Fusion Festival Rassistische Übergriffe
Es war nicht meine erste Fusion, aber es war das erste Fusion Festival auf das meine Freundin mit gekommen ist. Auf Grund ihrer dunklen Hautfarbe hatte ich zumindest ein paar bedenken, was die Fahrt mit der Bahn durch Brandenburg und MeckPomm angeht, wegen Nazis und rassistischen Bullenkontrollen. Das die Probleme erst anfangen würden, wenn wir auf dem Festival Gelände ankommen würden, hätte ich nicht für möglich gehalten. (Beim Eingang machten wir noch ein paar Witze über die Karte im Festival Guide in dem die No-Go-Area MeckPomm um das Gelände eingezeichnet war.)
Wir kamen Freitag Abend an und das erste Konzert zu dem wir kamen war Jan Delay. Wir standen zusammen recht weit vorne. Irgendwann kamen zwei Mackertypen an und stellten sich genau vor uns. während alle um uns herum tanzten standen die beiden mit verschränkten Armen da. Als eine Frau vor ihnen sie beim tanzen berührte, schuppst der eine sie von hinten mit ziemlicher Wucht nach vorne, so dass sie ziemlich heftig noch ein paar andere Leute mit riss und sich fast lang gemacht hätte. Natürlich stink sauer brüllte sie ihn an und es kam zu nochmal zu einem Handgemenge. Jeder der mal vorne an der Hangar Bühne war, kann sich in etwa vorstellen wie viele Menschen diese Aktion mitbekommen haben, aber keiner griff ein, so dass die Frau weg gehen musste, während die Macker blieben. Ich brüllte ihn an, dass er den scheiß lassen soll, er musterte mich kurz von oben bis unten und lachte nur.
Ungefähr zwei Lieder später sagte meine Freundin zu mir, dass sie etwas von hinten am Kopf getroffen hätte, ein Stein oder etwas ähnliches (Um Missverständnisse zu vermeiden, die beiden Typen hatten nichts damit zu tun, sie waren auf Sichtweite noch vor uns.) Zu diesem Zeitpunkt habe ich nicht gedacht, dass irgendjemand gezielt auf sie geworfen hat, sondern irgendein Idiot von weiter hinten geworfen hat, vielleicht mit der Absicht die Bühne zu erreichen (Jan Delay hatte ja nicht jedem gefallen). Ich stellte mich darauf hin direkt hinter sie um sie nach hinten ab zu schirmen (ich bin einen Kopf größer als sie). Wenn jemand ungezielt von hinten geworfen hätte, dann hätte er eigentlich nur mich treffen können. Trotzdem wurde sie noch 2 mal getroffen. Die Wurfgeschosse waren nicht so groß, dass sie ernsthaft verletzt werden konnte, taten jedoch trotzdem weh.. Von den Leute direkt neben uns wurde niemand getroffen, auch ich nicht, nur sie.
Natürlich könnte man jetzt sagen, dass es nur ein Zufall war, dass die einzige Person, die dort getroffen wurde, auch die einzige Person mit schwarzer Hautfarbe war. Meine Freundin glaubte jedenfalls nicht an diesen Zufall und wir waren um die Erkenntnis reicher, dass jemand mehrmals aus ziemlicher nähe mit Steine schmeißen kann, was niemals in einer Menschenmenge unbemerkt geschehen kann, oder dass jemand Frauen rumschuppsen kann, ohne das jemand eingreift. Wir hatten genug und gingen zu unserem Zelt. Wir waren nicht mal drei Stunden auf der Fusion und hatten die Schnauze voll. Ich war der Ansicht, dass wir das dem Infopoint melden sollten, aber meine Fruendin lehnte das ab. Es würde nichts ändern und auf einen Betroffenheitskeks könnte sie jetzt gut verzichten, wenn ich drauf bestehe, schickt sie für die Fusionstatistik ne Postkarte. Ziemlich deprimiert gingen wir früh schlafen und hatten vor morgens nach Hause zu fahren.
Zu meiner Verwunderung änderte meine Freundin am nächsten morgen ihre Meinung und meinte sie wolle bleiben, schließlich wollte sie sich von den Verhältnissen hier nicht verjagen lassen.
Wir blieben bis zum frühen Nachmittag am Zelt. Dann drehten wir unsere erste Runde über das Gelände. Nahe der Dub Station kam ein total verdrogter Hippie auf sie zu und stellte sich ihr in den Weg. Er hatte einen Topf weiße Farbe in der Hand und rief mehrmals auf English: "I will paint you white, I will paint you white, you will be beautiful." Dann sagte er noch was über "eqaul", was ich zum Glück nicht mehr verstand. Lisa drückte drückte ihn zur Seite und sagte ihm kurz die Meinung. Als ich auf ihn los gehen wollte hielt sie mich zurück. Es würde eh nichts mehr merken und das sei halt hier eine weiße Veranstaltung im Osten und man kann ja nicht jeden hier umhauen. Auch jetzt lehnte sie es ab das zu melden. Sie hatte keinen Bock mit Security durchs Fusion Gelände zu laufen und verdrogte Hippie-Rassisten zu jagen. Sie war eigentlich zu was anderem gekommen.
Am frühen Abend auf dem Weg zum Trancefloor versuchte noch eine Glatze in Begleitung einer anderen Glatze ihr eine Flasche Wasser über den Kopf zu schütten, was sie durch weglaufen verhindern konnte. Auch hier bin ich mir sicher, dass mehrere Leute das gesehen haben müssen. Aber keiner griff ein. Auch hier zog mich Lisa weg, diesmal nicht weil die beiden nichts mehr gemerkt hätten, sondern weil ich gegen zwei Nazischlägertypen bestimmt keine guten Haltungsnoten bekommen. "Fusion is in Germany, what did you expect?" war ihr Statement, ein Statement, das ziemlich deprimierte, weil ich die Fusion nicht als typisch deutsch erachtet hatte.
Während der Nacht kam es zu keinen weiteren Übergriffen gegen sie. Wir blieben den Trancefloor und der Turmbühne fern und es war immer wieder ein Scheißgefühl, wenn uns im dunklen wieder ein Trupp Techno-Proll-Glatzen entgegenkam und es war die Gewissheit, dass im Ernstfall niemand eingreifen würde.
Als wir Sonntagabend nach Hause kamen, lag auf unserm Tisch der Fusion Flyer. "Fusion Festival is an incorporation of intercultural exchange and mutual tolerance." Lisa musste Lachen: Toleranz gegenüber Nazi-Rassisten-Prolls, und so viel "interkulturellen Austausch" mit diesen hatte sie noch nie gehabt.
Es ist schon fast zynisch das zu schreiben, aber es ist nichts als die Wahrheit: Lisa ist alles andere als ängstlich. Sie hat sich zahlreiche WM Spiele auf der Berliner Fanmeile angeschaut. Sie ging auch alleine dort hin. Nie ist sie dort irgendwie doof angemacht worden, beleidigt oder angegriffen worden. Auf der Fusion wäre sie allein nicht mal 100 Meter gelaufen.
Ich kann mir jetzt denken, dass der Vorwurf kommen wird, dass wir uns nicht an den Infopoint gewendet haben. Aber ehrlich, was hätte es gebracht, was hätten die Leute denn dort gemacht? Mit ihr das Gelände abgesucht um zwischen den zig Tausend die Täter wieder zu finden? Bodyguards vor dem Zelt postiert?
Die antifaschistische und antirassistische Überzeugung der OrganisatorInnen stelle ich absolut nicht in Frage. Ich bin mir auch sicher, dass von diesen viel darüber nachgedacht wurde, um solche Situationen wie sie Lisa passiert sind, zu verhindern. Das Problem ist ja nicht neu, es hat immer schon die ein oder andere merkwürdige Gestalt auf der Fusion gegeben (eher an der Trancebühne als im Salon de Baile), aber es hat dieses Jahr erschreckende Ausmaße angenommen. Prolls waren nicht vereinzelt da, sondern in Gruppen. Und wenn man mal eine Runde über den Zeltplatz gemacht hat, dann konnte man an Hand der Nummernschilder sehen, dass es sich nicht um die Mirower Dorfjugend handelte, sondern die Typen von recht weit her kamen. Davon ausgehend, dass viele Nasen wegen der WM nicht gekommen sind, macht die Vorstellung der Fusion 2007 schon Angst!
Aber was tun? Auch 100 Mal so viel Security kann sowas nicht verhindern, zumal der Wunsch nach mehr Kontrolle ja wohl keine Lösung für ein "emanzipatorisches" Festival sein kann. Nur durch das nicht weg schauen und eingreifen aller können die Nasen rausgeschmissen werden. Aber genau das funktioniert auf der Fusion nicht mehr. Die Mehrzahl der Leute schaut weg, das ist eine Tatsache, die nicht mehr geleugnet werden kann! Ich denke nicht, dass sich daran was mit Nazis-Raus-Mülltüten und netten Sprüchen auf Absperrbändern ändern lässt. Was dann?
Ich würde mir wünschen, wenn darüber eine Diskussion geführt werden würde, warum die Nasen überhaupt kommen. Dass es sich um eine ausgeklügelte rechte Aneignungsstrategie handelt, halte ich für Blödsinn. Vielmehr scheint sich ein kultureller Konsens zu zeigen, oder zumindest eine gemeinsame Basis. Wie kann es sein, dass verstrahlte Partymenschen und Hippis mit Blumen im Haar neben Typen in Tohr-Steiner Klamotten auf dem Trancefloor tanzen können ohne zu kotzen? Solche Gemeinsamkeiten sind nicht neu, eine Freundin erinnerte mich an die Sonnenwendfeste an den Externsteinen, wo es auch ein fröhliches nebeneinander von Nazis und Blumenkinder gibt. Aber muss sowas auf der Fusion sein? Beim genauen hin schauen ist außer der kleinen Lateinamerika Fraktion die Fusion ein weißes Mitteleuropäschises Festival, sowohl auf als auch vor der Bühne.
Den einzigen Vorschlag den ich hätte, was die OrganisatorInnen machen könnten, wäre die vorherige Ankündigung (und natürlich auch Durchführung, wenn nötig) das Festival bei rassistischen und sexistischen Übergriffen zu unterbrechen, oder sogar ab zu brechen. Ich denke, dass selbst der verdrogteste Partymensch versteht, das er/sie was tun muss, wenn die Musik ausgeht. Vielleicht nicht auf dem selben Festival, aber dann zumindest auf dem nächsten. Ich weiß, das das ein gewaltiger Schritt wäre, aber es kann nicht angehen, dass Nazis toleriert werden, während Menschen andere Hautfarbe Übergriffe fürchten müssen.
Es liegt mir fern auf Grund der Erfahrungen, die Lisa gemacht hat, iregendwelche No-Go-Areas aus zu rufen. Aber ich hoffe, dass die OrganisatorInnen mit einem Konzept für nächstes Jahr kommen, und das auch vorher öffentlich machen, denn sonst würde ich jeder Person mit schwarzer Hautfarbe die Fusion nicht als ein Ort empfehlen, auf dem mensch Spass haben kann, oder auf dem mensch sich frei bewegen kann, und zumindest den Trancefloor und die Tormbühne fand ich schon sehr errschreckend (und Lisa fand die Fusion erschreckender als die Berliner Fanmeile...)
Ungefähr zwei Lieder später sagte meine Freundin zu mir, dass sie etwas von hinten am Kopf getroffen hätte, ein Stein oder etwas ähnliches (Um Missverständnisse zu vermeiden, die beiden Typen hatten nichts damit zu tun, sie waren auf Sichtweite noch vor uns.) Zu diesem Zeitpunkt habe ich nicht gedacht, dass irgendjemand gezielt auf sie geworfen hat, sondern irgendein Idiot von weiter hinten geworfen hat, vielleicht mit der Absicht die Bühne zu erreichen (Jan Delay hatte ja nicht jedem gefallen). Ich stellte mich darauf hin direkt hinter sie um sie nach hinten ab zu schirmen (ich bin einen Kopf größer als sie). Wenn jemand ungezielt von hinten geworfen hätte, dann hätte er eigentlich nur mich treffen können. Trotzdem wurde sie noch 2 mal getroffen. Die Wurfgeschosse waren nicht so groß, dass sie ernsthaft verletzt werden konnte, taten jedoch trotzdem weh.. Von den Leute direkt neben uns wurde niemand getroffen, auch ich nicht, nur sie.
Natürlich könnte man jetzt sagen, dass es nur ein Zufall war, dass die einzige Person, die dort getroffen wurde, auch die einzige Person mit schwarzer Hautfarbe war. Meine Freundin glaubte jedenfalls nicht an diesen Zufall und wir waren um die Erkenntnis reicher, dass jemand mehrmals aus ziemlicher nähe mit Steine schmeißen kann, was niemals in einer Menschenmenge unbemerkt geschehen kann, oder dass jemand Frauen rumschuppsen kann, ohne das jemand eingreift. Wir hatten genug und gingen zu unserem Zelt. Wir waren nicht mal drei Stunden auf der Fusion und hatten die Schnauze voll. Ich war der Ansicht, dass wir das dem Infopoint melden sollten, aber meine Fruendin lehnte das ab. Es würde nichts ändern und auf einen Betroffenheitskeks könnte sie jetzt gut verzichten, wenn ich drauf bestehe, schickt sie für die Fusionstatistik ne Postkarte. Ziemlich deprimiert gingen wir früh schlafen und hatten vor morgens nach Hause zu fahren.
Zu meiner Verwunderung änderte meine Freundin am nächsten morgen ihre Meinung und meinte sie wolle bleiben, schließlich wollte sie sich von den Verhältnissen hier nicht verjagen lassen.
Wir blieben bis zum frühen Nachmittag am Zelt. Dann drehten wir unsere erste Runde über das Gelände. Nahe der Dub Station kam ein total verdrogter Hippie auf sie zu und stellte sich ihr in den Weg. Er hatte einen Topf weiße Farbe in der Hand und rief mehrmals auf English: "I will paint you white, I will paint you white, you will be beautiful." Dann sagte er noch was über "eqaul", was ich zum Glück nicht mehr verstand. Lisa drückte drückte ihn zur Seite und sagte ihm kurz die Meinung. Als ich auf ihn los gehen wollte hielt sie mich zurück. Es würde eh nichts mehr merken und das sei halt hier eine weiße Veranstaltung im Osten und man kann ja nicht jeden hier umhauen. Auch jetzt lehnte sie es ab das zu melden. Sie hatte keinen Bock mit Security durchs Fusion Gelände zu laufen und verdrogte Hippie-Rassisten zu jagen. Sie war eigentlich zu was anderem gekommen.
Am frühen Abend auf dem Weg zum Trancefloor versuchte noch eine Glatze in Begleitung einer anderen Glatze ihr eine Flasche Wasser über den Kopf zu schütten, was sie durch weglaufen verhindern konnte. Auch hier bin ich mir sicher, dass mehrere Leute das gesehen haben müssen. Aber keiner griff ein. Auch hier zog mich Lisa weg, diesmal nicht weil die beiden nichts mehr gemerkt hätten, sondern weil ich gegen zwei Nazischlägertypen bestimmt keine guten Haltungsnoten bekommen. "Fusion is in Germany, what did you expect?" war ihr Statement, ein Statement, das ziemlich deprimierte, weil ich die Fusion nicht als typisch deutsch erachtet hatte.
Während der Nacht kam es zu keinen weiteren Übergriffen gegen sie. Wir blieben den Trancefloor und der Turmbühne fern und es war immer wieder ein Scheißgefühl, wenn uns im dunklen wieder ein Trupp Techno-Proll-Glatzen entgegenkam und es war die Gewissheit, dass im Ernstfall niemand eingreifen würde.
Als wir Sonntagabend nach Hause kamen, lag auf unserm Tisch der Fusion Flyer. "Fusion Festival is an incorporation of intercultural exchange and mutual tolerance." Lisa musste Lachen: Toleranz gegenüber Nazi-Rassisten-Prolls, und so viel "interkulturellen Austausch" mit diesen hatte sie noch nie gehabt.
Es ist schon fast zynisch das zu schreiben, aber es ist nichts als die Wahrheit: Lisa ist alles andere als ängstlich. Sie hat sich zahlreiche WM Spiele auf der Berliner Fanmeile angeschaut. Sie ging auch alleine dort hin. Nie ist sie dort irgendwie doof angemacht worden, beleidigt oder angegriffen worden. Auf der Fusion wäre sie allein nicht mal 100 Meter gelaufen.
Ich kann mir jetzt denken, dass der Vorwurf kommen wird, dass wir uns nicht an den Infopoint gewendet haben. Aber ehrlich, was hätte es gebracht, was hätten die Leute denn dort gemacht? Mit ihr das Gelände abgesucht um zwischen den zig Tausend die Täter wieder zu finden? Bodyguards vor dem Zelt postiert?
Die antifaschistische und antirassistische Überzeugung der OrganisatorInnen stelle ich absolut nicht in Frage. Ich bin mir auch sicher, dass von diesen viel darüber nachgedacht wurde, um solche Situationen wie sie Lisa passiert sind, zu verhindern. Das Problem ist ja nicht neu, es hat immer schon die ein oder andere merkwürdige Gestalt auf der Fusion gegeben (eher an der Trancebühne als im Salon de Baile), aber es hat dieses Jahr erschreckende Ausmaße angenommen. Prolls waren nicht vereinzelt da, sondern in Gruppen. Und wenn man mal eine Runde über den Zeltplatz gemacht hat, dann konnte man an Hand der Nummernschilder sehen, dass es sich nicht um die Mirower Dorfjugend handelte, sondern die Typen von recht weit her kamen. Davon ausgehend, dass viele Nasen wegen der WM nicht gekommen sind, macht die Vorstellung der Fusion 2007 schon Angst!
Aber was tun? Auch 100 Mal so viel Security kann sowas nicht verhindern, zumal der Wunsch nach mehr Kontrolle ja wohl keine Lösung für ein "emanzipatorisches" Festival sein kann. Nur durch das nicht weg schauen und eingreifen aller können die Nasen rausgeschmissen werden. Aber genau das funktioniert auf der Fusion nicht mehr. Die Mehrzahl der Leute schaut weg, das ist eine Tatsache, die nicht mehr geleugnet werden kann! Ich denke nicht, dass sich daran was mit Nazis-Raus-Mülltüten und netten Sprüchen auf Absperrbändern ändern lässt. Was dann?
Ich würde mir wünschen, wenn darüber eine Diskussion geführt werden würde, warum die Nasen überhaupt kommen. Dass es sich um eine ausgeklügelte rechte Aneignungsstrategie handelt, halte ich für Blödsinn. Vielmehr scheint sich ein kultureller Konsens zu zeigen, oder zumindest eine gemeinsame Basis. Wie kann es sein, dass verstrahlte Partymenschen und Hippis mit Blumen im Haar neben Typen in Tohr-Steiner Klamotten auf dem Trancefloor tanzen können ohne zu kotzen? Solche Gemeinsamkeiten sind nicht neu, eine Freundin erinnerte mich an die Sonnenwendfeste an den Externsteinen, wo es auch ein fröhliches nebeneinander von Nazis und Blumenkinder gibt. Aber muss sowas auf der Fusion sein? Beim genauen hin schauen ist außer der kleinen Lateinamerika Fraktion die Fusion ein weißes Mitteleuropäschises Festival, sowohl auf als auch vor der Bühne.
Den einzigen Vorschlag den ich hätte, was die OrganisatorInnen machen könnten, wäre die vorherige Ankündigung (und natürlich auch Durchführung, wenn nötig) das Festival bei rassistischen und sexistischen Übergriffen zu unterbrechen, oder sogar ab zu brechen. Ich denke, dass selbst der verdrogteste Partymensch versteht, das er/sie was tun muss, wenn die Musik ausgeht. Vielleicht nicht auf dem selben Festival, aber dann zumindest auf dem nächsten. Ich weiß, das das ein gewaltiger Schritt wäre, aber es kann nicht angehen, dass Nazis toleriert werden, während Menschen andere Hautfarbe Übergriffe fürchten müssen.
Es liegt mir fern auf Grund der Erfahrungen, die Lisa gemacht hat, iregendwelche No-Go-Areas aus zu rufen. Aber ich hoffe, dass die OrganisatorInnen mit einem Konzept für nächstes Jahr kommen, und das auch vorher öffentlich machen, denn sonst würde ich jeder Person mit schwarzer Hautfarbe die Fusion nicht als ein Ort empfehlen, auf dem mensch Spass haben kann, oder auf dem mensch sich frei bewegen kann, und zumindest den Trancefloor und die Tormbühne fand ich schon sehr errschreckend (und Lisa fand die Fusion erschreckender als die Berliner Fanmeile...)
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Ergänzungen
An Infopoint wenden
warum holt ihr euch keine Hilfe?!
türlich digger
doch, weil er gut, sachlich & umfassend schildert, was gelaufen ist. ich weiß nicht, vielleicht sogar besser so, weil "lisa" ja die sache nicht ekalieren wollte an ort und stelle (und vielleicht ist das besser so gewesen. ihre entscheidung. wenn sie so tough ist, respekt für deine krasse freundin, jannek!). im nachhinein fällt es vielleicht einfacher, so ein problem endgültig zu regeln als im eifer des gefechts, wenn in der konfrontation ein wort das andere gibt. die fusion-leute sollten den bericht auf jeden fall zu lesen bekommen, da er zusammenfaßt, wo das problem liegt und dadurch eine grundlegende lösung ermöglicht, die drüber hinausgeht, irgendwelchen nasen n platzi zu geben, nur damit die näxtes mal mit ihren "kameraden" einreiten.
Grundproblem
Ich denke das Problem liegt nicht am Festival sondern an der Gegend. Es gibt halt mehr als genug Faschos die meinen bei anderen Musikgeschmäckern wären sie cooler oder so. Das ändert leider nichts an deren Einstellung. Ich kenne die Problematik. Ich bin in Nordvorpommern aufgewachsen und hatte damals auch eine dunkelhäutige Freundin. Bepöbelungen und teilweise auch Angriffe waren an der Tagesordung. Laßt euch aber den Spaß net nehmen und fahrt doch nächstes mal in einer größeren Gruppe hin. Macht sowieso mehr Spaß
indy ist kein diskussionsforum
Das Grundproblem
Wenn wir am Einlass arbeiten und die Besucher durchchecken,dann bekommt man recht schnell ein Bild davon was für eine Mischung an den einzelnen Tagen zusammentrifft und welche Drogen kursieren,das heisst man kann sich auf das kommende Fluidum einrichten.Es gibt den Grundkonsens Faschos und Verpeilte Psychotiker schon vorab am Einlass rauszufiltern.
Aber verdammt,wie soll man eine Gesinnungskontrolle durchführen,das ist einfach unmöglich,das Restrisiko bleibt also.Ich hab dort selbst nie rassistische Übergriffe wie es bei Lisa der Fall war erlebt.Und ich war mit Freunden dort deren Hautfarbe alles Licht wegabsorbiert,wir haben allerdings den latenten Rassismus kennengelernt.In dieser Region sind selbst die verständigsten Menschen latent xenophob...Die Betroffenen dürfen sich nicht verstecken,sie müssen laut aufschreien,Theater machen,nur so bemerken die Leute ringsherum das gerade etwas passiert.In der Masse gibt es keine Individuen mehr,es gibt nur noch einen kollektiven Klumpen am Rande totaler Bewusstlosigkeit.Am Infopoint sitzen keine hirnlosen Deppen,wer da sitzt ist geschult,teilweise sind auch Antifas darunter,bei Übergriffen werden unverzüglich Leute in Marsch gesetzt,aber wenn sich die Betroffenen nicht melden...
(muss ausgefüllt werden)
hmmm...
Die fusion war wie immer von menschen aus aller welt mit sämtlichen hautfarben besucht, die aus einem musikalisch sowie "subkulturell" sehr breiten spektrum kommen.
...äh, ich kann nicht glauben das du da warst wenn du schreibst " dass die einzige Person, die dort getroffen wurde, auch die einzige Person mit schwarzer Hautfarbe war." Das ist schon mal käse. Wenn man belästigt oder geärgert wird ist kann man die umstehenden um hilfe bitten, wenn man einen rassistischen übergriff befürchtet erst recht!
Wobei ich es mir in keinster weise vorstllen kann, das es den umstehenden besuchern egal ist. Das ist auf der fusion ganz sicher nicht so.
Generell scheint für dich das festival nur aus drogenopfern und naziprolls bestanden zu haben.
Ein breiter freak mit was? Einem "topf weisser farbe"? Selbst wenn, wo liegt der rassimus? Oder willst du uns erzählen der breite nazi-hippie wollte nur menschen mit "schwarzer hautfarbe" anmalen? Ich bitte dich...
"das sei halt hier eine weiße Veranstaltung im Osten und man kann ja nicht jeden hier umhauen." Es ist keine weiße veranstaltung, das ist einfach jenseits der realität. Punkt. Und die bedauernde aussage "nicht jeden umhauen zu können" ist schon mal jenseits von gut und böse.
Dann zwei typen mit glatze am trance floor die einen mit wasser zu übergiessen VERSUCHEN (bei 28 grad celsius) als "Nazischlägertypen" zu bezeichnen ist wohl mehr als hilflose polemik und zeugt eher von ignoranz und einem sterotypen weltbild.
"ein Scheißgefühl, wenn uns im dunklen wieder ein Trupp Techno-Proll-Glatzen entgegenkam und es war die Gewissheit, dass im Ernstfall niemand eingreifen würde." - Du warst echt auf einem komplett anderen festival sorry. Zumal die sorge um den umstand, dass einem "Techno-Proll-Glatzen" entgegenkommen a) keine belästigung darstellen sollte, b) wohl kaum rassistisch ist, c) von einem ungesunden verhältnis zu seiner umwelt zeugt, d) die karstdt-raver fraktion im vergleich zu den andere 40.000 winzig ist.
"Aber genau das funktioniert auf der Fusion nicht mehr. Die Mehrzahl der Leute schaut weg, das ist eine Tatsache, die nicht mehr geleugnet werden kann!" - Stimmt nicht. Das klingt eher nach propaganda von rechts aussen...
"erinnerte mich an die Sonnenwendfeste an den Externsteinen, wo es auch ein fröhliches nebeneinander von Nazis und Blumenkinder gibt. Aber muss sowas auf der Fusion sein?" - gab es nie auf der fusion, gibt es nicht und wird es nie geben. Die aussage an sich implizert, dass sich nazis auf dem gelände frei bewegen könnten. *lol*
Du schreibst vom besuch der fanmeile in berlin aber "Auf der Fusion wäre sie allein nicht mal 100 Meter gelaufen."? Du erzählst einfach nur blödsinn. Das ganze kommt mir doch eher soziopathisch vor.
"es kann nicht angehen, dass Nazis toleriert werden, während Menschen andere Hautfarbe Übergriffe fürchten müssen." Diese aussage geht ebenso wie vieles in deinem artikel komplett an der realität vorbei.
"und zumindest den Trancefloor und die Tormbühne fand ich schon sehr errschreckend" Äh, wasdenn? Die musik, ok, da gebe ich dir recht. Ansonsten war es friedlich. Wenn dir tanzende menschen angst machen hast du ganz andere probleme würde ich meinen.
Mein fazit: Entweder habt ihr beiden gravierende probleme im bereich von sozialkontakten und sozialer wahrnehmnung oder das ganze ist ein fake von rechts.
Auf jeden fall hast du alles daran gesetzt die fusion zu diskreditieren und als bund von verdrogten hippies hand in hand mit nazis darzustellen.
Das ist völlig unverhältnismässig.
das kann ich mir gut vorstellen
ich hab eine ähnliche einschätzung von dem festival. dort wird nicht eingegriffen, die umstehenden leute fühlen sich nicht verantwortlich dafür, mackeraktionen, rassistische angriffe etc. zu beenden.
ich hab diese stimmung auch schwer nachvollziehen können.
folgende exemplarische situation:
im kino -hangar kamen zwei druffgeschickte prolls, die sich über die gesamte situation und über alle leute, die still den film schauen wollten, lustig machten. der film beinhaltete stille kunst, manchmal konnte mensch auch kurz lachen, aber das rumgeprolle hinten ließ das nicht mehr zu. die prolls nahmen mit einer jungen frau kontakt auf - fragten sie nach dem film etc. , lachten sie aus und meinten: stören wir? - worauf hin sie ehrlich, aber auch schüchtern sagte: ja, schon. - die beiden prolls darauf: ist uns egal, wir machen weiter.
woraufhin ich mich etwas später umdrehte und ihnen ernsthaft sagte, dass sie das maul halten sollen. ich spürte von den umliegenden personen keine solidarität, obwohl ich bewußt versuchte, blickkontakt und so weiter herzustellen. dabei war es klar, dass alle genervt waren!
sowas ist mir in anderen linken zusammenhängen noch nicht passiert.
schade. und hoffentlich ist deine freundin nicht allzu enttäuscht. sie sollte wissen, dass es viele leute gibt, die jederzeit - auch wenn sie gerade feiern oder keine lust haben - bei rassistischer und sexistischer scheiße eingreifen...
diesen hippieleuten muss leider ganz klar gesagt werden, dass sie jetzt bitte helfen müssen.
vielleicht kann das wirklich weiter auf der fusion-seite diskutiert werden...
Hallo Jannek
Wenn du lust hast kannst ja mal vorbeischauen.
Lieben Gruss
immer schön warten bis die anderen was tun...
2. was erwartest du? dass alle auf "lisa" aufpassen?
3. die hälfte (drittel?) der security war von dunkler hautfarbe, glaubst du mir dass die dir mit vergnügen geholfen hätten?
4. gab es genügend antifas oder solche dies gern sein wollen. ne freundin von mir hat mit ner anderen zum fußball die spielergebnisse über den platz verkündet, sie war in schland farben gekleidet, die andere mit argentinien shirt. das ganze war eine SPAß-aktion - die den zweck hatte die leute die einfach nur spaß daran hatten die fußballergebnisse zu erfahren - und wurde von mind. 2 leuten missverstanden, die ihr eine mitgaben sie stießen und meinten sie soll sich verpissen. passt jetzt vielleicht nicht... egal
Das Feld NICHT räumen !
Zu dem geschilderten Geschehen:
- Wer Steine oder anderes auf die Menge wirft, sollte zur Räson gebracht werden, umliegende Besucher sollten um Hilfe gefragt werden. Wenn mensch so etwas miterlebt sollte mensch nicht schweigen/gehen sondern den Veranstaltern das Mitteilen, genauso wenn man/frau sich belästigt fühlt durch Idioten, die mit Farbe andere belästigen (hätt ich auch nicht gewollt, dass mich jemand vollschmiert). Schweigen ist aber auch hier Dumm, da es auch verhindert dass andere Leute nicht auch blöd angemacht werden-oder wäre das Euch egal gewesen ?
-Wasser wurde überall auf Menschen draufgeschüttet, privat und von den Veranstaltern, was die Menge meist (z.B. als der Feuerwehrwagen den Schlauch zum Einsatz brachte) mit Jubeln belohnte.
-Jan Delay war ehrlich gesagt mit seiner Deutschland-Tümelei einfach zum Kotzen, ich bin da auch gegangen (habs auch nicht gemeldet, vielleicht hätte ich das sollen, ich glaube/hoffe aber dass er nicht mehr eingeladen wird) ? ) - wollen wir alle hoffen dass die Nationaltaumeligen Fussballfans nüchtern werden wenn der ganze Spuk in ein paar Tagen vorbei ist(puh!).
Dass es bei diesem Konzert zu Rageleien kam ist erschreckend und sagt vielleicht mehr über das Konzert aus als Festival im Allgemeinen.
Ich muss gehtschon in den meisten Punkten recht geben. "Techno-Proll-Glatzen" kann zwar vielleicht das Aussehen von Leuten beschreiben ( wenn auch peinlich flach ), aber rassistische Zuschreibungen gehen in diesem Kontext mal gar nicht. Soweit ich sehen konnte, hatten viele Securitys hatten Glatzen, aber ich bin sicher dass diese nicht Rassisten sind (u.a. mit Anti-Nazi-Sprüchen auf den Autos). Selbiges gilt für die Aussagen über "jeden hier umhauen"- hallo ??? Deine Semantik ist erschreckend vereinfachend und verallgemeinernd, vor allem Deine Zuschreibungen.
Und ganz ehrlich gesagt finde ich Deine Reaktion in vielem doch feige (klar, ich war nicht dabei, kanns also nur von aussen beurteilen), da du verlangst dass andere sich Einsetzen und zu den Veranstaltern gehen ( und Musik ausschalten ), Du selber aber das nicht gemacht hast. Warum nicht ? Woher sollen denn "die anderen" wissen dass du belästigt wirst, schliesslich war die Musik ohrenbetäubend, der Staub wirbelte in Mengen, alles ist ein wenig chaotischer an so einem Ort mit 30000(?) feierlustigen Menschen ? Und klar gibt es dort auch viele , die zu erschöpft und betäubt sind (wie im Kino, wo sich viele zu Ausruhzwecken hinverziehen), aber ganz sicher nicht die Mehrheit (Augenkontakt ist im Falle von Belästigungen eben vielleicht doch NICHT genug). Vielleicht hätten die Veranstalter auch etwas gemacht, aber Du vermutest mit Deiner Aussage zwischen den Zeilen einfach mal dass das nicht so sei. Sorry, blick ich nicht.
Aber trotzdem und deshalb: Kommt wieder auf die Fusion, wenn Du Dir wünschst dass dort mehr multikultureller Austausch, Toleranz und Miteinander geprobt wird. -->Dann gehen wir das nächste mal gemeinsam auf Nazijagd und gehen danach fröhlich und etwas zufriedener miteinander tanzen, anstatt angepisst nach Hause zu gehen.
Hoffentlich bis nächstes Jahr !
Ben
verdächtig
Hitlergruß also !!!
freudig erregt den Hitlergruß zeigten .. zu diesem Zeitpunkt gab es aufgrund der laufenden "party" und der nichtwahrnehmbarkeit von antifas für mich keinerlei interventionschancen (die idee mit zur Orga latschen klingt sowieso für ein Festival ziemlich anstrengend)... ansosnten bin ich halt leider allein unterwegs gewesen und wenigwer kräftig gebaut ...???
Diese Message versuch ich anschließend ins fusion-forum zu setzen...
Ergänzung
"Ich würde mir wünschen, wenn darüber eine Diskussion geführt werden würde, warum die Nasen überhaupt kommen. Dass es sich um eine ausgeklügelte rechte Aneignungsstrategie handelt, halte ich für Blödsinn. Vielmehr scheint sich ein kultureller Konsens zu zeigen, oder zumindest eine gemeinsame Basis. "
Wie schon an anderer Stelle geschrieben- auch Idioten , Nazis u.ä. wollen auch feiern, in solchen Punkten gibt es eine gemeinsame Basis. Die Musik ist da auch nicht schuld. Janniks Post hat aber immerhin andere Leute dazu bewogen, weitere Kritik und Sorge zu nennen. Gut so, der aufruf steht immer noch. Öffentliches Bewusstsein schaffen ist wichtig, dafür ja auch dieses Post. Ich wiederhole meine Kritik, hier muss mensch aber auch sofort laut werden, und wenn das auf Grund von Lärm und Drogen nichts nützt, eben Securitys holen - dafür sind diese nunmal vor Ort. Vielleicht erreicht diese Kritik ja auch auch sie, und jedes Thor-Steinar-T-Shirt wird dann öffentlich mitsamt Besitzer vom Festival verbannt, jeder Hitlergruss wird photodokumentiert zur Anzeige gebracht. Viel mehr kann man in einem solchen Rahmen nicht machen. Wenn ja, dann sagt es hier !
blickkontakt
mensch braucht eben eine gewisse sicherheit, um in situationen einzugreifen. besonders da dieser ort eines festivals schwer einschätzbar ist - weil keine feste struktur - brauche ich zumindest (als frau oder weshalb auch immer), um mich mit diesen zwei mackern anzulegen, jemanden, der solidarisch mit mir sein könnte. deshalb die suche nach blickkontakt (wenn mensch gerade halt nicht seine freundInnen dabei hat).
zum glück haben die zwei typen sich ja auch verpisst nach meinem einsatz. aber hätten sie mehr stimmung gehabt, hätte das noch viel weiter gehen können...
und danke nochmal an die leute vom queer-floor. ein super-rückzugsort und mich würde es wundern, zu hören, dass dort übergriffe welcher form auch immer passiert sind.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Naja... — Luise
ignoranz macht klug — hinschauen
Augen auf! — `06-Fusioner
strategie? — aisha
an die verschwörungstheoretikerInnen — kopschüttel
die hippies sind schuld — timothy leary
Kritik — antifa hh
dementieren, runterspielen, diffamieren... — noch n antifa
hey mods, — keine ergänzung
lol @ 2.07 — dumdidum
Hitlergruß?? — Tobi
ambivalenz!?! — s.l.
tja — auch dort gewesen
Hitlergruß am "Neuland"-openair-dancefloor — antifas vs. DumpfTekno
@sadira — Benji
ich muss jannek + sadira recht geben — Schapur
Hitlergruß in der Technoszene — Ravenazi
Bildzensur? — Ravenazi
Rasissmus! Überrascht??? — tilman