Mexiko: Indigen@s gegen Torurismusprojekt
Auf dem gesamten lateinamerikanischen Kontinent erfolgt derzeit eine
spürbare Erstarkung und Konkretisierung des indigenen Widerstandes,
siehe auch:
http://de.indymedia.org/2006/07/153475.shtml
Vergangene Woche wurde der Zusammenschluss in Mexiko intensiviert...
spürbare Erstarkung und Konkretisierung des indigenen Widerstandes,
siehe auch:
http://de.indymedia.org/2006/07/153475.shtml Vergangene Woche wurde der Zusammenschluss in Mexiko intensiviert...
Mit dem Übereinkommen von Punta Chueca schliesst sich die Comca'ac-Nation dem mexikanischen Indigena National Kongreß CNI an.
Die indigenen Völker/Gemeinschaften lehnen das Tourismusprojekt eines Anlegehafens ab und fordern die Respektierung der Insel Tiburón als Herz indigenen Territoriums der Seri.
LA jORNADA, MÉXICO
Der Indigena National Kongreß - Congreso Nacional Indígena (CNI) gibt bekannt, dass am Wochenende des 29.und 30.Juli 2006 in Punta Chueca, Sonora, eine historische Versammlung stattgefunden hat. Dort kamen die Bevollmächtigten der Nation der Comca'ac (Seri), gemeinsam mit RepräsentantInnen der Maya und Yaqui, sowie einer Komission weiterer indigener Völker/Gemeinschaften darin überein, sich der wichtigsten unabhängigen Indigenaorganisation Mexikos anzuschliessen.
Als Hauptanklagepunkt fordern die Seri die Respektirung der Insel Tiburón, die von den föderalen und sonorensischen Regierungen wegen Tourismuszwecken enteignet werden soll. Die Insel beherbergtt seit uralten Zeiten das kosmogonische Zentrum der Seri.
CNI-Mitglieder der Zentral-Pazifik-Region, die ebenfalls an dem Treffen teilnahmen, legten dar, dass "einer der längsten indigenen, politisch-militärischen Widerstände ( der, wie wir bestätigen können, bis heute andauert ), von den Seri geleistet wurde/wird, die von der Kolonialregierung und den unabhängigen Regierungen Mexikos schon beinahe augerottet worden waren. Das Abkommen, das gemeinsam mit den Seri geschlossen wurde, hat für uns grösste Bedeutung hinsichtlich des indigenen Widerstandes, der CNI und der "Anderen Kampagne" ( siehe hierzu: www.gruppe-basta.de )."
In diesem Sinne wurde am 29.Juli in der Comca'ac-Gemeinde von Soocaix (Punta Chueca) von RepräsentantInnen der Völker/Gemeinschaften der Yaqui, Maya, Comca'ac, Triqui, ñu saavi (mixteco), Zapoteco, Wixáritari (huichol), Purhépecha, Nahua und Coca die "Erklärung von Soocaix" unterzeichnet, mit welcher der CNI im Norden des Landes neuer Aufschwung gegeben werden soll. Die Indigen@-Delegationen bestätigten, dass die Völker/Gemeinschaften trotz der permanenten, gegen sie gerichteten Agressionen, "weiterhin lebendig, aufrecht und im Widerstand sind".
Zwischen der Wüste und dem Pazifischen Ozean versicherte die CNI: "Weder der von den 'Yori' (Mestizen) losgetretene Vernichtungskrieg gegen die Tribunale und Nationen des Nordens, noch die gewaltsame Intergration, die von den liberalen Zentralregierungen aufgezwungen wird, werden erreichen, unser Wort und unsere Kultur sterben zu machen. Wir sind uns heute darüber bewußt, dass die versuchte Ausrottung der Tribunale und der Nation der Comca'ac seitens der Mächtigen, zu einem neuen Krieg der Eroberung und neoliberaler Vernichtung gegen alle Urvölker Mexikos geworden ist, der zum Ziel hat, uns unserer Gebiete zu berauben, zum Nutzen der imperialistischen Interessen der Kapitalisten, die von der mexikanischen Regierung stets auf allen Ebenen unterstützt worden sind.
Die Indigen@s beschliessen "ihren Widerstand und ihre Kräfte zu einen, um sich gegen den gemeinsamen Feind zu verteidigen und die Befreiung und vollständige Wiederherstellung ihrer Völker/Gemeinschaften zu erzielen". Ausserdem wird der Beschluß gefaßt, die CNI im Nordosten sowie im gesamten Land, als Raum der Einigkeit der Völker Mexikos zu stärken.
"Gegen alles und sämtliche Programme, Geld und Fallen, welche die Regierung in der Absicht uns zu spalten und zu schwächen verbreitet, bestätigen wir unseren Willen, weiterzukämpfen und unsere strikte Ablehnung des touristischen Megaprojekts "Anlegehafen" oder "Meer des Cortés'; die angestrebte Enteignung und Ausplünderung der Insel Tiburón, Herz der Nation der Comca'ac; den Bau von Gaspiplines; die Kontamination von Mutter Erde mit Agrarchemikalien, sowie die Ausbeutung der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte der Tiquis, ñu saavi und Zapotecos, die in den Dörfern Miguel Alemán und Pesqueira und den Gemeinden von Caborca und Hermosillo ansässig sind."
Gestützt auf das historische Recht, welches seit seiner Existenz die Urvölker von Sonora und anderen Regionen ausweist, wird "die Respektierung unserer Territorien, Autonomie, Kultur, Geschichte, Traditionen, Regierung, Sozial;-Arbeits;-und Menschenrechte gefordert und der nationalen Gesellschaft zur Kenntnis gebracht, dass wir das, was uns gehört und uns zusteht, auf allen uns möglichen Wegen verteidigen werden, so wie wir es während der letzten fünfhundert Jahre getan haben. Als integralen Bestandteil unserer Anklage erheben wir die Forderung, dass die Vereinigten Staaten die Gebiete und Heiligen Orten der Lakota, insbesondere die als Bear Butte und Colinas Negras bekannten Stätten, ohne Einschränkung respektieren ". Zuletzt wurden die indigenen Völker/Gemeinschaften des Nordostens dazu aufgerufen, "Teil dieses historischen Prozesses der Einheit zwischen verbrüderten Völkern zu sein".
An der Versammlung nahmen für die Völker/gemeinschaften des Nordostens die traditionelle Regierung und der Ältestenrat der Seri teil, der Generalrat der RepräsentantInnen der Maya, Zugehörige der Gemeinschaft der Yaqui und der Front für Einheit und Kampf der Triqui-Mixteco-Zapoteco für die Befreiung der indigenen Völker/Gemeinschaften ( der als TagelöhnerInnen arbeitende MigrantInnen verbindet ). Sie stimmten darin überein, die Einheit der indigenen Völker/Gemeinschaften von de Sinaloa, Sonora, Baja California und Chihuahua zu suchen und den gemeinschaftlichen Widerstand zu verstärken.
( Quelltext:
http://clajadep.lahaine.org/articulo.php?p=7282&more=1&c=1)
Übersetzung: tierr@
Die indigenen Völker/Gemeinschaften lehnen das Tourismusprojekt eines Anlegehafens ab und fordern die Respektierung der Insel Tiburón als Herz indigenen Territoriums der Seri.
LA jORNADA, MÉXICO
Der Indigena National Kongreß - Congreso Nacional Indígena (CNI) gibt bekannt, dass am Wochenende des 29.und 30.Juli 2006 in Punta Chueca, Sonora, eine historische Versammlung stattgefunden hat. Dort kamen die Bevollmächtigten der Nation der Comca'ac (Seri), gemeinsam mit RepräsentantInnen der Maya und Yaqui, sowie einer Komission weiterer indigener Völker/Gemeinschaften darin überein, sich der wichtigsten unabhängigen Indigenaorganisation Mexikos anzuschliessen.
Als Hauptanklagepunkt fordern die Seri die Respektirung der Insel Tiburón, die von den föderalen und sonorensischen Regierungen wegen Tourismuszwecken enteignet werden soll. Die Insel beherbergtt seit uralten Zeiten das kosmogonische Zentrum der Seri.
CNI-Mitglieder der Zentral-Pazifik-Region, die ebenfalls an dem Treffen teilnahmen, legten dar, dass "einer der längsten indigenen, politisch-militärischen Widerstände ( der, wie wir bestätigen können, bis heute andauert ), von den Seri geleistet wurde/wird, die von der Kolonialregierung und den unabhängigen Regierungen Mexikos schon beinahe augerottet worden waren. Das Abkommen, das gemeinsam mit den Seri geschlossen wurde, hat für uns grösste Bedeutung hinsichtlich des indigenen Widerstandes, der CNI und der "Anderen Kampagne" ( siehe hierzu: www.gruppe-basta.de )."
In diesem Sinne wurde am 29.Juli in der Comca'ac-Gemeinde von Soocaix (Punta Chueca) von RepräsentantInnen der Völker/Gemeinschaften der Yaqui, Maya, Comca'ac, Triqui, ñu saavi (mixteco), Zapoteco, Wixáritari (huichol), Purhépecha, Nahua und Coca die "Erklärung von Soocaix" unterzeichnet, mit welcher der CNI im Norden des Landes neuer Aufschwung gegeben werden soll. Die Indigen@-Delegationen bestätigten, dass die Völker/Gemeinschaften trotz der permanenten, gegen sie gerichteten Agressionen, "weiterhin lebendig, aufrecht und im Widerstand sind".
Zwischen der Wüste und dem Pazifischen Ozean versicherte die CNI: "Weder der von den 'Yori' (Mestizen) losgetretene Vernichtungskrieg gegen die Tribunale und Nationen des Nordens, noch die gewaltsame Intergration, die von den liberalen Zentralregierungen aufgezwungen wird, werden erreichen, unser Wort und unsere Kultur sterben zu machen. Wir sind uns heute darüber bewußt, dass die versuchte Ausrottung der Tribunale und der Nation der Comca'ac seitens der Mächtigen, zu einem neuen Krieg der Eroberung und neoliberaler Vernichtung gegen alle Urvölker Mexikos geworden ist, der zum Ziel hat, uns unserer Gebiete zu berauben, zum Nutzen der imperialistischen Interessen der Kapitalisten, die von der mexikanischen Regierung stets auf allen Ebenen unterstützt worden sind.
Die Indigen@s beschliessen "ihren Widerstand und ihre Kräfte zu einen, um sich gegen den gemeinsamen Feind zu verteidigen und die Befreiung und vollständige Wiederherstellung ihrer Völker/Gemeinschaften zu erzielen". Ausserdem wird der Beschluß gefaßt, die CNI im Nordosten sowie im gesamten Land, als Raum der Einigkeit der Völker Mexikos zu stärken.
"Gegen alles und sämtliche Programme, Geld und Fallen, welche die Regierung in der Absicht uns zu spalten und zu schwächen verbreitet, bestätigen wir unseren Willen, weiterzukämpfen und unsere strikte Ablehnung des touristischen Megaprojekts "Anlegehafen" oder "Meer des Cortés'; die angestrebte Enteignung und Ausplünderung der Insel Tiburón, Herz der Nation der Comca'ac; den Bau von Gaspiplines; die Kontamination von Mutter Erde mit Agrarchemikalien, sowie die Ausbeutung der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte der Tiquis, ñu saavi und Zapotecos, die in den Dörfern Miguel Alemán und Pesqueira und den Gemeinden von Caborca und Hermosillo ansässig sind."
Gestützt auf das historische Recht, welches seit seiner Existenz die Urvölker von Sonora und anderen Regionen ausweist, wird "die Respektierung unserer Territorien, Autonomie, Kultur, Geschichte, Traditionen, Regierung, Sozial;-Arbeits;-und Menschenrechte gefordert und der nationalen Gesellschaft zur Kenntnis gebracht, dass wir das, was uns gehört und uns zusteht, auf allen uns möglichen Wegen verteidigen werden, so wie wir es während der letzten fünfhundert Jahre getan haben. Als integralen Bestandteil unserer Anklage erheben wir die Forderung, dass die Vereinigten Staaten die Gebiete und Heiligen Orten der Lakota, insbesondere die als Bear Butte und Colinas Negras bekannten Stätten, ohne Einschränkung respektieren ". Zuletzt wurden die indigenen Völker/Gemeinschaften des Nordostens dazu aufgerufen, "Teil dieses historischen Prozesses der Einheit zwischen verbrüderten Völkern zu sein".
An der Versammlung nahmen für die Völker/gemeinschaften des Nordostens die traditionelle Regierung und der Ältestenrat der Seri teil, der Generalrat der RepräsentantInnen der Maya, Zugehörige der Gemeinschaft der Yaqui und der Front für Einheit und Kampf der Triqui-Mixteco-Zapoteco für die Befreiung der indigenen Völker/Gemeinschaften ( der als TagelöhnerInnen arbeitende MigrantInnen verbindet ). Sie stimmten darin überein, die Einheit der indigenen Völker/Gemeinschaften von de Sinaloa, Sonora, Baja California und Chihuahua zu suchen und den gemeinschaftlichen Widerstand zu verstärken.
( Quelltext:
http://clajadep.lahaine.org/articulo.php?p=7282&more=1&c=1) Übersetzung: tierr@
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Ergänzungen
Derechos Humanos y Acciones Urgente
DHS - Department of Homeland Security
DHS has established an excellent working relationship with the Policia Federal Preventiva (PFP), the Procuraduria General de la Republica (PGR), the Instituto Nacional de Inmigracion (INM), other governmental agencies, and several Non-Governmental Agencies (NGO’s) and now has two ICE Special Agents to provide technical assistance to the dedicated investigative unit. Additional training will be provided to Mexican Immigration authorities in Tapachula during the first 2 weeks in August 2006.
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GTIP Program. The President’s $50 Million Trafficking in Persons (TIP) Initiative was established to assist foreign countries in combating trafficking in persons. The Trafficking in Persons Conference held in Tapachula, Chiapas on June 14-15, 2006 resulted in an overwhelming response from government agencies (local/state/federal), NGO’s, civil society, and academia. The participants identified next steps and made specific commitments. DHS has established an excellent working relationship with the Policia Federal Preventiva (PFP), the Procuraduria General de la Republica (PGR), the Instituto Nacional de Inmigracion (INM), other governmental agencies, and several Non-Governmental Agencies (NGO’s) and now has two ICE Special Agents to provide technical assistance to the dedicated investigative unit. Additional training will be provided to Mexican Immigration authorities in Tapachula during the first 2 weeks in August 2006.
Border Patrol Search, Trauma and Rescue units (BORSTAR) are elite special response teams with law enforcement search and rescue, and medical aid rapid response capabilities. In addition to its core focus of supporting Border Patrol operations, BORSTAR has become a highlight of a bilateral training initiative in our relationship with Mexico. In December 2005, BORSTAR conducted its first ever search, trauma, and rescue academy for 25 Mexican officials. The training was conducted in the southern Mexican state of Chiapas.