schaffen, die für Aufklärung sorgt, damit solche tödlichen Übergriffe durch die Polizei nicht weiter einfach folgenlos unter den Tisch fallen. Die Gesetze unseres Rechtsstaates sind diesbezüglich nämlich umfassend und ausreichend. Sie werden nur nicht angewendet. Und das wird man mit Polemik auch nicht erreichen. Damit erreicht man nur, dass viele sich angewidert abwenden, die eigentlich das gleiche Ziel verfolgen, dass Menschen, die sich eigentlich engagieren möchten, vor der hasserfüllten Sprache zurückschrecken. Und, das, wo es doch gerade darauf ankommt, so viele wie möglich ins Boot zu holen.
Wie gesagt, die Fakten sprechen für sich, die Gesetze sind ausreichend und eindeutig, da ist mit Sachlichkeit wohl eine Menge mehr zu erreichen!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
@sprache & unschuldsvermutung — nobordista
fight back — ünis
Oury ist tot und ... — Mehrhauer
unschuldsvermutung??? — fassungslos
nachdenken — hilft