Quer durchs =Evil Empire=: Chavez auf Reisen
Venezuelas Präsident Hugo Chavez hat in Rußland große Mengen von Waffen im Wert von rund drei Milliarden Dollar gekauft. Chavez,der auch den Iran und Vietnam besucht,betonte,daß sein Land durch die Boykottpolitik der USA wehrlos geworden sei. Venezuela könne einem möglichen US-Angriff dezeit nichts entgegensetzen.
Malte Olschewski:
Quer durchs "Evil Empire"
Venezuelas Präsident Hugo Chavez unterwegs zu Waffenkäufen
Venezuelas Präsident Hugo Chavez verbindet auf seiner Reise riesige Waffenkäufe mit der Formation einer antiamerikanischen Allianz. Chavez besucht Staaten,von denen eignige in den Aufen der USA das "Evil Empire" bilden. Weißrußland, Rußland, Katar, Iran, Vietnam und Mali sind die einzelnen Stationen. Da er in Russland Waffen für drei Milliarden Dollar geordert hat, sucht die strategische Nachrichten-agentur der USA, STRATFOR, nach Antworten auf eine Frage: Was will Chavez langfristig von Teheran erhalten? Raketen, Atomtechno-logie oder nur politische Unterstützung?
Chavez hat in Teheran verkündet, Venezuela und der Iran könnten gemeinsam den amerikanischen Imperialismus besiegen. Weiters zog er historisch unsinnigen Vergleiche: "Israel verübt an den Libanesen dieselben Handlungen, wie sie Hitler an den Juden verübt hat." Der neue Führer der antiamerikanischen Weltallianz will bei seiner nächsten Station in Vietnam die Strategien kennen lernen, mit denen man eine Großmacht wie die USA besiegen kann. Daß er mit Mali das ärmste Land Schwarzafrikas besucht, kann symbolische Bedeutung, aber auch mit dem Uran zu tun haben, das in Mali gefördert wird.
"Hurrikan Hugo" fegt über die Kontinente, da das Weiße Haus vor allem mit Nahost beschäftigt ist. Chavez hat in Minsk den weißrussischen Diktaktor Alexander Lukaschenko gelobt, den die USA mehr als verabscheuen. Dann schlug Chavez in seiner Reiseroute einen Haken. Er flog nach Ischewsk, der Hauptstadt der in Russland liegenden und von Moskau abhängigen "Republik" Udmurtien. Dort traf er Mihail Kalaschnikow, dessen Familie mit der Firma ISCH-MASCH die stabilste, billigste und bekannteste Maschinenpistole der Welt entwickelt hatte. Chavez signierte Dokumente für eine Patenschaft der Städte Ischewsk und Maracay. Im venezolanischen Maracay soll eine Fabrik entstehen, in der Venezuela Millionen MP's weit über den Eigenbedarf hinaus produzieren will. In Moskau ange-kommen, schloß Chavez nach Informationen der Zeitung "Wedanosti" folgende Käufe ab: 25 Düsenjäger der Type "Suchoi 30" sowie 30 Kampfhubschrauber der Type "MI 17", Raketen der Type "TOR-M1", sowie ein U-Boot der Type "Amur". Des weiteren hat Chavez eine Fabrik zum Bau von Pipeline-Rohren bestellt. Gesamtwert aller Käufe: Über drei Milliarden Dollar. In Teheran sind nach offizieller Lesart mehrere Kooperationsabkommen auf dem Erdölsektor abgeschlossen werden. So wird die iranische Ölgruppe Petropars vor der Küste Venezuelas ein Gasfeld entwickeln und sich an der Förderung am Orinoco beteiligen.
In Russland hat Chavez die Notwendigkeit seiner gewaltigen Waffenkäufe begründet: Die USA würden das Ziel verfolgen, Venezuela vor einer militärischen Invasion zu entwaffnen. Es sei die bisher mit amerikanischen Waffen ausgerüstete Armee nicht mehr aktionsfähig, da die USA keine Ersatzteile liefern würden. Venezuelas F16-Flugzeuge müßten deswegen am Boden bleiben. Er fühle sich eingekreist und entwaffnet. Das werde sich ändern.
Tatsächlich sind die USA ihrem Feind Chavez näher gerückt. Der angesehen US-Journalist Seymour Hersh hat in Beiträgen zum =New Yorker= mehrmals bestätigt, daß Venezual ganz oben auf der target-list der USA stehen würde. Im benachbarten Kolumbien sind über 10 000 US-Soldaten mit dem Schutz von Pipelines, aber auch im Kampf gegen kommunistische Guerillas eingesetzt. Von der ekuadorianischen Basis Manta/Alfaro aus starten die USA ihre Kontrollfüge bis an die Atlantikküste. In Panama befinden sich seit hundert Jahren starke amerikanische Truppenverbände. Schließlich sind auf den Venezuela vorgelagerten, holländischen Insel Curacao im Rahmen der NATO US-Soldaten stationiert. Wie die "Washington Time" im Oktober 2005 berichtete, seien auf Curacao bereits amerikanische Manöver durchgeführt worden.
Venezuela beliefert trotz offizieller Feindschaft die USA mit fast zwanzig Prozent ihres Bedarfes an Erdöl. Sollte in einer weltweiten Krise der Iran die Strasse von Hormuz sperren und Venezuela seine Lieferungen an die USA einstellen, würde den USA sehr schnell das Benzin ausgehen. Für diesen wie für viele anderen Fälle existieren Pläne, die fast nur an den Küsten liegenden Erdölgebiete Venezuelas militärisch zu besetzten. Chavez kennt diese Pläne und will die USA mit neuer Rüstung abschrecken.
Quer durchs "Evil Empire"
Venezuelas Präsident Hugo Chavez unterwegs zu Waffenkäufen
Venezuelas Präsident Hugo Chavez verbindet auf seiner Reise riesige Waffenkäufe mit der Formation einer antiamerikanischen Allianz. Chavez besucht Staaten,von denen eignige in den Aufen der USA das "Evil Empire" bilden. Weißrußland, Rußland, Katar, Iran, Vietnam und Mali sind die einzelnen Stationen. Da er in Russland Waffen für drei Milliarden Dollar geordert hat, sucht die strategische Nachrichten-agentur der USA, STRATFOR, nach Antworten auf eine Frage: Was will Chavez langfristig von Teheran erhalten? Raketen, Atomtechno-logie oder nur politische Unterstützung?
Chavez hat in Teheran verkündet, Venezuela und der Iran könnten gemeinsam den amerikanischen Imperialismus besiegen. Weiters zog er historisch unsinnigen Vergleiche: "Israel verübt an den Libanesen dieselben Handlungen, wie sie Hitler an den Juden verübt hat." Der neue Führer der antiamerikanischen Weltallianz will bei seiner nächsten Station in Vietnam die Strategien kennen lernen, mit denen man eine Großmacht wie die USA besiegen kann. Daß er mit Mali das ärmste Land Schwarzafrikas besucht, kann symbolische Bedeutung, aber auch mit dem Uran zu tun haben, das in Mali gefördert wird.
"Hurrikan Hugo" fegt über die Kontinente, da das Weiße Haus vor allem mit Nahost beschäftigt ist. Chavez hat in Minsk den weißrussischen Diktaktor Alexander Lukaschenko gelobt, den die USA mehr als verabscheuen. Dann schlug Chavez in seiner Reiseroute einen Haken. Er flog nach Ischewsk, der Hauptstadt der in Russland liegenden und von Moskau abhängigen "Republik" Udmurtien. Dort traf er Mihail Kalaschnikow, dessen Familie mit der Firma ISCH-MASCH die stabilste, billigste und bekannteste Maschinenpistole der Welt entwickelt hatte. Chavez signierte Dokumente für eine Patenschaft der Städte Ischewsk und Maracay. Im venezolanischen Maracay soll eine Fabrik entstehen, in der Venezuela Millionen MP's weit über den Eigenbedarf hinaus produzieren will. In Moskau ange-kommen, schloß Chavez nach Informationen der Zeitung "Wedanosti" folgende Käufe ab: 25 Düsenjäger der Type "Suchoi 30" sowie 30 Kampfhubschrauber der Type "MI 17", Raketen der Type "TOR-M1", sowie ein U-Boot der Type "Amur". Des weiteren hat Chavez eine Fabrik zum Bau von Pipeline-Rohren bestellt. Gesamtwert aller Käufe: Über drei Milliarden Dollar. In Teheran sind nach offizieller Lesart mehrere Kooperationsabkommen auf dem Erdölsektor abgeschlossen werden. So wird die iranische Ölgruppe Petropars vor der Küste Venezuelas ein Gasfeld entwickeln und sich an der Förderung am Orinoco beteiligen.
In Russland hat Chavez die Notwendigkeit seiner gewaltigen Waffenkäufe begründet: Die USA würden das Ziel verfolgen, Venezuela vor einer militärischen Invasion zu entwaffnen. Es sei die bisher mit amerikanischen Waffen ausgerüstete Armee nicht mehr aktionsfähig, da die USA keine Ersatzteile liefern würden. Venezuelas F16-Flugzeuge müßten deswegen am Boden bleiben. Er fühle sich eingekreist und entwaffnet. Das werde sich ändern.
Tatsächlich sind die USA ihrem Feind Chavez näher gerückt. Der angesehen US-Journalist Seymour Hersh hat in Beiträgen zum =New Yorker= mehrmals bestätigt, daß Venezual ganz oben auf der target-list der USA stehen würde. Im benachbarten Kolumbien sind über 10 000 US-Soldaten mit dem Schutz von Pipelines, aber auch im Kampf gegen kommunistische Guerillas eingesetzt. Von der ekuadorianischen Basis Manta/Alfaro aus starten die USA ihre Kontrollfüge bis an die Atlantikküste. In Panama befinden sich seit hundert Jahren starke amerikanische Truppenverbände. Schließlich sind auf den Venezuela vorgelagerten, holländischen Insel Curacao im Rahmen der NATO US-Soldaten stationiert. Wie die "Washington Time" im Oktober 2005 berichtete, seien auf Curacao bereits amerikanische Manöver durchgeführt worden.
Venezuela beliefert trotz offizieller Feindschaft die USA mit fast zwanzig Prozent ihres Bedarfes an Erdöl. Sollte in einer weltweiten Krise der Iran die Strasse von Hormuz sperren und Venezuela seine Lieferungen an die USA einstellen, würde den USA sehr schnell das Benzin ausgehen. Für diesen wie für viele anderen Fälle existieren Pläne, die fast nur an den Küsten liegenden Erdölgebiete Venezuelas militärisch zu besetzten. Chavez kennt diese Pläne und will die USA mit neuer Rüstung abschrecken.
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Ergänzungen
zahlenzauber
[...]In Moskau angekommen, schloß Chavez nach Informationen der Zeitung "Wedanosti" folgende Käufe ab: 25 Düsenjäger der Type "Suchoi 30" sowie 30 Kampfhubschrauber der Type "MI 17", Raketen der Type "TOR-M1", sowie ein U-Boot der Type "Amur". Des weiteren hat Chavez eine Fabrik zum Bau von Pipeline-Rohren bestellt. Gesamtwert aller Käufe: Über drei Milliarden Dollar.
[...]
wenn diese stückzahlen stimmen, hat er aber "massiven" rabatt bekommen.
die strategie zur landesverteidigung venezuelas ist doch eine ganz andere. es gibt nur ein "leicht" bewaffnetes stehendes heer von 80.000.
geplant für 2007 sind 500.000 (fernziel 2 mio.) "reservisten".
(bürger mit handfeuerwaffen, die eine 4-monatige militärische grundausbildung erhalten).
[...]
Venezuela beliefert trotz offizieller Feindschaft die USA mit fast zwanzig Prozent ihres Bedarfes an Erdöl.[...]existieren Pläne, die fast nur an den Küsten liegenden Erdölgebiete Venezuelas militärisch zu besetzten.
[...]
venezuela kritisiert die außenpolitik der bush-regierung.
es gab keine feindschaftsbekundung gegen die usa, wohl aber öffentliche stellungnahmen "gegen" den zweiten usa-irak-krieg. seither ist venezuela nicht nur verdächtig, weil sozialistisch, sondern überführt als mitglied der achse des bösen.
das zeitfenster bis zur endgültigen verstaatlichung der erdölfördernen industrie in venezuela schließt sich und eine intervention gegen die durchsetzung dieser "enteignungsmaßnahmen" wird sicher auf diese uralten pläne aufbauen.
[...]
Chavez kennt diese Pläne und will die USA mit neuer Rüstung abschrecken.
[...]
zu bezweifeln.
venezuela setzt nicht auf abschreckung.
eher reagiert man "rational" (ironie) auf die politik der durchsetzung amerikanischer interessen, indem man demonstriert, daß sich hier "ein volk" zur wehr setzen wird.
(etwas, was man in den "staaten" auch an der basis verstehen wird)
Chavez setzt Israels Offensive mit Holocaust
Der venezolanische Präsident Chavez hat die israelischen Angriffe im Libanon mit dem Holocaust verglichen. Israel töte Kinder und unschuldige Zivilisten. Genauso sei Hitler mit den Juden umgegangen. Chavez äußerte sich in Teheran, wo er den iranischen Präsidenten Achmadinedschad besuchte. Beide bezeichneten sich als Brüder. Chavez sagte, Venezuala werde immer an der Seite Irans stehen. Gemeinsam könne der Imperialismus der USA besiegt werden.
Putin, Lukaschenko, Ahmadinedschad !!!
Chavez hat einen neuen Bruder
Während eines Besuchs in Iran hat der venezolanische Präsident Hugo Chavez die israelischen Militäroperationen im Libanon mit der Vernichtung der Juden durch Adolf Hitler verglichen. "Israel verübt an den Libanesen die selben Handlungen, wie sie Hitler an den Juden verübt hat - die Ermordung von Kindern und Hunderten unschuldigen Zivilisten", sagte Chavez dem arabischen Fernsehsender Al-Dschasira.
Chavez: Wir stehen stets an der Seite Teherans
Chavez traf in Teheran mit seinem iranischen Amtskollegen Mahmud Ahmadinedschad zusammen. Auf einer Pressekonferenz demonstrierten die beiden Präsidenten Einigkeit. Sie bezeichneten sich gegenseitig als "Brüder". Venezuela werde "unter welchen Umständen auch immer" stets an der Seite Teherans stehen. Gemeinsam könne man den Imperialismus der USA besiegen. Chavez will zwei Tage in Iran bleiben. In Teheran ist er wegen seiner scharfen Kritik an den USA und Präsident George W. Bush ein gern gesehener Gast. Zudem hatte er sich positiv über das umstrittene iranische Atomprogramm geäußert.
Neben politischen Gesprächen auch mit den Ex-Präsidenten Mohammed Chatami und Akbar Haschemi Rafsandschani geht es bei den Treffen auch um Absprachen über die Haltung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sowie den Abschluss mehrerer Abkommen im Energiebereich.
Waffengeschäfte mit Russland und Weißrussland
Chavez tourt zur Zeit durch die Welt, um Allianzen zu schmieden. In der vergangenen Woche war er bereits in Russland und davor in Weißrussland. Dort hatte er sich mit dem international isolierten Diktator Alexander Lukaschenko getroffen. In beiden Ländern unterzeichnete Chavez Verträge über umfangreiche Waffenkäufe.
Ausland Kommentar
Moskaus merkwürdige Freunde
Von Horst Kläuser, ARD-Studio Moskau
Neues böses Achsenmitglied (update)
By S. Sellier
nur nebenbei mal
INHALTLICHE ERGÄNZUNG
Unerklrälcih bleibt dabei wieso die Lüge, Chávez habe einen Hitlervergleich angestellt stehen bleiben kann, während der Nachweis, mit Quelle, des Gegenteils, keine inhaltliche Ergänzung sein soll.
Es gibt keine Quelle für den Vergleich, weil er so nicht stattgefunden hat.
Chávez hat die Angriffe Israels auf den Libanon als "terroristisch und fschistisch bezeichnet" und davor gewarnt, dass "wenn das US-Imperium seine Hegemonie nach den ersten 50 Jahren des 21. Jh. weiterhin aufrechterhalten kann, dann ist der Planet in Gefahr".
Er hat auch nicht gesagt, Venezuela wolle mit dem Iran den US Imperialismus schlagen, sondern die internationale Gemeinschaft aufgerufen, "das nordamerikanische Imperium zu besiegen".
Im übrigen gab es heute in Israel zahlreiche Demonstratione mit Tausenden von Linken gegen den israelischen Angriffskrieg. Von der KP bis zu kleinen Gruppen bestand EInigkeit darüber, dass es sich um Staatsterrorismus handelt und dieser imperialistische Interessen verfolgt.
Auf Transparenten stand "Israel ist eine Terrorstaat", "Die Völker von Gaza und dem Libanon werden nicht aufgeben".
Eine Demo fand in Nazareth statt, an ihr nahm auch der Bürgermeister Ramez Jereisi teil.
Zohir Bulus, Generalsekretär der KP Israels sagte: "Der einzige Auslöser für diesen Krieg ist die Besatzung und damit meine ich auch Schebaa-Farmen und die Golanhöhen". Und er fügte hinzu: "Verantwortlich für die Besatzung ist die israelische Regierung und ebenso ist die Regierung verantwortlich für das was gerade geschieht. Hizbollah ist nur eine Befreiungsbewegung". An der Demonstration nahm auch die Front für Gleichheit "Jadash" teil.
Quelle: Die venezolanische rechte und US- und israelfreundliche sowie anti-Chávez Zeitung "El Nacional"
Aber viele deutsche "Linke" suchen ihren Partner eher bei der extremen Rechten, als bei den Linken in Israel
@uri
Es wird nur gelöscht was doppelt ist.
P.S.
Deine Ergänzung ist schlicht missverständlich:
"Chávez hat die Angriffe Israels auf den Libanon als "terroristisch und faschistisch bezeichnet[...]" und gleich danach "Er hat auch nicht gesagt[...]"
Hat er ersteres nun gesagt oder nicht?
P.P.S. Mods sind auch nicht perfekt, aber wenn man ein Beschwerde an die Mods richtet (für die wir offen sind) ist es ein gaaaaaaaaaaaaanz schlechte Idee mit Beleidigungen um sich zu werfen. Manchmal wird der ein oder andere dann nämlich vielleicht auch mal etwas bockig. (Was sicher nicht schön, aber doch menschlich ist - du solltest nicht vergessen, dass "auf der anderen Seite" auch Menschen sitzen;) )
Frage nach Originaltext
alles gar nich wahr
die presse und der rundfunk in venezuela zeichnet sich ja auch nicht gerade durch wohltemperiert-reflektierte objektive berichterstattung aus. wer diesen umstand unkommentiert in kauf nimmt aber gleichzeitig dpa- und tagesschau-meldungen der konterrevolutionären propaganda bezichtigt, spielt einfach aus dem sicheren deutschland aus ein linksnostalgisches fan-spiel ohne ein ernsthaftes interesse an den leben von menschen, die da dranhängen. das ist reichlich dekadent.
der vergleich von chavez (israel = nazideutschland) wäre, so er denn stattgefunden hat ja nur einer von vielen, u.a. hatte er ja vor nicht allzu langer zeit davon gesprochen, dass eine "minderheit den reichtum der welt" für sich beanspruche und zwar diegleiche, die damals jesus getötet habe.
hmm... meint er die römer?
das wirklich erwähnenswerte an chavez´ populistischen äußerungen ist ja auch nicht der wörtliche wortlaut (selbst ahmadinedschads äußerungen wurden in der "jungen welt" nachträglich versucht zu relativieren), sondern der kontext, in dem die äußerungen logische konsequenz sind: im venezolanischen nationalsozialismus inklusive führerkult, der geschickt staatsgelder an "links-alternative" projekte vergibt, damit diese von anfang an in abhängigkeit gebracht werden und in der venezolanischen außenpolitik, die sich weitgehend auf gegnerschaft mit den "imperialisten" beschränkt, als welche in einem atemzug die "westliche welt" inklusive usa, europa und israel zu vermuten sind, sowie die innigen öffentlichen liebkosungen zwischen chavez und ahmadinedschad und der präsenz von mehrfachen holocaustleugnern in chavez´ kabinett.
das kollektive gefühl von "revolutionären aufbruch" in venezuela speist sich aus meiner meinung nach eher verdächtigen ingridenzien: nationalismus, patriotismus, propaganda, paranoia und (bislang) verbale kriegserklärung.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
tor-m1, eh? — tagmata
... — tagmata
Kranke Hirne — Ach leckt mich doch alle am Arsch
asdf — asdfghj
Es gibt keine Quelle für den Vergleich, weil — Uri
Frage — Fragensteller L.
@fragensteller L. : israel, imperialismus — k. h.
INHALTLICHE ERGÄNZUNG — Uri
@ ein mod — ich
Adios Companero ! — boora*
@ uri — 1984