Bückeburg: Antifa StreetSoccer-Cup
Ungefähr 150 Menschen fanden sich am gestrigen Samstag bei straheldenem Sonnenschein in der niedersächsischen Kleinstadt Bückeburg zum "Antifa StreetSoccer-Cup" zusammen. Die erste große Veranstaltung im seit 9 Monaten existiernedem Infoladen SHG in der Fürst-Ernst-Str. war aus Sicht der VeranstalterInnen ein voller Erfolg.
Besonders postiv aufgefallen ist nicht nur, dass mehr TeilnehmerInnen als erwartet zum "Antifa StreetSoccer-Cup" kamen, sondern auch, dass es sich dabei nicht nur um die "üblichen Verdächtigen" handelte: Zahlreiche Jugendliche aus Bückeburg, die bisher nicht als AntifaschistInnen in Erscheinung getreten waren, verbrachten einen sportlichen Nachmittag - ohne Kommerz, rassistische Ausgrenzung und nationalistische Tendenzen - eine Seltenheit in Zeiten der Fußball-WM.
Insgesamt traten 16 Teams gegeneinadner an. Den Pokal für den 1. Platz konnte am Ende ein Team aus Hannover entgegen nehmen. Für ein umfangreiches Rahmenprogramm war gesorgt: Ein DJ kümmerte sich um die musikalische Begleitung der Veranstaltung, an Infotischen wurde Info-Material unter die Leute gebracht und eine Gruppe proffessioneller Sprayer verschönerte vor zahlreichen Zuschauern die bis dahin kahlen Wände im Infoladen. Eine kleine Ausstellung dokumentierte die gewaltsamen Übergriffe der miltanten Schaumburger Neonazis in den letzten Jahren.
Um die war es an diesem Tag allerdings eher ruhig. Auf ihren Internetseiten kündigten sie zwar großkotzig ihr Erscheinen an und drohten sogar mit der Anmeldung einer eigenen Veranstaltung. Doch davon waren sie weit entfernt. Ledigliche die Kader Marcus Winter und Arwid Strelow fuhren zwei mal mit einem Auto mit Mindener Kennzeichen am Veranstaltungsort vorbei. Beim zweiten mal zeigten einige Anwesende lautstark, was sie von Nazis halten. Daraufhin heulten sich die beiden "Kameraden" bei der Polizei aus. Diese kam dann mit einem Streifenwagen zum Infoladen und wollte auf das Gelände. Sie konnten jedoch schnell davon überzeugt werden, dass sie hoffnungslos in der Unterzahl war und dass es eh keinen Anlass gab, eine friedliche Veranstaltung zu stören. So zog die Polizei wieder ab, ohne auf das Gelände zu kommen. Im weiteren Verlauf des Nachmittags fuhren immer wieder Polizweiwagen - zum Teil in zivil - am Laden vorbei. Die TeilnehmerInnen des Tuerniers ließen sich davon jedoch nicht provozieren.
Ein weiterer positiver Aspekt der Veranstaltung war, dass ausführliche über den am 29.07. in Bad Nenndorf anstehenden Nazi-Aufmarsch informiert werden konnte. Auch die vielen Kontakte, die am gestrigen Nachmittag geknüpft werden konnten, lassen die Schaumburger Antifa-Szene gestärkt aus dem Antifa StreetSoccer-Cup hervorgehen.
Insgesamt traten 16 Teams gegeneinadner an. Den Pokal für den 1. Platz konnte am Ende ein Team aus Hannover entgegen nehmen. Für ein umfangreiches Rahmenprogramm war gesorgt: Ein DJ kümmerte sich um die musikalische Begleitung der Veranstaltung, an Infotischen wurde Info-Material unter die Leute gebracht und eine Gruppe proffessioneller Sprayer verschönerte vor zahlreichen Zuschauern die bis dahin kahlen Wände im Infoladen. Eine kleine Ausstellung dokumentierte die gewaltsamen Übergriffe der miltanten Schaumburger Neonazis in den letzten Jahren.
Um die war es an diesem Tag allerdings eher ruhig. Auf ihren Internetseiten kündigten sie zwar großkotzig ihr Erscheinen an und drohten sogar mit der Anmeldung einer eigenen Veranstaltung. Doch davon waren sie weit entfernt. Ledigliche die Kader Marcus Winter und Arwid Strelow fuhren zwei mal mit einem Auto mit Mindener Kennzeichen am Veranstaltungsort vorbei. Beim zweiten mal zeigten einige Anwesende lautstark, was sie von Nazis halten. Daraufhin heulten sich die beiden "Kameraden" bei der Polizei aus. Diese kam dann mit einem Streifenwagen zum Infoladen und wollte auf das Gelände. Sie konnten jedoch schnell davon überzeugt werden, dass sie hoffnungslos in der Unterzahl war und dass es eh keinen Anlass gab, eine friedliche Veranstaltung zu stören. So zog die Polizei wieder ab, ohne auf das Gelände zu kommen. Im weiteren Verlauf des Nachmittags fuhren immer wieder Polizweiwagen - zum Teil in zivil - am Laden vorbei. Die TeilnehmerInnen des Tuerniers ließen sich davon jedoch nicht provozieren.
Ein weiterer positiver Aspekt der Veranstaltung war, dass ausführliche über den am 29.07. in Bad Nenndorf anstehenden Nazi-Aufmarsch informiert werden konnte. Auch die vielen Kontakte, die am gestrigen Nachmittag geknüpft werden konnten, lassen die Schaumburger Antifa-Szene gestärkt aus dem Antifa StreetSoccer-Cup hervorgehen.
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Ergänzungen
Bad Nenndorf
Nazis stoppen, in Bad Nennedorf und überall!
War ne super Veranstaltung!
Winter & Strelow
Marcus Winter saß im Knast, weil er 2002 an der Entführung und Mißhandlung eines Schülers in Rinteln beteiligt war. Nach seiner entlassung 2005 trat er für die NPD bei der letzen Bundestagswahl im Wahlkreis Nienburg II/Schaumburg an.
Arwid Strelow ist vorbestraft, weil er 004 einem Antifa ein Holzschild ins Gesicht schlug.
Ihr Auftritt beim Fußballturnier war wirklich peinlich. Bei einer von Antifas organisierten Musikveranstaltung in Stadthagen am 04. März schafften sie es immerhin noch, 15 Faschos zu mobilisieren. Der Grund für die derzeitigen Schwäche der Nazi-Szene liegt wohl in einigen Streitigkeiten, die es unter ihren verschiedenen Bezugsgruppen gibt. Schuld daran ist Winter, der immer wieder seinen Führungsanspruch deutlich machen muss. Darüber hinaus dürften auch Alkohol und Drogen eine Rolle spielen. Wenn mensch die Bilder der Faschos von vor einem Jahr mit aktuellen Vergleicht, ist deutlich zu erkennen, dass der eine oder andere es mit diversen Substanzen wohl etwas übertreibt. Eine Entwarnung kann aber auf keinen Fall gegeben werden. Es ist wahrscheinlich, dass sich die Faschos bald wieder zusammenraufen und dann versuchen werden, neue Übergriffe durchzuführen. Darum: Bleibt weiterhin wachsam in Schaumburg und setzt euer antifaschistische Engagement fort - ihr seid auf den richtigen Weg. Nazis von der Straße fegen!
apropos graffiti
Tolle Geschichte...
Das schreibt die lokale Presse
Gegenkultur durch Fußball schaffen.
Bückeburg (jp). Ohne Zwischenfälle ist an der Fürst-Ernst-Straße am Sonnabend ein Fußballturnier der Antifa über die Bühne gegangen. Unter dem Motto "Kick it out" hatte das Projekt "Anti Rassismus Scout" zum "Antifa Street Soccer Turnier" eingeladen, bei dem zahlreiche Hobby-Mannschaften gegeneinander antraten.
Die befürchteten Störungen, die von rechten Kreisen im Internet angedroht worden waren, blieben aus. Die Polizei, die verstärkte Präsenz angekündigt hatte, brauchte nicht einzuschreiten.
"Wir erleben es gerade hier in Schaumburg, dass die Rechten bewusst Jugendliche mit Veranstaltungsangeboten anzusprechen versuchen", erklärte ein Sprecher der Antifa. "Darum möchten wir gezielt mit Aktionen wie diesem Fußballturnier eine Gegenkultur schaffen. Wir möchten mehr bieten als nur unsere politischen Ziele, nämlich auch Sport, Kultur und Freizeitaktivitäten für Jugendliche."
Zugleich sollte das Street-Soccer-Turnier auch bewusst als Gegenveranstaltung zur derzeitigen Fußballbegeisterung in WM-Deutschland aufgezogen werden. "Wir haben als Deutsche eine Vergangenheit, mit der wir sehr verantwortungsbewusst umgehen müssen", erklärte der Sprecher. "Da steht uns dieser übersteigerte Nationalismus, insbesondere mit den omnipräsenten schwarz-rot-goldenen Fahnen, einfach nicht an."
Die Haltung zur Fußball-WM sei durchaus eine schwierige Gratwanderung: "Wir werden nachher auch das Spiel gegen Schweden schauen, und nicht wenige von uns werden dabei der deutschen Mannschaft die Daumen drücken", kündigte er an. "Wir sind aber der Meinung, dass man Fußball eben auch ohne Nationalismus und im Bewusstsein der besonderen Verantwortung für unsere Vergangenheit feiern kann."
Schaumburg Lippische Landeszeitung vom 26.06.2006
Nachzulesen unter:
An die Künstler und Artisten:
Kann man sich das vor Ort ansehen oder könnt ihr hier vielleicht ein bild uploaden? mich würde es brennend interessieren, ich denke die anderen kunstinteressierten sicherlich auch!
XXX
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Klasse
ABER BITTE KEINE RAPPENDEN DJ´S! Es langt mit dem Klischee.
DJ
ergänzung
schon wieder
zuvor werden die nasen noch in bielefeld durch die stadt latschen. beginn dort ist 10uhr. ausserdem wollen sie am gleichen tag ebenfalls um 13.00uhr in gütersloh auflaufen...quelle: xxx.n-o-shg.de
ergänzung
ich habe lediglich das gepostet was die nasen behaupten, bzw. veröffentlichen.
ob das stimmt oder nicht ist mir in erster linie scheiss egal...der informationsfluss alleine zählt.
das du hier versuchst rumzustänkern und leute als nazis bezeichnest, zeichnet lediglich dein ärmlicher verstand aus.
dann lügt die lokale presse aber!
naja, wenn zwei vortäuschen wasser zu trinken, sollte in den bechern kein wein sein....
das sind doch kriminelle
schau sich das mal einer an!