FFM: 1500 gegen Antisemitismus

EnduRO 17.06.2006 19:48 Themen: Antifa
Heute haben mehr als 1.500 Menschen in der Frankfurter Innenstadt gegen Antisemitismus demonstriert.
Aufgerufen hatte ein breites Büdnis aus jüdischen und nicht-jüdischen Organisationen und Personen, Kirchenvertretern, Journalisten, Menschenrechtsgruppen und Gewerkschaftern. Der Aufruf steht unter dem Motto "Keine Gastfreundschaft für Volksverhetzer - Solidarität mit Israel", aufgerufen wird zu Kundgebungen in Nürnberg, Frankfurt/Main und Leipzig - jeweils vor Beginn der WM-Spiele der iranischen Mannschaft. Bekanntlich leugnet der iranische Diktator öffentlich den Holocaust, ruft kriegstreiberisch zur Vernichtung Israels auf und ist zur Idolfigur von Neonazis und anderen Antisemiten geworden. Daneben steht das Mullah-Regime für schlimmste Menschenrechtsverletzungen. Presse- und Meinungsfreiheit gibt es nicht, politisch Andersdenkende werden verfolgt, gefoltert und ermordet, Frauen entrechtet und unterdrückt, Homosexuelle brutal verfolgt. Erst kürzlich wurden zwei schwule Teenager - 16 und 18 Jahre alt - von einem iranischen Gericht verurteilt, verprügelt und dann öffentlich an einem Baukran erhängt.

Einen ersten Bericht von der Kundgebung in Frankfurt:

 http://www.joergfischer.biz/modules.php?name=News&file=article&sid=31

Der Aufruftext und die Unterstützerliste:

 http://www.joergfischer.biz/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=2
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Ergänzungen

Gerade 300 Teilnehmer waren vor Ort!

Frankfurter 18.06.2006 - 00:10
Die Medien machten daraus 500 und Indymedia 1500. Also sollten die Teilnehmerzahlen, was antifaschistische Demos angeht immer durch 5 geteilt werden, erst dann kommt man der Wahrheit näher.

Ich dachte immer der Slogan dieser WM heißt: Die Welt zu Gast bei Freunden.
Der Iran hat sich für diese WM qualifiziert, Israel hat es definitiv nicht geschafft.
Und dann nicht in Israel, Nein in der BRD wird gegen eine qualifizierte Teilnehmermannschaft wie die des Iran von Israelis demonstriert, die nichts zu suchen haben bei dieser WM. Verkehrte Welt denken sich da die Leute und merken wie brd-politiker das Gastgeberrecht für Israel mißbrauchen. Da haben es die Verschwörungstheoretiker einfach, wenn sie behaupten diese brd sei in den Händen Israels und damit der Juden.

Es gab gestern Mittag schon eine Kundgebung

g. 18.06.2006 - 00:29
unter dem Motto "Protest gegen die Todesstrafe von Nazanin Fatehi im Iran" zu der Terre des Femmes, das Komittee gegen Steinigung und die Kampagne „Vergesst niemals Hatun“ aufgerufen hatten.
Es beteiligten sich etwa 30-40 Personen, allerdings war auch nicht groß mobilisiert worden.

hier noch der Aufruf:



Protest gegen die Todesstrafe von Nazanin Fatehi im Iran

Anlässlich des WM-Spiels der iranischen Fußballnationalmannschaft veranstaltet TERRE DES FEMMES zusammen mit dem Internationalen Komitee gegen Steinigung und der Kampagne „Vergesst niemals Hatun“

am 16. Juni von 13.00 – 15.00 Uhr in Frankfurt auf dem Opernplatz

eine Kundgebung gegen die Todesstrafe von Nazanin im Iran


Im Iran ist Anfang des Jahres die 18-jährige Nazanin zum Tode verurteilt worden. Der Grund: Sie hatte sich als Minderjährige gegen drei Männer, die sie vergewaltigen wollten, zur Wehr gesetzt und einen der Angreifer in Notwehr getötet. Sie wurde von einem iranischen Gericht zum Tod durch Erhängen verurteilt. Gegen das Urteil wurde Revision eingelegt, der nächste Verhandlungstermin ist voraussichtlich im Juni. Es ist zu befürchten, dass das Urteil erneut vom Gericht bestätigt und kurz darauf vollstreckt wird.

TERRE DES FEMMES protestiert zusammen mit dem „Internationalen Komitee gegen Steinigung“ und der Kampagne „Vergesst niemals Hatun“ aufs Schärfste gegen die Todesstrafe von Nazanin und fordert ein faires Gerichtsverfahren sowie einen anschließenden Freispruch der Verurteilten. Weitere Forderungen sind die Abschaffung der Todesstrafe sowie anderer grausamer und erniedrigender Behandlungen von Gefangenen im Iran.
Seit der Verurteilung von Nazanin wurde eine breit angelegte Protestaktion gestartet, in deren Rahmen viele Unterschriften gesammelt und Protestbriefe an die iranische Regierung geschrieben wurden. Inzwischen konnte für Nazanin auch ein Anwalt engagiert werden, der sich für ihren Freispruch einsetzt.

Der Fall von Nazanin ist kein Einzelfall: Die Achtung von Menschenrechten und Frauenrechten im Besonderen ist im Iran nicht gewährleistet. So finden willkürliche Festnahmen und unfaire Gerichtsverfahren statt, die Gefangenen haben selten juristischen Beistand. Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Strafen sind in iranischen Gefängnissen nicht selten.
Allein im Jahr 2004 wurden mindestens 159 Personen hingerichtet, die tatsächliche Anzahl ist unbekannt. Die Gründe für Hinrichtungen sind vielfältig und reichen von „Ehebruch“ über „feindseliger Gesinnung gegen Gott“, von Homosexualität bis hin zu „unmoralischem Verhalten“.
Unter den Hingerichteten befanden sich viele Frauen, teilweise auch Minderjährige.
Frauen sind von der grausamen iranischen Rechtssprechung besonders betroffen:
So wird z. B. Vergewaltigung oder sexuelle Belästigung nicht den Tätern, sondern den Opfern angelastet, indem behauptet wird, das Opfer hätte den Täter „provoziert“.

Bei Rückfragen und Interviewwünsche wenden Sie sich bitte an:
Mina Ahadi, Internationales Komitee gegen Steinigung, Tel. 0177/5692413 oder
TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e. V., Postfach 2565, 72015 Tübingen, Myria Böhmecke oder Sibylle Schreiber, Tel. 07071/79 73-0, E-Mail:  info@frauenrechte.de, www.frauenrechte.de

Spendenkonto zur Unterstützung von Nazanin: TERRE DES FEMMES, Kreissparkasse Tübingen, Kt.-Nr. 881999, BLZ 64150020, Stichwort „Nazanin“.

Weitere Berichte

Rantanplan 18.06.2006 - 14:56
Einen etwas ausführlicheren Bericht findet mensch hier:

 http://www.hagalil.com/archiv/2006/06/kundgebung-ffm.htm

Zur Rede des iran. Präsidenten

uruk-hai 18.06.2006 - 23:01
Hier ein par Links mit den Übersetzungen:
 http://www.arbeiterfotografie.de/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-iran-0008.html
 http://www.arbeiterfotografie.de/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-iran-0011.html

==> Zumindest gleugnet hat er den Holocaust nicht wirklich. Im Gegenteil:
Er hat in etwa gefragt: Wenn die Europäer ... dieses große Verbrechen begangen haben, warum wurde dann nicht von dort Land genommen um eine Zuflucht für die Juden zu gründen?

Nur genau darauf wollen insbesondere die deutschen Politiker nicht antworten...

Scheint viele Leute aber nicht zu interressieren.

Und viel zu viele Leute glauben das, was sie in den Medien lesen.

Viel zu viele vetrauen auf sekundär- und tertiärquellen oder zusammengefasste Abschriften davon.

Die wenigsten machen sich die Mühe, selbst nach irgendwelchen Originalzitaten zu suchen. Dabei ist das doch gar nicht so schwer zu finden.
Siehe oben.

Aber denken lassen ist eben bequemer als selbst nach der Wahrheit zu suchen. Noch dazu wenns in die eigenen Weltanschauung passt, was man da vorgesetzt bekommt...

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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ihr scheiß nazis — kommunist

muss ausgefüllt werden — muss ausgefüllt werden

gääääääääähn — amüsiert

ging aber — tagmata

also.. — ..doch..

Israel-Soli abschalten! — Cpt. IGlu

Zum Posting von "restsubjekt" — Objekt der Begierde

LIEBER "IRANER"... — FUCK YOU

Araber als Affen — wasauchimmer

Ganz toll — Hase

zum glück lang nicht mehr — hier gewesen

was geht ab? — antifa

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Affen-Plakat — Sven

hö? — wie bitte?

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Elende Rassisten — Dies ist eine LINKE Seite

mods! — motz