Neonazis auf der Domsheide (Bremen)
Was mussten gestern meine schönen Augen sehen. Ein Fußballspiel das für Deutschland verloren wurde und ein Faschoschlägertrupp, der aggressiv versuchte rumzupöbeln.
Was mussten gestern meine schönen Augen sehen. Ein Fußballspiel das für Deutschland verloren wurde und ein Faschoschlägertrupp, der aggressiv versuchte rumzupöbeln. Der Bericht über die gestrigen Geschehnisse auf der Domsheide (Bremen) können von mir hier leider nur subjektiv wiedergegeben werden (Ich denke sowieso nicht, dass ein solcher Bericht rein objektiv geschildert werden kann). Ich bin gestern eigentlich zur Domsheide gefahren, um mir ein Bild vom „neuen“ deutschen Patriotismus zu machen und vielleicht sogar ein schönes Fußballspiel zu sehen. Dabei kam es für mich auch nicht auf gewisse Nationalitäten- oder Vaterlandsliebe an. Mensch sollte Fußball sowieso als das sehen was es ist – nämlich als ein Sport, welcher durchaus die Möglichkeit besitz ein gewisses Maß an Völkerverständigung zu erreichen. Ganz fernab von Kapitalismuskritik oder der Kritik am Bestand von Nationen. Dass diese Fussball-WM in vieler Hinsicht zu verurteilen ist, soll hier als gegeben hingenommen werden. Nun zum Bericht:
Meine gestrigen Erfahrungen ordnen sich in ein Bild von nationalsozialistischen Bestrebungen im Nordwesten ein, das Mensch sich nicht erst seit einigen Wochen geschaffen hat. Bei den Feierlichkeiten zu den letzten Spielen der Deutschen-WM-Truppe konnten sich Neonazis ohne Probleme in der Menge aufhalten und ihren „Trieben“ freien lauf lassen. In Oldenburg fand dies einen Höhepunkt in der Messerattacke am Bahnhof und der kleinen Naziparty am Bikers. Aber auch auf der Partymeile in der Walstraße kam es zu zahlreichen Pöbeleien von Neonazis. Gestern fuhr ich also zur WM-Übertragung auf die Domsheide, einzig und allein wegen ihrer Größe. Ich wählte mir einen Platz aus, der in der Nähe von einigen „verdächtigen“ Personen war und wartete darauf bis sie sich zu erkennen gaben - Mensch sollte ja nicht voreingenommen sein und erst recht nicht, auch bei Menschen ohne Haare, davon ausgehen, dass diese Nazi-Skins sind. Genau deshalb war ich erstmal optimistisch, vertraute aber meiner eigenen Menschenkenntnis. Pünktlich zur zweiten Halbzeit offenbarte sich der Schrecken. Idioten zu meiner rechte (rein im wörtlichen Sinne natürlich) begannen zu singen: „Ihr seid nur ein J….lieferant“ (Ich werde wohl kaum diese ekelhafte Gesülze ausschreiben). Nun begann für mich und meinen Freund die Zeit der Aktion. Doch leider fehlte in der näheren Umgebung das gewisse Maß an Zivilcourage, um sich den Neonazis anzunehmen. Sogar Menschen ausländischer Herkunft konnten nicht zur gemeinschaftlichen Tat überredet werden. So hieß es also in den „sauren Apfel beißen“ und ordentlich Prügel von 8 Schlägernazis (nur grob Geschätzt, da eine genaue _Bestimmung nicht möglich war) in Kauf nehmen. Wir machten sie in gehobener Stimme darauf Aufmerksam, dass sie ihre Münder zu halten haben (werde hier die näheren Kraftausdrücke unterlassen). Sie hörten erstmal auf – sehr überraschend für uns beide. Dieses Spiel des ewigen hin und her zog sich dann über ca. eine halbe Stunde hin, bis die rechter Seite wohl kein Bock mehr hatte, da die mit grölenden Massen auch irgendwie fehlten.
Den Gedanken die Staatsmacht dazu zu ziehen ließen wie aufgrund unserer politischen Einstellung sein. Es herrscht nun erstmal der Status Quo. Nach der Niederlage rastete dann schließlich, wie von uns vermutet, einer der Glatzen aus und wollte „Ita..-Prügeln“. Doch bevor wir eingreifen konnten, ergriffen die Nazis die Flucht zum Ausgang, Mensch befürchtet wohl ein eingreifen der Italiener oder der Staatsmacht. Unsere Verfolgung brachte nichts, da die Massen uns den Kontakt verlieren ließen……
Näheres hierzu bitte in den Postings
Gruß
AKHB
Meine gestrigen Erfahrungen ordnen sich in ein Bild von nationalsozialistischen Bestrebungen im Nordwesten ein, das Mensch sich nicht erst seit einigen Wochen geschaffen hat. Bei den Feierlichkeiten zu den letzten Spielen der Deutschen-WM-Truppe konnten sich Neonazis ohne Probleme in der Menge aufhalten und ihren „Trieben“ freien lauf lassen. In Oldenburg fand dies einen Höhepunkt in der Messerattacke am Bahnhof und der kleinen Naziparty am Bikers. Aber auch auf der Partymeile in der Walstraße kam es zu zahlreichen Pöbeleien von Neonazis. Gestern fuhr ich also zur WM-Übertragung auf die Domsheide, einzig und allein wegen ihrer Größe. Ich wählte mir einen Platz aus, der in der Nähe von einigen „verdächtigen“ Personen war und wartete darauf bis sie sich zu erkennen gaben - Mensch sollte ja nicht voreingenommen sein und erst recht nicht, auch bei Menschen ohne Haare, davon ausgehen, dass diese Nazi-Skins sind. Genau deshalb war ich erstmal optimistisch, vertraute aber meiner eigenen Menschenkenntnis. Pünktlich zur zweiten Halbzeit offenbarte sich der Schrecken. Idioten zu meiner rechte (rein im wörtlichen Sinne natürlich) begannen zu singen: „Ihr seid nur ein J….lieferant“ (Ich werde wohl kaum diese ekelhafte Gesülze ausschreiben). Nun begann für mich und meinen Freund die Zeit der Aktion. Doch leider fehlte in der näheren Umgebung das gewisse Maß an Zivilcourage, um sich den Neonazis anzunehmen. Sogar Menschen ausländischer Herkunft konnten nicht zur gemeinschaftlichen Tat überredet werden. So hieß es also in den „sauren Apfel beißen“ und ordentlich Prügel von 8 Schlägernazis (nur grob Geschätzt, da eine genaue _Bestimmung nicht möglich war) in Kauf nehmen. Wir machten sie in gehobener Stimme darauf Aufmerksam, dass sie ihre Münder zu halten haben (werde hier die näheren Kraftausdrücke unterlassen). Sie hörten erstmal auf – sehr überraschend für uns beide. Dieses Spiel des ewigen hin und her zog sich dann über ca. eine halbe Stunde hin, bis die rechter Seite wohl kein Bock mehr hatte, da die mit grölenden Massen auch irgendwie fehlten.
Den Gedanken die Staatsmacht dazu zu ziehen ließen wie aufgrund unserer politischen Einstellung sein. Es herrscht nun erstmal der Status Quo. Nach der Niederlage rastete dann schließlich, wie von uns vermutet, einer der Glatzen aus und wollte „Ita..-Prügeln“. Doch bevor wir eingreifen konnten, ergriffen die Nazis die Flucht zum Ausgang, Mensch befürchtet wohl ein eingreifen der Italiener oder der Staatsmacht. Unsere Verfolgung brachte nichts, da die Massen uns den Kontakt verlieren ließen……
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Ergänzungen
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Liebes Tagebuch... — was hat das hier zu suchen?
Das hat hier sehr viel zu suchen — Korinthenkackerhasser
Ergänzung — Antifa