Der Schatten Francos über Oaxaca
Über den Anteil spanischer Investoren an der Umweltzerstörung und dem politischen Klima in Oaxaca...
DER SCHATTEN FRANCOS
Ein Artikel von: Carlos Beas Torres ( 11. Jan. 07 )
Just zum vergangenen Jahresende gaben zwei Diputierte der PAN mit ihren Erklärungen dem Konflikt in Oaxaca eine internationale Dimension. Am 30. Dezember 2006 bestätigten die föderalen Legislatoren Alejandro Landero Gutiérrez und Cristian Castaño Contreras, dass sich die spanische Partei Vereinigte Linke ( Izquierda Unida ( IU) in die Nationalpolizei eingemischt hätte, da diese öffentlich ihre Unterstützung der APPO erklärt hatte. Desweiteren gaben dieselben Legislatoren, ohne jede Form an Beweisen, an, dass die IU ökonomische Mittel zum Unterhalt der Mobilisierungen in Oaxaca übergeben hätte und warnten, strotzend vor Vaterlandsliebe, dass dies "eine klare Hintergehung des Art. 33 der Politischen Verfassung" und eine Verletzung der nationalen Souveränität darstelle.
In Spanien haben die Demonstrationen vor der mexikanischen Botschaft und den Konsulaten mehrere tausend Menschen verschiedener Gruppen und Gewerkschaften mobilisiert, die mit der Bevölkerung Oaxacas sympathisieren. Dutzende spanische Gruppen, die von den Gewerkschaften der CNT und CGT bis zu den Unterstützungskollektiven der Zapatist@s reichen, waren überall in ganz Spanien auf den Beinen.
Trotzdem wurde in den Erklärungen dieser "Patrioten", Diputierten der PAN, die offene Einmischung der neofranquistischen Volkspartei ( Partido Popular ( PP ) und die Interessen die diese im politischen und ökonomischen Leben unseres Landes, und besonders in Oaxaca, repräsentiert, ausgelassen. Selbstverständlich haben sie auch "vergessen", dass José María Aznar bei einem feierlichen, öffentlichen Akt am 21. Feb. 06 dazu aufgerufen hatte, für den Präsidentschaftskandidaten der PAN als zu stimmen; ein Akt wegen welchem die Partido Acción Nacional ganz sicher später bestraft worden ist. Dieser Akt der Einmischung ist nur ein Zeichen der engen Allianz, die zwischen der PAN und der PP existiert; beide Parteien gehören überdies zu einem internationalen Netz christdemokratischer Parteien, die alle dieselben ökonomischen Interessen verfolgen.
Im strategischen Energiesektor wurden unter der Administration von Vicente Fox den grossen spanischen Konzernen wie Unión Fenosa, Endesa, Repsol und Iberdrola die Türen geöffnet. Es ist weiter allgemein bekannt, dass die Partido Popular und die grossen spanischen Korporationen des Energie, - und Bankensektors enge Beziehungen zueinander unterhalten und dass hohe Direktoren der Kornzernspitzen unter der Regierung der rechten PP Ämter ersten Ranges besetzten.
Ein beispielhafter Fall bei dem keine Zweifel bestehen, ist der des Elektrizitätsgiganten Iberdrola. Männer in Schlüsselpositionen des Unternehmens wie Benigno Blanco, Guillermo Heras, Pascual Fernández und Jaume Matas, waren auf höchstem Niveau Mitglieder des von Ex-Präsident Aznar geführten Kabinetts. Es ist deshalb nicht nur eine zufällige Koinzidenz, dass der Gigant Iberdrola auch Nutzniesser der Bevorteiligung durch die Regierung Fox war, und im Jahr 2006 das Proyecto La Venta II durchführen konnte, eine Inverstition von mehr 110 Millionen Dollar. In der Landenge von Tehuantepec, im Staat Oaxaca, wurde ein Mega-Windenergie-Projekt auf den Weg gebracht, für welches die Direktinvestition der staatlichen Regierung, priistischer Kaziken und föderaler Funktionäre verschiedener Niederlassungen gefordert worden waren.
Zapotekische Ejidatarios ( GemeindelandnutzerInnen ) und Comuner@s der Orte La Venta, La Mata, La Ventosa und Ingenio Santo Domingo haben kontinuierlich die Gangstermethoden angezeigt, die von Regierungsleuten José Murat´s und Ulises Ruiz´s angewandt wurden, um die Campesin@s (Bauern) und Indígen@s zu zwingen, ihr Land zu schlechten Konditionen zu verkaufen. So zeigte etwa Greenpeace an, dass das Umweltsekretariat für Bevorteiligungen schlechtgemachte und falsche Studien über die Umweltauswirkungen abgegeben hatte.
Das Megaprojekt ist noch in seinen Anfängen und es ist eindeutig, dass der Wahltriumph Felipe Calderón´s für die beteiligten grossen, spanischen Unternehmen hinsichtlich seines Weitergangs fundamental ist. Ich habe nie Zweifel darüber gehabt, dass Freunde von Fox von diesen spanischen Konzernen Fonds erhalten haben und ich nehme an, dass sie einen wesentlichen Teil zur Wahlkampagne der PAN 2006 beigesteuert haben. Diese Vermutung begründet sich auch in dem Herrschaftston, den die spanischen Investoren unkängst bei einem Treffen mit Präsident Calderón angeschlugen.
Es scheint, als ob die spanischen Firmenriesen sofort Rechnungen beglichen haben wollen, denn der Ton, den manche der spanischen Investoren auf dem mexikanisch-spanischen Forum für Inverstitionen und Unternehmenskooperation am 05. Dez. 06 benutzten, war höchst fordernd. Die Antwort Calderón´s, der ausschiesslich versicherte, dass seine Regierung den Interessen der spanischen Konzernkorporationen die grösste Berücksichtigung wird zuteil werden lassen, liess denn auch keine Zweifel aufkommen, denn der neue Präsident signalisierte, dass dem Bau von Flughäfen, Strassen, Brücken und Staudämmen sowie von Infrastrukturen im Bereich Energie und Tourismus viele Möglichkeiten offen stünden.
Der Schatten des Diktators Francisco Franco wandert durch die Landenge Oaxacas und, welch´eine Überraschung!, er wandert nicht allein... der Schatten von Porfirio Díaz begleitet ihn, schweigend und ernst.
( Quelle:
http://www.rebelion.org/noticia.php?id=44583 )
frei übersetzt: tierr@
---------------------------
Nochmal zur Ergänzung und Präzisierung der Lage :
DAS KRIEGSKABINETT CALDERONS
Die Zusammensetzung des neugebildeten Kabinetts des mexikanischen Präsidenten Calderón, die auf Indymedia-Ciapas unter dem Titel "Sicherheit oder Repression" aufgelistet wird, verdeutlicht weshalb Sätze der APPO wie "Es wird schwer sein, in Oaxaca den Faschismus zu verankern" gerechtfertigt sind und auch, dass zwischen dieser "neuen" Macht und Europa, einige Verflechtungen existieren.
Francisco Javier Ramírez Acuña
( Sekretariat der Regierung ) - Secretaría de Gobernación
Profil:
Der Präsident, der widerrechtlich das Amt sich reisst, hat einen Folterer zum Regierungssekretär erklärt: Francisco Javier Ramírez Acuña, "der Folterer" des Dritten Lataeinamerikagipfels, der Karibik und der EU, der als Mitglied der ultrakonservatisten Sektoren der PAN, am 28. Mai.04 in Guadalajara 2004 die willkürliche Verhaftung dutzender altermundistischer Jugendlicher angeordnet hatte
http://www.jornada.unam.mx/2006/11/29/index.php?section=politica&article
Torturaron en Jalisco a altermundistas: CNDH
http://www.enlazandoalternativas.org/texto.shtml?sh_itm=50ef415cdc563c28
Guillermo Galván Galván
( Sekretariat der Nationalen Verteidigung ) - Secretaría de la Defensa Nacional
Profil:
Guillermo Galván Galván wird als Nachfolger von Ricardo Clemente Vega der nächste Sekretär der Nationalen Verteidigung ( Sedena ) im neuen Sicherheitskabinett. Der 1943 in Mexiko D.F. gebornene General hat zuvor seit 16. März 04. als Untersekretär der Sedena fungiert. Er hat an der Escuela Superior de Guerra ( militärische Hochschule ) in militärischer Administration examiniert und den offiziellen akademischen Titel für die höchste Ausbildung in nationaler Sicherheit und Verteidigung der Mexikanischen Armee am Heroico Colegio Militar ( Militärischen Heldenkollegium ) verliehen bekommen. Er war Kommandant des ersten Heereskörpers sowie in verschienden Militärzonen.
Ausserdem fungierte er als Militärattaché an der mexikanischen Botschaft in Spanien; als Rektor und Direktor der Universität der mexikanischen Armee und Luftwaffe in D.F. und als Professor des Militärischen Heldenkollegiums.
Besondere Auszeichnungen hat der General erhalten von der Dozentenfakultät, wie die Verdienstauszeichnung Facultativo de 1/a,; der technokratischen Fakultät, Auszeichnung 2/a und für ehrenhafte Dienste die Ehrenlegion.
http://www.eluniversal.com.mx/notas/391161.html
Mariano Francisco Saynez Mendoza
( Sekretariat der Marine ) - Secretaría de Marina
Profil:
Der neue Amtsinhaber Mariano Francisco Saynez Mendoza war 47 Jahre lang dienendes Mitglied Mexikanischen Armee. 1959 trat er als Kadett in die Militärschule der Marine ein und wurde 1964 zum Marinewächter ( militärischer Ausdruck: guardamarina ? )des Generalstabs befördert; 2005 ernannte Vincente Fox ihn zum Kommandeur der Pazifikmarinestreitkräfte. Aktuell ist Mendoza Direktor des Instituts für Sicherheit und Soziale Dienste der Armee.
http://www.eluniversal.com.mx/notas/391168.html
Genero García Luna
( Sekreteriat für Öffentliche Sicherheit ) - Secretaría de Seguridad Pública
Profil:
Der aus Mexiko stammende Maschineningenieur Luna studierte an der Autonomen Haupstadtuniversität. Von 2005 bis 07. Nov. 06 hatte edas Amt der Generaldirektion der Föderalen Agentur für Untersuchungen ( AFI ) inne, bis er seinen Rücktritt erklärte, um in die Reihen Felipe Calderóns einzutreten. 2004 war er Präsidentschaftskandidat der INTERPOL und übte zudem das Amt des Generalkoordinators der I
Sicherheitsintelligenz der Föderalen Sicherheitspolizei ( PFP ) aus und war Chef der Technischen Untersuchungsabteilung der Direktion Technokratischer Dienste sowie Ermittler der Subdirektion für Auslandsbelange, alles drei im Zentum für Untersuchungen und Nationale Sicherheit ( CSIEN ). Im Studienzentrum der Luftwaffe studierte er Flugabwehrsicherung und erwarb Diplome in Informatik und Ermittlungsführung bei der Nationalpolzei Spaniens sowie über die Organisation der Amerikanischen Staaten ( OEA ), in Waffen,- und Sprengstoff/körperkontrolle, in Verbindung mit dem Drogenhandel.
In den Vereinigten Amerikanischen Staaten absolvierte er ein spezielles Studium des Finanzministeriums für Untersuchungen. Desweiteren studierteer bei der japanischen Polizei, Öffentlichen Sicherheit; Polizeiführung und Internationale Sicherheit im Bildungsinstitut in Cartagena de Indias in Kolumbien; am Nationalen Exekutivinstitut XXIV, der Akadamie des Föderalen Ermittlungs Büros ( FBI ) und strategische Planung, an der Autonomen Universtiät Mexiko ( UNAM ). Derzeit steht er vor der Examinierung in Administration am Technologischen Institut für Höhere Studien in Monterrey ( ITESM ). García Luna studierte ausserdem Spezielle Ermittlung, Operative Intelligenz, Formation für Instruktion und Kommunikation, alles im CISEN. Er hat verschiedene Anerkennungen erhalten, unter welchen solche für Exzellente Arbeit und die Verdientsmedallie für seine Teilnahme an den Untersuchungen zu Entführungen, beides am CISEN, befinden sowie die besondere Auszeichnung des Roten Abzeichens für Polizeiliche Verdienste von der Nationalen Polizei Spaniens herausragen und die Anerkennung der INNOVA für die Wiederbelebung der Ermitlungen zur Verbrechensbekämpfung seitens der AFI und für Verhandlungverfahren zur Krisenbewältigung.
www.pgr.gob.mx
http://www.eluniversal.com.mx/notas/391115.html
Eduardo Medina Mora
( Generalprokuratur der Republik ) -Procuraduría General de la República
Profil:
Eduardo Medina Mora, geb. 1957 in D.F., studierte an der UNAM und ist promovierter Jurist. Derzeit bekleidet er das Amt des Sekretärs für Öffentliche Sicherheit, das ihm am 28. Sept. 05 angetragen worden war. Seine politischen Tätigkeiten umfassen: Koordinator der Berater des Subsekretariats von Pesca; Chef der Abteilung für Promotion und Marktstrategie von Conasupo; Chef des Verhandlungsteams der TLCAN ( Nordamerikanische Freihandelszone ) für die Themen Landwirtschaft, Normen, unlautere Handelspraktiken, Investition und ursprüngliche Regelungen; Rechtsberater im Nationalrat für Viehzucht sowie nationaler Berater des Koordinierungsrats der Unternehmer. Er bestimmte Konferenzen und nahm an internationalen Seminaren zu nationaler Sicherheit, Terrorismus, öffentlicher Sicherheit, Drogenhandel, Verkehr und Umgang mit Personen, organisierter Kriminalität und über die institutionelle Entwicklung von Sicherheitsinstanzen in Mexiko, Nordamerika, Lateinamerika und Europa teil.
Mora war Mitglied der Mexikanischen Delegation der Gruppen für Sicherheit, Prävention und Rechtsvollmachten bei den binationalen Treffen zwischen den USA und Mexiko, Mexiko-Kanada, Mexiko- Kolumbien und Mexiko-Guatemala; - Verantwortlicher des Technischen Sekretariats der Allianz für die mexikanische Grenze, EUAQ und der Gruppen für die höchste Absicherung/ Hochsicherheit der Grenzen Mexiko-Guatemala und Mexiko-Belice; - Verhandlungsverantwortlicher der Allianz für Sicherheit und Wachstum Nordamerikas im Bereich Sicherheit. Er ist Mitglied und technischer Sekretär des Kabinetts der Nationalen Sicherheit und des Nationalen Sicherheitsrats. Überdies veröffentliche er in Zeitschriften und speziellen Publikationen Artikel im Bereich Sicherheit, Internationaler Handel, Politik der Nahrungsmittelsicherung, internationales Recht und Ökonomie.
www.presidencia.gob.mx
http://www.eluniversal.com.mx/notas/391081.html
( Quelle:
http://chiapas.indymedia.org/display.php3?article_id=139852 )
Ein Artikel von: Carlos Beas Torres ( 11. Jan. 07 )
Just zum vergangenen Jahresende gaben zwei Diputierte der PAN mit ihren Erklärungen dem Konflikt in Oaxaca eine internationale Dimension. Am 30. Dezember 2006 bestätigten die föderalen Legislatoren Alejandro Landero Gutiérrez und Cristian Castaño Contreras, dass sich die spanische Partei Vereinigte Linke ( Izquierda Unida ( IU) in die Nationalpolizei eingemischt hätte, da diese öffentlich ihre Unterstützung der APPO erklärt hatte. Desweiteren gaben dieselben Legislatoren, ohne jede Form an Beweisen, an, dass die IU ökonomische Mittel zum Unterhalt der Mobilisierungen in Oaxaca übergeben hätte und warnten, strotzend vor Vaterlandsliebe, dass dies "eine klare Hintergehung des Art. 33 der Politischen Verfassung" und eine Verletzung der nationalen Souveränität darstelle.
In Spanien haben die Demonstrationen vor der mexikanischen Botschaft und den Konsulaten mehrere tausend Menschen verschiedener Gruppen und Gewerkschaften mobilisiert, die mit der Bevölkerung Oaxacas sympathisieren. Dutzende spanische Gruppen, die von den Gewerkschaften der CNT und CGT bis zu den Unterstützungskollektiven der Zapatist@s reichen, waren überall in ganz Spanien auf den Beinen.
Trotzdem wurde in den Erklärungen dieser "Patrioten", Diputierten der PAN, die offene Einmischung der neofranquistischen Volkspartei ( Partido Popular ( PP ) und die Interessen die diese im politischen und ökonomischen Leben unseres Landes, und besonders in Oaxaca, repräsentiert, ausgelassen. Selbstverständlich haben sie auch "vergessen", dass José María Aznar bei einem feierlichen, öffentlichen Akt am 21. Feb. 06 dazu aufgerufen hatte, für den Präsidentschaftskandidaten der PAN als zu stimmen; ein Akt wegen welchem die Partido Acción Nacional ganz sicher später bestraft worden ist. Dieser Akt der Einmischung ist nur ein Zeichen der engen Allianz, die zwischen der PAN und der PP existiert; beide Parteien gehören überdies zu einem internationalen Netz christdemokratischer Parteien, die alle dieselben ökonomischen Interessen verfolgen.
Im strategischen Energiesektor wurden unter der Administration von Vicente Fox den grossen spanischen Konzernen wie Unión Fenosa, Endesa, Repsol und Iberdrola die Türen geöffnet. Es ist weiter allgemein bekannt, dass die Partido Popular und die grossen spanischen Korporationen des Energie, - und Bankensektors enge Beziehungen zueinander unterhalten und dass hohe Direktoren der Kornzernspitzen unter der Regierung der rechten PP Ämter ersten Ranges besetzten.
Ein beispielhafter Fall bei dem keine Zweifel bestehen, ist der des Elektrizitätsgiganten Iberdrola. Männer in Schlüsselpositionen des Unternehmens wie Benigno Blanco, Guillermo Heras, Pascual Fernández und Jaume Matas, waren auf höchstem Niveau Mitglieder des von Ex-Präsident Aznar geführten Kabinetts. Es ist deshalb nicht nur eine zufällige Koinzidenz, dass der Gigant Iberdrola auch Nutzniesser der Bevorteiligung durch die Regierung Fox war, und im Jahr 2006 das Proyecto La Venta II durchführen konnte, eine Inverstition von mehr 110 Millionen Dollar. In der Landenge von Tehuantepec, im Staat Oaxaca, wurde ein Mega-Windenergie-Projekt auf den Weg gebracht, für welches die Direktinvestition der staatlichen Regierung, priistischer Kaziken und föderaler Funktionäre verschiedener Niederlassungen gefordert worden waren.
Zapotekische Ejidatarios ( GemeindelandnutzerInnen ) und Comuner@s der Orte La Venta, La Mata, La Ventosa und Ingenio Santo Domingo haben kontinuierlich die Gangstermethoden angezeigt, die von Regierungsleuten José Murat´s und Ulises Ruiz´s angewandt wurden, um die Campesin@s (Bauern) und Indígen@s zu zwingen, ihr Land zu schlechten Konditionen zu verkaufen. So zeigte etwa Greenpeace an, dass das Umweltsekretariat für Bevorteiligungen schlechtgemachte und falsche Studien über die Umweltauswirkungen abgegeben hatte.
Das Megaprojekt ist noch in seinen Anfängen und es ist eindeutig, dass der Wahltriumph Felipe Calderón´s für die beteiligten grossen, spanischen Unternehmen hinsichtlich seines Weitergangs fundamental ist. Ich habe nie Zweifel darüber gehabt, dass Freunde von Fox von diesen spanischen Konzernen Fonds erhalten haben und ich nehme an, dass sie einen wesentlichen Teil zur Wahlkampagne der PAN 2006 beigesteuert haben. Diese Vermutung begründet sich auch in dem Herrschaftston, den die spanischen Investoren unkängst bei einem Treffen mit Präsident Calderón angeschlugen.
Es scheint, als ob die spanischen Firmenriesen sofort Rechnungen beglichen haben wollen, denn der Ton, den manche der spanischen Investoren auf dem mexikanisch-spanischen Forum für Inverstitionen und Unternehmenskooperation am 05. Dez. 06 benutzten, war höchst fordernd. Die Antwort Calderón´s, der ausschiesslich versicherte, dass seine Regierung den Interessen der spanischen Konzernkorporationen die grösste Berücksichtigung wird zuteil werden lassen, liess denn auch keine Zweifel aufkommen, denn der neue Präsident signalisierte, dass dem Bau von Flughäfen, Strassen, Brücken und Staudämmen sowie von Infrastrukturen im Bereich Energie und Tourismus viele Möglichkeiten offen stünden.
Der Schatten des Diktators Francisco Franco wandert durch die Landenge Oaxacas und, welch´eine Überraschung!, er wandert nicht allein... der Schatten von Porfirio Díaz begleitet ihn, schweigend und ernst.
( Quelle:
http://www.rebelion.org/noticia.php?id=44583 ) frei übersetzt: tierr@
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Nochmal zur Ergänzung und Präzisierung der Lage :
DAS KRIEGSKABINETT CALDERONS
Die Zusammensetzung des neugebildeten Kabinetts des mexikanischen Präsidenten Calderón, die auf Indymedia-Ciapas unter dem Titel "Sicherheit oder Repression" aufgelistet wird, verdeutlicht weshalb Sätze der APPO wie "Es wird schwer sein, in Oaxaca den Faschismus zu verankern" gerechtfertigt sind und auch, dass zwischen dieser "neuen" Macht und Europa, einige Verflechtungen existieren.
Francisco Javier Ramírez Acuña
( Sekretariat der Regierung ) - Secretaría de Gobernación
Profil:
Der Präsident, der widerrechtlich das Amt sich reisst, hat einen Folterer zum Regierungssekretär erklärt: Francisco Javier Ramírez Acuña, "der Folterer" des Dritten Lataeinamerikagipfels, der Karibik und der EU, der als Mitglied der ultrakonservatisten Sektoren der PAN, am 28. Mai.04 in Guadalajara 2004 die willkürliche Verhaftung dutzender altermundistischer Jugendlicher angeordnet hatte
http://www.jornada.unam.mx/2006/11/29/index.php?section=politica&article Torturaron en Jalisco a altermundistas: CNDH
http://www.enlazandoalternativas.org/texto.shtml?sh_itm=50ef415cdc563c28 Guillermo Galván Galván
( Sekretariat der Nationalen Verteidigung ) - Secretaría de la Defensa Nacional
Profil:
Guillermo Galván Galván wird als Nachfolger von Ricardo Clemente Vega der nächste Sekretär der Nationalen Verteidigung ( Sedena ) im neuen Sicherheitskabinett. Der 1943 in Mexiko D.F. gebornene General hat zuvor seit 16. März 04. als Untersekretär der Sedena fungiert. Er hat an der Escuela Superior de Guerra ( militärische Hochschule ) in militärischer Administration examiniert und den offiziellen akademischen Titel für die höchste Ausbildung in nationaler Sicherheit und Verteidigung der Mexikanischen Armee am Heroico Colegio Militar ( Militärischen Heldenkollegium ) verliehen bekommen. Er war Kommandant des ersten Heereskörpers sowie in verschienden Militärzonen.
Ausserdem fungierte er als Militärattaché an der mexikanischen Botschaft in Spanien; als Rektor und Direktor der Universität der mexikanischen Armee und Luftwaffe in D.F. und als Professor des Militärischen Heldenkollegiums.
Besondere Auszeichnungen hat der General erhalten von der Dozentenfakultät, wie die Verdienstauszeichnung Facultativo de 1/a,; der technokratischen Fakultät, Auszeichnung 2/a und für ehrenhafte Dienste die Ehrenlegion.
http://www.eluniversal.com.mx/notas/391161.html Mariano Francisco Saynez Mendoza
( Sekretariat der Marine ) - Secretaría de Marina
Profil:
Der neue Amtsinhaber Mariano Francisco Saynez Mendoza war 47 Jahre lang dienendes Mitglied Mexikanischen Armee. 1959 trat er als Kadett in die Militärschule der Marine ein und wurde 1964 zum Marinewächter ( militärischer Ausdruck: guardamarina ? )des Generalstabs befördert; 2005 ernannte Vincente Fox ihn zum Kommandeur der Pazifikmarinestreitkräfte. Aktuell ist Mendoza Direktor des Instituts für Sicherheit und Soziale Dienste der Armee.
http://www.eluniversal.com.mx/notas/391168.html Genero García Luna
( Sekreteriat für Öffentliche Sicherheit ) - Secretaría de Seguridad Pública
Profil:
Der aus Mexiko stammende Maschineningenieur Luna studierte an der Autonomen Haupstadtuniversität. Von 2005 bis 07. Nov. 06 hatte edas Amt der Generaldirektion der Föderalen Agentur für Untersuchungen ( AFI ) inne, bis er seinen Rücktritt erklärte, um in die Reihen Felipe Calderóns einzutreten. 2004 war er Präsidentschaftskandidat der INTERPOL und übte zudem das Amt des Generalkoordinators der I
Sicherheitsintelligenz der Föderalen Sicherheitspolizei ( PFP ) aus und war Chef der Technischen Untersuchungsabteilung der Direktion Technokratischer Dienste sowie Ermittler der Subdirektion für Auslandsbelange, alles drei im Zentum für Untersuchungen und Nationale Sicherheit ( CSIEN ). Im Studienzentrum der Luftwaffe studierte er Flugabwehrsicherung und erwarb Diplome in Informatik und Ermittlungsführung bei der Nationalpolzei Spaniens sowie über die Organisation der Amerikanischen Staaten ( OEA ), in Waffen,- und Sprengstoff/körperkontrolle, in Verbindung mit dem Drogenhandel.
In den Vereinigten Amerikanischen Staaten absolvierte er ein spezielles Studium des Finanzministeriums für Untersuchungen. Desweiteren studierteer bei der japanischen Polizei, Öffentlichen Sicherheit; Polizeiführung und Internationale Sicherheit im Bildungsinstitut in Cartagena de Indias in Kolumbien; am Nationalen Exekutivinstitut XXIV, der Akadamie des Föderalen Ermittlungs Büros ( FBI ) und strategische Planung, an der Autonomen Universtiät Mexiko ( UNAM ). Derzeit steht er vor der Examinierung in Administration am Technologischen Institut für Höhere Studien in Monterrey ( ITESM ). García Luna studierte ausserdem Spezielle Ermittlung, Operative Intelligenz, Formation für Instruktion und Kommunikation, alles im CISEN. Er hat verschiedene Anerkennungen erhalten, unter welchen solche für Exzellente Arbeit und die Verdientsmedallie für seine Teilnahme an den Untersuchungen zu Entführungen, beides am CISEN, befinden sowie die besondere Auszeichnung des Roten Abzeichens für Polizeiliche Verdienste von der Nationalen Polizei Spaniens herausragen und die Anerkennung der INNOVA für die Wiederbelebung der Ermitlungen zur Verbrechensbekämpfung seitens der AFI und für Verhandlungverfahren zur Krisenbewältigung.
www.pgr.gob.mx
http://www.eluniversal.com.mx/notas/391115.html Eduardo Medina Mora
( Generalprokuratur der Republik ) -Procuraduría General de la República
Profil:
Eduardo Medina Mora, geb. 1957 in D.F., studierte an der UNAM und ist promovierter Jurist. Derzeit bekleidet er das Amt des Sekretärs für Öffentliche Sicherheit, das ihm am 28. Sept. 05 angetragen worden war. Seine politischen Tätigkeiten umfassen: Koordinator der Berater des Subsekretariats von Pesca; Chef der Abteilung für Promotion und Marktstrategie von Conasupo; Chef des Verhandlungsteams der TLCAN ( Nordamerikanische Freihandelszone ) für die Themen Landwirtschaft, Normen, unlautere Handelspraktiken, Investition und ursprüngliche Regelungen; Rechtsberater im Nationalrat für Viehzucht sowie nationaler Berater des Koordinierungsrats der Unternehmer. Er bestimmte Konferenzen und nahm an internationalen Seminaren zu nationaler Sicherheit, Terrorismus, öffentlicher Sicherheit, Drogenhandel, Verkehr und Umgang mit Personen, organisierter Kriminalität und über die institutionelle Entwicklung von Sicherheitsinstanzen in Mexiko, Nordamerika, Lateinamerika und Europa teil.
Mora war Mitglied der Mexikanischen Delegation der Gruppen für Sicherheit, Prävention und Rechtsvollmachten bei den binationalen Treffen zwischen den USA und Mexiko, Mexiko-Kanada, Mexiko- Kolumbien und Mexiko-Guatemala; - Verantwortlicher des Technischen Sekretariats der Allianz für die mexikanische Grenze, EUAQ und der Gruppen für die höchste Absicherung/ Hochsicherheit der Grenzen Mexiko-Guatemala und Mexiko-Belice; - Verhandlungsverantwortlicher der Allianz für Sicherheit und Wachstum Nordamerikas im Bereich Sicherheit. Er ist Mitglied und technischer Sekretär des Kabinetts der Nationalen Sicherheit und des Nationalen Sicherheitsrats. Überdies veröffentliche er in Zeitschriften und speziellen Publikationen Artikel im Bereich Sicherheit, Internationaler Handel, Politik der Nahrungsmittelsicherung, internationales Recht und Ökonomie.
www.presidencia.gob.mx
http://www.eluniversal.com.mx/notas/391081.html ( Quelle:
http://chiapas.indymedia.org/display.php3?article_id=139852 )
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
???
Jetzt vielleicht...
Proteste nach der Räumung....
siehe:
OAXACA, 14. 01. 07.-
Gestern protestierten an die 3000 SympathisantInnen der APPO gegen die Räumung der Platzbesetzung vor dem Gefängnis Porfirio Díaz in Miahuatlán und verlangten die Freilassung der 12 verhafteten TeilnehmerInnen sowie der übrigen Inhaftierten.
Wegen der neuerlichen Proteste riegelten die Staatspolizei und die Distrikpolizei von Oaxaca de Juárez, die mit Aufstandsbekämpfungsmitteln ausgestattet waren, die Zugangsstrassen um Zócalo (Hauptplatz ) ab und verschanzten sich hinter Zäunen und Metallgittern. Gleichzeitig verfolgten andere Elemente in Zivil die Demonstrierenden, die in mehreren Strassen mit Sprechchören die Freilassung der Gefangenen forderten, Ruiz als Mörder anprangerten und deutlich zum Ausdruck brachten, dass der Kampf trotz aller Repression weitergehen wird.
Die Demonstration wurde vom Komitee der Familien der Ermordeten, Verschwundenen und politischen Gefangenen Oaxacas (Cofadappo) mit einem grossen Transparent angeführt, auf welchem stand: "Die Repression geht weiter, jetzt in Miahuatlán”. Dann folgten APPO-Leute und LehrerInnen der 22 Sektion der Bildungsgewerkschaft (SNTE). Die Demonstrierenden hielten Fotographien der Inhaftierten hoch und sprayten Losungen auf Mauern; eine lautete:"Die Schriftzüge lassen sich wegwischen, das Blut nicht !"
David Venegas, vom Staatsweiten Rat der APPO, hatte zuvor auf einer Versammlung auf der Plaza de la Danza gesagt, dass die Räumung des Camps die Panik von Gouverneur Ulises Ortiz Ruiz vor einer Reorganisation der LehrerInnen, - und Volksbewegung zeigt. Nach alle den Repressionen des Mörders und Faschisten Ruiz hat die Bevölkerung die Angst verloren, so Venegas, und sie geht weiterhin auf die Strasse. Der Tyrann und Calderón glauben, dass die Bewegung tot ist, aber wir beweisen ihnen hiermit das Gegenteil. Die grosse Unterstützung und Teilnahme ist was sie fürchten.
Fernando Lorenzo Estrada von der 22. Sektion der SNTE und der Koordination der CNTE, versicherte das die LeherInnenschaft Oaxacas weiterhin bei dem Kampf des Volkes präsent sein wird, "unabhängig von der Haltung und Position einiger Führer, die uns, die wir von der Basis kommen und weiter unsere politischen Ideale verteidigen, beschämen," und nahm damit klar Bezug auf Generalsekretär Enrique Rueda Pacheco. Die kürzliche Schliessung der 59.Sektion der SNTE "wird nicht durchkommen", weil die Lehrkörper in Oaxaca keine weitere Aggression der “charros” mehr dulden werden und in Konsequenz "alle Schulen, an denen es Konflikte gibt, verteidigen werden."
Die Versammlung wurde der Distriktpolizei vom Palacio Municipal aus beobachtet. Es sprach ausserdem Gabriela, die das Pick-Up-Fahrzeug gefahren hatte, de donde los policías estatales bajaron a cinco de los detenidos - von wo oder von dem aus? - die Staatpolizei fünf der Verhafteten von Porfirio Díaz Miahuatlán abluden, als sie in die Stadt gefahren waren, um über die Vorgänge zu berichten sowie Leyla Centeno von der Koordination der Frauen von Oaxaca ( COMO ) und das Mädchen Yesenia Monserrat.
( von der APPO-Seite:
saludos:tierr@
Übersetzungsfehler?
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
cool! — Hirnhack
mexikanische Innenpolitik einmischt — wiki
Sorry — tierr@