Israel: Auf Angriff des Iran vorbereitet sein
Landwirtschaftsminister Rafael Eitan (Die Grauen): Wir müssen das gesamte Land auf einen Raketenangriff vorbereiten.
Rafi Eitan: We must prepare for what could come, and prepare the entire country for a missile strike attack.
http://www.haaretz.com/hasen/spages/753483.html
Rafi Eitan: We must prepare for what could come, and prepare the entire country for a missile strike attack.
http://www.haaretz.com/hasen/spages/753483.html
Der Minister* sagt, Israel muss auf jeden iranischen Angriff vorbereitet sein.
Eine Woche nach dem Ende des Krieges mit der Hisbollah, warnte Rafael Eitan am Dienstag, 22.August 2006, dass Israel sich auf die Möglichkeit eines Raketenangriffes aus dem Iran, vorbereiten muss.
"Wir sind verpflichtet einen iranischen Raketenangriff in Betracht zu ziehen. Die Iraner haben sehr klar gesagt, dass falls sie angegriffen werden, ihr erstes Ziel Israel sein würde."
Eitan, ein Mitglied des entscheidenden Sicherheitskabinetts, sagte Radio Israel: Der Iran könnte Raketen nach Israel feuern "daher müssen wir uns darauf vorbereiten, auf was kommen könnte und das gesamte Land auf einen Raketenangriff vorbereiten, um alle zivilen Systeme vorbereiten, damit diese fertig sind," sagte Eitan.
Dem Radio sagte Eitan, ein früherer Missionsangestellter, dies bedeutet, dass Israel seine Bombenbunker, welche gegen einen möglichen Angriff aus dem Iran schützen sollen, vorbereiten sollte. Es zitierte Eitans Anspielung auf die momentane internationale Auseinandersetzung mit dem Iran, um dessen Urananreicherung, welcher sagt, dass falls sich die Situation verschlechtert, Israel als erstes angegriffen wird.
Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad, hat dazu aufgerufen Israel "von der Landkarte zu löschen".
Er hatte gesagt, Israel "soll nicht annehmen", sein Waffenstillstand mit der, durch den Iran gestützten, Hisbollah Guerrilla letzte Woche, das Ende der Krise bedeutet.
Die Hisbollah hat 4.000 Raketen nach Nordisrael während des Krieges abgefeuert.
der iranische Kleriker Amad Khatami hatte gesagt, dass der Iran Tel Aviv mit einer Mittelstreckenrakete schlagen würde, wenn er angegriffen würde.
Waffenexperten geben an, dass iranische Shahab-3Raketen** bis Israel fliegen können.
Eitans Bemerkung kommen zu einem Zeitpunkt, wenn die Spannungen zwischen dem Iran und den sechs Weltmächten (meint UNSicherheitsratsitze) angeführt von den USA wachsen, welche versucht haben Teheran zu überzeugen sein Anreicherungsprogramm bis zum 31.August 2006 zu beenden, bevor Sanktionen von den Vereinten Nationen auferlegt werden.
___________
*Rafael Eitan
http://en.wikipedia.org/wiki/Rafi_Eitan
**The Shahab-3 (bedeutet "Meteor-3") Reichweite ~ 2.100 km, aus einer nordkoreanischen Nodong-1 Rakete entwickelt.
http://en.wikipedia.org/wiki/Shahab_3
möglicherweise auch:
Fadschr-3 (Mittelstreckenrakete) Reichweite 2.000 - 3.000 km
Die Fadschr-3 (Farsi: "Frühlicht" oder "Morgendämmerung") ist eine iranische Mittelstreckenrakete. Sie soll Stealth Eigenschaften besitzen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fadschr-3_%28Mittelstreckenrakete%29
Eine Woche nach dem Ende des Krieges mit der Hisbollah, warnte Rafael Eitan am Dienstag, 22.August 2006, dass Israel sich auf die Möglichkeit eines Raketenangriffes aus dem Iran, vorbereiten muss.
"Wir sind verpflichtet einen iranischen Raketenangriff in Betracht zu ziehen. Die Iraner haben sehr klar gesagt, dass falls sie angegriffen werden, ihr erstes Ziel Israel sein würde."
Eitan, ein Mitglied des entscheidenden Sicherheitskabinetts, sagte Radio Israel: Der Iran könnte Raketen nach Israel feuern "daher müssen wir uns darauf vorbereiten, auf was kommen könnte und das gesamte Land auf einen Raketenangriff vorbereiten, um alle zivilen Systeme vorbereiten, damit diese fertig sind," sagte Eitan.
Dem Radio sagte Eitan, ein früherer Missionsangestellter, dies bedeutet, dass Israel seine Bombenbunker, welche gegen einen möglichen Angriff aus dem Iran schützen sollen, vorbereiten sollte. Es zitierte Eitans Anspielung auf die momentane internationale Auseinandersetzung mit dem Iran, um dessen Urananreicherung, welcher sagt, dass falls sich die Situation verschlechtert, Israel als erstes angegriffen wird.
Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad, hat dazu aufgerufen Israel "von der Landkarte zu löschen".
Er hatte gesagt, Israel "soll nicht annehmen", sein Waffenstillstand mit der, durch den Iran gestützten, Hisbollah Guerrilla letzte Woche, das Ende der Krise bedeutet.
Die Hisbollah hat 4.000 Raketen nach Nordisrael während des Krieges abgefeuert.
der iranische Kleriker Amad Khatami hatte gesagt, dass der Iran Tel Aviv mit einer Mittelstreckenrakete schlagen würde, wenn er angegriffen würde.
Waffenexperten geben an, dass iranische Shahab-3Raketen** bis Israel fliegen können.
Eitans Bemerkung kommen zu einem Zeitpunkt, wenn die Spannungen zwischen dem Iran und den sechs Weltmächten (meint UNSicherheitsratsitze) angeführt von den USA wachsen, welche versucht haben Teheran zu überzeugen sein Anreicherungsprogramm bis zum 31.August 2006 zu beenden, bevor Sanktionen von den Vereinten Nationen auferlegt werden.
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*Rafael Eitan
http://en.wikipedia.org/wiki/Rafi_Eitan **The Shahab-3 (bedeutet "Meteor-3") Reichweite ~ 2.100 km, aus einer nordkoreanischen Nodong-1 Rakete entwickelt.
http://en.wikipedia.org/wiki/Shahab_3 möglicherweise auch:
Fadschr-3 (Mittelstreckenrakete) Reichweite 2.000 - 3.000 km
Die Fadschr-3 (Farsi: "Frühlicht" oder "Morgendämmerung") ist eine iranische Mittelstreckenrakete. Sie soll Stealth Eigenschaften besitzen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fadschr-3_%28Mittelstreckenrakete%29
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
alder
der ist aber echt mal von den grauen ;-P
Deutschland: Auf Terrorgefahr vorbereitet sei
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat vor Terroranschlägen mit sogenannten schmutzigen Bomben gewarnt. Nach Erkenntnissen der Geheimdienste sei der Bau solcher Bomben eine realistische Option, sagte er.
Die terroristische Bedrohung Deutschlands bekommt eine neue Dimension: [...]
"Die Frage ist wohl nicht mehr, ob es einen Anschlag mit einer schmutzigen Bombe geben wird, sondern die Frage ist, wann und wo es ihn geben wird."
"Gott sei Dank" lägen zwar derzeit "keinerlei konkreten Hinweise" vor, dass so ein Anschlag in Deutschland geplant sei, sagte der bayerische Innenminister.
Käme irgendwer auf die Idee, so einen Scheiß hier zu posten? Ohhh, ein Sicherheitspolitiker sieht eine Bedrohung und warnt und sagt, dass Vorbereitungen getroffen werden müssten. Das ist aber schnell ein Crossposting auf indy wert, damit alle mitbekommen, wie fies die Bösen sind und wie gut unsere Sicherheitspolitiker. So´n Scheiß, genau dafür sind bürgerliche Medien gut, um Elitendiskurse breit zu kommunizieren.
Interessant ist allenfalls, dass diese Äußerungen ein Hinweis drauf sein könnten, dass ein Angriff auf den Iran bevorsteht.
"Wir sind verpflichtet einen iranischen Raketenangriff in Betracht zu ziehen. Die Iraner haben sehr klar gesagt, dass falls sie angegriffen werden, ihr erstes Ziel Israel sein würde."
(Weil es dem Posting an Substanz magnelt kommt auch diese Aussage zweimal vor)
Ansonsten ist es relativ irrelevant, welches Land alles Rketen wohin abschicken kann. Hat jemand von euch mitbekommen, dass Nordkorea eine Atombombe zünden will?
Ehrlich, wech mit diesem Kriegshetzenden Eliten-Schwall-Crossposting!
(Verdammt)
Libanon als Test für Iran?
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Ne Wette!
achtung, achtung !
@Wahrsager
Zumindest der Hinweis, keine Crosspostings zu machen, sollte aber sehr wohl erscheinen.
Geopolitik mit "Grundpfeiler Naher Osten"
Andre Glucksmann über die Reaktionen des Westens auf den Libanonkrieg
Das Jerusalem-Syndrom
Die Empörung so vieler Empörter empört mich. Für die Weltöffentlichkeit
wiegen die einen muslimischen Toten so leicht wie eine Feder, die anderen Tonnen. Zwei Maße, zwei Gewichte. Die tagtäglichen terroristischen Attentate gegen Zivilisten in Bagdad mit 50 Toten und mehr werden als Meldung im Ressort Verschiedenes abgehakt, während die Bombe von Kana mit 28 Toten als Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeprangert wird - nur wenige Intellektuelle wie Bernard-Henri Levy oder wie Magdi Allam, der Chefredakteur des Corriere della Sera, wundern sich darüber.
Warum erregen die 200.000 abgeschlachteten Muslime von Darfur nicht
wenigstens die Hälfte eines Viertels des Entsetzens, das zweihundert mal
weniger Tote im Libanon auslösten? Muss man also annehmen, dass Muslime, die von Muslimen getötet werden, nicht zählen - weder für die Hüter des Korans noch für das schlechte Gewissen des Westens? Die Erklärung hinkt, denn wenn die russische - christliche und von ihren Popen gesegnete - Armee die Hauptstadt der tschetschenischen Muslime schleift (Grosny, 400.000 Einwohner) und dabei Zehntausende von Kindern tötet, zählt das ja auch nicht. Der Sicherheitsrat hält in diesem Fall nicht Sitzung auf Sitzung ab, und die Organisation der islamischen Staaten wendet fromm die Augen ab. Daraus ist zu schließen, dass nur der von Israelis getötete Muslim des Weltentsetzens würdig ist.
Sollen wir annehmen, dass die Weltöffentlichkeit die von Ahmadinedschad
lauthals geäußerten Ideen stillschweigend teilt? Und doch zeigen sich so
viele von den Bomben im Libanon bestürzte Bedenkenträger empört, wenn man sie des Antisemitismus verdächtigt. Ich möchte ihnen glauben. Wir mögen uns nicht vorstellen, dass der ganze Planet in antijüdischer Paranoia versinkt! Aber dann wird die Sache noch rätselhafter. Woher diese halbseitige Lähmung? Warum schreckt die Welt nur bei israelischen Bomben auf?
Womöglich schockieren die Toten des Libanon so unvergleichlich viel mehr als die Verhungernden in Darfur und die Ruinen in Tschetschenien, weil sie als Fanale einer surrealistischen Geopolitk wahrgenommen werden. Wer die Aktualität in Gaza oder Kana verfolgt, zählt die Toten nicht einfach als Tote schlechter Tage - die Särge dieser Opfer umgibt der Nimbus einer fatalen Verheißung, an den hunderttausende Kadaver aus Afrika und dem Kaukasus einfach nicht heranreichen. Identifizieren nicht Legionen von Experten seit Jahrzehnten den Nahostkonflikt als Zentrum des Weltchaos und Schlüssel zu seiner Befriedung? Welcher Diplomat wiederholt nicht bis zum Überdruss die Formel von den Höllenpforten zu künftigen Kriegen und den Eingangstoren zur Weltharmonie, die sämtlich in Jerusalem stehen? Ein immer gleiches Drehbuch geistert durch die Hirne des 21. Jahrhunderts. Es behauptet, dass alles sich an den Ufern des Jordan entscheidet. In seiner harten Version liest es sich so: Solange sich vier Millionen Israelis und genauso viele Palästinenser gegenüberstehen, sind 300 Millionen Araber und anderthalb Milliarden Muslime dazu verdammt, in Hass, Blut und Verzweiflung zu leben. Und die rosige Fassung: Wir brauchen nur einen Frieden in Jerusalem, schon erlöschen die Feuer in Teheran, Karachi, Khartoum und Badgad und weichen universeller Eintracht.
Sind unsere Weisen verrückt geworden? Glauben sie ernstlich, dass ohne den israelisch-palästinensischen Konflikt nichts Schlimmes passiert wäre, weder die tödliche Khomeini-Revolution, noch die blutigen Diktaturen der Baath-Parteien in Syrien und im Irak, noch das Jahrzehnt des islamischen Terrorismus in Algerien, noch die Taliban in Afghanistan und die Gotteswütigen in der ganzen Welt? Die traurige umgekehrte Hypothese wird selten aufgestellt, aber sie ist wahrscheinlicher: Jeder Waffenstillstand am Jordan bleibt flüchtig, solange die Paläste und die Straße, ein großer Teil der Intelligentsia und die Generalstäbe der muslimischen Welt an ihrer antiwestlichen Passion festhalten. Die Globalisierung (das heißt die Sprengung der wirtschaftlichen, aber vor allem auch der sozialen und mentalen Grenzen) führt notwendigerweise zu manchmal harten und grausamen Abwehrreaktionen. Man brauchte nicht erst den 1947 gegründeten zionistischen Staat, um die antiwestlichen Ideologien in Deutschland von Fichte bis Hitler zu entwickeln. Und in Russland entsteht der antiwestliche Affekt von den Zaren über Stalin bis zu Putin immer wieder neu. Und die Annahme, dass der iranische Wille zur Macht auf der Suche nach seiner khomeiniistischen Force de frappe in der "Judenfrage" mehr sieht als einen Vorwand für einen universalen Dschihad, wäre naiv. Wer glaubt, dass die grüne Subversion, nachdem sie Israel von der Landkarte radiert hat, ihren Erfolg feiert, indem sie die Waffen niederlegt?
Eine heuchlerische Geopolitik, die den Nahen Osten zum Grundpfeiler der
Weltordnung weiht, ist zur Religion der Europäischen Union, zum Glauben der Ungläubigen und kaum Gläubigen des Westens geworden. Postmoderne Denker haben zu Unrecht das Ende der Ideologien verkündet. Tatsächlich baden wir in einer ideologischen Illusion und haben heimlich die trügerische Hoffnung auf das letzte Gefecht gegen die angstvolle Beschwörung einer ebenso absoluten und alles beendenden Katastrophe getauscht. Während unser Kopf surrealistische Gespenster sieht, erblickt unser Herz in jedem Foto aus dem Libanon den Tod des Menschengeschlechts. Jerusalem ist nur deshalb das Zentrum der Welt, weil es für das Zentrum des Endes der Welt gehalten wird. Unsere Trugbilder nähren sich aus apokalyptischen Ahnungen.
So gilt uns jeder Nahostkonflik als Generalprobe für den jüngsten Tag. Man muss den nebelhaften Krieg der Kulturen nur beschwören, um daran zu glauben. Und wer sich darauf einrichtet, findet sich damit ab, eine self fulfilling prophecy. Die jahrelange Bombardierung israelischer Städte durch die Raketen der Partei Gottes wird zum Vorgeschmack für die Vernichtungsversprechen des iranischen Paten. Und doch ist es, wie schon Clausewitz ironisch bemerkt, nicht der Angreifer, der einen Krieg auslöst. Sondern derjenige, der antritt, den Angriff zu stoppen. Folglich ist Israel schuld. Schuld an einem kollektiv herbeifantasierten Weltenende. Von der surrealistischen Geopolitik bis zum Wahn ist es nur ein Schritt.
Andre Glucksmann (Aus dem Französischen von Thierry Chervel) Der Artikel erschien zuerst im Figaro.
Du meinst wohl genau das Gegenteil
Siehe auch
Wal Buchenberg, 23.08.2006 09:19
Das israelische Militär hat vorsätzlich die zivile Infrastruktur im Libanon angegriffen. Die Zerstörung Tausender Häuser sowie zahlreicher Brücken, Straßen, Wasserwerke und Treibstofflager gehörte zur israelischen Militärstrategie im Libanon.
@wal
Antisemit Bong
@Rocker