Sternmarsch und Spontandemo in Kassel
Bei einem Sternmarsch, bestehend aus einem Bündnis von Schülern, Studenten, Auszubildenden und verschiedenen Organisationen wie Gewerkschaften und Parteien, fanden sich heute wieder rund 4.000 Demonstranten am Rathaus, dem Ort der Abschlusskundgebung, ein, um für gerechte Bildungs- und Ausbildungschancen zu kämpfen.
Sternmarsch am 01.06.06
Demonstranten zeigen sich erneut entschlossen und kämpferisch
Bei einem Sternmarsch, bestehend aus einem Bündnis von Schülern, Studenten, Auszubildenden und verschiedenen Organisationen wie Gewerkschaften und Parteien, fanden sich heute wieder rund 4.000 Demonstranten am Rathaus, dem Ort der Abschlusskundgebung, ein, um für gerechte Bildungs- und Ausbildungschancen zu kämpfen.
Vom Unicampus, dem Hauptbahnhof und der Jacob-Grimm-Schule starteten die jeweiligen Blöcke von Studierenden, Azubis und Schülern, um sich dann am Rathaus zu treffen.
Am Demonstrationszug des Schüler-, Lehrer- und Elternblocks, der über die Wilhelmshöher Allee, die Querallee und die Friedrich-Ebert-Straße zum Rathaus führte, nahmen rund 400 Demonstranten teil.
Am Rathaus fand eine Abschlusskundgebung statt, bei der jeweils Redebeiträge von Vertretern der Studierenden, der Schüler, der Auszubildenden und der Lehrer gehört wurden.
Nach der daraufhin folgenden offiziellen Auflösung der Demonstration formierte sich spontan ein Block aus mehreren hundert Demonstranten, der sich in Richtung Frankfurter Straße vom Rathausplatz entfernte. Diese Spontandemonstration gelangte ohne von der Polizei aufgehalten werden zu können, zum Wohnsitz des Kasseler Oberbürgermeisters Bertram Hilgen. Dort wollten die von den Studiengebühren Betroffenen persönliche Aufrufe an diesen übergeben, in denen sie ihn aufforderten, ihren Kampf gegen den Sozialabbau parlamentarisch zu unterstützen.
Von dort aus lief der Zug unter "Autobahn, Autobahn!"-Rufen in Richtung Auestadion, A7.
In einer Nebenstraße wurde er allerdings durch die antreffende Polizei zum stehen gebracht und Versuche, den Weg fortzusetzen, wurden von der Polizei mit Schlagstock- und Tränengaseinsatz beantwortet. Bei diesem Zwischenfall wurde ein Demonstrant getreten und geschlagen und auf den Asphalt geworfen, andere erlitten schwere Schleimhautreizungen aufgrund des Tränengaseinsatzes.
Wegen des, von den anwesenden Demonstranten als unverhältnismäßig brutal empfundenen Auftretens der Polizei, lenkten diese ein und ließen sich von der Polizei über die Wilhelmshöher-Allee zurück zum Rathaus geleiten.
Während des friedlichen Rückwegs, bei dem es zu keinen Provokationen seitens der Demonstranten kam, gab es weitere Übergriffe der Polizei, bei denen gegen Protestierende Androhungen von Schlägen und Verhaftungen ausgesprochen wurden.
Am Rathaus angekommen, blockierten noch rund 200 Teilnehmer der Spontandemonstration die Kreuzung Rathaus-Fünffensterstraße. Nach einigen Minuten bereits wurde die erste Androhung von Zwangsräumung von der Polizei durchgesagt und bereits nach der zweiten begannen die Beamten, die Kreuzung in Richtung Rathausplatz zu räumen.
Alles in Allem äußerten die Protestierenden große Zufriedenheit mit der großen Geschlossenheit und dem entschiedenen, kämperischen Auftreten der Bewegung.
Fotos: www.protest-kassel.de ; www.gegendentrend.de
presse:
http://www.hna.de/kassel/00_20060601222139_Lautstark_marschiert.html
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&key=standard_document_22812180
Demonstranten zeigen sich erneut entschlossen und kämpferisch
Bei einem Sternmarsch, bestehend aus einem Bündnis von Schülern, Studenten, Auszubildenden und verschiedenen Organisationen wie Gewerkschaften und Parteien, fanden sich heute wieder rund 4.000 Demonstranten am Rathaus, dem Ort der Abschlusskundgebung, ein, um für gerechte Bildungs- und Ausbildungschancen zu kämpfen.
Vom Unicampus, dem Hauptbahnhof und der Jacob-Grimm-Schule starteten die jeweiligen Blöcke von Studierenden, Azubis und Schülern, um sich dann am Rathaus zu treffen.
Am Demonstrationszug des Schüler-, Lehrer- und Elternblocks, der über die Wilhelmshöher Allee, die Querallee und die Friedrich-Ebert-Straße zum Rathaus führte, nahmen rund 400 Demonstranten teil.
Am Rathaus fand eine Abschlusskundgebung statt, bei der jeweils Redebeiträge von Vertretern der Studierenden, der Schüler, der Auszubildenden und der Lehrer gehört wurden.
Nach der daraufhin folgenden offiziellen Auflösung der Demonstration formierte sich spontan ein Block aus mehreren hundert Demonstranten, der sich in Richtung Frankfurter Straße vom Rathausplatz entfernte. Diese Spontandemonstration gelangte ohne von der Polizei aufgehalten werden zu können, zum Wohnsitz des Kasseler Oberbürgermeisters Bertram Hilgen. Dort wollten die von den Studiengebühren Betroffenen persönliche Aufrufe an diesen übergeben, in denen sie ihn aufforderten, ihren Kampf gegen den Sozialabbau parlamentarisch zu unterstützen.
Von dort aus lief der Zug unter "Autobahn, Autobahn!"-Rufen in Richtung Auestadion, A7.
In einer Nebenstraße wurde er allerdings durch die antreffende Polizei zum stehen gebracht und Versuche, den Weg fortzusetzen, wurden von der Polizei mit Schlagstock- und Tränengaseinsatz beantwortet. Bei diesem Zwischenfall wurde ein Demonstrant getreten und geschlagen und auf den Asphalt geworfen, andere erlitten schwere Schleimhautreizungen aufgrund des Tränengaseinsatzes.
Wegen des, von den anwesenden Demonstranten als unverhältnismäßig brutal empfundenen Auftretens der Polizei, lenkten diese ein und ließen sich von der Polizei über die Wilhelmshöher-Allee zurück zum Rathaus geleiten.
Während des friedlichen Rückwegs, bei dem es zu keinen Provokationen seitens der Demonstranten kam, gab es weitere Übergriffe der Polizei, bei denen gegen Protestierende Androhungen von Schlägen und Verhaftungen ausgesprochen wurden.
Am Rathaus angekommen, blockierten noch rund 200 Teilnehmer der Spontandemonstration die Kreuzung Rathaus-Fünffensterstraße. Nach einigen Minuten bereits wurde die erste Androhung von Zwangsräumung von der Polizei durchgesagt und bereits nach der zweiten begannen die Beamten, die Kreuzung in Richtung Rathausplatz zu räumen.
Alles in Allem äußerten die Protestierenden große Zufriedenheit mit der großen Geschlossenheit und dem entschiedenen, kämperischen Auftreten der Bewegung.
Fotos: www.protest-kassel.de ; www.gegendentrend.de
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http://www.hna.de/kassel/00_20060601222139_Lautstark_marschiert.html
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&key=standard_document_22812180
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Ergänzungen
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^hmmmnett
In einer Nebenstraße wurde er allerdings durch die antreffende Polizei zum stehen gebracht und Versuche, den Weg fortzusetzen, wurden von der Polizei mit Schlagstock- und Tränengaseinsatz beantwortet."
naja, ist vielleicht taktisch nicht so schau gewesen, gell? näxtes mal vielleicht "autobahn, autobahn!" rufend zur, ähm, bundesstraße. oder so.
aber gut aufgezogen das ganze. sternmärsche verschiedener gruppen sind recht effektiv darin, leute zu erreichen (4000 sind nicht viele, aber von der "abdeckung" des stadtgebiets wurde auch schon mit 6000 weniger erreicht).
nicht vergessen: arbeit ist im moment das zugthema, nicht bildung:
ach ja, und wie ihr den kotz und den anderen kotz scheucht und aus dem scheinwerferlicht geekelt bekommt im hessenländle, einfach grandios! die sache nimmt gute formen an, wenn sich die verbrecher nicht mehr öffentlich blicken lassen können, ohne ausgezischt zu werden. ich les die berichte mit genugtuung.
noch ne sache, die jetzt so langsam aufs programm kommen sollte: wer ne saubere akte hat, kann ja mal mit copz auf tuchfühlung gehen, wenn die gelegenheit günstig ist. das umgekehrte spiel: diesmal dürft ihr die sein die die fragen stellen. jede erfolgreiche revolte, revolution oder auch bloß grundlegende zivile umwälzung hat es nicht geschafft, ohne daß die polizei wußte, daß es auch in ihrem eigenen interesse besser ist, wenn sie erstmal schön langsam bis 100 zählen, ehe sie die knüppel schwingen. oder gleich, bis sie alle nachkommastellen von pi zusammen haben. nicht anbiedern, darauf können die meisten von denen gar nicht - erst mal muß festgestellt werden, wo den polizisten, das unbekannte wesen, grad so der schuh drückt, ich glaub das kann hier keiner wirklich sagen. unter den 10-15% deutschen die sagen, wow geil, ich konsumier wie ein moschusochse und mach daß die wirtschaft wieder brummt und arbeitsplätze schafft (lol!) gehen auch die allerwenigsten in uniform schaffen. von der guten hälfte die sagt, ich würd ja gern mit kids oder lover fett an den strand im sommer und s mal so richtig gutgehen lassen, weils hier scheißwetter ist und überhaupt, aber ich hab ums verrecken keine kohle, hingegen ne ganze menge.
* völlig banal eigentlich, auch für studis: ihr habt ja auch keinen bock, euch für einen unterbezahlten drecksjob zu verhuuren und zum asiozialen zu werden für den nicht freunddschaft noch verwandtschaft mehr zählt, bloß weil es nicht mehr genug jobs gibt und auch für die näxte zeit nicht genug geben wird. schwarzrot wollen das so regeln (bzw haben gestern grünes licht gegeben), daß sich das "arbeitsscheue pack" um die elendsjobs kloppen darf; wer keine bock hat, zum verräter an seinesgleichen und zum verschissenen lohnknecht zu werden, soll auch nicht essen. wenn diese dog-eat-dog-psychopathen nicht gestoppt und zur rechenschaft gezogen werden, wird ein großer teil von euch die rente bekommen, indem sie mülltonnen nach essensresten durchwühlen (peak oil, klima... das große bild nicht vergessen. den aufschwung können wir knicken. stabilisieren kann es sich, aber so wachsen wie's bisher gewachsen ist, no fuckin' chance).
Re:
wo
Tja, wie jedeR in Kassel aktive Mensch weiss, ist die SAV kein eine-Frau-Verein, sondern schon immer mit all ihren GenossInnen am organizen, wo die halt gerade wohnen. Ich zum Beispiel auch früher in KS, jetzt in Hamburg. Ansonsten besorgen dir unsere Kasseler GenossInnen sicher gern ein Autogramm, wenn du magst. Du weisst ja bestimmt, in welchen Betrieben und in welchen Schulen du welche findest, sonst sprich sie halt auf den Demos an, sind ja nun in Kassel einige.
Kein Wunder
Ich finde nicht dass ihr grund zum beschweren habt,die Polizei muss durchgreifen wenn etwas nicht so läuft wie geplant. Zwar hat es hier meiner meinung nach keinen gewaltbereiten autonomen,hooligan etc. getroffen aber es gibt doch immer irgendwelche hirnis die meinen sich der staatsgewalt wiedersetzen zu müssen. Wenn die Polizei in der Seitenstrasse schon den weg blockiert und Ihr trotzdem weiterlaufen wollt, muss man sich nicht wundern wenn die Polizei -meiner meinung nach-zu solch legitimen mitteln greift.
Seit froh das man euch übrhaupt das recht auf meinungsfreiheit einräumt und haltet euch an die wege die vorgegeben sind.