Nazis in der BVV - Bericht zum 26.10.06
Berlin Marzahn-Hellersdorf: Mit der Konstituierung der Bezirksverordnetenversammlung, am 26.10.2006, zogen zum ersten Mal Verordnete der NPD in das Bezirksparlament ein. Neben
Wolfgang-Dieter Chieduch und Karl-Heinz Burkhardt, erlangte auch der längjährige NPD/JN-Kader, Matthias Wichmann, ein Mandat.
Wolfgang-Dieter Chieduch und Karl-Heinz Burkhardt, erlangte auch der längjährige NPD/JN-Kader, Matthias Wichmann, ein Mandat.
Wolfgang-Dieter Chieduch, geboren 1945 in Berlin und gelernter Maurer, wurde zum Fraktionsvorsitzenden der NPD in der BVV Marzahn-Hellersdorf gewählt und ist seit der Konstituierung der BVV, am 26.10.2006, auch Mitglied im Ältestenrat.
Das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden führt, der 1939 in Berlin geborene, Karl-Heinz Burkhardt an. Der gelernte Gastronom ist mittlerweile Rentner und trat zu den Berliner Abgeordnetenhaus-Wahlen 2006 als Mitglied der DVU (Deutsche Volks Union) auf Platz 10 der NPD-Landesliste an. Weiterhin engagiert sich Burkhardt als Beisitzer im Landesvorstand der Berliner DVU.
Matthias Wichmann, geboren 1973 in Berlin, gehört zu den führenden Kadern der NPD und deren Jugendorganisation JN (Junge Nationaldemokraten). Der (frühere) Schatzmeister des Landesverbands und ausgebildete Maurer ist schon 1996 als Fahrer des Lautsprecherwagens bei einem Naziaufmarsch am 1.Mai in Hellersdorf aufgefallen. 1998 gehörte er zu den Mitbegründern der JN Marzahn-Hellersdorf. 2002 und 2005 trat Wichmann als Direktkandidat der NPD in Marzahn-Hellersdorf an.
In der Öffentlichkeit versucht sich Wichmann als den ordentlichen Bürger darzustellen, indem er sein menschenverachtend Weltbild hinter angeblichem sozialem Interesse versteckt. So stellte er am 14.Mai 2003 in der Marzahn-Hellersdorfer Bezirksverordnetenversammlung die Anfrage: „Wie viel Geld wurde in den letzten Jahren in den Bereichen Gesundheit, Kultur, Soziales ... für Ausländer ausgegeben?“.
Doch auch Matthias Wichmann ist ein skrupelloser Neonazi, der Gewalt gegenüber Linken, MigrantInnen, Homosexuellen und all denen, die nicht in sein Weltbild passen, billigend in Kauf nimmt. Dies verdeutlichen nicht nur seine Kontakte zu den Freien Kameradschaften, die weit über seine Beteiligung am sogenannten nationalen „Schwarzen Block“ beim Naziaufmarsch am 8.Mai 2005 in Berlin hinausgehen.
Am 31.07.2004 beteiligte sich Wichmann an einem Infostand der NPD am S-Bhf. Schönhauser Allee, an dem neben den NPD-Kadern Eckart Bräuniger, Claus Schade, Jörg Hähnel und André Werner auch Mitglieder der mittlerweile wegen der Wesensverwandtschaft zum Nationalsozialismus verbotenen Kameradschaft Tor teilnahmen. Während des Infostandes wurde ein Passant, der ein Abzeichen mit Davidstern trug und NPD-Flugblätter nicht angenommen, sondern weggeworfen hatte, angegriffen und gewürgt.
Am 12.09.05 verteilt neben dem langjährigen NPD/JN-Funktionär Andreas Storr und weiteren Nazis auch Matthias Wichmann die so genannte "Schulhof-CD" (Titel „Anpassung ist Feigheit - Lieder aus dem Untergrund") an der Rudolf-Virchow-Gesamtschule in Marzahn. Viele SchülerInnen nehmen diese zunächst am Schultor entgegen, wollen sie dann aber schnell wieder loswerden und übergeben sie deshalb einer 62-jährigen Lehrerin. Einer der Neonazis wird darauf aufmerksam, geht auf die Frau zu und fordert sie auf, ihm die CDs zurück zu geben, was sie jedoch ablehnt. Ein zweiter Neonazi nähert sich und entreißt der Lehrerin einen Stapel CDs. Die Polizei wertet die gewaltsame Wegnahme der CDs als Raubtat.
Am 2.März 2006 veranstaltete das Antifaschistische Bündnis Marzahn/Hellersdorf eine Demonstration, bei der auf eine starke Zunahme an gewalttätigen Übergriffen durch Neonazis in Hellersdorf aufmerksam gemacht werden sollte. Daraufhin meldete Matthias Wichmann für die „Freien Kräfte Berlin“ (Ausweichstruktur für die verbotene KS-Tor und BASO) eine Nazidemo an, bei der er mit 30 größtenteils schwarz gekleideten Kameradschaftsnazis auf dem Bürgersteig von Helle Mitte nach Kaulsdorf Nord marschierte.
Die Bezirksverordneten der NPD in Marzahn-Hellersdorf wurden in ihrer parlamentarischen Arbeit maßgeblich durch die NPD-Funktionäre, Frank Schwerdt und Thomas Wulff, unterstützt.
Frank Schwerdt ist Bundesvorstandsmitglied und Bundesgeschäftsführer der NPD sowie Landesvorsitzender der NPD Thüringen. Er gilt als Schlüsselfigur rechtsextremer Bildungsarbeit.
Bereits in den 1960er Jahren wurde Schwerdt in der rechtsextremen Szene in West-Berlin aktiv und war Mitglied der NPD. Wenig später trat er jedoch in die CDU ein und leitete elf Jahre lang den Ortsverband Berlin-Heiligensee. 1989 verließ er die CDU und trat den Republikanern bei. Dort arbeitete er im Landesvorstand mit. Bereits 1991 verließ er die Republikaner wieder und wechselte nun zur "Deutschen Liga für Volk und Heimat" (DLVH). Den Vorsitz des Berlin-Brandenburger Landesverbandes übernahm er kurze Zeit später.
1993 übernahm Schwerdt den Vorsitz des 1991 in Berlin gegründeten Vereins "Die Nationalen e.V." und änderte wesentlich dessen Zusammensetzung, Struktur und Ziele. Während die gemäßigten Rechten den Verein verließen, vollzog dieser unter Anleitung des neuen Vorsitzenden eine starke Annäherung an das neonazistische Spektrum.
Schwerdt trat 1997 erneut in die NPD ein. Im Januar 1998 wurde er in den Bundesvorstand aufgenommen und als Bundesgeschäftsführer tätig.
Im April 2001 wurde Schwerdt zum neuen Landesvorsitzenden der NPD Thüringen und am 8. September 2001 zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl im Herbst 2002 gewählt.
Schwerdt verlagerte mit der Übernahme des Landesvorsitz den Schwerpunkt seiner Tätigkeiten nach Thüringen und tritt seither auf fast allen Neonazi-Veranstaltungen wie beispielsweise den "Thüringentagen der nationalen Jugend", "Fest der Völker" oder "Rock für Deutschland" als Redner auf.
Im September 2004 wurde Schwert auf dem Landesparteitag der NPD als Landesvorsitzender und bei dem 31. ordentlichen Bundesparteitag am 11./12. Oktober in Berlin als Bundesvorstand der NPD bestätigt.
Thomas Wulff, der sich nach einem Obergruppenführer der Waffen-SS selbst "Steiner" nennt, erklärte im September 2004 kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen seinen Beitritt zur NPD, um einen Beitrag zur Schaffung einer "Volksfront von Rechts" zu leisten.
Der NPD-Politiker gilt als Führungsfigur der rechtsextremistischen Szene vor allem in Norddeutschland. Wulff ist bundesweit mit deutlichem Schwerpunkt auf den norddeutschen Raum als Anmelder, Versammlungsleiter und/oder Redner von bzw. auf Neonazi-Kundgebungen aktiv.
Wulff wurde bereits in den 1980er und 90er Jahren in der Hamburger Neonazi-Szene um Michael Kühnen und Christian Worch aktiv. Daraufhin geriet er bald in das Umfeld der verbotenen "Aktionsfront Nationaler Sozialisten" (ANS) bzw. der NSDAP/AO und wurde Mitglied der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF).
Thomas Wulff war Gründer und Chef der verbotenen Hamburger Neonazi-Partei "Nationale Liste" und organisierte zahlreiche Aufmärsche, Kranzniederlegungen, Versammlungen und Flugblattverteilaktionen.
Nach deren Verbot trat er 1994 dem Hamburger Landesverband der Deutschen Liga für Volk und Heimat bei. 1994 gründete er ebenfalls zusammen mit Christian Worch das "Aktionsbüro Norddeutschland" als Sammelbecken Freier Kameradschaften in Norddeutschland.
Wulff wurde bereits wegen Volksverhetzung zu einer Haftstrafe verurteilt. Er veröffentlichte in einer Publikation der "Nationalen Liste" einen Artikel, in dem er den Holocaust bestritt und den damaligen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden, Ignatz Bubis, verleumdete.
Außerdem zeichnete er sich presserechtlich für einen Artikel in der Zeitung "Index" der "Nationalen Liste" verantwortlich, in dem behauptet wurde, die Wahrheit über Auschwitz dürfe aufgrund von Denkverboten nicht gesagt werden. Des weiteren war in dem Artikel von der "angeblichen" Massenvernichtung der Juden im KZ Auschwitz-Birkenau die Rede.
Schwerdt und Wulf standen den politisch größtenteils unerfahrenen NPD-Verordneten mit Rat und Tat zur Seite, um den ersten Auftritt im Parlament nicht zu einer Farce verkommen zu lassen. Letztendlich hielt sich die Marzahn-Hellersdorfer NPD-Fraktion vornehm zurück, um sich nicht schon zu Beginn ihrer parlamentarischen Arbeit komplett lächerlich zu machen. Lediglich ein, von Matthias Wichmann, inbrünstig vertonter „Buh“-Ruf nach der Eröffnungsrede des Alterspräsidenten Horst Schubert (Die Linke/PDS), welcher sich in seiner Rede auf seiner Erfahrungen im Faschismus bezog und ein unkoordiniertes Abstimmungsverhalten bei Abstimmungen, schenkten der NPD ein wenig Aufmerksamkeit, wenn nicht eher Spott.
Quellen:
www.kein-verstecken.de
www.wikipedia.de
Das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden führt, der 1939 in Berlin geborene, Karl-Heinz Burkhardt an. Der gelernte Gastronom ist mittlerweile Rentner und trat zu den Berliner Abgeordnetenhaus-Wahlen 2006 als Mitglied der DVU (Deutsche Volks Union) auf Platz 10 der NPD-Landesliste an. Weiterhin engagiert sich Burkhardt als Beisitzer im Landesvorstand der Berliner DVU.
Matthias Wichmann, geboren 1973 in Berlin, gehört zu den führenden Kadern der NPD und deren Jugendorganisation JN (Junge Nationaldemokraten). Der (frühere) Schatzmeister des Landesverbands und ausgebildete Maurer ist schon 1996 als Fahrer des Lautsprecherwagens bei einem Naziaufmarsch am 1.Mai in Hellersdorf aufgefallen. 1998 gehörte er zu den Mitbegründern der JN Marzahn-Hellersdorf. 2002 und 2005 trat Wichmann als Direktkandidat der NPD in Marzahn-Hellersdorf an.
In der Öffentlichkeit versucht sich Wichmann als den ordentlichen Bürger darzustellen, indem er sein menschenverachtend Weltbild hinter angeblichem sozialem Interesse versteckt. So stellte er am 14.Mai 2003 in der Marzahn-Hellersdorfer Bezirksverordnetenversammlung die Anfrage: „Wie viel Geld wurde in den letzten Jahren in den Bereichen Gesundheit, Kultur, Soziales ... für Ausländer ausgegeben?“.
Doch auch Matthias Wichmann ist ein skrupelloser Neonazi, der Gewalt gegenüber Linken, MigrantInnen, Homosexuellen und all denen, die nicht in sein Weltbild passen, billigend in Kauf nimmt. Dies verdeutlichen nicht nur seine Kontakte zu den Freien Kameradschaften, die weit über seine Beteiligung am sogenannten nationalen „Schwarzen Block“ beim Naziaufmarsch am 8.Mai 2005 in Berlin hinausgehen.
Am 31.07.2004 beteiligte sich Wichmann an einem Infostand der NPD am S-Bhf. Schönhauser Allee, an dem neben den NPD-Kadern Eckart Bräuniger, Claus Schade, Jörg Hähnel und André Werner auch Mitglieder der mittlerweile wegen der Wesensverwandtschaft zum Nationalsozialismus verbotenen Kameradschaft Tor teilnahmen. Während des Infostandes wurde ein Passant, der ein Abzeichen mit Davidstern trug und NPD-Flugblätter nicht angenommen, sondern weggeworfen hatte, angegriffen und gewürgt.
Am 12.09.05 verteilt neben dem langjährigen NPD/JN-Funktionär Andreas Storr und weiteren Nazis auch Matthias Wichmann die so genannte "Schulhof-CD" (Titel „Anpassung ist Feigheit - Lieder aus dem Untergrund") an der Rudolf-Virchow-Gesamtschule in Marzahn. Viele SchülerInnen nehmen diese zunächst am Schultor entgegen, wollen sie dann aber schnell wieder loswerden und übergeben sie deshalb einer 62-jährigen Lehrerin. Einer der Neonazis wird darauf aufmerksam, geht auf die Frau zu und fordert sie auf, ihm die CDs zurück zu geben, was sie jedoch ablehnt. Ein zweiter Neonazi nähert sich und entreißt der Lehrerin einen Stapel CDs. Die Polizei wertet die gewaltsame Wegnahme der CDs als Raubtat.
Am 2.März 2006 veranstaltete das Antifaschistische Bündnis Marzahn/Hellersdorf eine Demonstration, bei der auf eine starke Zunahme an gewalttätigen Übergriffen durch Neonazis in Hellersdorf aufmerksam gemacht werden sollte. Daraufhin meldete Matthias Wichmann für die „Freien Kräfte Berlin“ (Ausweichstruktur für die verbotene KS-Tor und BASO) eine Nazidemo an, bei der er mit 30 größtenteils schwarz gekleideten Kameradschaftsnazis auf dem Bürgersteig von Helle Mitte nach Kaulsdorf Nord marschierte.
Die Bezirksverordneten der NPD in Marzahn-Hellersdorf wurden in ihrer parlamentarischen Arbeit maßgeblich durch die NPD-Funktionäre, Frank Schwerdt und Thomas Wulff, unterstützt.
Frank Schwerdt ist Bundesvorstandsmitglied und Bundesgeschäftsführer der NPD sowie Landesvorsitzender der NPD Thüringen. Er gilt als Schlüsselfigur rechtsextremer Bildungsarbeit.
Bereits in den 1960er Jahren wurde Schwerdt in der rechtsextremen Szene in West-Berlin aktiv und war Mitglied der NPD. Wenig später trat er jedoch in die CDU ein und leitete elf Jahre lang den Ortsverband Berlin-Heiligensee. 1989 verließ er die CDU und trat den Republikanern bei. Dort arbeitete er im Landesvorstand mit. Bereits 1991 verließ er die Republikaner wieder und wechselte nun zur "Deutschen Liga für Volk und Heimat" (DLVH). Den Vorsitz des Berlin-Brandenburger Landesverbandes übernahm er kurze Zeit später.
1993 übernahm Schwerdt den Vorsitz des 1991 in Berlin gegründeten Vereins "Die Nationalen e.V." und änderte wesentlich dessen Zusammensetzung, Struktur und Ziele. Während die gemäßigten Rechten den Verein verließen, vollzog dieser unter Anleitung des neuen Vorsitzenden eine starke Annäherung an das neonazistische Spektrum.
Schwerdt trat 1997 erneut in die NPD ein. Im Januar 1998 wurde er in den Bundesvorstand aufgenommen und als Bundesgeschäftsführer tätig.
Im April 2001 wurde Schwerdt zum neuen Landesvorsitzenden der NPD Thüringen und am 8. September 2001 zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl im Herbst 2002 gewählt.
Schwerdt verlagerte mit der Übernahme des Landesvorsitz den Schwerpunkt seiner Tätigkeiten nach Thüringen und tritt seither auf fast allen Neonazi-Veranstaltungen wie beispielsweise den "Thüringentagen der nationalen Jugend", "Fest der Völker" oder "Rock für Deutschland" als Redner auf.
Im September 2004 wurde Schwert auf dem Landesparteitag der NPD als Landesvorsitzender und bei dem 31. ordentlichen Bundesparteitag am 11./12. Oktober in Berlin als Bundesvorstand der NPD bestätigt.
Thomas Wulff, der sich nach einem Obergruppenführer der Waffen-SS selbst "Steiner" nennt, erklärte im September 2004 kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen seinen Beitritt zur NPD, um einen Beitrag zur Schaffung einer "Volksfront von Rechts" zu leisten.
Der NPD-Politiker gilt als Führungsfigur der rechtsextremistischen Szene vor allem in Norddeutschland. Wulff ist bundesweit mit deutlichem Schwerpunkt auf den norddeutschen Raum als Anmelder, Versammlungsleiter und/oder Redner von bzw. auf Neonazi-Kundgebungen aktiv.
Wulff wurde bereits in den 1980er und 90er Jahren in der Hamburger Neonazi-Szene um Michael Kühnen und Christian Worch aktiv. Daraufhin geriet er bald in das Umfeld der verbotenen "Aktionsfront Nationaler Sozialisten" (ANS) bzw. der NSDAP/AO und wurde Mitglied der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF).
Thomas Wulff war Gründer und Chef der verbotenen Hamburger Neonazi-Partei "Nationale Liste" und organisierte zahlreiche Aufmärsche, Kranzniederlegungen, Versammlungen und Flugblattverteilaktionen.
Nach deren Verbot trat er 1994 dem Hamburger Landesverband der Deutschen Liga für Volk und Heimat bei. 1994 gründete er ebenfalls zusammen mit Christian Worch das "Aktionsbüro Norddeutschland" als Sammelbecken Freier Kameradschaften in Norddeutschland.
Wulff wurde bereits wegen Volksverhetzung zu einer Haftstrafe verurteilt. Er veröffentlichte in einer Publikation der "Nationalen Liste" einen Artikel, in dem er den Holocaust bestritt und den damaligen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden, Ignatz Bubis, verleumdete.
Außerdem zeichnete er sich presserechtlich für einen Artikel in der Zeitung "Index" der "Nationalen Liste" verantwortlich, in dem behauptet wurde, die Wahrheit über Auschwitz dürfe aufgrund von Denkverboten nicht gesagt werden. Des weiteren war in dem Artikel von der "angeblichen" Massenvernichtung der Juden im KZ Auschwitz-Birkenau die Rede.
Schwerdt und Wulf standen den politisch größtenteils unerfahrenen NPD-Verordneten mit Rat und Tat zur Seite, um den ersten Auftritt im Parlament nicht zu einer Farce verkommen zu lassen. Letztendlich hielt sich die Marzahn-Hellersdorfer NPD-Fraktion vornehm zurück, um sich nicht schon zu Beginn ihrer parlamentarischen Arbeit komplett lächerlich zu machen. Lediglich ein, von Matthias Wichmann, inbrünstig vertonter „Buh“-Ruf nach der Eröffnungsrede des Alterspräsidenten Horst Schubert (Die Linke/PDS), welcher sich in seiner Rede auf seiner Erfahrungen im Faschismus bezog und ein unkoordiniertes Abstimmungsverhalten bei Abstimmungen, schenkten der NPD ein wenig Aufmerksamkeit, wenn nicht eher Spott.
Quellen:
www.kein-verstecken.de
www.wikipedia.de
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Ergänzungen
Nazis in der BVV..
Info zu Wolfgang-Dieter Chieduch
Unglaublich, wo dieser Typ gelandet ist!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Vorbilder — Tentakel