Castor: Polizeiwillkür im Raum Lüneburg
Gefährlicher Heimweg
06.10.06
Im Lüneburger Tiergarten wurde eine junge Atomkraftgegnerin von der Bundespolizei auf ihrem Weg nach Hause für 2 Stunden festgesetzt. Anlass dieser Polizeimaßnahme war eine Personalienkontrolle, die dazu führte, dass die in der Castor-Datei erfasste Frau dem Staatschutz zugeführt wurde. Während auf die Beamten gewartet wurde, wurden der Frau Handschellen angelegt,um zu verhindern, dass sie sich bewegt und in einen Baum entwischt.
Von zwei Beamten der EG Castor wurde sie schließlich verhört. Alles wurde abgefragt, zu Freundinnen, Mitbewohnerinnen und weiteren Kontakten. Sie drohten des weiteren das Fahrrad zu beschlagnahmen. Letztendlich wurde die Speicherkarte zur Gefahrenabwehr und zu Ermittlungszwecken beschlagnahmt.
Zornige AntiAtomSonne
16.10.2006
In unmittelbarer Nähe der Elbeseitenkanalbrücke bei Wendisch Evern, Landkreis Lüneburg, erregte eine mit schwarzem Stift gemalte, zornige AntiAtomSonne die Gemüter der Ordnungshüter. Die Zeichnung war rückseitig auf einem Verkehrsschild platziert.
Zwei Frauen wurden augenblicklich in Zusammenhang gebracht und an der Weiterfahrt mit ihrem Auto gehindert.
Es folgte eine Personalienfeststellung und eine erste Durchsuchung des Autos - ohne Erfolg.
Nachdem der Polizeicomputer beide Frauen als polizeilich bekannte Atomkraftgegnerinnen ausgewiesen hatte, wurden die polizeilichen Maßnahmen ausgedehnt, eine Ingewahrsamnahme ausgesprochen, die insgesamt fast zwei Stunden andauerte.
Die Einsatzkräfte wurden zwischenzeitlich mit 5 bis 7 Bullis verstärkt.
Eine weitere Durchsuchung des Autos wurde begründet mit dem möglichen Auffinden von Beweismitteln für bereits begangene oder noch bevorstehende Straftaten.
Mit der gleichen Begründung wurden Leibesvisitationen vor Ort angeordnet und durchgeführt.
Mit größten Bemühungen und größtmöglichen Polizeiaufgebot für zwei Frauen und ein Auto konnte schließlich ein verdächtig ausschauender, schwarzer Edding beschlagnahmt werden.
Platzverweis in Abwesenheit
18.10.2006
Zwei Tage später kam es zu einem weiteren Zwischenfall. Eine der beiden Frauen wurde telefonisch davon in Kenntnis gesetzt, dass sie einen Platzverweis in Abwesenheit für den Tierpark Lüneburg bis zur Durchfahrt der Castortransportes erhalten habe.
Anlass soll die Personalienfeststellung zweier Frauen im Waldgebiet gewesen sein, bei der sich eine Frau dieser Polizeimaßnahme durch Verschwinden entzog.
Im weiteren Verlauf wurde behauptet, dass es sich bei der verschwundenen Frau mit Sicherheit um eine der beiden Frau handeln würde, die zwei Tage zuvor schon am Elbeseitenkanal in Gewahrsam genommen wurde.
Kurios an diesem Vorfall bleibt, dass ohne Personalienfeststellung detailierte Daten über diese Frau verfügbar waren und aufgrund von Mutmaßungen Polizeimaßnahmen verhängt werden konnten.
Die Betroffene war zu der besagten Zeit nicht im Landkreis Lüneburg.
06.10.06
Im Lüneburger Tiergarten wurde eine junge Atomkraftgegnerin von der Bundespolizei auf ihrem Weg nach Hause für 2 Stunden festgesetzt. Anlass dieser Polizeimaßnahme war eine Personalienkontrolle, die dazu führte, dass die in der Castor-Datei erfasste Frau dem Staatschutz zugeführt wurde. Während auf die Beamten gewartet wurde, wurden der Frau Handschellen angelegt,um zu verhindern, dass sie sich bewegt und in einen Baum entwischt.
Von zwei Beamten der EG Castor wurde sie schließlich verhört. Alles wurde abgefragt, zu Freundinnen, Mitbewohnerinnen und weiteren Kontakten. Sie drohten des weiteren das Fahrrad zu beschlagnahmen. Letztendlich wurde die Speicherkarte zur Gefahrenabwehr und zu Ermittlungszwecken beschlagnahmt.
Zornige AntiAtomSonne
16.10.2006
In unmittelbarer Nähe der Elbeseitenkanalbrücke bei Wendisch Evern, Landkreis Lüneburg, erregte eine mit schwarzem Stift gemalte, zornige AntiAtomSonne die Gemüter der Ordnungshüter. Die Zeichnung war rückseitig auf einem Verkehrsschild platziert.
Zwei Frauen wurden augenblicklich in Zusammenhang gebracht und an der Weiterfahrt mit ihrem Auto gehindert.
Es folgte eine Personalienfeststellung und eine erste Durchsuchung des Autos - ohne Erfolg.
Nachdem der Polizeicomputer beide Frauen als polizeilich bekannte Atomkraftgegnerinnen ausgewiesen hatte, wurden die polizeilichen Maßnahmen ausgedehnt, eine Ingewahrsamnahme ausgesprochen, die insgesamt fast zwei Stunden andauerte.
Die Einsatzkräfte wurden zwischenzeitlich mit 5 bis 7 Bullis verstärkt.
Eine weitere Durchsuchung des Autos wurde begründet mit dem möglichen Auffinden von Beweismitteln für bereits begangene oder noch bevorstehende Straftaten.
Mit der gleichen Begründung wurden Leibesvisitationen vor Ort angeordnet und durchgeführt.
Mit größten Bemühungen und größtmöglichen Polizeiaufgebot für zwei Frauen und ein Auto konnte schließlich ein verdächtig ausschauender, schwarzer Edding beschlagnahmt werden.
Platzverweis in Abwesenheit
18.10.2006
Zwei Tage später kam es zu einem weiteren Zwischenfall. Eine der beiden Frauen wurde telefonisch davon in Kenntnis gesetzt, dass sie einen Platzverweis in Abwesenheit für den Tierpark Lüneburg bis zur Durchfahrt der Castortransportes erhalten habe.
Anlass soll die Personalienfeststellung zweier Frauen im Waldgebiet gewesen sein, bei der sich eine Frau dieser Polizeimaßnahme durch Verschwinden entzog.
Im weiteren Verlauf wurde behauptet, dass es sich bei der verschwundenen Frau mit Sicherheit um eine der beiden Frau handeln würde, die zwei Tage zuvor schon am Elbeseitenkanal in Gewahrsam genommen wurde.
Kurios an diesem Vorfall bleibt, dass ohne Personalienfeststellung detailierte Daten über diese Frau verfügbar waren und aufgrund von Mutmaßungen Polizeimaßnahmen verhängt werden konnten.
Die Betroffene war zu der besagten Zeit nicht im Landkreis Lüneburg.
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Ergänzungen
Aktionen in Lüneburg
Dienstag, 7.11.: Mahnwache anlässlich des Todestages von Sebastian Briat
20 Uhr - Bahnhof Lüneburg
Freitag, 10.11.: Angemeldete Kundgebung des Jugendbündnis gegen Castor
17 Uhr - Bahnhofsvorplatz in Lüneburg
Castor Auftakt im Norden: 4.11
Aus HH und dem Wendland fahren busse - letzterer auch über Lüneburg !
Brunsbüttel-stilllegen - castor stoppen - atomanlagen abschalten !!!!
weitere infos: www.akw-brunsbüttel-stilllegen.de
www.x1000hamburg.de
Castor-Auftakt im Süden 4.11.
am 4.11.2006 13:00
"Nicht mit uns" (Anti-Atom-Filmabend). Haus Mainusch, Staudingerweg 23, Unicampus Mainz
am 7.11.2006 20:00
Castor-Alarm! Info-Point Woerth/Rh
am 11.11.2006 10:00
weitere Infos zum Süden
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
da das ganze
Oh man
ein schwarzer Edding wie gefährlich
da sieht man wieder das die Polizei extrem Langeweile hat !
Auf ins Wendland seit alle schon bischen früher da