Neuigkeiten aus Delmenhorst II

AutorIn des Beitrags 04.08.2006 14:11 Themen: Antifa
Neuigkeiten aus Delmenhorst, Termine, Infos zu Mergel etc.
Wieder gibt es Neuigkeiten aus Delmenhorst. Nach der ersten Sitzung des sgnt "Bündnis II" aus DGB, SPD, CDU oder z.B. der UAD (Unabhängige Delmenhorster) wurden sämtliche Teilnehmer mit Foto, Alter, Beruf und Kompletten Namen auf der Titelseite des "Delmenhorster" Kreisblatts abgedruckt. Der Ansatzpunkt dieses Bündnisses ist zum großem Teil die Angst um das "Image der Stadt" was nach Ansichten der [R]AID ein völlig falscher Ansatzpunkt ist. Währenddessen hat Günter Mergel (Noch-Inhaber des Parkhotels) den Termin der Vertragsunterzeichnung widerrufen, er sei offen für Alternativen "Jeder, der 3,4 Millionen Euro zahlt, kann das Hotel haben". Pläne des Bürgerforums das Hotel zu erwerben und als Bürgerzentrum aufzustellen wirken auch aus diesem Grund eher lächerlich, die Pläne in einer Stadt mit mehr als 13% Arbeitslosigkeit von 80.000 Menschen jeweils 43,47€ einzusammeln um ein Gegenangebot zu setzen sind nicht realisierbar zumal Jürgen Rieger „nach oben offen war“.
Am 15. Juni habe sich Rieger das Hotel angesehen und 3,4 Millionen Euro geboten, dieser Preis seie aber nach oben offen da Mergel in der "Frankfurter Allgemeinen", "Der Welt" einen Preis von 4,4 Millionen angegeben hatte. Am vergangenen Mittwoch war nun die Polizei bei Günter Mergel, seine Sicherheit sei gefährdet - und tatsächlich gibt es Drohanrufe.
Bitte unterstützt den Widerstand in Delmenhorst.

Auch wenn Günter Mergel die Vertragsunterzeichnung widerrufen hat ist der gestern genannte Termin realistisch und stimmt mit Aussagen Riegers überein. 15. August 2006 - Wartet auf Ankündigungen!

Termine: Samstag 05. August 2006 // 9:00 - 10:00 nach Delmenhorst anreisen // An den Aktionen in der Innenstadt teilnehmen.

Weiter ist eine Demonstration organisiert vom DGB geplant, sollte dazu mehr bekannt werden wird dies hier gepostet

Günter Mergel der mittlerweile eine Marketing Firma besitzt könnt ihr hier erreichen:

Mergel-Marketing Ltd.
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Ergänzungen

Informeller TV-Beitrag

Mirko 04.08.2006 - 16:49

Keine Nazischule in Delmenhorst

LP.WASG 05.08.2006 - 18:06
Zu dem Verkauf des Delmenhorster Hotels am Stadtpark an die rechtsextreme Wilhelm-Tietjen-Stiftung bzw. den Hamburger Neonazi-Anwalts Jürgen Rieger erklären die Landesvorstände der Linkspartei und der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) in Bremen:

Wir sind empört über die Pläne des wegen Volksverhetzung vorbestraften Hamburger Rechtsanwaltes Jürgen Rieger, vor den Toren Bremens eine Nazischule zu errichten. Der Erwerb des Hotels am Stadtpark würde es der rechten Szene sogar erlauben zukünftige Bundesparteitage der NPD in Delmenhorst zu veranstalten.

Die bisherigen Bemühungen aller Demokratinnen und Demokraten, die es geschafft haben, die Nutzungsrechte von Riegers Heisenhof in Dörverden auf ein Minimum zu reduzieren, würden nachträglich ad absurdum geführt.

Wir fordern daher alle Parteien und Organisationen auf, bestehende politische Auseinandersetzungen ruhen zu lassen, um geschlossen gegen die Pläne der rechten Szene vorzugehen. Wir bitten die Bürger Delmenhorsts und der gesamten Umgebung, sich aktiv an den Protesten gegen die Nazischule zu beteiligen. Wir fordern die Gewerkschaften auf, Stellung zu beziehen und die Bürgerinnen und Bürger in Delmenhorst aktiv zu unterstützen.

Wir fordern zudem die Bremer Parteien und ihre Mitglieder auf, sich aktiv dem Protest anzuschließen. Sich weiter an Parteiauseinandersetzungen abzuarbeiten, nutzt nur der rechten Szene.

Wir unterstützen ferner den offenen Brief des Oberbürgermeisterkandidaten der "Linken Alternative Delmenhorst", Jörg Dombrowe, an den Eigentümer des Hotels, Günter Mergel und appellieren an Herrn Mergel, sich als Staatsbürger auf seine Verantwortung für unser demokratisches Gemeinwesen zu besinnen. Rat und Verwaltung der Stadt Delmenhorst fordern wir mit Nachdruck auf, alle rechtlichen, politischen und zivilgesellschaftlichen Optionen zu nutzen, die Verfestigung und Ausdehnung der rechtsextremistischen Infrastruktur im nordwestlichen Niedersachen zu verhindern. Insbesondere fordern wir die Stadt Delmenhorst auf, ihr bestehendes Vorkaufsrecht an der Immobilie unverzüglich auszuüben.

Delmenhorst braucht Unterstützung beim Kampf gegen die braune Gesinnung –
Wir sind dabei!

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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wo... — derTroll