Berlin: Fhainer Häuserrennen
Bereits am 1.9.2006 fand in Berlin Friedrichshain das diesjährige ’Häuserrennen’ statt. Da leider der Lauti, auf dem auch eine Band spielen sollte, auf dem Weg zur Auftaktkundgebung einen Unfall hatte, startete die Demo ’zum Erhalt alternativer Wohn- und Kulturprojekte’ mit etwa einstündiger Verspätung vom Traveplatz in Friedrichshain.
Ohne Musik und zumindest anfangs relativ leise zog die Demo mit etwa 150 bis 200 Menschen an verschiedenen Hausprojekten vorbei. Vor der Supermolli in der Jessnerstr. ging es los, an der V36 (Voigtstr.) vorbei zur Schreina5 (Schreinerstr.) zum XBLiebig in der Liebigstr., Rigaer 94, 83 und 84 und dann zur Frankfurter Allee. Verschiedene Redebeiträge informierten über die aktuell bedrohten Hausprojekte wie etwa die Brunnenstr. 183 mit dem darin befindlichen Umsonstladen , oder die Rigaer 94, die seit Jahren mit dem durchgeknallten Eigentümer Suitbert Beulker einige Probleme hat. Auch die New York war da, welche in einem Redebeitrag auf das laufende Bürgerbegehren in Sachen Bethanien hinwies.
Das Rennen
Auf der Frankfurter Allee startete dann das berühmte Häuserrennen. Die auf großformatigen Plakaten bekannt gemachten Regeln sahen vor, dass alle Häuser am Rennen teilnehmen dürfen, die ’selbstgebaut, fahr- oder tragbar, ohne Motor aber mit 3 PS (Personenstärken)’ sind. Teilgenommen haben die V36, die Grüni73, die Rigaer 84, die Schreina5 (mal wieder die langsamsten), das New York und die Scharni 38, welche aufgrund ihrer Totalsanierung allerdings kein Haus sondern eine ’Baustelle’ spazieren fuhr. Es wurden neben dem schnellsten auch das schönste und das gegendertste Haus prämiert. Wobei selbst den Veranstaltern nicht ganz klar gewesen sein dürfte wie ein ’gegendertes’ Haus wohl aussieht. Entgegen aller Erwartungen gewann die Grüni das Rennen und durfte einen überproportionalen Pokal mit nach Hause nehmen, zum schönsten Haus wurde die Rigaer 84 gekürt, die sich mit ihrem Drachenkopf-Einkaufswagen auch sichtlich Mühe gegeben hat, nachdem sie es die letzten male nicht mal hinbekommen hat überhaupt ein Haus zu bauen. Das gegendertste Haus wurde die V36 (aus welchem Grund auch immer). Wobei die Konstruktion der V36 an Stabilität sichtlich zu wünschen übrig liess, musste doch der ’Pilot’ zwischendurch mit Hammer und Nagel nachbessern, um das Haus überhaupt aufrecht zu halten. Am besten kamen bei den Teilnehmer_innen die ’Besetzerbienen’ an, die mit lauten Parolen für Stimmung sorgten (Vermietern das was sie verdienen - den Stachel der Besetzerbienen)
Abendprogramm
Nach der Siegerehrung auf der Frankfurter zog die Demo noch durch die Niederbarnimstr. in die Boxhagener Str. und endete vorm ’Zielona Gora’ wo es zur Feier des Tages leckere Umsonst-Vokü gab (herzlichen Dank an die Köch_innen). Dort gab es dann noch eine Tombola (Ein Reim aufsagen und ein Los bekommen). Die glücklichen Gewinner konnten sich ihre Preise dann später in der Schreina5 abholen, wo es zeitgleich einen Umsonstflohmarkt gab. Für den Abend war noch ein `Kneipenprogramm’ auf die Beine gestellt worden, mit einer Fotoausstellung über das Häuserrennen mit den besten Fotos des Tages (Alle Achtung Herr Fotograf, wie schnell das ging), dem bereits erwähnten Umsonstflohmarkt und verschiedenen Partys, so dass mensch die ganze Nacht Leute im Kiez traf, die von einer Location zur nächsten wanderten.
Fazit
Schade war, dass die Demo ohne Lauti auskommen und die Redebeiträge durch ein spontan organisiertes Megafon gehalten werden mussten, sprich: Viel zu leise waren um Aussenwirkung erzielen zu können. Zudem fehlten Flyer um die Nachbarn zu informieren, von denen einige dachten der Anlaß der Demo wäre ein erneuter Naziüberfall. Weiterer Nachteil des fehlenden Lautis war, dass das dafür gepinselte Transpi kurzerhand als Fronttranspi (S. Bild) benutzt wurde und die Leute erst recht nicht mehr wussten um was es jetzt geht. Erstaunlich auch wie viele Leute scheinbar total irritiert sind sobald mal keine schreiend laute Musik gespielt wird, und den Mund nicht auf kriegten. So war es zwischendurch so leise wie auf einem Trauermarsch.
Trotz allem ne supernette Aktion, deren Schwachstellen im nächsten Jahr ausgebessert werden können….
Weitere Fotos auf fstop.de
Das Rennen
Auf der Frankfurter Allee startete dann das berühmte Häuserrennen. Die auf großformatigen Plakaten bekannt gemachten Regeln sahen vor, dass alle Häuser am Rennen teilnehmen dürfen, die ’selbstgebaut, fahr- oder tragbar, ohne Motor aber mit 3 PS (Personenstärken)’ sind. Teilgenommen haben die V36, die Grüni73, die Rigaer 84, die Schreina5 (mal wieder die langsamsten), das New York und die Scharni 38, welche aufgrund ihrer Totalsanierung allerdings kein Haus sondern eine ’Baustelle’ spazieren fuhr. Es wurden neben dem schnellsten auch das schönste und das gegendertste Haus prämiert. Wobei selbst den Veranstaltern nicht ganz klar gewesen sein dürfte wie ein ’gegendertes’ Haus wohl aussieht. Entgegen aller Erwartungen gewann die Grüni das Rennen und durfte einen überproportionalen Pokal mit nach Hause nehmen, zum schönsten Haus wurde die Rigaer 84 gekürt, die sich mit ihrem Drachenkopf-Einkaufswagen auch sichtlich Mühe gegeben hat, nachdem sie es die letzten male nicht mal hinbekommen hat überhaupt ein Haus zu bauen. Das gegendertste Haus wurde die V36 (aus welchem Grund auch immer). Wobei die Konstruktion der V36 an Stabilität sichtlich zu wünschen übrig liess, musste doch der ’Pilot’ zwischendurch mit Hammer und Nagel nachbessern, um das Haus überhaupt aufrecht zu halten. Am besten kamen bei den Teilnehmer_innen die ’Besetzerbienen’ an, die mit lauten Parolen für Stimmung sorgten (Vermietern das was sie verdienen - den Stachel der Besetzerbienen)
Abendprogramm
Nach der Siegerehrung auf der Frankfurter zog die Demo noch durch die Niederbarnimstr. in die Boxhagener Str. und endete vorm ’Zielona Gora’ wo es zur Feier des Tages leckere Umsonst-Vokü gab (herzlichen Dank an die Köch_innen). Dort gab es dann noch eine Tombola (Ein Reim aufsagen und ein Los bekommen). Die glücklichen Gewinner konnten sich ihre Preise dann später in der Schreina5 abholen, wo es zeitgleich einen Umsonstflohmarkt gab. Für den Abend war noch ein `Kneipenprogramm’ auf die Beine gestellt worden, mit einer Fotoausstellung über das Häuserrennen mit den besten Fotos des Tages (Alle Achtung Herr Fotograf, wie schnell das ging), dem bereits erwähnten Umsonstflohmarkt und verschiedenen Partys, so dass mensch die ganze Nacht Leute im Kiez traf, die von einer Location zur nächsten wanderten.
Fazit
Schade war, dass die Demo ohne Lauti auskommen und die Redebeiträge durch ein spontan organisiertes Megafon gehalten werden mussten, sprich: Viel zu leise waren um Aussenwirkung erzielen zu können. Zudem fehlten Flyer um die Nachbarn zu informieren, von denen einige dachten der Anlaß der Demo wäre ein erneuter Naziüberfall. Weiterer Nachteil des fehlenden Lautis war, dass das dafür gepinselte Transpi kurzerhand als Fronttranspi (S. Bild) benutzt wurde und die Leute erst recht nicht mehr wussten um was es jetzt geht. Erstaunlich auch wie viele Leute scheinbar total irritiert sind sobald mal keine schreiend laute Musik gespielt wird, und den Mund nicht auf kriegten. So war es zwischendurch so leise wie auf einem Trauermarsch.
Trotz allem ne supernette Aktion, deren Schwachstellen im nächsten Jahr ausgebessert werden können….
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Ergänzungen
ha ha
trotzdem in allem ein schöner tag.
noch eins
die v36(lnks ne)
da haus wurde am nächsten tag in der Nähe des Boxis entdeckt,wo die letzten papierfetzen dahinvegetieren.
rechts das gefährt der 84er.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
naja
nichts war gut, wirkung total verfehlt (demo soll andere informieren und ist kein selbstzweck!), aber dennoch erfolg?
hallo, wie geht denn das????