Pelzauktion in GT gestört
Heute Mittag haben mehrere AktivistInnen die Versteigerung des angeblich teuersten Pelzmantels der Welt gestört. Die gutbesuchte Versteigerung fand im Auktionshaus Jentsch in Gütersloh statt. Die Versteigerung konnte nicht verhindert werden, doch erreichte man mit den mitgebrachten Flyern einige der Besucher. Nach einer Rangelei mit dem Personal wurde die Aktion beendet.
Als heute Mittag gegen 14:00 eine schwarzgekleidete Personengruppe das Auktionshaus Jentsch in der Verler Straße 1A in Gütersloh betrat, war die Verwirrung des Personals und der Anwesenden groß. Nachdem man sich Zugang zum Raum, in dem die Auktion stattfand, verschafft hatte, wurden Flugblätter an die Gäste verteilt (siehe Anhang) und Parolen skandiert. Nachdem das Personal den Schock überwunden hatte, versuchte es, die AktivistInnen unsanft herauszuschmeißen. Daraus entwickelte sich eine kleine Rangelei, wobei von Seiten des Personals nicht vor körperlicher Gewalt zurückgeschreckt wurde. Eine mitgebrachte Fahne wurde entwendet, um damit auf einen Aktivisten einzudreschen. Nach einem kurzen Verfolgungsversuch wurde mensch mit den Worten "Ihr Asozialen seid vorläufig festgenommen" verabschiedet, tatsächlich konnte man aber niemanden der AktivistInnen ergreifen.
Schon vor der Aktion wurden Flugblätter in der Nachbarschaft verteilt.
Insgesamt lässt sch sagen, dass die Aktion den Verlauf der Versteigerung nicht ernsthaft stören konnte, dennoch für Aufregung und Verwirrung gesorgt hat.
Schon vor der Aktion wurden Flugblätter in der Nachbarschaft verteilt.
Insgesamt lässt sch sagen, dass die Aktion den Verlauf der Versteigerung nicht ernsthaft stören konnte, dennoch für Aufregung und Verwirrung gesorgt hat.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Verteilter Flyer (406K)

Ergänzungen
fehler beim namen
Zusätzliche Informationen
Im Laden kostet, laut einem Zeitungsartikel, ein solcher Mantel 60.000€
Fotos von der Nerzfarm aus GT
Polizeipresse
Protestaktion gegen die Pelzindustrie
Gütersloh. Am Samstag Nachmittag, gegen 14.00 Uhr stürmten acht
bis zehn vermummte Personen in ein Auktionshaus in Gütersloh. Sie
verteilten Handzettel gegen den Betrieb von Nerzfarmen und störten
hierdurch die Auktion. In dieser Auktion wurden unter anderem auch
400 Pelzmäntel versteigert. Die Frauen und Männer waren mit
schwarz-grauen Kapuzenjacken, Jeanshosen und Sonnenbrillen vermummt.
Nach der Aktion flüchteten die Personen auf Fahrrädern über die
Carl-Bertelsmann-Straße in Richtung Gütersloher Innenstadt.
Sachdienliche Hinweise zu den Personen bitte an die Polizei in
Gütersloh.
Das Auktionshaus Jentsch
Anschuldigungen an die Jugendantifa Gütersloh
Diese Vorwürfe weisen wir entschlossen zurück. Auf der Homepage der JAG wurde ausschließlich auf die Aktion hingewiesen, indem auf den Artikel im unabhängigen Medienportal Indymedia (de.indymedia.org) verlinkt wurde. Da indymedia.org ein eindeutig antifaschistisches Medienportal ist, verlinken wir oft Artikel, die Gütersloh und Umgebung betreffen, da wir uns selbstverständlich für politische Aktivitäten in unserer Region interessieren. Dies muss aber noch lange nicht heißen, dass wir für jede Aktion, die in der Region stattfindet und über die bei Indymedia berichtet wird, mitverantwortlich sind. Hinzu kommt, dass auch auf Internetseiten anderer Gruppierungen wie z.B. der ALF (Animal Liberation Front) und der neofaschistischen “Kameradschaft Gütersloh” auf die Aktion aufmerksam gemacht und diese von letzterer sogar kommentiert wurde.
Im offenen Brief an den Stadtrat bezeichnete Jentsch die JAG weiterhin als “eine kriminelle Vereinigung”. Dabei ist sich noch nicht einmal die Polizei sicher, ob es sich bei der durchgeführten Aktion überhaupt um eine Straftat handelt. Hinzuzufügen ist, dass wir als Organisation seit unserer Gründung im März 2006 nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten sind. Ebenfalls schlecht recherchiert ist der von Jentsch genannte Treffpunkt der JAG. Die Räumlichkeiten der Weberei nutzten wir nur übergangsweise. Außerdem behauptete Jentsch, dass der Flyer der “Libertären PelzgegnerInnen Gütersloh” (LPG) auf der Internetseite der JAG veröffentlicht wurde, allerdings verweisen wir, wie bereits erwähnt, lediglich auf das unabhängige Medienportal Indymedia in welchem der Flyer abrufbar ist. Uns ist es daher unverständlich, wie Jentsch einen Zusammenhang zwischen der JAG und den LPG assoziiert.
Interessant ist auch die Beschreibung der Aktivisten und Aktivistinnen. Der Polizei gegenüber äußerte Jentsch, dass es sich um Männer und Frauen handelte, während er dem Stadtrat gegenüber behauptete, er habe Jugendliche gesehen. Ersteres würde bedeuten, dass er ältere Personen gesehen hat, mit letzterer Aussage meint er eindeutig jüngere Personen. Weiterhin fiel uns auf, dass der Wert des Pelzes von 30.000 € (Glocke, Montag, 04.12.06) auf 100.000 € (eigene Angabe von Jentsch in der NW, Dienstag 05.12.06 ) ohne offensichtlichen Grund stieg. Wir vermuten, dass Herr Jentsch den Vorfall auf diese Weise dramatisieren wollte.
Es ist leider üblich, dass AntifaschistInnen kriminalisiert und als Chaoten abgestempelt werden. Doch nicht jede vermummte Person ist ein Antifaschist oder eine Antifaschistin und nicht jede Aktion, die von einer alternativen politischen Organisation in Gütersloh und Umgebung ausgeht, muss zwangsläufig von organisierten AntifaschistInnen der JAG stammen. Mit dem Grundgedanken der Aktion sympathisieren wir, und halten, wie auch die SPD, die Pelzkritik für legitim. Jentsch’ Entschuldigung, er selber sei kein Pelzfarmbetreiber, können wir nicht akzeptieren, denn für uns ist es moralisch nicht zu verantworten, mit Produkten qualvoll verendeter Tiere Profit machen zu wollen, selbst wenn es sich nur um Second-Hand Produkte handelt
Wir hoffen, einige Fehlinformationen aufklären zu können.
Jugendantifa Gütersloh
Brief vom Auktionär Detlef Jentsch
Vorsitzende/r
und Ratsmitglieder
der im Rat der Stadt Gütersloh
vertretenen Parteien
33330 Gütersloh
Sehr geehrte Damen und Herren!
Wie Sie aus den Tageszeitungen entnehmen konnten, wurde mein Auktionshaus
am 02. Dezember 2006 von vermummten Gestalten überfallen. Grund:
Die Versteigerung eines Pelzmantels.
Die Antifa Gütersloh rüstet sich im Internet mit dieser Straftat wie folgt: AktivistenInnen
(eine Bezeichnung aus der DDR) ... haben gegen die Auktion demonstriert.
Somit ist zu mindestens ein weiterer Straftatbestand hinzugekommen:
Die „ Demonstration“ war weder angemeldet und wurde vermummt durchgeführt.
Damit aber noch nicht genug, unter den Adressen:
Netzwerk Gütersloh/Antifa - Kreisplenum Bogenstr.8 33330 Gütersloh sowie SKA Gütersloh Bogenstr.8 33330 Gütersloh mit Mailadresse Cable Street Beat
c/o Netzwerkbüro Alte Weberei Bogenstr.1-8 33330 Gütersloh Tel.: 05241-2229976
und Courage gegen Rechts Gütersloh agieren diese Leute ganz offen.
Dieses öffentliche Gebäude soll doch der Stadt Gütersloh gehören?
Glückwunsch, kann man da nur sagen.
Können doch ganz offensichtlich in aller Ruhe in einem öffentlichen Gebäude Kriminelle
zusammen kommen und eine Vereinigung bilden.
Wenn heute schon wegen eines Mantels ein Unternehmen überfallen wird, so kann sich
sich jedermann ausrechnen, wann dieses das Nächste sein wird.
Das die Täter nun bald gefasst und vor Gericht gestellt werden, ist in Kürze zu erwarten.
Zu den bereits bekannten Straftaten, kommt nun die, der ganz offensichtlichen Bildung
einer kriminellen Vereinigung
Als Anlage füge ich einen Auszug der Aktivitäten dieser Leute bei, daraus
entnehmen Sie bitte auch deren Gefährlichkeit.
Detlef Jentsch
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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@egal — tut nichts zur sache
@"tutz nichts zur sache": — henne
jetzt mal — ehrlich
@egal — unnötich
kommentare — alf
grausamer Mord — Paul
ole ole super paule! — x
tolle aktion! — antispe