60 Jahre NRW - Studenten feiern (nicht) mit
Während des Tages der offenen Tür im NRW Landtag schafften es ca 40 Student/innen sich auf dem Balkon Gehör zu verschaffen.
Bis auf eine verbale Auseinandersetzung mit dem anwesenden Sicherheitspersonal verlief der Protest friedlich.
Bis auf eine verbale Auseinandersetzung mit dem anwesenden Sicherheitspersonal verlief der Protest friedlich.
Die Student/innen verschiedenster Universitäten aus NRW und Hessen (entschuldigt und ergänzt bitte, wenn ich jemanden "unterschlagen" habe) versammelten sich gegen 13:30 auf dem Balkon des Landtaggebäudes, nachdem man vorher in Kleingruppen jenes betreten hatte. Dort verschafften sie sich für ca 30 Minuten Gehör. Erst durch Megaphon, dann ohne...
Das Sicherheitspersonal verhielt sich, bis auf zwei/drei Versuche die Transparente zu entfernen, friedlich.
Die Student/innen gelangten nach freiwilliger Beendigung des Protestes unbehelligt aus dem Gebäude heraus. Dort setzte man den Protest fort. Flugblätter wurden verteilt und die Transparente gezeigt.
PM der FUB:
27.08.2006
P R E S S E I N F O R M A T I O N
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BildungsaktivistInnen stürmen Düsseldorfer Landtag
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Düsseldorf. Am Sonntag gegen 13:30 Uhr haben SchülerInnen und Studierende den Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen besetzt. Damit protestierten sie während den Feierlichkeiten zum 60. Geburtsag des Landes NRW gegen die Einführung von Studiengebühen und gegen das von der Landesregierung geplante „Hochschulfreiheitsgesetz“. Die Studiengebühren seien „im höchsten Maße unsozial“, so die BesetzerInnen. Sie fordern, dass das Studiengebührengesetz zurückgenommen wird, und dass der NRW-Landtag den CDU/FDP-Entwurf des neuen Hochschulgesetzes ablehnt.
Die Studierenden haben auf dem Balkon und dem Dach des Landtags Transparente mit der Aufschrift "Studiengebühren und Hochschulunfreiheitsgesetz stoppen!" und "Rüttgers ist Rückschritt" befestigt. In einer Rede vom Balkon erklärten sie: "60 Jahre NRW ist für uns nicht nur ein Grund zu feiern. Die Politik, die derzeit in unserem Bundesland gemacht wird, zerstört Biographien und grenzt große Teile der Bevölkerung aus."
„Wir werden den Bildungs- und Sozialabbau der NRW-Landesrgierung nicht hinnehmen. Wer weiter unsoziale und ausgrenzende Gesetze durchsetzen will, muss mit unserem Widerstand rechnen – immer und überall“, so eine Aktivistin. In einer im und vor dem Landtag verteilten Erklärung heißt es:
„In ganz NRW regt sich breiter Protest gegen die Pläne der Landesregierung. Obwohl die breite Mehrheit aller Hochschulangehörigen Studiengebühren klar ablehnt, zieht die Landesregierung ihre Gesetze durch, ohne auf die Betroffenen einzugehen. Die Verantwortlichen dieser Regierung zwingen uns dazu, in dieser Form für das Menschenrecht auf freie Bildung zu kämpfen – und dafür, dass menschen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem geldbeutel daran teilhaben können.“
Das Sicherheitspersonal verhielt sich, bis auf zwei/drei Versuche die Transparente zu entfernen, friedlich.
Die Student/innen gelangten nach freiwilliger Beendigung des Protestes unbehelligt aus dem Gebäude heraus. Dort setzte man den Protest fort. Flugblätter wurden verteilt und die Transparente gezeigt.
PM der FUB:
27.08.2006
P R E S S E I N F O R M A T I O N
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BildungsaktivistInnen stürmen Düsseldorfer Landtag
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Düsseldorf. Am Sonntag gegen 13:30 Uhr haben SchülerInnen und Studierende den Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen besetzt. Damit protestierten sie während den Feierlichkeiten zum 60. Geburtsag des Landes NRW gegen die Einführung von Studiengebühen und gegen das von der Landesregierung geplante „Hochschulfreiheitsgesetz“. Die Studiengebühren seien „im höchsten Maße unsozial“, so die BesetzerInnen. Sie fordern, dass das Studiengebührengesetz zurückgenommen wird, und dass der NRW-Landtag den CDU/FDP-Entwurf des neuen Hochschulgesetzes ablehnt.
Die Studierenden haben auf dem Balkon und dem Dach des Landtags Transparente mit der Aufschrift "Studiengebühren und Hochschulunfreiheitsgesetz stoppen!" und "Rüttgers ist Rückschritt" befestigt. In einer Rede vom Balkon erklärten sie: "60 Jahre NRW ist für uns nicht nur ein Grund zu feiern. Die Politik, die derzeit in unserem Bundesland gemacht wird, zerstört Biographien und grenzt große Teile der Bevölkerung aus."
„Wir werden den Bildungs- und Sozialabbau der NRW-Landesrgierung nicht hinnehmen. Wer weiter unsoziale und ausgrenzende Gesetze durchsetzen will, muss mit unserem Widerstand rechnen – immer und überall“, so eine Aktivistin. In einer im und vor dem Landtag verteilten Erklärung heißt es:
„In ganz NRW regt sich breiter Protest gegen die Pläne der Landesregierung. Obwohl die breite Mehrheit aller Hochschulangehörigen Studiengebühren klar ablehnt, zieht die Landesregierung ihre Gesetze durch, ohne auf die Betroffenen einzugehen. Die Verantwortlichen dieser Regierung zwingen uns dazu, in dieser Form für das Menschenrecht auf freie Bildung zu kämpfen – und dafür, dass menschen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem geldbeutel daran teilhaben können.“
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