Lichtenberg News Pt. 4
-Neonazis verkleben antisemitische Plakate mit Glassplittern
-NPD will Eröffnung eines interkulturellen Gartens stören
-Skatejam im Weitlingkiez
-NPD will Eröffnung eines interkulturellen Gartens stören
-Skatejam im Weitlingkiez
Neonazis verkleben antisemitische Plakate mit Glassplittern
Am Wochenende vom 29. zum 30. Juli verklebten Neonazis im Weitlingkiez (Rupprechtstraße, Leopoldstraße und in der nahe gelegenen Hauffstraße) Plakate mit antisemitischen Texten und Karikaturen. Die Plakate, die mit "NSDAP" unterschrieben waren, wurden an Häuser, Baucontainer und Mülltonnen geklebt. In den Kleister hatten die Neonazis Glasscherben eingerührt, damit sich Menschen, die die Plakate entfernen, daran verletzen. Die Plakate wurden vollständig von der Polizei entfernt.
Die Art, das Format und die Klebeorte der Plakate legen nahe, dass sie von Mitgliedern der "Freinen Kräfte Berlin" gefertigt und geklebt wurden. Erst vor wenigen Monaten musste sich der Lichtenberger Neonazi Christian Bentz wegen des Klebens von ähnlichen Plakaten vor Gericht verantworten. Er ist den "Freien Kräften Berlin" zuzuordnen.
NPD will Eröffnung eines interkulturellen Gartens stören
Am Donnerstag, den 10. August plant die NPD Protest gegen die Grundsteinlegung von Gemeinschaftsgärten in Lichtenberg. Auf einem ehemaligen Kita-Gelände in mitten von Plattenbauten sollen Gärten und Gebäude entstehen die von Anwohner/innen in Gemeinschaftsarbeit betreut werden.
Weil in der Nachbarschaft auch Ausländer/innen leben, welche in das Projekt mit einbezogen werden sollen, gibt es rassistische Hetze der NPD, ähnlich wie gegen die Moschee in Heinersdorf. Sie hetzt, dass angeblich Ausländer/innen bevorzugt werden und schürt rassistische Vorurteile. Mit Flugblättern hat sie aufgerufen, gegen die Grundsteinlegung zu protestieren.
Mit der rassistischen Stimmungsmache will die NPD auf Wahlfang für die BVV-Wahlen gehen. Am 17.9. wird in Berlin gewählt, wobei für die Bezirke nur eine 3%-Hürde gilt.
Wir von der Kampagne "Hol Dir den Kiez zurück!" rufen Euch auf an der Grundsteinlegung teilzunehmen und der NPD zu zeigen, dass wir uns gegen sie stellen: ob in Pankow, Köpenick oder eben Lichtenberg.
Kommt am Donnerstag um 13.30h nach Lichtenberg.
>> Treffpunkt 13.30h | Bauprojekt Liebenwalder Str. 12-18 (an der Landsberger Allee) | Tram M6 von S-Bhf. Landsberger Allee // Tram 16 (von U/S-Bhf. Frankfurter Allee)
Skatejam im Weitlingkiez
Am Freitag, dem 18. August, findet im Weitlingkiez ein Skatejam im Rahmen der Kampagne "Hol dir den Kiez zurück" statt.
Auf dem Skateplatz am S-Bhf. Nöldnerplatz wird es die Möglichkeit geben sich mit anderen Skatern zu treffen und zu messen. Es wird Musik, Essen und Trinken geben und Referent/innen der Antifa und der Opferberatung "ReachOut" werden Interessierten etwas über "Verhalten bei Übergriffen" und zu "Nazistrukturen im Weitlingkiez" erzählen.
Das ganze findet umsonst und draussen statt.
Weitere Infos zur Kampagne:
http://www.lichtenberg-gegen-rechts.tk
http://www.antifa.de
http://www.ah.antifa.de
Am Wochenende vom 29. zum 30. Juli verklebten Neonazis im Weitlingkiez (Rupprechtstraße, Leopoldstraße und in der nahe gelegenen Hauffstraße) Plakate mit antisemitischen Texten und Karikaturen. Die Plakate, die mit "NSDAP" unterschrieben waren, wurden an Häuser, Baucontainer und Mülltonnen geklebt. In den Kleister hatten die Neonazis Glasscherben eingerührt, damit sich Menschen, die die Plakate entfernen, daran verletzen. Die Plakate wurden vollständig von der Polizei entfernt.
Die Art, das Format und die Klebeorte der Plakate legen nahe, dass sie von Mitgliedern der "Freinen Kräfte Berlin" gefertigt und geklebt wurden. Erst vor wenigen Monaten musste sich der Lichtenberger Neonazi Christian Bentz wegen des Klebens von ähnlichen Plakaten vor Gericht verantworten. Er ist den "Freien Kräften Berlin" zuzuordnen.
NPD will Eröffnung eines interkulturellen Gartens stören
Am Donnerstag, den 10. August plant die NPD Protest gegen die Grundsteinlegung von Gemeinschaftsgärten in Lichtenberg. Auf einem ehemaligen Kita-Gelände in mitten von Plattenbauten sollen Gärten und Gebäude entstehen die von Anwohner/innen in Gemeinschaftsarbeit betreut werden.
Weil in der Nachbarschaft auch Ausländer/innen leben, welche in das Projekt mit einbezogen werden sollen, gibt es rassistische Hetze der NPD, ähnlich wie gegen die Moschee in Heinersdorf. Sie hetzt, dass angeblich Ausländer/innen bevorzugt werden und schürt rassistische Vorurteile. Mit Flugblättern hat sie aufgerufen, gegen die Grundsteinlegung zu protestieren.
Mit der rassistischen Stimmungsmache will die NPD auf Wahlfang für die BVV-Wahlen gehen. Am 17.9. wird in Berlin gewählt, wobei für die Bezirke nur eine 3%-Hürde gilt.
Wir von der Kampagne "Hol Dir den Kiez zurück!" rufen Euch auf an der Grundsteinlegung teilzunehmen und der NPD zu zeigen, dass wir uns gegen sie stellen: ob in Pankow, Köpenick oder eben Lichtenberg.
Kommt am Donnerstag um 13.30h nach Lichtenberg.
>> Treffpunkt 13.30h | Bauprojekt Liebenwalder Str. 12-18 (an der Landsberger Allee) | Tram M6 von S-Bhf. Landsberger Allee // Tram 16 (von U/S-Bhf. Frankfurter Allee)
Skatejam im Weitlingkiez
Am Freitag, dem 18. August, findet im Weitlingkiez ein Skatejam im Rahmen der Kampagne "Hol dir den Kiez zurück" statt.
Auf dem Skateplatz am S-Bhf. Nöldnerplatz wird es die Möglichkeit geben sich mit anderen Skatern zu treffen und zu messen. Es wird Musik, Essen und Trinken geben und Referent/innen der Antifa und der Opferberatung "ReachOut" werden Interessierten etwas über "Verhalten bei Übergriffen" und zu "Nazistrukturen im Weitlingkiez" erzählen.
Das ganze findet umsonst und draussen statt.
Weitere Infos zur Kampagne:
http://www.lichtenberg-gegen-rechts.tk
http://www.antifa.de
http://www.ah.antifa.de
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Ergänzungen
Die vorigen Lichtenberg Infos:
Info 2:
Info 3:
Geil: Beats-Agains-Fascism im Weitlingkiez
Wo gibt's Karten? Ach nee, ist ja umsonst. Und draussen.
Juhu.
mein skateboard ist wichtiger als d
Protest gegen NPD-Aufmarsch
Die Berliner Grünen haben zum Protest gegen einen NDP-Aufmarsch aufgerufen, der heute in Lichtenberg stattfinden soll.
Die Rechtsextremen wollten gegen den Bau des "Interkulturellen Gartens" mobilisieren, sagte die Spitzenkandidatin der Grünen für die Wahl zum Abgeordnetenhaus, Franziska Eichstädt-Bohlig.
Auf dem ehemaligen Kita-Gelände an der Liebenwalder Straße 12-18 wird heute um 14 Uhr der Grundstein für ein Lehmhaus gelegt.
Auf zwei Dritteln des Geländes sollen 60 Beete angelegt werden, sagte ein Sprecher des Netzwerks "Besser leben in Lichtenberg".
Diese könnten von Menschen verschiedener Nationalitäten bepflanzt werden. Ein Drittel des Areals sei als Gemeinschaftsfläche vorgesehen, auf der das Lehmhaus seinen Platz habe.
Mit dem Interkulturellen Garten solle ein Ort der Gastlichkeit, Freundschaft und des Miteinanders im Bezirk entstehen.
Eichstädt-Bohlig und die grüne Landesvorsitzende Almuth Tharan nehmen an der Grundsteinlegung als "Zeichen gegen den NPD-Aufmarsch" teil. DDP
NDP-Aufmarsch
Grüne rufen zu Protest auf
In Lichtenberg wollen Rechtsextreme gegen den Bau des Interkulturellen Gartens Stimmung machen. G
egen den geplanten NDP-Aufmarsch rufen die Berliner Grünen deshalb am Donnerstag zum Protest auf. (09.08.2006, 17:17 Uhr)
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Pressemeldung
Eingabe: 08.08.2006 - 13:30 Uhr
Warnung vor Glassplittern in extremistischen Plakaten
KURIER TITEL STORIE
Datum: 09.08.2006
Ressort: Berlin Autor: Holger Schacht Seite: 06
Splitterfallen-Plakate
Voller Häme warten die Nazis auf Verletzte
Es drohen ganz üble Verletzungen durch Glasscherben
Datum:10.08.2006
Ressort: Berlin Autor: - Seite: 08
Blut-Plakate: Polizei fand 20 Splitter-Fallen
Berlin: Antisemitische Plakate mit Glassplitter gespickt
Seit Ende Juli hat die Berliner Polizei im Stadtteil Lichtenberg rechtsextreme Plakate entdeckt, die mit Glassplitter versetztem Kleister verklebt wurden.
Antisemitische Propaganda
Rechtsextreme schützen Plakate mit Glassplittern
Die Polizei warnt vor Verletzungsgefahr beim Abreißen von Plakaten mit rechtsextremistischem Inhalt.
In Lichtenberg seien Plakate entdeckt worden, bei denen die Täter Glassplitter in den Kleister gemischt hätten.
Berlin - In volksverhetzenden Texten werde unter anderem behauptet,
schuld an der Entfesselung des Zweiten Weltkriegs sei «das international agierende Weltjudentum", sagte der Polizeisprecher
Wer sich über die Texte oder Abbildungen ärgere und die Blätter selbst entferne, riskiere schwere Schnittwunden.
Bisher habe sich aber noch niemand verletzt.
Den Angaben zufolge hatte eine Funkwagenbesatzung Ende Juli 14 solcher Plakate mit antisemitischen Texten und Karikaturen an Abfallbehältern und Verteilerkästen entdeckt.
An diesem Wochenende wurden von Beamten weitere entsprechende Plakate von Baucontainern entfernt, wie es weiter hieß.
Der Sprecher riet davon ab, solche Plakate selbst zu entfernen. Stattdessen sollte immer die Polizei informiert werden.
Gegen die unbekannten Täter ermittele der Staatsschutz wegen Volksverhetzung und versuchter schwerer Körperverletzung.
Quelle: Tagesspiegel Newsticker Berlin-Brandenburg - 8.8.2006
Antisemitische Propaganda
Rechtsextreme schützen Plakate mit Glassplittern
Rechter Wahlkampf II
Gefährliche Hetz-Plakate
Splitter in den Leim gemischt
HANDELSBLATT, Dienstag, 8. August 2006, 14:46 Uhr Berlin
Antisemiten kleben Glassplitter-gespickte Plakate
Gesundheit
Warnung vor Glassplittern in Plakatkleber
Rechte spicken ihre Plakate mit Glassplittern 09. Aug 09:08
09. August 2006 Rechte spicken ihre Plakate mit Glassplittern
Warnungen
Abendschau vom 08.08.2006
Nachrichten II
+++ Glassplitter in Plakaten +++ Woran erkennt man einen Neonazi?
schon lange vor der, in der Abendschau dagestellten neuen Broschüre des Berliner und Brandenburger Verfassungsschutzes zu Nazissymbolik,
gab und gibt es, fundierte und ausführlichere Broschüren/Bücher von antifaschistisch/antirassistisch/zivilgesellschaftlichen Inititiven
(auch kostenlos bzw gegen "Schutzgebühr" zu haben)
EIN ÜBERBLICK:
Rechtsextreme Symbolik
Zeichen der Neonazis deuten
neues zu berliner nazis
Beamte des Landeskriminalamtes haben heute gegen 9 Uhr 20 einen amtsbekannten und der rechtsextremen Szene Berlins zuzurechnenden 21-Jährigen festgenommen. Damit wurde ein vom Amtsgericht Tiergarten erlassener Haftbefehl vollstreckt, der aus den gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Berlin geführten Ermittlungen hervorgegangen war. Die Ermittlungen dauern an. Der 21-Jährige war Mitglied der durch Verfügung verbotenen Kameradschaft Tor bzw. der „Freien Kräfte“. Er und noch ein Zweiter waren maßgebliche Hauptbeteiligte diverser Auseinandersetzungen zwischen der rechten und der linken Szene und haben sich besonders durch Zielgerichtete Angriffe auf Linke hervorgetan. Der Festgenommene, der in anderer Sache bereits einschlägig zu einer Bewährungsstrafe von 1 Jahr und 2 Monaten verurteilt worden war, steht zu den o.g. Ermittlungsverfahren in mehreren Fällen unter dem dringenden Tatverdacht des schweren Landfriedensbruchs, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, des Verstoßes gegen das Waffengesetz, der Sachbeschädigung und der versuchten gefährlichen Körperverletzung.
Quelle:
ausserdem gibt es nächste woche noch zwei wahlkampfveranstaltungen der npd die kritisch besucht werden sollten:
Mittwoch, 16.08.2006, Schöneberg
Öffentliche NPD-Wahlveranstaltung mit
Udo Voigt, Eckart Bräuniger, Hans-Joachim Henry
Beginn: 19.00 Uhr im Kennedy-Saal des Rathauses Schöneberg
Montag, 14.08.06, Tempelhof
Öffentliche NPD-Wahlveranstaltung mit
Udo Voigt, Eckart Bräuniger, Hans-Joachim Henry
Beginn: 17.30 Uhr im ehemaligen Bezirksverordnetensaal im Rathaus Tempelhof
S-Bhf Nöldnerplatz
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
blödsinn — egal