Neonazi in der Hochschulpolitik
Bis zum Anfang dieser Woche war ein organisierter Neonazi stellvertretender Vorsitzender der CDU-Hochschulgruppe RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) an der Uni Giessen. Die Mitglieder des RCDS wollen das nicht bemerkt haben.
Bis zum Anfang dieser Woche war ein organisierter Neonazi stellvertretender Vorsitzender der CDU-Hochschulgruppe RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) an der Uni Giessen. Der Politikstudent Matthias Müller zeichnet sich durch enagierten Aktivismus aus: Er ist Mitglied der rechtsextremen, NPD-nahen Burschenschaft ‚Dresdensia Rugia’, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, fungiert als Vorsitzender der ‚Jungen Landsmannschaft Ostpreußen“, schreibt für die Zeitschrift Junge Welt und nimmt regelmäßig an Naziaufmärschen teil.
Die restlichen Mitglieder des RCDS behaupten, dass niemandem in der Gruppe die diversen Aktivitäten Müllers bekannt gewesen seien – und das, obwohl diverse RCDSler als Mitglieder anderer Burschenschaften zumindest von der Tatsache gewusst haben müssen, dass Müller der ‚Dresdensia Rugia’ angehört. Außerdem erscheint es natürlich ohnehin absurd, dass eine politische Hochschulgruppe die politische Orientierung und sonstigen Aktivitäten des immerhin selbstgewählten Vorstandsmitglieds nicht kennen soll. Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass die ideologische Differenz zwischen dem RCDS und der „Dresdenia Rugia“ bzw. eines Vertriebenen-Verbandes relativ unschwer zu überbrücken sein dürfte – ob man da nun von Anschlußfähigkeit oder von Schnittmengen spricht, sei jedem selbst überlassen.
Letzte Woche wurde die Hochschul-CDUlern jedenfalls zum Handeln gezwungen, weil die Frankfurter Rundschau einen Bericht über ihren Nazi-Vorsitzenden veröffentlichte: am Samstag verabschiedete der RCDS pflichtschuldig eine neue Satzungsklausel, die von nun an die Mitgliedschaft von Angehörigen der ‚Dresdensia Rugia’ verbietet, und am Dienstag wurde Matthias Müller zurückgetreten. Und jetzt ist alles wieder gut.
Die SPD im hessischen Landtag nutzt derweil die Gelegenheit, ihr antifaschistisches Engagement zu beweisen und gleichzeitig die CDU zu bashen, während diese wiederum auf Distanz zum RCDS geht – dem mit großer Wahrscheinlichkeit eher mehr als wenige CDU- Abgeordnete zu ihrer Studentenzeit angehört haben.
Die restlichen Mitglieder des RCDS behaupten, dass niemandem in der Gruppe die diversen Aktivitäten Müllers bekannt gewesen seien – und das, obwohl diverse RCDSler als Mitglieder anderer Burschenschaften zumindest von der Tatsache gewusst haben müssen, dass Müller der ‚Dresdensia Rugia’ angehört. Außerdem erscheint es natürlich ohnehin absurd, dass eine politische Hochschulgruppe die politische Orientierung und sonstigen Aktivitäten des immerhin selbstgewählten Vorstandsmitglieds nicht kennen soll. Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass die ideologische Differenz zwischen dem RCDS und der „Dresdenia Rugia“ bzw. eines Vertriebenen-Verbandes relativ unschwer zu überbrücken sein dürfte – ob man da nun von Anschlußfähigkeit oder von Schnittmengen spricht, sei jedem selbst überlassen.
Letzte Woche wurde die Hochschul-CDUlern jedenfalls zum Handeln gezwungen, weil die Frankfurter Rundschau einen Bericht über ihren Nazi-Vorsitzenden veröffentlichte: am Samstag verabschiedete der RCDS pflichtschuldig eine neue Satzungsklausel, die von nun an die Mitgliedschaft von Angehörigen der ‚Dresdensia Rugia’ verbietet, und am Dienstag wurde Matthias Müller zurückgetreten. Und jetzt ist alles wieder gut.
Die SPD im hessischen Landtag nutzt derweil die Gelegenheit, ihr antifaschistisches Engagement zu beweisen und gleichzeitig die CDU zu bashen, während diese wiederum auf Distanz zum RCDS geht – dem mit großer Wahrscheinlichkeit eher mehr als wenige CDU- Abgeordnete zu ihrer Studentenzeit angehört haben.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
M.M. Zeitschriftenautor
huch...
Junge Welt vs. Junge Freiheit
"Junge Welt" und "Jungle World" sind keine linken Zeitungen.
Das was diese sog. Zeitungen seit jeher verzapfen ist völliger Bockmist und hat mit undogmatisch-linker Politik rein gar-nichts zu tun.
Die "Junge Freiheit" ist eine rechtsextreme Zeitung, die auch gerne vom rechten Rand der CDU durchgeblättert wird.
Von daher ist auch der angeblich Freudsche-Versprecher der VerfasserIn für mich in den unnützen "Grabenkampf-Scheiß" zwischen Antiimps und Antideutschen einzuordnen.
@autor
also mit den bemerken ist das so eine sache
versuch mal auf einem schwarzen stück papier einen schwarzen fleck zu sehen
Presse-Echo
Frankfurter Rundschau:
Spiegel-Online:
Gießener Anzeiger:
HR-Online:
FR zum mittlerweile wohl abgesagten "Wolfstanz" bei der Dresdensia-Rugia:
Demo gegen die Dresdensia-Rugia
Da gab's wohl Ärger...
Spiegel-Online:
Gießener Anzeiger:
Burschenschaften"Junge Freiheit ,"Junge Welt"
Neonazi im RCDS Gießen
Sendezeit: 23.11.2006 14:38
Autor: Petermann, Anke
Programm: Deutschlandfunk
Sendung: Campus & Karriere
Länge: 03:40 Minuten
Text zum Beitrag: Wolf im Schafspelz
Nazi im RCDS Gießen
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Tübingen: Baden-württembergerischer Fraktionschef der Grünen bei Burschenschaft
Sendezeit: 24.11.2006 05:53
Autor: Götz, Uschi
Programm: Deutschlandfunk
Sendung: Informationen am Morgen
Länge: 03:36 Minuten
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HAMBURG
Nur die dritte Strophe
Handwerkskammer will nicht die rechtsextreme Studentenverbindung "Germania" beherbergen
Germania und der rechtsechtreme CDUler Schönbohm
Überblick einiger der rechtsextremen Aktivitäten Schönbohms
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Dresden: Campusnazis des Monats
autor_in des beitrags 23.11.2006 17:32
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BURSCHEN, NAZIS, BUNDESWEHR GEMEINSAM SEIT AN SEIT
"Volkstrauertag" in Berlin-Neukölln/Bericht
Der kleine Vampir 21.11.2006 18:13
Militaristisches Gedenken in Berlin Neukölln
Der kleine Vampir 17.11.2006 13:04
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JUNGE FREIHEIT
das "Helden Gedenken" in Berlin war Titel Storie der "Jungen Freiheit" 47/06 vom
17. November 2006 mit zwei Artikeln und dem Terminhinweis in der Termin Rubrik
Neben den NPD, DVU, REP Funktionären, waren auch einschlägig bekannte Holocaustleugner.
Einige der in Zivil aber mit Bundeswehr Barett Anwesenden,
begrüßten sowohl die Nazipartei VertreterInnen, als auch die Holocaustleugner...
Mann kennt sich.
Von den 200 Anwesenden, viele mit Uniformen, Fahnen, Emblemen, Symbolen... waren maximal 1/3 Frauen.
Burschenschaften die ich wargenommen habe waren die beiden rechtsextremen/rechtradikalen/faschistischen/ in Teilen nationalsozialistischen Burschenschaften
"Berliner Burschenschaft der Märker"
Gothia Berlin
Sammlung von Anti Burschen websites
"JUNGE FREIHEIT":
Rechtsextremismus hat viele Gesichter...
…die Wochenzeitung''Junge Freihei'' bleibt eines davon.
Von Jörg Fischer
Eine Anhörung der SPD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag befasste sich mit jener Zeitung, die als publizistisches Scharnier zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus gilt.
"JUNGE WELT" VORDENKER WERNER PIRKER "Ami go home"
Einigungsfaktor Antiamerikanismus
Januar 2006
Rechts-linke Schnittmengen gegen das Imperium Americanum
Wilhelm Langthaler/Werner Pirker: »Ami go home – Zwölf gute Gründe für einen Antiamerikanismus«
www.deutsche-stimme.de/Ausgaben2006/Sites/01-06-Kultur.html
SIEHE AUCH DAZU UNTEN IN DEN ERGÄNZUNGEN IM GRAUEN BEREICH
Matthias Müller ist nicht irgendwer
hier nochmal ein paar Fakten zu Michael Müller ohne die indirekten Hinweise auf die Dokumente
"JUNGE FREIHEIT"
13 ARTIKEL
JF PRAKTIKUM
2 LESERBRIEFE DIE SEINE ARTIKEL BETREFFEN
2 ERWÄHNUNGEN "JF intern"
unter anderem ein ausführlicher Bericht von Matthias Müller
über die 23. Bogenhausener Gespräche der ultrarechten Burschenschaft Danubia München.
Desweiteren berichtet Michael Müller auf der web-Seite des zum gleichen Spektrum der intellektuellen Salonfaschisten, Burschenschaftler etc angesiedeltem faschistischen Think Tank "INSTITUT FÜR STAATSPOLITIK" von der 7. Sommerakademie des IfS
ein älterer Beitrag zum
Institut für Staatspolitik: Günzel in Berlin
egal 13.12.2004 01:37
Tja die indys, die schon in der Gründungphase kaum bis kein Interesse hatten,
sich mit Faschismus, Nationalsozialismus etc auseinanderzusetzten
und wenn, es dann nur wiederwillig taten:
Der Redakteur des russischen Indymedia muss abgesetzt werden
(Übersetzung: Franz und Hans) 02.10.2001 02:23
halten euch nicht für mündig genung faschistische Artikel aus der "Junge Freiheit" kritisch zu lesen.
Dann bleibt`s halt weiter beim unreflektiert, niveaulos, reaktionären "Nazis raus" Gegröhle, ohne Hintergrund und Zusammenhangs Wissen, ohne Argumnentationskraft...
Wie bei der Wahlzulassung der WASG als die NPD Führungsfunktionäre Frank Schwerdt und Eckart Bräuniger direkt neben den WASG AnhängerInnen und FunktionärInnen saßen und die nichts merkten.
hier noch was zum Thema Burschen
Berlin-Burschenschaftler werben am Gymnasium
gymmiberlin 20.11.2006 13:27
Müller auch bei Reps aktiv
links auf dem Bild!
@ Müller auch bei REPs aktiv
Zur Person von Björn Clemens: Clemens war bis zu diesem Wochenende (09./10.12.2006) stellvertretender REP-Vorsitzender und scheidet nach seiner gescheiterten Kandidatur um den Bundesvorsitz gegen Rolf Schlierer wohl nun aus dem Bundesvorstand der REPs aus. Sein Vorhaben war es die REPs näher an NPD und DVU ranzuführen. Er ist Mitglied der rechtsextremen Marburger Burschenschaft Rheinfranken und ein Studienfreund des säsischen NPD-Abgeordneten Jürgen Gansel, den er auch schon vor Gericht verteidigte. Gansel ist wiederum Bundesbruder von Matthias Müller bei der rechtsextremen Gießener Burschenschaft Dresdensia-Rugia.
Materialsammlung zum Fall Müller
taz 21.11.06 "Rechtsaußen im RCDS"
Um "Schaden vom RCDS abzuwenden", erklärte Müller (25) inzwischen seinen ... "Es ist nicht glaubhaft, dass das alles dem RCDS nicht aufgefallen sein soll", ...
SPIEGELUNGEN DES ARTIKELS
IM FORUM MIT WERITEREN KOMMENTAREN
Rechtsaußen im RCDS
SPD sieht "Skandal" bei hessischer Studentenunion
FRANKFURT/MAIN taz Nachdem bekannt wurde, dass der mutmaßliche Neonazi Matthias Müller ein Jahr lang stellvertretender Vorsitzender der
Hochschulorganisation der CDU (RCDS) in Gießen war, fordert die SPD im
Hessischen Landtag vom Landesvorsitzenden der hessischen CDU,
Ministerpräsident Roland Koch, eine "sofortige und vollständige
Aufklärung der absolut unglaublichen und schwerwiegenden Vorgänge". Die aktive und offensichtlich absichtliche Einbeziehung eines Neonazis in
die Arbeit der Studentenunion sei "in jedem Fall ein Skandal".
Um "Schaden vom RCDS abzuwenden", erklärte Müller (25) inzwischen seinen Rücktritt vom Vizevorsitz der Studentenorganisation. Müller studiert in Gießen Politik, ist Vorsitzender der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen
in Südwestdeutschland und Mitglied in der Burschenschaft Dresdensia-Rugia. Mitglieder dieser Gießener Burschenschaft machten in
der NPD Karriere. Jürgen W. Gansel etwa schaffte es auf der Liste der
NPD bis in den sächsischen Landtag.
Müller marschierte mit bei mehreren Demonstrationen von
Rechtsextremisten und schreibt für die Junge Freiheit, der im hessischen
Verfassungsschutzbericht "antidemokratische und antisemitische
Vorstellungen" attestiert werden.
Seine Junge Landsmannschaft Ostpreußen wird als "in Teilen rechtsextremistisch" eingeschätzt. Dem ZDF-Magazin "Frontal 21" sagte Müller einmal, dass rechte Skinheads "ganz normale Jugendliche" seien, "die sich zu ihrem Volk und zu ihrer Nation bekennen".
Gefilmt worden war auf einer Tagung der NPD.
"Es ist nicht glaubhaft, dass das alles dem RCDS nicht aufgefallen sein soll", so der grüne Landtagsabgeordnete Jürgen Frömmrich.
KLAUS-PETER KLINGELSCHMITT taz vom 21.11.2006, S. 6, 58 Z. (TAZ-Bericht)
"Gegendarstellung" von Dieter Stein "Junge Freiheit" Gründer und Chef
NPD-Kaderschmiede Dresdensia-Rugia 2005
Aufruf - 19.05.05 von faugi
Broschüre und Demo in Gießen
„NPD-Kaderschmiede Dresdensia-Rugia dichtmachen!“
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
ich bin mir fast sicher... — ...das dies...
Re: Junge Welt vs. Junge Freiheit — Plamen
Löschen — jenosse