Eindrücke vom Tag der Demokratie in Wunsiedel

F.L.O. 21.08.2006 15:46 Themen: Antifa
Eindrücke vom "Tag der Demokratie" in Wunsiedel
„Kommen Sie nach Wunsiedel und bekennen Sie Farbe“ – dem Aufruf der Bürgerinitiative zum Tag der Demokratie folgten leider nur um die 800 Demonstranten, dafür aber umso kreativer.

Peinlich waren die Reden des Bürgermeisters, des Landrates und des Vertreters der bayerishcen Staatsregierung, die heuer unisono in das Horn "Rechts gleich Links" bließen. Keiner von Ihnen ging darauf ein, dass zwar nicht in Wunsiedl für Hess marschiert wird, dafür aber in vielen anderen Städten.

Oberfrankens Regierungspräsident Hans Angerer – einziger Vertreter der bayerischen Staatsregierung beim Tag der Demokratie – dankte vor allem Landrat Dr. Peter Seißer für dessen „erfolgreiche Beharrlichkeit“. Ihm (!!) sei es angeblich zum Großteil zu verdanken, dass der Aufmarsch der Braunen zum zweiten Mal in Folge verboten wurde. Von den Bemühungen der Einwohner, der Antfa, Bürgerinitiativen etc. keine Rede. „Rechtsextremismus ist dumm, Linksextremismus auch. Und dumm ist gefährlich“, so Angerer. Das zeigt, dass einige Herren der Stastsregierung (bekanntlich CSU) imemrnoch Kartofeln vor den Augen haben. Rechtsextreme lapidar als dumm abzustempeln, entspricht leider nicht den Tatsachen und Rchts=Links zu plärrern ist stumpfer Schwachsinn. Wie wenig Ahnung diese Herren hatten, zeigt auch, dass sie Charlotte Knobloch, mehrmals als "Frau Knoblauch" bezeichneten. Dies könnte man in ihren "Positionen" wirklich wissen....

„Die erste Demokratie ist gescheitert, weil sich zu viele Bürger achselzuckend weggedreht haben“, so VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher. „Wir ducken uns nicht weg“, verdeutlichte sie, dass Demokratie eine aktive Einmischung erfordere. „Wir fordern daher, dass die steigende Armut in unserem noch reichen Land bekämpft wird und Arbeitslosigkeit nicht zur Ausgrenzung führt. „Der protzige Reichtum weniger und die Armut vieler sind keine gute Voraussetzung für eine gute Demokratie.“

MdB Eva-Bulling Schröter(DIE LINKE.im Bundestag) argumentierte unisono gegen die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich, geiselte dem Umgang mit anderfarbigen Menschen, ob nun "die Gesichtsfarbe oder Haarfarbe" und beschrieb am eigenen Beispiel wie mit engagierten Antifaschisten in Bayern immernoch Umgegnagen wird: Seitens des bayerischen Innenministeriums wurde ihr untersagt, mit Schülern in ihrem Wahlkreis im Rahmen der Kampagne "Gesicht Zeigen" zu diskutieren, mit der Begrümdung die Diskussion sei nicht "ausgewogen"(!!) genug....
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Ergänzungen

Gesamtübersicht Presse & Indy

Antifa Freiburg 21.08.2006 - 16:58

Viedeo aus Wunsiedel

LINKER 21.08.2006 - 18:04
Hier noch ein Video vom "Tag der Demokratie"

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