Mx Oaxaca: Drohungen im Gefängnis Miahuatlan

limeddh fr.05.jan.2007 06.01.2007 21:01 Themen: Repression Weltweit
Zeugenaussage über Drohungen aus dem Gefängnis von Miahuatlan, Oaxaca
limeddh: TESTIMONIO DE AMENAZAS DESDE EL CERESO DE MIAHUATLAN, OAXACA.
Student der Wirtschaftswissenschaften an der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM), politischer Gefangener aus Oaxaca.

Ich zeige die unheilbringenden Gefängnisbehörden von Miahuatlán, geleitet von ihrem Direktor folgen der Taten an: am Tag nach dem 10 Freunde sich würdig entschieden es zurück zu weisen, ein Schriftstück zu unterschreiben, in welchem sie im Tausch für ihre Freiheit falsche Sachverhalte anerkannt hätten, rief uns der Gefängnisdirektor, sich mit ihm im Besuchsraum (aerea de palapas) zu unterhalten. Der Direktor schien sehr freundlich, oder besser gesagt schlau, er versuchte uns in subtiler Form davon zu überzeugen, dass die Freiheit das Einzige sei was uns zu interessieren habe, und falls uns etwas zum Unterschreiben gegeben würde, sei das Einzige was uns zu interessieren habe unsere Freiheit.

So sahen wir sehr klar die Rolle, welche er spielte, als er am selben Tag, beeinflusst, von dem was der Direktor gesagt hatte, haben elf Freunde »schwach wurden« und die Sache beendeten, indem sie unrichtige Darstellungen unterzeichneten. Darüber hinaus gaben ihnen die Gefängniswärter den Befehl uns absolut gar nichts zu sagen, sie sollten einfach ihre Sachen zu nehmen und das Gefängnis leise verlassen. Die Sachen enden nicht da, ich möchte, dass bekannt wird, dass in diesem Gefängnis (CeReSo Miahuatlán de Porfirio Díaz, Oaxaca) viel Korruption gibt und es Machtgruppen gibt, so dass Kapos gibt, oder besser gesagt, solche welche die Macht haben, welche sie zum Dank dafür bekommen, dass sie sich mit den Gefängnisbehörden verbünden. Die Gefängnisbehörden begünstigen sie und gewähren diesen Häftlingen immer viele Dinge als seien sie unterwürfig. Gestern am 04.jan.2007 haben die Gefängnisbehörden ihre Unterwürfigen aufgehetzt uns zu bedrohen und die Bevölkerung agitiert, damit sie uns lynchen, im Fall, dass unsere Familienangehörigen sich nicht von der Mahnwache zurückziehen. Diese Drohungen wurden vom Gefängnisdirektor und Raúl Ramírez um ~ 18:15 h (Central Standard Time)geleitet, ihnen ist bekannt, wer uns bedroht, da sie selbst es waren, welche darum gebeten haben uns zu bedrohen. Darüber hinaus drohen uns die Gefängnisbehörden uns in die Strafzellen zubringen, Raúl Ramírez sagte mir zweimal, dass meine Mutter, jene wäre, welche die Mahnwache leiten würde, und ich ihr sagen sollte das zu unterlassen, als ich antwortete, trat er mir herausfordernd und drohend gegenüber. Raúl hatte uns gedroht uns nach Tepic zu verschuben und auch jetzt danach behandelt er uns schlecht, wie er uns auch beschuldigt, wir hätten Steine gegen die Gefängnisdirektion geworfen, eine Darstellung, welche völlig falsch ist.

Tatsächlich, steckten uns in dieser Nacht die Wärter gefesselt in unsere Zellen, etwas, was sie bisher noch nicht getan haben und was zu Angst führt, da wir in unserer Zelle schon ohne Fessel jeder Insasse hineingehen könnte und uns angreifen könnte. Ich mache den Gefängnisdirektor und Raúl Ramírez für jeden Angriff gegen die TeilnehmerInnen der Mahnwache verantwortlich.

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Ergänzungen

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UA nach limeddh 06.01.2007 - 23:03
 http://espora.org/limeddh/article.php3?id_article=130


An Dr.Felipe Calderón Presidente de la República

URO

Louise Arbour Alta Comisionado de la ONU, Botschaften in Berlin, Wien, Bern


Feindseligkeiten gegen Mahnwache von Familienangehörigen in Miahuatlán durch Drohungen gegen Gefangene der Haftanstalt


~als Betreff: Hostigamiento al plantón de familiares en Miahuatlán a través de amenazas a presos desde el interior del CERESO.

Die/Der Absender bittet Ihr dringenes Einschreiten gegen die Drohungen gegen die Gefangenen des Gefängnisses von Miahuatlán, mit dem Ziel die Feindseligkeiten gegen die Mahnwache vor dem Gefängnis zu beenden.

Sachverhalt:

Am 04.Januar 2007 hat das Komitee der Familienangehörigen der in der Haftanstalt von Miahuatlan in Oaxaca Sitzenden einen friedlichen Umzug vom Ortszentrum von Miahuatlan bis vor die Haftanstalt durchgeführt um die Freiheit der Gefangenen und den Rücktritt von Ulises Ruiz Ortiz aus dem Gouverneursamt des Staates Oaxaca zu fordern. Zum Ende um ~ 19:00 CET näherte sich den Familienangehörigen der Gefängnisdirektor Juan Carreño und der Leiter der Justizvollzugsbeamten Raúl Ramírez um ihnen mitzuteilen, dass die Gefangenen eine Botschaft für sie haben und dass der Eintritt einer Kommission von vier Personen erlaubt würde. Diese Kommission traf sich mit drei der Gefangenen, diese teilten mit, dass sie sehr von den anderen Gefangenen bedroht werden, wegen der Anwesenheit der Mahnwache vor der Haftanstalt und wegen der Umzüge vor der Haftanstalt.

Um 20:30 CET des 04.jan.2007 erhielten die Familienangehörigen der Mahnwache einen Telefonanruf welcher in welchem ihnen mitgeteilt wurde, dass sie die Mahnwache aufheben müssten da zwei Gefangene mit dem Tod bedroht seien.

Am 05.jan.2007 am Morgen erhielt ein Familienangehöriger einen Telefonanruf seines Gefangenen welcher ihn darüber informierte, dass die Gefängnisbehörden sich stärker gegen die Gefangenen wenden und die Kapos gegen sie damit sie die Mahnwache aufheben und falls dies um 10:00 h CET noch bestünde, die Gefangenen Konsequenzen erleiden müssten. Der Leiter der Justizvollzugsbeamten Raúl Ramírez wandte sich an einen der Gefangenen, er hätte seine Familie außerhalb der Haftanstalt und wüßte wer die verantwortliche Person der Mobilisierung sei und jene die das täten seien »reine Abhängige«.

Später am fr.05.jan.2006 um 12:30 CET besuchte ein Familienangehöriger seinen Gefangenen welcher ihn darüber informierte dass am do.04.jan.2006 in der Nacht die Justizvollzugsbeamten die beiden Zellen mit den Gefangenen der Vorkommnisse von Oaxaca nicht abgesperrt hätten, was die Angst vor einem Angriff in der Nacht erhöht hätte.

Die mexikanische Menschenrechtsorganisation Limeddh stellt fest, dass die vorstehend bezeichneten Vorkommnisse mit Handlungen der Gefängnisbehörden korrespondieren, womit sie die gesamte Verantwortung für die Drohungen und Feindseligkeiten gegen die Familienangehörigen tragen.


Es wird Unzufriedenheit und Spaltung unter den Gefangenen entwickelt indem die Besuche der anderen Gefangenen untersagt werden und die Mitglieder der Mahnwache dafür beschuldigt werden. Wir erkennen dass diese Handlungen nichts Anders sind als der Reflex des Klimas der Intoleranz welche durch Gouverneur URO gefördert wird.

Wir erinnern daran dass es ein Verfassungsrecht der Familienangehörigen ist eine Mahnwache zu errichten, friedliche Treffen und Umzüge zu organisieren und es in der Verantwortlichkeit der Gefängnisbehörden liegt die Sicherheit aller dem Gefängnis unterworfenen Personen sicher zu stellen.

wegen des vorgenannten fordere ich:

1. alle notwendigen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit und der körperlichen Unversehrtheit und der psychischen und rechtlichen Integrität der weiblichen und männlichen Inhaftierten des Gefängnisses von Miahuatlán und der Familienangehörigen vor der Anstalt zu treffen.

2. dass offiziell über die ergriffenen Maßnahmen gegenüber den weiblichen und männlichen Verhaftenen von seiten der Behörden berichtet wird.

3. dass die körperliche Unversehrtheit und psychischen und rechtlichen Integrität der ArbeiterInnen der LehrerInnengewerkschaft »Sección XXII del Sindicato Nacional de Trabajadores de la Educación« und die Mitglieder der APPO der StudentInnen, der Mitglieder der sozialen Organisationen wie auch der mit diesen sich in Oaxaca solidarisierenden respektiert werden.

4. dass die staatliche Menschenrechtsombudsstelle auf Grundlage ihrer Aufgaben und Fähigkeiten tätig wird in Bezug auf die schwerwiegenen Verletzungen der Menschenrechte welche sich im Bundesstaat Oaxaca begangen werden und welche auf landesweite wie internationale Aufmerksamkeit stossen.

Aufmerksam




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mailto: felipe@felipe.org.mx,  gobernador@oaxaca.gob.mx,  ngochr@ohchr.orgmail@embamexale.de,  embamex@embamex.or.at  embamex1@swissonline.ch

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Betreff: Hostigamiento al plantón de familiares en Miahuatlán a través de amenazas a presos desde el interior del CERESO.

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Austria, Suiza, Alemania, enero de 2007


Estimado Señor Presidente, DR. FELIPE DE JESÚS CALDERÓN HINOJOSA


La/El remitente solicita su intervención urgente ante las amenazas en contra de los presos del penal de Miahuatlán con el fin de hostigar al plantón de familiares ubicado afuera del CERESO.

HECHOS

El 04 de enero de 2007 el Comité de Familia del CERESO de Miahuatán Oax, organizó una marcha pacifica desde el centro de Miahuatlán hasta las afueras del penal por la libertad de los presos y la salida de Ulises Ruiz Ortiz del gobierno del estado. Al terminar, aproximadamente a las 19:00 horas se acercaron a los familiares el director del penal Juan Carreño y el jefe de custodio Raúl Ramírez para comunicarles que los presos tenían un mensaje para ellos y que se permitía la entrada de una comisión de 4 personas. Esta comisión se junto con 3 de los presos recluidos en ese penal los cuales les comunico que estaban siendo fuertemente amenazados por los demás internos por la presencia del plantón y la organización de marchas afuera del penal.

La entrevista con los presos fue vigilada por dos custodios y la comisión de familiares pudieron sentir un gran nerviosismo de los recluidos en ese momento. Al salir, la comisión de familiares pidió audiencia con el director del penal y fue notificada de su ausencia. Pudo juntarse con Raúl Ramírez, jefe de custodio, el cual les recibió de manera prepotente deslindándose de toda responsabilidad y culpando a los plantonistas de obstaculizar las visitas de los demás familiares por sus actos afuera del penal.

Sobre las 20:30 horas del mismo día, los familiares del plantón recibieron una llamada telefonica informándoles de que tenían que levantar el plantón ya que dos hombres presos estaban amenazados de muerte.

Hoy a 05 de enero de 2007 en la mañana un familiar recibió una llamada de su preso el cual le informa que las autoridades del penal están dirigiendo a los internos más fuertes y a los líderes en contra de ellos para que se levantará el plantón y que si este seguía a las 10:00 horas de la mañana los presos iban a sufrir las consecuencias. El jefe de custodio Raúl Ramírez se dirigió a uno de los presos para decirle que ya tenía ubicado a su familiar afuera, que sabía que era la persona responsable de las movilizaciones y que lo que hacía eran “puras pendejadas”.

El mismo día más tarde sobre las 12:30 horas un familiar entró a visitar a su preso el cual le informo que ayer en la noche los custodios no cerraron las dos celdas de los presos de los hechos de Oaxaca con candado, lo que incremento el temor de ser agredidos por la noche.

Desde la Limeddh se destacan que los hechos anteriormente mencionados parecían corresponder a actos propiciados por las autoridades del penal para poder deslindarse de toda responsabilidad de amenazas y hostigamiento en contra de los familiares.

Se está fomentando descontento y división entre los recluidos impidiendo las visitas de los familiares de los demás internos culpando a los plantonistas. Deducimos que estos actos no son sino el reflejo del clima de intolerancia promovido por el Gobernador Ulises Ruiz Ortiz.

Recordamos que es un derecho constitucional de los familiares constituir un plantón, organizar mítines y marchas pacificas y que es responsabilidad de las autoridades penitenciarias la seguridad de todas las personas sometidas a prisión.

Por todo lo anterior, solicito:

i. Tomar todas las medidas necesarias para garantizar la seguridad y la integridad física y psicológica y jurídica de los internos (as) del penal de Miahuatlán y de sus familiares ubicados afuera de las instalaciones.

ii. Que se informe oficialmente de las acciones tomadas hacia los detenidos(as) por parte de las autoridades.

iii. Que se respetar la integridad física, psicológica y jurídica de los trabajadores de la Sección XXII del Sindicato Nacional de Trabajadores de la Educación, de los miembros de la APPO, de los estudiantes, de los miembros de las organizaciones sociales, así como de las personas solidarias presentes en la entidad.

iv. Que la CNDH, con base en sus atribuciones y facultades, actúe en relación a las graves violaciones a los Derechos Humanos que trascienden el ámbito del estado de Oaxaca y son de interés nacional e internacional.

ATENTAMENTE

Signado

-------------------- 07.01.2007 - 06:27
Verteiler am Stück:

Präsident Mexikos, Gouverneur Oaxacas, staatliche Menschenrechtskommission Mexiko , staatliche Menschenrechtskommission Oaxaca, UNO Hochkommissarin, Botschaften in Berlin, Wien, Bern

felipe@felipe.org.mx,  gobernador@oaxaca.gob.mx, correo@cndh.org.mx, correo@cedhoax.org, ngochr@ohchr.org, mail@embamexale.de, embamex@embamex.or.at, embamex1@swissonline.ch

Betreff bitte variieren:

Hostigamiento al plantón de familiares en Miahuatlán a través de amenazas a presos desde el interior del CERESO

und das auch noch...

tierr@ 08.01.2007 - 21:18
DROHUNGEN GEGEN DIE FRAUEN DER KOORDINATION 1 AUGUST WÄHREND FEST

Die Mitglieder der Koordination der Frauen Oaxacas 1. August ( COMO ) verantstalteten über mehrere Tage hinweg eine Sammlung von Spielzeug vor dem Templo de Santo Domingo, um ein Kinderfestival und ein öffentliches Fest für die Kinder und Familen der politischen Gef@ngenen und Opfer der Repression gegen die Volksbewegung stattfinden zu lassen.
Prensa en Noticias; 06.Jan 07 - Am 04. Januar wurden Mitgliedsfrauen der COMO von Polizisten verschiedener Korporationen unter Leitung des Polizeidirektors des Distrikts Oaxaca, Aristeo López Martínez, physisch angegriffen und bedroht, als sie für das von der APPO organisierte öffentliche Fest, eingesammelte Spielsachen aufbauten. Der Polizeidirektor drohte damit die Frauen "zu schlagen und zu vertreiben". Die Drohungen gipfelten in Aggressionen gegen die Aktivistinnen und die Einkreisung des Stands, an dem täglich hunderte von Spielzeugen von der Bevölkerkung gespendet wurden, die sich nicht von dem reperessiven Auftreten der Sicherheirskräfte einschüchtern liess.
Diese sicherten jedoch den Platz vor dem Templo de Sto. Domingo derartig ab, dass eine Weitersammeln von Spielsachen unmöglich gemacht wurde. Der Rechtskörper der APPO legte deshalb eine Rechtsbeschwerde wegen Verletzung der BürgerInnenrechte und der Verletzung des mandats eines föderalen Richters ( der die Aktion geschützt hatte )ein. Schliesslich musste die Polizei gegen Mittag den Rückzug antreten und die COMO konnte mit ihre Aktivitäten fortsetzen. Die Spielsachen wurden mitten vor einem Polizeiaufgebot aufgebaut und Hunderte, die ihre Spenden fortsetzten, würdigten den Mut der COMO-Frauen und riefen vor der polizeilichen Verbunkerung Losungen.
Das Fest begann schliesslich am 06. Jan. um 10:00 mit einem Marsch von Plaza de la Danza zum Templo de Sto. Domingo.
Bilder unter:
 http://chiapas.indymedia.org/display.php3?article_id=141502