indyprint summer of resistance reloaded #2

für mehr indyprints 26.05.2006 23:14 Themen: Bildung Print Soziale Kämpfe
Eine Woche ists erst her seit Nummer eins, da ist schon wieder soviel passiert, dass eine zweite her muss: Die Indyprint Summer of Resistance reloaded #2
Einfach runterladen, kopieren (z.B. über deinen AStA) und verteilen.
Hier eine weitere Indyprintausgabe weil sich die Ereignisse gerade überschlagen!
Täglich passieren neue "unerwartete Dinge"...
Die Studierendenbewegung wächst und wächst - und wird dabei radikaler denn je. Französische Verhältnisse? Autobahnen und Züge werden bereits attakiert, immer wieder tauchen Barrikaden auf - eine Wut bahnt sich an, wie sie lange nicht mehr erwartet wurde.
Dabei erhöht sich auch bundesweit die Repression: Pfefferspray und Prügel werden schnell eingesetzt, auch der Bremer Hundeeinsatz des letzten Jahres scheint Schule gemacht zu haben.

Erstaunlich, was Studiengebühren alles bewirken können.
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Ergänzungen

sehr geehrter ffm-ler

indy 29.05.2006 - 12:29
indymedia heisst selber machen.
die artikel sind nur so gut, wie sie hier reingestellt werden. aber wenn dir so viel daran liegt, alle rechtschreibfehler zu korrigieren, (mir sind die nämlich schnurz) dann mach einfach die näxte indyprint, da kannst du korrigieren wie du willst.
zweitens: die ansichten der artikel obliegen der ansicht der einzelnen autoren. wenn es die ansicht des/der autorin ist, dass die "bullen unser feind" sind, dann ist das dessen/deren ansicht. so einfach ist das.
wenn dich diese ansicht stört - schreib einen gegenartikel o.ä.
denn eine objektivität gibt es nicht, höchstens ein sammelsurium aus subjektivitäten.
und ganz ehrlich gesagt: ich finde, "polizei macht auch mal fehler" reichlich übertrieben - die bullen fahren ne linie der harten repression zur zeit. erinnert mich son bischen an die blumenschenker aus hamburg von vor einem jahr - wir kriegen auf die fresse und die bullen kriegen blumen geschenkt. komische logik.

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Eine Bitte

FFM-Student 28.05.2006 - 00:16
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mich doch zu Ihrem sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil äußern.
Die erste Bitte richtet sich an die orthografischen Fähigkeiten der Autoren. Wenn Sie schon einen Artikel veröffentlichen, dann bitte ich Sie, dass Sie ihn auch lesbar und mit einer annehmbaren Fehlerquote schreiben.
(bspw. im Artikel "Polizei vs. Kunst": 1. Variante "Assecoires", 2. Variante etwa 10 Zeilen später "Acessoires"; richtig: "Accessoires") Dazu gehört auch eine vernünftige Verwendung unserer Satzzeichen. Kommata sind zwar legitim, sie dienen aber nicht nur der wirren Aufzählung unvollständiger Teilsätze (siehe Artikel "Student von Zug erfasst").
Alleine diese 2 Bitten machen Texte jeder Art wesentlich leserlicher.

Meine noch großere Bitte betrifft jedoch die Sichtweise der Texte. Die Polizei ist NICHT unser Feind. Wenn ihnen Fehler unterlaufen, ist das noch lange keine Legitimation diese zu diffamieren. Wir haben alle schon einmal Fehler gemacht. Die Bezeichnung "Bullen" unter diversen Bildern in der Galerie ist daher unangebracht. Darüber hinaus darf meiner Meinung nach niemand gegen die Polzei an sich wettern, wenn diese lediglich Ihren Beruf ausübt. Sie sollte daher nicht das Ziel etwaiger Aggression sein.

Eine etwas neutralere und sachlichere Diskussion zum Thema Studiengebühren fände ich auch mehr als angebracht. Reine Übertreibungen wie etwa
"In Giessen wurden heute bei einer
Studentendemo fast drei Menschen getötet. Bei
der Besetzung einer Bahnlinie wurde ein Student
vom Zug erfasst und schwer verletzt. Zwei weitere
Studentinnen kamen nur knapp ohne schwere
oder tödliche Verletzungen davon." sind fern ab von der Wahrheit. Vor allem dann, wenn sie im weiteren Text relativiert werden.

Panikmache hat noch niemandem geholfen. Eine sachliche Diskussion mit klaren und fundierten Argumenten ist meiner Meinung nach der bessere Weg die Gesellschaft auf unsere Problematik aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.

Diese Zeitung ist in ihrem Stil und stark einseitiger Berichterstattung ein Armutszeugnis dieser Bewegung. Wenn das alles ist, was wir zu Papier bringen können, sehe ich keinerlei Aussichten auf Erfolg in der breiten Masse weitere Anhänger zu finden. Eine Berichterstattung dieser Art unterstreicht nur das Cliché der "Linken Bazille". Und das wir das nicht sind, dürfte wohl jedem klar sein.

Schönen Gruß aus FFM