Landmaschinen-(R)ausstellung in Göhrde

Leit Stade 10.11.2006 00:53 Themen: Atom Repression
Mit Unterstützung der ersten Gäste, die im WiderStandsNest Metzingen eingetroffen sind, hat sich heute abend die Dorfbevölkerung öffentlichen Raum angeeignet.

Am Feuerwehr-Übungsplatz, wo in den vergangenen Jahren die Polizei vor dem Castor-Transport Wasserwerfer, Räumgerät und Mannschaftswagen aufgestellt hatten, besuchten etwa 170 Menschen eine Landmaschinen-(R)ausstellung. 22 Zugmaschinen waren gekommen, um Scheibeneggen, Grubber, Miststreuer und Wiesenschlepper so abzustellen, daß für die Besatzungstruppen einfach kein Platz mehr ist. "Was sollen wir lange vor Gericht rummachen, um vielleicht zwei Jahre später zu erfahren, daß die Polizei sich da nicht hätte breit machen dürfen?" erklärte Archie Thönsen von den Orts-Aufsässigen. "Es ist doch viel praktischer, wenn wir dies Wegbereiter des Strahlenmülls selbst in ihre Schranken zu weisen."
Nachdem die Geräte entsprechend positioniert waren, machen sich noch 17 Traktoren auf den Weg in den Wald. Die besonders guten Ortskenntnisse waren dabei ungeheuer nützlich. Auf vier Gruppen verteilten sich Schlepper und PKWs, sodaß die Polizei die abfahrenden Fahrzeuge offensichtlich gar nicht als Konvoi wahrnahm, um sich kurze Zeit später am Bahnübergang Grünhagen wieder zu treffen. Dort fuhren sie kurzerhand den Bahndamm hoch und stellten sich auf den Gleisen quer.

Vor Ort waren lediglich drei Wannen; die Beamten vor Ort sahen sich unerwartet einer Überzahl von 70 Personen gegenüber. Als ihre Fahrzeuge die Luft aus den Reifen verloren, versuchten sie zwar noch kurz, einen der Anwesenden auf seine Personalien anzusprechen. Dieses Ansinnen wurde allerdings höflich, aber bestimmt zurückgewiesen.
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Ergänzungen

äktschn

(muss ausgefüllt werden) 10.11.2006 - 12:54
Ein Demonstrant soll einem Beamten dessen Metall-Taschenlampe entrissen und damit auf den Polizisten eingeschlagen haben. Der 28-Jährige musste mit schweren Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

In Neu Tramm bewarfen Jugendliche Polizeifahrzeuge mit Steinen. Nach Angaben der Polizei haben vermutlich Atomkraftgegner bei Gorleben an der Castorstrecke ein Loch gegraben und die Fahrbahn teilweise unterhöhlt.

 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-447679,00.html

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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X — Jab

true action heroes — auch bald da

So muß Widerstand aus sehen:o)) — Remstal Revolutzer