antifaschistische Kampagne gegen "pro Köln" gestartet

"Kein Bock auf Pro Köln" 17.08.2006 15:54 Themen: Antifa
Wie auf Indymedia bereits berichtet wurde versucht die rechtsextreme "Bürgerbewegung pro Köln" seit einiger Zeit verstärkt Jugendliche in die Partei zu integrieren. Hierfür wurde kürzlich ein "Jugendarbeitskreis" ins Leben gerufen, welcher momentan versucht mit der rassistischen und nationalistischen Schülerzeitung "Objektiv" seine Menschenverachtente Propaganda unter die Leute zu bringen.
Die SchülerInnen des Schiller Gymnasium, des Elisabeth von Thüringen- und des Humbold Gymnasium kamen heute Morgen aber in den Genuss einer ganz anderen Lektüre. AntifaschstInnen verteilten vor ihren Schulen mehrere hundert Exemplare der Kein Bock auf Nazis Zeitung  http://www.keinbockaufnazis.de und ein Infoflugblatt zur pro Köln Kampagne.
In den nächsten Tagen und Wochen soll die Aktion fortgesetzt werden, außerdem soll es im Rahmen der auf unbestimmte Zeit angelegten Kampagne noch die verschiedensten Aktionen geben.

Lisa Müller, die Pressesprecherin der Kampagne, äußerte sich folgendermaßen:
"Wir haben heute Morgen damit begonnen Zeitschriften und DVD´s der Aktion Kein Bock auf Nazis (siehe  http://www.keinbockaufnazis.de) sowie verschiedene Infoflugblätter an mehreren Kölner Schulen zu verteilen. Es war ein wirklich gelungener Anfang der Kampagne, die Aktion wurde von den SchülerInnen äußerst positiv aufgenommen. Wir waren selbst einwenig davon überrascht."


Wer oder was ist pro Köln eigentlich?
 http://lexikon.idgr.de/p/p_r/pro-koeln/pro-koeln.php

Rassistische Schülerzeitung an Kölner Schulen
[ http://de.indymedia.org/2006/08/155040.shtml]

Bericht in der Lokalzeitung
 http://www.ksta.de/html/artikel/1154434453292.shtml
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Ergänzungen

Um die Kampagne bekannter zu....

ein ganz schlauer 17.08.2006 - 19:37
...machen wäre es hilfreich wenn sie von vielen Seiten verlinkt wird [ausser dem wäre sie dann ziemlich schnell vor pro Köln in den Suchmaschienen].

Braune Hetze zwischen Freizeittipps

Armin Himmelrath 18.08.2006 - 16:48
Schon der Name ist Camouflage: "Objektiv" nennt sich Kölns neueste und angeblich "größte Schüler- und Jugendzeitung". In Wahrheit stammt das Blatt aus dem Dunstkreis der rechtsextremen Bürgerbewegung "Pro Köln" - und bedient allerlei dumpfe Klischees.

Stand der Kampagne „Kein Bock auf Pro Köln“

"Kein Bock auf Pro Koeln" 18.08.2006 - 21:19
Innerhalb von nur zwei Tagen schaffte es die antifaschistische Kampagne mehr als 900 „Kein Bock auf Nazis“ Zeitungen und mehr als 1200 Infoflugblätter „Kein Bock auf Pro Köln“ an 9 verschiedenen Kölner Schulen zu verteilen. Die Reaktionen von SchülerInnen auf die Kampagne war durchgehend positiv. Besonders an den Schulen, wo Pro Köln versucht hatte ihre rassistische und nationalistische Schülerzeitung "Objektiv" unter die Leute zu bringen, wurden die Kein Bock auf Nazis Zeitungen den Aktivisten geradezu aus den Händen gerissen um diese sofort lesen zu können.

Im Gegensatz dazu soll bei Versuchen von Pro Köln ihre rassistische Zeitung an den Man zu bringen, mehrer hundert Zeitungen auf eine für sie unerwünschte Art und Weise verlustig geworden worden sein. Kein Wunder, dass bei solch teilweise engagierten Widerstand von Schülerinnen Kölns, die Mitglieder von Pro Köln scheinbar die Nerven verlieren. In Weiden, so berichtete der Kampagne ein Schüler, sei ein ältere Herr mit Schnurrbart von Pro Köln so sehr erzürnt gewesen, dass für den Schüler Zitat: „eine fast körperlich bedrohliche Situation“ entstanden ist.

Die Kampagne „Kein Bock auf Pro Köln“ ist weiter im vollen Gange. Es wurden Kontakte zu SchülerInnen und LehrerInnen aufgebaut. Lisa Müller dazu: „ Wir hoffen, dass wir die Kontakte in die Schulen weiter ausbauen können und die inhaltliche Diskussionen über Faschismus, Rassismus und extreme Rechte an den Schulen beleben. Deswegen werden wir auch Anfang nächster Woche unsere Kampagne mit Verteilaktionen fortsetzten.“

Nazischund" landet im Müll - Wirbel um neue S

Sebastian W. 19.08.2006 - 00:46
Im Kölner Gymnasium Rodenkirchen landeten die wenigen Hefte, die es trotz Verteilverbots ins Schulgebäude schafften, sofort im Papierkorb. Schulleiter Erhard Tillmann sprach im Kölner Stadtanzeiger von "Rattenfängertricks" der "Postille". Schüler des Gymnasiums, die das druckfrische Heft direkt in den Papierkorb beförderten, sprachen von "Nazischund" und "billiger Hetze".
weiterlesen >  http://www.jukobox.de/pages/index.508.html

Pressemitteilung der Kampagne

zur Dokumentation 19.08.2006 - 04:15

P R E S S E M I T T E I L U N G
Kampagne gegen rechte Propaganda an Kölner Schulen


Wie in verschiedenen Medien bereits berichtet wurde versucht die rechtsextreme "Bürgerbewegung pro Köln" seit einiger Zeit verstärkt Jugendliche in die Partei zu integrieren. Hierfür wurde extra ein "Jugendarbeitskreis" ins Leben gerufen, welcher momentan versucht mit der rassistischen und nationalistischen Schülerzeitung "Ob-jektiv" seine Menschenverachtente Propaganda unter die Jugendlichen zu bringen.

Aus diesem Grund hat sich vor kurzem die Kampagne „Kein Bock auf pro Köln“ ge-gründet. In den letzten Tagen haben wir an mehr als 10 Kölner Schulen jeweils über 1000 Stück der Apabiz Zeitschrift „Kein Bock auf Nazis“ und unseres Informati-onsfluglattes verteilt, was bei dem Großteil der SchülerInnen auf äußerst positive Re-sonaz traf. In den nächsten Wochen werden wir diese Aktion weiter fortsetzen.

Außerdem stehen wir auch gerne für Veranstaltungen an Schulen und Jugendzent-ren zur Verfügung und planen die Erstellung einer Umfangreichen Broschüre über „pro Köln“ und andere rechtsextreme Organisationen in der Region. Aktuelle Informa-tionen und Texte werden regelmäßig auf der Kampagnenhomepage www.keinbockaufprokoeln.tk veröffentlicht. Bei Fragen wenden sie sich bitte an  keinbockaufprokoeln@gmx.net

Der Link zur verteilten Jugendzeitschrift:
 http://www.apabiz.de/publikation/kban.pdf


Kein Bock auf sexsistische Kackscheiße

Dein Name 22.08.2006 - 03:51
Wie sie ihren Werbeslogan "Deutsch ist Geil" verstehen, wurde dank der Recherche der Blogbetreiber von  http://www2.spreeblick.com heute bekannt. Das Foto, welches "pro Köln" auf Flyern und im Internet veröffentlicht hat, stammt im Orginal von einer niederländische Pornoseite und wurde von den Kölner Rassisten ohne Berücksichtigung des Copyrights einfach geklaut.

Indyartikel: wie "geil" deutsch ist zeigt uns "pro Köln"
 http://de.indymedia.org/2006/08/155564.shtml

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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Schöne Aktion! — T. Utnichtszur S. Ache