NPD will nach HH-Eimsbüttel
Am letzten Samstag beendete die Polizei einen Infostand der NPD in Hamburg-Eimsbüttel. Die fühlt sich ungerecht behandelt und will jetzt am kommenden Donnerstag vor Karstadt in der Osterstraße eine Kundgebung abhalten.
Lagen die bisherigen Aktivitäten der Hamburger NPD im Harburger Raum, so scheint sie jetzt ihren Aktionsraum zu verlegen. Mit dem Infostand am Sonnabend hat sie sich das erste Mal seit Jahren in das rot-grün dominierte Eimsbüttel gewagt. Das ist aber nicht weiter verwunderlich, immerhin wohnt die Hamburger NPD-Vorsitzende in Eimsbüttel. 35 Neonazis bewachten den Infostand und diese wurden wiederum von 70 Polizisten bewacht. Trotzdem wurde der Tisch einmal umgeworfen.
Nach anderthalb Stunden beendete die Polizei den Infostand, er habe inzwischen Versammlungscharakter bekommen, und diese sei nicht angemeldet. Zwei Nazis wurde in Gewahrsam genommen und der Rest mußte die Segel streichen.
Die NPD fühlt sich schikaniert und ruft zu einer Kundgebung am Donenrstag, den 8. Juni, ab 19 Uhr 30 vor Karstadt in der Osterstraße auf. Diesmal dürften aber wesentlich mehr AntifaschistInnen auf der Straße sein, als am vergangenen Samstag.
Nach anderthalb Stunden beendete die Polizei den Infostand, er habe inzwischen Versammlungscharakter bekommen, und diese sei nicht angemeldet. Zwei Nazis wurde in Gewahrsam genommen und der Rest mußte die Segel streichen.
Die NPD fühlt sich schikaniert und ruft zu einer Kundgebung am Donenrstag, den 8. Juni, ab 19 Uhr 30 vor Karstadt in der Osterstraße auf. Diesmal dürften aber wesentlich mehr AntifaschistInnen auf der Straße sein, als am vergangenen Samstag.
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Ergänzungen
zu letzten samstag
mit ankündigung um 19.30 werden sehr viel mehr antifas dasein,
Eimsbüttel liegt direkt neben altona/schanze/stpauli. man ist mit der bahn aus der schanze in 10min da. zu fuss max. 20min
U2 Osterstrasse (von der U2 Haltestelle Emilienstrasse ist es auch nicht weit)
Bus: 4er (z.b. von schlump)
Kiel statt Hamburg
Immerhin...
Das screibt die taz Hamburg:
Den Infostand hatte die NPD angemeldet. Am Samstag verfügte jedoch die Polizei in Eimsbüttel ein vorzeitiges Ende der Veranstaltung. Um 10 Uhr trafen etwa 35 Neonazis in der Osterstraße ein. Nahe Karstadt bauten sie den Infostand auf und versuchten Flugschriften zu verteilen. Keine Stunde später kamen Gegendemonstranten und forderten "Nazis raus". Trotz der Polizei gelang es einem Demonstranten, sich auf den Infostand zu werfen, der dadurch zerstört wurde. Die Polizei nahm ihn vorläufig fest. "Weitere Zusammenstöße", so die Polizei, "konnten die rund 70 Beamten unterbinden." Verärgert wollte die NPD nun eine Kundgebung abhalten. Ohne Erfolg. Gegen 11.30 Uhr wertete die Polizei die Aktion als "nicht angemeldete Veranstaltung" und entschied: Auflösung. Den Platz verließen die Rechten nicht sogleich: Zwei Ingewahrsamnahmen erfolgten." AS
Zu Samstag
Am Donnerstag Abend muss es anders laufen als am Samstag. Daher meine Bitte, kommt alle am Donnerstag nach Eimsbüttel, Nazis aus dem Viertel verdrängen!!
kämpferische Grüsse
Heyerdahl
Das sagen die bullen + link zum npd aufruf
"03.06.2006 - 13:20 Uhr
Hamburg (ots) - Zeit: 03.06.2006, 10:00 Uhr
Ort: Hamburg - Eimsbüttel, Osterstraße 119
Ein angemeldeter Informationsstand der NPD an der Osterstraße
entwickelte nach Bewertung der Polizeieinsatzleitung einen
Versammlungscharakter und wurde von Polizeikräften aufgelöst. Es
erfolgten insgesamt drei Ingewahrsamnahmen.
Am 03.06.2006 trafen gegen 10 Uhr die ersten Parteianhänger der
NPD ein, um ihren angemeldeten Informationsstand an der Osterstraße
Höhe Karstadt aufzubauen. Insgesamt hielten sich etwa 35 Personen des
rechten Spektrums an dem Informationsstand auf. Es wurden eine
NPD-Fahne und eine Fahne Nationaler Widerstand gezeigt. Im Laufe der
ersten Stunde sammelten sich Anhänger des linken Spektrums in
unmittelbarer Nähe.
Ein Passant versuchte aus Protest, den Info-Stand umzureißen. Er
wurde von den Polizeikräften vor Ort vorläufig festgenommen. Weitere
Zusammenstöße der politischen Lager erfolgten aufgrund der
Polizeipräsenz nicht.
Die Einsatzleitung der Polizei Hamburg wertete die
NPD-Veranstaltung als nichtangemeldete Versammlung und verfügte deren
Auflösung um 11:35 Uhr.
Der Aufforderung, den Platz zu verlassen, kam der Veranstalter
nicht nach und wurde Ingewahrsam genommen. Ein anderer Anhänger des
rechten Spektrums wurde wegen Widerstandshandlungen vorläufig
festgenommen. Aufgrund von Kreislaufbeschwerden wurde er zur
medizinischen Versorgung ins UKE gebracht.
Es waren vor Ort etwa 70 Polizeibeamte im Einsatz."
------------------------------------------------------------------------------------
NPD bericht zum letzten stand:
hXXp://XXX.npd-hamburg.de/aktuell/infostand_juni_bericht.htm
NPD-Aufruf fürn 8.6:
hXXp://XXX.npd-hamburg.de/aktuell/aufruf_eimsbuettel_juni.htm
antifainfo:
Am Donnerstag, dem 08.Juni, dem Nazipack entgegentreten!
Für den 08.Juni ruft der Hamburger Landesverband der NPD zu einer Kundgebung in der Osterstraße vor Karstadt auf. Hintergrund soll sein, dass vergangenen Samstag ein "Infotisch" der Neonazis von der Polizei vorzeitig beendet wurde. Die Neonazis Alexander Hohensee und Jan Zimmermann waren bei diesem Anlaß festgenommen worden. Durch einen antifaschistischen Unfall wurde der Tisch der Neonazis zerstört und die Polizei fragte sich zurecht, was solch Tischloses herumstehen noch mit der ursprünglich angemeldeten Veranstaltung zu tun habe und beendete das Faschistenspektakel. Nun steht der in Eimsbüttel lebenden NPD-Landesvorsitzenden Anja Zysk wohl der Sinn nach einer erfolgreicheren Wiederholung...
Beteiligt euch am antifaschistischen Widerstand!
Die Neonazis wollen sich um 19:30Uhr vor Karstadt an der Osterstraße versammeln. Der Platz vor Karstadt an der Osterstraße ist sehr belebt und unübersichtlich. Seid also kreativ, schließt euch mit GenossInnen zusammen und überlegt euch, wie ihr antifaschistischem Widerstand effektiv gestalten könnt! Hört euch auch in eurem Umfeld um, sicherlich kennt jemand eine Möglichkeit den Faschisten an der Osterstraße mal ordentlich Meinung zu sagen (natürlich streng im Rahmen der BRD-Gesetzgebung). Sollte eine Gegen-Demo o.ä. angemeldet werden, so werden wir dies hier natürlich kurzfristig veröffentlichen. Wer sich seine potentiellen Gesprächspartner vorher noch einmal anschauen möchte, der/die findet bei Indymedia viele bunte Bilder aktiver Hamburger Neonazis:
79 weitere Neonazis, welche häufig in HH zu sehen sind:
jw zum nazistandf
Unter dem Motto »Der Repression entgegentreten! Fit für den Widerstand!« laden antifaschistische Gruppen für den 1. und 2.Juli zu einem Jugend-Antifa-Wochenende gegen Überwachungsstaat und Polizeiterror nach Hamburg ein. Neben Workshops, Vorträgen und Diskussionen rund um das Thema Antirepression ist für den Sonnabend auch eine antifaschistische Party geplant. Das Seminar richtet sich maßgeblich an junge Antifaschisten aus Hamburg und dem Umland (Anmeldung und weitere Informationen unter:
(jW)
karte der umgebung
rot=antifa kundgebung
braun=ort wo letztes mal der nazistand war
es gibt an allen 4 ecken der kreuzung osterstr./heußweg ubahnausgänge
nie wieder deutschland
man sah deutlich das die nasen sehr sehr froh waren soviel staatlichen schutz zu haben.
schön das soviele leute da waren die sich auch von dem , für hamburg typischen, überzogenem polizeieinsatz nicht haben abschrecken lassen.
an die leute die nachher so schön mit dem bfe beamten geredeten haben:
kein wort zu bullen!!! sie wollen euch nix gutes.
Beitrag zur Demo an der Osterstraße
Auch die Angabe mit den 60 Metern Sichtweite stimmte zumindest nicht für die untere Straßenrichtung der Osterstraße. Zeitweise stand ich zumindest nur ein paar Meter von den paar jungen Typen und Mädels entfernt, die für mich eher ein Rätsel sind als eine Gefahr. Wirklich kommunikativ waren Sie jedenfalls nicht und viel mehr als den Mittelfinger zu zeigen und ständiges Fotografieren bzw. Filmen war nicht drin. Naja, viel mehr hatten natürlich auch einige von den Gegendemonstranten nicht zu sagen. Aber die wollten ja auch keine Kundgebung veranstalten.
Der Witz war natürlich, dass die die Kundgebung eigentlich nur für sich selbst machen konnten. weil ja keiner aus den vier Richtungen zu Ihnen stoßen konnte. Also in der Hinsicht war die Gegendemo ein guter Erfolg.
Da die Polizei auf Dauer natürlich die zwei Meter Abstand nicht dulden konnte, weil ja auch das ein oder andere Ei in Richtung Kundgebung flog oder leider auch mal ein Apfel und die paar Männekes in Ihrer Ehre gekränkt waren und auch das ein oder andere fliegen ließen. Daraufhin wurden aus den zwei Metern, gut 150m in Richtung Emilienstraße. Auf dem Weg gab es eine Reihe absolut unverständlicher Eingriffe der Polizei, die sich in die Chronik der Eskalationstaktik (!) der Polizei Hamburgs und Schleswig-Holsteins (waren auch mit ein paar Hundertschaften da) einreihen. Vor allem hat es Jugendliche getroffen, die bestimmte in einigen Fällen nicht älter als 15 waren. Zehn schwarz-gerüstete Polizei-Jungs rein in die Menge...dann plötzlich links abdrehen und schon sitzt man mit drei-vier Mann auf einem gefährlichen 15 jährigen Eierschmeißer, den man mit den Videoaufnahmen erkannt haben will...drei Mal die Arme am Rücken neu gegriffen, so dass es jedes Mal auch ordentlich schmerzt und den ein oder anderen noch mitgeben und schon hat man den Schwerverbrecher erwischt. Die anderen 6-7 schirmen ab. Also so eine Vorgehensweise ist für mich unverständlich. Ich kann nur oft nicht verstehen, dass die Gegendemonstranten dann gleich die Polizei für alles verantwortlich machen und nicht mal ein wenig differenzieren. Die Jungs und Mädels haben doch in der Mehrheit auch keinen Spaß an der Sache. Einige natürlich bestimmt, wie es eben auch ein paar Gegendemonstranten gibt, die se auch nicht mehr alle haben und meinen, wir befänden uns mitten im Guerillakrieg in den Erzählungen von Yo Marcos.
Naja, auch die Wasserwerfer sind ein paar Mal eingesetzt worden, stets mit einem schönen Gruß vom Schützen, der immer wieder darauf hinwies, dass wir die Dusche denjenigen zu verdanken hätten, die gerade Polizisten mit Gegenständen beschmissen hätten. Um aber nicht zu übertreiben, sie haben eigentlich immer relativ hoch und weit gezielt und nicht voll drauf gehalten. Nichts desto trotz ist mir die Vorgehensweise der Polizisten und Polizistinnen, die in vielen Situationen nichts aber auch gar nichts mit Deeskalation zu tun hat, unverständlich.
Schade, dass dann oft auch aus einer Demo gegen die Rechten eine Demo gegen die Polizei wird. Leider gibt es immer die schwarzen Schafe unter den Polizisten, den Gegendemonstranten und mehrheitlich ja sowieso unter den Rechten, die es immer wieder schaffen, dass man alles über einen Haufen kehrt und pauschalisiert und und und.
Aber wie schon gesagt, eine relativ typische Hamburger Demo, ein paar Rechtere, viele Gegendemonstranten und ein paar seltsam aggressive Polizisten, die Ihre gesamten Kollegen in den Dreck ziehen, weil die Leute nicht zwischen wenigen und vielen unterscheiden können.
Ich fand es alles in allem aber gelungen, da die paar Männekes ziemlich bedröppelt da standen und es eine gute Kulisse gegen sie war.
es handelte sich um übliche "Scharmützel"
NDP bekommt Medienpräsens
Baseler Zeitung
Ein Grossaufgebot der Polizei in Kampfanzügen und mit Wasserwerfern trennte die NPD-Anhänger von rund 600 linken Gegendemonstranten.
Laut wikipedia.de handelte es um einen zeitlich wie örtlich begrenzten Kampf kleinerer Einheiten innerhalb eines größeren Konflikts.
Handelsblatt
...Nach Einschätzung eines Polizeisprechers handelte es sich um übliche „Scharmützel“ am Rande von NPD-Veranstaltungen. Es sei „im Prinzip nichts Großes passiert“, sagte Sprecher Ralf Kunz. Die Polizei war mit Hunderten Beamten im Einsatz...
HH: cops trainieren im Eimsbush die WM
da buchen an einer kreuzung im zentrum von hamburg eimsbüttel 20 npd'ler einen stand und dann wird dort die straßenkreuzung weitläufig geräumt und für stunden mit 8 wasserwerfern dicht gemacht.
"Demokratie" ohne Volk
Kundgebung Eimsbüttel
Mehr Informationen gibt es sicherlich in den Zeitungen (u.a. Hamburger Abendblatt)
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
St Pauli kommt auch — Barmbeker
"frei, sozial, national" — niendorfer
Repression — Hörer
Franz-Josef kommt auch — K. Diekmann
Aktuell — UI
nazis unterwegs — journey
im moment... — wawe