Linkstrend in Latainamerika hält an
Der Linkstrend in Latainamerika hält ungebrochen an - die anti-neoliberalen Kräften sind weiter im Aufwind, dies belegen aktuelle Zahlen aus Bolivien, Venezuela und Mexico.
Venezuela:
Ein halbes Jahr vor der Präsidentschaftswahl in Venezuela scheint alles auf einen überwältigenden Sieg des amtierenden Präsidenten Hugo Chávez hinauszulaufen. Einer heute veröffentlichten aktuellen Umfrage des Instituts Seijas vom 28. Juni zufolge würde Chávez 79,6 Prozent der Stimmen bekommen. Das sind 2,4 Prozent mehr als in der Vorwoche. 19,9 Prozent der Befragten äußerten ihre Ablehnung seiner Amtsführung. Eine Woche zuvor lag diese Zahl bei 22 Prozent. Chávez profitiert offenbar von der Uneinigkeit der Opposition, die in sich gespalten ist, bislang kein alternatives Programm vorstellen konnte und sich nicht einmal einig ist, ob sie überhaupt einen eigenen Kandidaten bei der Wahl im Dezember präsentieren soll.
Bolivien:
Bei den gestrigen Wahlen zur Verfassunggebenden Versammlung (Constituyente) in Bolivien konnte die Partei des Präsidenten Evo Morales, die Bewegung zum Sozialismus (MAS), die absolute Mehrheit der Sitze erringen. Hochrechnungen zufolge erzielte die MAS 56 Prozent der Stimmen, was dem Sender PAT zufolge 132 Mandate in der 255 Sitze umfassenden Versammlung ergibt. Damit liegt die MAS noch zwei Prozentpunkte über ihrem Wahlerfolg vom Dezember vergangenen Jahres, als Morales zum ersten indigenen Präsidenten Lateinamerikas gewählt wurde.
Mexiko:
Bei der Präsidentschaftswahl in Mexiko liegen der Kandidat der Mitte-Links-Partei PRD, López Obrador, und der rechten PAN, Calderón, so nah beieinander, dass sich die Wahlbehörde (IFE) auch nach Auszählung von über 95 Prozent der Stimmen nicht in der Lage sah, den Sieger zu benennen. Die IFE kündigte an, das offizielle Wahlergebnis werde wohl erst am Mittwoch bekanntgegeben.
Quelle/Weiterführende Berichte aus den drei Ländern u.a.:
http://www.joergfischer.biz
http://netzwerk-latainamerika.de
Ein halbes Jahr vor der Präsidentschaftswahl in Venezuela scheint alles auf einen überwältigenden Sieg des amtierenden Präsidenten Hugo Chávez hinauszulaufen. Einer heute veröffentlichten aktuellen Umfrage des Instituts Seijas vom 28. Juni zufolge würde Chávez 79,6 Prozent der Stimmen bekommen. Das sind 2,4 Prozent mehr als in der Vorwoche. 19,9 Prozent der Befragten äußerten ihre Ablehnung seiner Amtsführung. Eine Woche zuvor lag diese Zahl bei 22 Prozent. Chávez profitiert offenbar von der Uneinigkeit der Opposition, die in sich gespalten ist, bislang kein alternatives Programm vorstellen konnte und sich nicht einmal einig ist, ob sie überhaupt einen eigenen Kandidaten bei der Wahl im Dezember präsentieren soll.
Bolivien:
Bei den gestrigen Wahlen zur Verfassunggebenden Versammlung (Constituyente) in Bolivien konnte die Partei des Präsidenten Evo Morales, die Bewegung zum Sozialismus (MAS), die absolute Mehrheit der Sitze erringen. Hochrechnungen zufolge erzielte die MAS 56 Prozent der Stimmen, was dem Sender PAT zufolge 132 Mandate in der 255 Sitze umfassenden Versammlung ergibt. Damit liegt die MAS noch zwei Prozentpunkte über ihrem Wahlerfolg vom Dezember vergangenen Jahres, als Morales zum ersten indigenen Präsidenten Lateinamerikas gewählt wurde.
Mexiko:
Bei der Präsidentschaftswahl in Mexiko liegen der Kandidat der Mitte-Links-Partei PRD, López Obrador, und der rechten PAN, Calderón, so nah beieinander, dass sich die Wahlbehörde (IFE) auch nach Auszählung von über 95 Prozent der Stimmen nicht in der Lage sah, den Sieger zu benennen. Die IFE kündigte an, das offizielle Wahlergebnis werde wohl erst am Mittwoch bekanntgegeben.
Quelle/Weiterführende Berichte aus den drei Ländern u.a.:
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
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