Fotos zur Demo gegen den Nahost-Krieg
Noch mehr Fotos zur Demo gegen den Krieg in Libanon und Palästina, die schon im Beitrag von "krieg dem krieg" beschrieben wurde:
http://de.indymedia.org/2006/07/152888.shtml
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Fotos...
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Ergänzungen
Wird eh gleich gelöscht, aber hier
wa all are Hisbollah, Iran needs nuvlear weapons und der ganze Müll.Bilder (vorsicht, extrem antisemitische Propaganda dabei) hier:
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Argh
"Flagge zeigen nicht nur beim Fußball" sagt ja wohl alles über die Verantaltung aus was man irgendwie wissen will. Würg.
No border no nation!
Fahnen
ARGGGGHHHHH!
Bild 1
Das Bild ist aus Mehreren zusammengesetzt und die Parolen sind nachträglich auf die Plakate/Fahne geschrieben worden.
Das sollte zumindest unter dem Bild bemerkt werden (Z.B. Bildbezeichnung: 'Montage')
Ansonsten ist dies nicht seriös, sondern Stimmungsmache, da dieses Bild, gezielt an den Anfang der Bilderreihe gesetzt, Emotionen anspricht, die sich auf die weitere Betrachtung der restlichen Bilder auswirken um somit zu versuchen ein bestimmtes Gefühl zu erzeugen.
Dies ist kein selbstgeschriebener Bericht, sondern (so erscheint es) der Versuch gezielt Emotionen gegen diese Demo zu wecken, und zwar in der Aufmachung 'ich war auch dabei'.
nur mal so...
Zu der Fotomantage ist wohl sonst nur zu sagen, dass "Flagge" dort nur mit einem g also "Flage" geschrieben ist, außerdem sind die vielen weißen Ränder um die Schilder wohl doch etwas auffällig es handelt sich also um eine eher schlechte Fälschung.
(muss ausgefüllt werden)
Und das Bild da drunter? Auch eine Fälschung?
Noch mehr Fotomontage???
Und das hier:
Schlechte Photoshop-Arbeit des Fotografen oder doch nur schlechte Photoshop-Arbeit beim Entwurf des Plakats?
Schlechte Zeiten für
Da ich selbst gerne den Krieg wegmontieren würde,
könnte ich verstehen wenn bei diesem Bild 1 jemand montiert hätte.
In diesem Fall halte ich es für das Verblüffende, dass das Bild nicht
montiert ist.
Es entbindet Niemand den Betrachter genau hinzusehen und kritisch zu bleiben.
Schlimm ist, dass viele grausame Bilder weder gestellt noch montiert werden müssen, da sie eine nicht veröfftlichbare Realität sind.
Noch 2 Fotos---
Beweis 1:
Beweis 2:
Strategie dahinter
Die Strategie hinter Israels harter Hand
Wenn man nach der politischen Logik des israelischen Vorgehens gegen Libanon fragt, dann gibt es ein paar offensichtliche Antworten – und einige, die man erst beim mehrmaligen Hinsehen erkennt. Erst die Offensichtlichen: Wie Shmuel Rosner in seinem Blog bei Haaretz richtig schreibt, ist Israel an einem weiteren „don’t-mess-with-us-moment“ gekommen. Das meint die Stimmung in Israel einerseits, es beschreibt aber auch das strategische Kalkül Ehud Olmerts und seiner Generäle:
In den letzten sechs Jahren ist das Abschreckungspotenzial gegenüber Hisbollah ständig erodiert, weil Israel auf Übergriffe der Terrororganisation meist nur mit symbolischen und begrenzten Gegenschlägen reagiert hat. Dass Hisbollah es nun gewagt hat, in einer kritischen Phase des palästinensisch-israelischen Konfliktes eine zweite Front gegen Israel zu eröffnen, hat den Politikern in Jerusalem gezeigt, dass die Terroristen glaubten, sich fast alles herausnehmen zu können. Und das war nicht mehr länger hinnehmbar: Es war an der Zeit, sowohl Hisbollah als auch der libanesischen Regierung ein unmissverständliches Stoppsignal zu zeigen.
Aus Jerusalem hört man unterschwellig auch deutliche Kritik an Ariel Scharon heraus, der vor solch einer Aktion zurückgeschreckt war - sei es, weil er während der Intifadah keine zweite Front wollte, sei es, weil Israels Image in jener Zeit ohnehin erheblich beschädigt war oder weil Scharon, der Architekt des Libanonkrieges von 1982, vor einem erneuten militärischen Engagement gegen den nördlichen Nachbarn zurückschreckte.
Gleichzeitig spielt aber auch die regionale Kräfteverschiebung eine erhebliche Rolle, die durch Irans Präsident Achmadinedschad (und den hohen Ölpreis) entstanden ist. Hisbollah agiert im Moment weitgehend als „proxy“ Teherans. Die Schiitenmiliz ist dabei nicht nur ein wichtiges Element des neu erwachten ideologischen Vernichtungswillens gegenüber Israel, den Präsident Mahmud Achmadinedschad aus der Schublade der khomeinischen Revolution hervorgekramt und wieder neu abgestaubt hat. Das ganze ist auch ein Symptom für die Bestrebungen Teherans, zur regionalen Übermacht aufzusteigen: Der hohe Ölpreis und die Aussicht auf die Bombe haben dazu geführt, dass Iran nun glaubt, endlich seine Vormachtansprüche in der Region anmelden zu können. Der Kampf gegen Israel dient da als ideologischer Kitt: Iran weiß, dass die Sunniten im Nahen- und Mittleren Osten eine Vormachtstellung des schiitischen Iran kaum akzeptieren werden. Deshalb will Achmadinedschad sich als Vorkämpfer der islamischen Sache gegen Israel aufspielen und so zumindest die arabischen Massen für die Idee gewinnen, dass es Irans Aufgabe sei, diesen Kampf anzuführen. Nebenbei soll die Aggression der Hisbollah zu diesem Zeitpunkt auch vom iranischen Atomdossier ablenken, das zurzeit wieder beim UN-Sicherheitsrat in New York liegt.
Die moderaten arabischen Staaten haben dieses Spiel natürlich durchschaut. Das ist einer der Gründe, warum die Kritik etwa Saudi-Arabiens, aber auch aus Ägypten und Jordanien, an Hisbollah so schneidend und deutlich ausfiel und warum Diplomaten dieser Länder ziemlich unverhohlen auf die Hand Teherans hingewiesen haben, die hinter den Aktionen der Hisbollah aufscheint. Sie können kein Interesse daran haben, dass Teheran seinen Machtanspruch in der Region ausweitet.
Letztlich will Israel mit seinem Gegenschlag eben auch Iran und Syrien demonstrieren, dass sie sich besser nicht auf ein Kräftemessen mit dem jüdischen Staat einlassen. Und man will zeigen, dass die kräftigen Worte aus Teheran und Damaskus im Ernstfall eben nichts anderes sind als leere Versprechen: Zur Verteidigung ihres engen Verbündeten, die über Waffen- und Geldlieferungen hinausgeht, haben sich bisher weder Syrien noch Iran bereitgefunden – mit Ausnahme vielleicht der Silkworm-Rakete, die ein israelisches Kriegsschiff traf und von der die Israelis annehmen, dass sie von iranischen Kriegshelfern abgefeuert wurde. Es ist jedenfalls nicht angenehm für beide Sponsoren der Hisbollah, als Bluffer entlarvt zu werden.
Warum die Reaktion jetzt aber so heftig ausfällt, hat auch mit dem Paradigmenwechsel in der israelischen Politik zu tun, für den Libanon und Gaza stehen, worauf etwa Dan Diner in Spiegel-Online hingewiesen hat. Denn Abschreckung und einseitiger Rückzug sind untrennbar miteinander verbunden.
Je weiter Israel sich aus einmal besetzten Territorien zurückzieht, desto größer wird die Notwendigkeit einer funktionierenden und glaubwürdigen Abschreckung. Um das zu verstehen, muss man sich die Geschichte des israelischen Staates anschauen:
Selbst wenn Israel im Unabhängigkeitskrieg von 1948/49 mehr Territorium dazu gewonnen hat, als im Teilungsplan der UN ursprünglich vorgesehen war, so handelte es sich doch insgesamt um ein fast nicht zu verteidigendes Stück Land. Nicht nur, dass das lange und extrem schmale Handtuch stets davon bedroht ist, in der knapp 30 Kilometer breiten Wespentaille oberhalb von Tel Aviv von feindlichen Armeen abgeschnitten zu werden und die von Nord nach Süd verlaufenden Nachschublinien im Kriegsfall stets in Gefahr sind, unterbrochen zu werden. Israel besteht auch weitgehend aus tief liegendem Küstenland, das von den höher liegenden Golan-Höhen und dem Westjordanland problemlos beschossen und überrannt werden kann. Angesichts dieser topographischen Unterlegenheit und der Tatsache, dass Israel seit seiner Entstehung von zahlenmäßig weit überlegenen feindlichen Staaten umzingelt war, mutet es tatsächlich fast wie ein Wunder an, dass Israel noch immer existiert.
Weil Israel sich seiner Verwundbarkeit immer bewusst war, hat es den Sechstagekrieg und den Libanonkrieg dazu genutzt, Pufferzonen zwischen dem eigenen Kernland und den feindlichen Nachbarn zu schaffen. Hergegeben hat Israel Territorien bis zum Jahr 2000 nur dann, wenn es eingermaßen sicher sein konnte, dass die Gegenseite nicht mehr auf Vernichtung setzte wie beim Friedensvertrag mit Ägypten und später dem mit Jordanien. Allerdings reichte den Israelis allein das Vertrauen nicht, sie haben auch weiterhin Pufferzonen gehabt: Gegenüber Ägypten spielt der demilitarisierte Sinai diese Rolle. Sollte Ägypten jemals vorhaben, den Friedensvertrag zu brechen, hat Israel wegen des weiten Weges, den die ägyptischen Truppen zurücklegen müssen, genug Zeit, sich auf einen Krieg vorzubereiten. Sollte Ägypten vor einem Krieg zunächst nur den demilitarisierten Status des Sinais grob verletzen, würde Israel das sicher als casus belli ansehen und seinerseit angreifen, bevor Ägyptens Soldaten Stellungen in bedrohlicher Grenznähe bezogen haben.
Gegenüber Jordanien übernimmt bis auf weiteres das Westjordanland die Rolle als strategischer Puffer.
Der Rückzug aus dem Libanon bedeutete dann die Abkehr von der mit Ägypten und Jordanien verfolgten Formel „Land gegen Frieden“. Tatsächlich hätte Israel sich ja viel früher aus dem Libanon zurückgezogen, wenn man einen Partner gefunden hätte, der zu einem Friedensvertrag bereit gewesen wäre. Weil sich kein Partner fand und Israels Gesellschaft beschloss, den Preis für die Besetzung nicht mehr zahlen zu wollen, zog Israel sich dann einseitig zurück – und handelte sich gleich zwei Dilemmata ein. Erstens erweckte man den Eindruck, Israel könne zu einem Rückzug gezwungen werden auch ohne, dass die andere Seite politische Zugeständnisse machen muss – ein wichtiger Präzedenzfall, der Jassir Arafat
offenbar dazu veranlasste, es in der Zweiten Intifadah mal wieder mit Terror statt Verhandlungen zu versuchen. Zudem war der Rückzug aus dem Libanon das erste Mal, dass Israel sich auf die Grenzen von 1948 zurückzog, ohne danach über eine militärische Pufferzone zu verfügen. Schlimmer noch: Statt die Armee eines zwar feindlichen, aber einigermaßen verantwortlich handelnden Staates auf der anderen Seite der Grenze zu haben, schauen die israelischen Soldaten seit 6 Jahren direkt in die Granat- und Gewehrläufe der Hisbollah.
Dasselbe wiederholte sich dann im Gazastreifen: In Ermangelung eines Partners, der den politischen Willen zum Frieden und die Ordnungskraft zu dessen Sicherung aufbringt, entschloss sich Ariel Scharon zum einseitigen Rückzug – mit einem ähnlichen Ergebnis wie im Libanon: Da israelische Dörfer direkt an der Grenze liegen, geraten sie in das Einzugsgebiet selbst primitiver selbstgebastelter Raketen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Palästinenser in der Lage sein werden, Raketen auch auf Tel Aviv abzuschießen.
Vom militärischen Gesichtspunkt ist die Situation an der Grenze zum Libanon wie zu Gaza ein Alptraum. Deshalb haben die Israelis erkannt, dass ihnen eigentlich nichts anderes übrig bleibt, als die Spielregeln der letzten Monate (Gaza) und Jahre (Libanon) zu verändern. Gerade weil der einseitige Rückzug aus beiden Gebieten bedeutet, dass der Feind direkt vor der Haustüre sitzt, muss die Vergeltungsdrohung um so gravierender ausfallen. Und es darf für die andere Seite auch nicht ausrechenbar sein, wann Israel beschließt, auf breiter Front zurückzuschlagen und den Terroristen einen hohen Preis für ihre Aggressionen abzuverlangen. Das Wilde, Unberechenbare und in gewissem Sinne auch Überzogene der israelischen Reaktion entspringt also einem strategischen Kalkül: Die andere Seite muss sich unsicher sein, was sie bei Aggressionen gegen Israel tatsächlich erwartet. Anders als in Gaza gibt es nun im Libanon aber sogar die Möglichkeit, dass Israel in Zukunft auf diese zugespitzte Form der Abschreckung verzichten kann, wenn eine mit einem robusten militärischen UN-Mandat ausgestattete internationale Truppe die Grenze zwischen Israel und Libanon sichern sollte. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass es nicht dazu kommt. Dann muss Israel wohl weiter auf größtmögliche Abschreckung gegenüber den ideologischen Todfeinden Hamas und Hisbollah setzen.
Vom Erfolg dieser Abschreckungsstrategie hängt auch die Zukunft des Paradigmas des einseitigen Rückzugs ab, das in Gaza schon fast als gescheitert gelten darf, weil der Rückzug den Israelis nicht weniger, sondern mehr Terror gebracht hat. Wer also will, dass Israel bald weitere Teile in der Westbank räumt, muss eigentlich für eine möglichst harte Reaktion der Israelis in Gaza und Libanon eintreten, die verhindert, dass Hamas und Hisbollah in den nächsten Jahren noch den letzten Rest an Glaubwürdigkeit zerstören, die den Befürwortern eines raschen und einseitigen Abzugs in Israel noch geblieben ist. Aber das ist eine Dialektik, die für die selbst ernannten Friedensfreunde a la Künast und Wieczorek-Zeul offenbar schon zu subtil ist. Sie wollen Israel ja lieber schnell zu einem bedingungslosen Waffenstillstand zwingen, anstatt ihm die Veränderung eines unhaltbar gewordenen Status Quo zu ermöglichen.
hihi
Auch sehr schön, der nette User, der nich glauben kann was das für ne Demo war, na immerhin checkt er, dass das irgendwie nich ganz so dolle is aber dafür bastelt er sich mal eben eine Verschwörungtheorie zusammen. jaja die zionisten machen hetzte und kontrollieren/beeinflussen die medien...
Und schön, dass mal wieder die anti-antifa mitläuft... Naja hisbollah war ja auch da.
Krieg dem Antisemitischen Mob
@ ADKS