Kolumbien: Indigena erschossen
Beim Gipfeltreffen von mehr als 3000 Indigens und Bauern kam es zu einem Angriff der Austandsbekämpfungseinheiten, bei dem ein Mensch getötet und über 50 verletzt wurden. Die Repression gegen den organisierten Widerstand in Lateinamerika, der sich v.a. gegen die nordamerikanische Freihandelszone richtet, verschärft sich zusehends überall ....
Am 15.Mai hat in Kolumbien, Cauca, ein Gipeltreffen von mehr als 3.000 Camgesin@s ( Bauern ) und Indígen@s der Inkal-Awá, die aus 36 Schutzgebieten angereist waren, stattgefunden ( auf der Vía Panamericana befanden sich 18.000 Menschen ). Während dieser Versammlung und der damit einhergehenden, friedlichen Demonstration wurden die Telnehmenden von vier Hubschraubern angegriffen, die Tränengas abwarfen und zudem mit scharfer Munition um sich schossen, ohne Rücksicht auf Kinder, alte Menschen und Schwangere. Das Ergebniss dieser Repression sind ein Toter ( von Polizeikugeln getroffen ), überr als 50 Verletzte, 36 Verhaftungen und mehr als 10 verschwundene Personen.
In dem Kommunique von Fensuagro heisst es dazu:
"Das Nationale Mobilisierungstreffen der Campesin@s und Indígen@s, zu dem die Bauern-und Inidena-Bewegung autonomerweise aufgerufen hatte und das von der grossen, demokratischen Koalition und der Vereinten Zentralgewerkschaft der Arbeiter/innen ( CUT ) unterstützt worden war, hat sich in ein historisches Ereignis des Widerstandes und sozialen Kampfes, gegen das nordamerikanische Freihandelsabkommen ( TLC / ALCA ) und die Ablehung der angestrebten Wiederwahl von Präsident Álvaro Uribe Vélez, verwandelt. Gleichzeitig die lehnt Opposition der indigenen Gemeinden die Politik der Regierung und Nordamerikas ab, die mit den Besprühungen und der massiven Zerstörung des illegalen Kokaanbaus fortfährt.
Die Mobilisierungen fanden in den weitesten Teilen des nationalen Territoriums statt und wurden in den westlichen Regionen Cauca, Nariño, Putumayo und dem Bezirk Meta, weiter aufrechterhalten. Den Campesin@s die zu einem nationalen Verhandlungstisch aufgerufen hatten, wurde mit einer scharfen Repression der Aufstandsbekämpfungseinheiten und Aufenthaltsverboten für die Tage der Protestveranstaltungen, geantwortet. Am 16. Mai wurde die Verhaftung von mehr als 25 Bauern- Indigenaführern mitgeteilt."
Das Kommunique klagt überdies den Regierenden der Cauca-Provinz, JUAN JOSÉ CHAUX MOSQUERA, an, auf unverantwortliche Weise die Behauptung aufgestellt zu haben, die Bauern seien von Drogenhändlern und Terroristen gezwungen worden, an Protestmärschen teilzunehmen... dadurch wurden die Bauern und Indigen@s zur Zielscheibe der Paramilitärs gemacht.
Die Nationale Campesin@-und Indigen-Organisation Organisation ONIC ( www.onic.org.co ) nimmt zu den erfolgten Angriffen der nationalen Armee, der Polizei und der ESMAD gegen die Campesin@s, Indígen@s und afrostämmigen Personen in La María- Piendamó, Fussweg von Rosal - Mondomo und Pital in der Provinz Cauca, ebenfalls Stellung. Berichten kommunaler “autoridades indígenas” zufolge, wurden von der Armee und der Polizei direkte Schüsse auf die unbewaffnete Schutzgarde der Indígen@s abgefeuert. "Wir haben nur die Bastione des Vermächtnisses und das Wort, für unsere Verteidigung, und diese töten nicht", sagten indigenen Helfer, welche die Rechte einklagten, mit ihren bescheidenen Stimmen.
Der Präsident der ONIC, Luis Evelis Andrade Casama, lehnte die Anwendung von Waffen des Staates gegen wehrlose Bauern, Indígen@s und afro-stämmige Personen schärfstens ab, indem er bekannt gab: " Wir senden einen SOS-Ruf auf nationaler und internationaler Ebene und bitten darum, sich mit den Campesin@s und Indígen@s zu solidarisieren, die heute ( 16.Mai ) am zweiten Tag des friedlichen Gipfels, ihren Protestes aufrechterhalten.
ONIC - Zentrale, Kontakte:
312-6394123 ONIC/ REGION: 311-3391685 / 312-2964141 /311-3380190 /
311-7487322 / 311-3213361/311-7722129
Mit dem Kommunique von Fensuagro wird die nationale und internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, von der nationalen Regierung Kolumbiens zu fordern, in unmittelbare Verahandlungen mit den noch immer mobilisierten Gemeinden/Kommunen/Gemeinschaften zu treten. Die Briefe hierzu (die auch in Englisch sein können ) mögen gerichtet werden an:
Presidente de la República
Álvaro Uribe Vélez
auribe@presidencia.gov.co
Vicepresidencia de la República
Francisco Santos
fsantos@presidencia.gov.co
Procuraduría General de la Nación
Edgardo Maya
reygon@procuraduría.gov.co
Defensoría del Pueblo ( Staatssicherheit )
Wolmar Antonio Pérez
defensoria@defensoria.org.co
Hintergründe und aktuelle Situation in Kolumbien
Plan Colombia:
www.nuvacolombia.de
Neoliberale Verwüstung der kolumbianischen Volkswirtschaft
http://www.de.indymedia.org/2004/08/88785.shtml
TLC / ALCA
http://de.indymedia.org/2003/11/67304.shtml
Aus dem Kommunique der Indigen@-Gemeinschat der INKAL AWÁ
Predio el Verde, Nariño, 16. Mai 2006
Die indígen@-Gemeinschaft der Inkal-Awá, versammelt und in friedlichem Protest, mit dem Ziel eines nationalen Gipfels der sozialen-und indígen@-Bewegungen, teilt der nationalen und internationalen Öffentlichkeit das Folgende mit:
Dieser friedliche Protest unter dem Leitsatz: “UNIDOS POR LA VIDA Y EL TERRITORIO INKAL AWÁ” ( Vereint für das Leben und das Territorium der Inkal-Awá ) ist eine zutiefst eingebettete Aktion, in unseren historischen Prozess des Widerstandes gegen die Missbräuche, die gegen unserem Territorium, unsere Idendität und unsere indigene Kultur begangen wurden und weiterhin begangen werden. Die vordersten Gründe, weshalb wir zu dieser Manifestation aufgerufen haben, sind:
Das Aufzwingen eines globalen, ökonomischen Modells, welche die Vermehrung des Reichtums und der Ressourcen in die Hände der grossen Privatunternehmen und multinationalen Korporationen auslöst, die Unmässigkeit und Ungerechtigkeit gegenüber den Basisgemeinden ausweitet und welches an sich, der erste Grund, für den sozialen und bewaffneten Konflikt in Kolumbien ist
Die praktische Umsetzung dieses ökonomischen Modells hatte und hat grundlegende soziale, humanitäre, kulturelle und ökologische Konsequenzen für Kolumbien und die übrige Welt
Es gibt die breite Wirkung eines existierenden, nationalen Projekts, das sich vom Politischen, Sozialen und Kulturellen aus, innerhalb eines internationalen Programmes artikuliert, welches auf die transnationalen Interessen antwortet und gegen die fundamentalen Rechte des kolumbianischen Volkes gerichtet ist
Diese systematische und totalitäre Strategie, benutzt Totschlag und Einschüchterung, in der Absicht die Führung der sozialen und öffentlichen Bewegungen und Organisationen in Kolumbien zu zerstören
Die sozialen Bewegungen und ihre Führungen werden weiterhin kriminalisiert und auf verfälschende Weise als Kollaborateure, der für illegal erklärten, bewaffneten Gruppen stigmatisiert. Auf dieselbe Weise werden internationale Organismen und Organisationen der Solidarität behandelt
Die öffentlichen Bewegungen und ihre Führungen in Kolumbien, repräsentieren kreative, wertvolle, vielfältige und sichtbare Vorschläge und Projekte und bringen diese zum Ausdruck, um den Frieden und die konsequente Umwandlung der Gesellschaft zu erlangen. In Folge repräsentieren sie unbedingt notwendige Alternativen für den Wiederaufbau des Landes auf Wegen der Gewaltlosigkeit
Der Drogenhandel ist eine Konsequenz des historischen Prozesses der Agression gegen das kolumbianische Volk und nicht der Auslöser der Krise, die in diesem Land existiert, wie es die offiziellen Versionen und Massenkommunikationsmedien darstellen wollen
Der Plan Colombia und seine Ausweitung, die regionale Andeninitiative, sind Strategien, die dazu entworfen wurden, die ökonomische und menschliche Ausbeutung durch ein dominantes Modell zu verbreiten; sie werden unter dem Vorwand des "Antidogenkrieges" benutzt, indessen Rahmen, unter Führung und mit der Rückendeckung der USA, im Verstoss gegen die Interessen und Bedürfnisse der Basisgemeinden/Gemeinschaften, ihre Ausweitung und die Intervention korporativer Interessen, auf dem gesamten Kontinent angestrebt wird
Die Besprühungen mit der Chemikalie Glifosat sind der physische und kulturelle Tod für unsere Völker und unsere Gebiete: Mit der Besprühung werden unsere territorialen Rechte verletzt, der Erhalt und die Ausübung unserer Kultur, sowie unsere Rechte als menschliche Wesen: auf Leben, Gesundheit, Würde, Freiheit, Gerechtigkeit, Gemässigtheit. Unsere Exsistenz als Volk/Gemeinschaft der Inkal Awá und anderer, verschwisterter Indígen@s, Campesin@s und afro-stämmiger Menschenist in Gefahr
FORTSETZUNG IM KOMMENTAR...
In dem Kommunique von Fensuagro heisst es dazu:
"Das Nationale Mobilisierungstreffen der Campesin@s und Indígen@s, zu dem die Bauern-und Inidena-Bewegung autonomerweise aufgerufen hatte und das von der grossen, demokratischen Koalition und der Vereinten Zentralgewerkschaft der Arbeiter/innen ( CUT ) unterstützt worden war, hat sich in ein historisches Ereignis des Widerstandes und sozialen Kampfes, gegen das nordamerikanische Freihandelsabkommen ( TLC / ALCA ) und die Ablehung der angestrebten Wiederwahl von Präsident Álvaro Uribe Vélez, verwandelt. Gleichzeitig die lehnt Opposition der indigenen Gemeinden die Politik der Regierung und Nordamerikas ab, die mit den Besprühungen und der massiven Zerstörung des illegalen Kokaanbaus fortfährt.
Die Mobilisierungen fanden in den weitesten Teilen des nationalen Territoriums statt und wurden in den westlichen Regionen Cauca, Nariño, Putumayo und dem Bezirk Meta, weiter aufrechterhalten. Den Campesin@s die zu einem nationalen Verhandlungstisch aufgerufen hatten, wurde mit einer scharfen Repression der Aufstandsbekämpfungseinheiten und Aufenthaltsverboten für die Tage der Protestveranstaltungen, geantwortet. Am 16. Mai wurde die Verhaftung von mehr als 25 Bauern- Indigenaführern mitgeteilt."
Das Kommunique klagt überdies den Regierenden der Cauca-Provinz, JUAN JOSÉ CHAUX MOSQUERA, an, auf unverantwortliche Weise die Behauptung aufgestellt zu haben, die Bauern seien von Drogenhändlern und Terroristen gezwungen worden, an Protestmärschen teilzunehmen... dadurch wurden die Bauern und Indigen@s zur Zielscheibe der Paramilitärs gemacht.
Die Nationale Campesin@-und Indigen-Organisation Organisation ONIC ( www.onic.org.co ) nimmt zu den erfolgten Angriffen der nationalen Armee, der Polizei und der ESMAD gegen die Campesin@s, Indígen@s und afrostämmigen Personen in La María- Piendamó, Fussweg von Rosal - Mondomo und Pital in der Provinz Cauca, ebenfalls Stellung. Berichten kommunaler “autoridades indígenas” zufolge, wurden von der Armee und der Polizei direkte Schüsse auf die unbewaffnete Schutzgarde der Indígen@s abgefeuert. "Wir haben nur die Bastione des Vermächtnisses und das Wort, für unsere Verteidigung, und diese töten nicht", sagten indigenen Helfer, welche die Rechte einklagten, mit ihren bescheidenen Stimmen.
Der Präsident der ONIC, Luis Evelis Andrade Casama, lehnte die Anwendung von Waffen des Staates gegen wehrlose Bauern, Indígen@s und afro-stämmige Personen schärfstens ab, indem er bekannt gab: " Wir senden einen SOS-Ruf auf nationaler und internationaler Ebene und bitten darum, sich mit den Campesin@s und Indígen@s zu solidarisieren, die heute ( 16.Mai ) am zweiten Tag des friedlichen Gipfels, ihren Protestes aufrechterhalten.
ONIC - Zentrale, Kontakte:
312-6394123 ONIC/ REGION: 311-3391685 / 312-2964141 /311-3380190 /
311-7487322 / 311-3213361/311-7722129
Mit dem Kommunique von Fensuagro wird die nationale und internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, von der nationalen Regierung Kolumbiens zu fordern, in unmittelbare Verahandlungen mit den noch immer mobilisierten Gemeinden/Kommunen/Gemeinschaften zu treten. Die Briefe hierzu (die auch in Englisch sein können ) mögen gerichtet werden an:
Presidente de la República
Álvaro Uribe Vélez
auribe@presidencia.gov.co Vicepresidencia de la República
Francisco Santos
fsantos@presidencia.gov.co Procuraduría General de la Nación
Edgardo Maya
reygon@procuraduría.gov.co
Defensoría del Pueblo ( Staatssicherheit )
Wolmar Antonio Pérez
defensoria@defensoria.org.co Hintergründe und aktuelle Situation in Kolumbien
Plan Colombia:
www.nuvacolombia.de
Neoliberale Verwüstung der kolumbianischen Volkswirtschaft
http://www.de.indymedia.org/2004/08/88785.shtml TLC / ALCA
http://de.indymedia.org/2003/11/67304.shtml Aus dem Kommunique der Indigen@-Gemeinschat der INKAL AWÁ
Predio el Verde, Nariño, 16. Mai 2006
Die indígen@-Gemeinschaft der Inkal-Awá, versammelt und in friedlichem Protest, mit dem Ziel eines nationalen Gipfels der sozialen-und indígen@-Bewegungen, teilt der nationalen und internationalen Öffentlichkeit das Folgende mit:
Dieser friedliche Protest unter dem Leitsatz: “UNIDOS POR LA VIDA Y EL TERRITORIO INKAL AWÁ” ( Vereint für das Leben und das Territorium der Inkal-Awá ) ist eine zutiefst eingebettete Aktion, in unseren historischen Prozess des Widerstandes gegen die Missbräuche, die gegen unserem Territorium, unsere Idendität und unsere indigene Kultur begangen wurden und weiterhin begangen werden. Die vordersten Gründe, weshalb wir zu dieser Manifestation aufgerufen haben, sind:
Das Aufzwingen eines globalen, ökonomischen Modells, welche die Vermehrung des Reichtums und der Ressourcen in die Hände der grossen Privatunternehmen und multinationalen Korporationen auslöst, die Unmässigkeit und Ungerechtigkeit gegenüber den Basisgemeinden ausweitet und welches an sich, der erste Grund, für den sozialen und bewaffneten Konflikt in Kolumbien ist
Die praktische Umsetzung dieses ökonomischen Modells hatte und hat grundlegende soziale, humanitäre, kulturelle und ökologische Konsequenzen für Kolumbien und die übrige Welt
Es gibt die breite Wirkung eines existierenden, nationalen Projekts, das sich vom Politischen, Sozialen und Kulturellen aus, innerhalb eines internationalen Programmes artikuliert, welches auf die transnationalen Interessen antwortet und gegen die fundamentalen Rechte des kolumbianischen Volkes gerichtet ist
Diese systematische und totalitäre Strategie, benutzt Totschlag und Einschüchterung, in der Absicht die Führung der sozialen und öffentlichen Bewegungen und Organisationen in Kolumbien zu zerstören
Die sozialen Bewegungen und ihre Führungen werden weiterhin kriminalisiert und auf verfälschende Weise als Kollaborateure, der für illegal erklärten, bewaffneten Gruppen stigmatisiert. Auf dieselbe Weise werden internationale Organismen und Organisationen der Solidarität behandelt
Die öffentlichen Bewegungen und ihre Führungen in Kolumbien, repräsentieren kreative, wertvolle, vielfältige und sichtbare Vorschläge und Projekte und bringen diese zum Ausdruck, um den Frieden und die konsequente Umwandlung der Gesellschaft zu erlangen. In Folge repräsentieren sie unbedingt notwendige Alternativen für den Wiederaufbau des Landes auf Wegen der Gewaltlosigkeit
Der Drogenhandel ist eine Konsequenz des historischen Prozesses der Agression gegen das kolumbianische Volk und nicht der Auslöser der Krise, die in diesem Land existiert, wie es die offiziellen Versionen und Massenkommunikationsmedien darstellen wollen
Der Plan Colombia und seine Ausweitung, die regionale Andeninitiative, sind Strategien, die dazu entworfen wurden, die ökonomische und menschliche Ausbeutung durch ein dominantes Modell zu verbreiten; sie werden unter dem Vorwand des "Antidogenkrieges" benutzt, indessen Rahmen, unter Führung und mit der Rückendeckung der USA, im Verstoss gegen die Interessen und Bedürfnisse der Basisgemeinden/Gemeinschaften, ihre Ausweitung und die Intervention korporativer Interessen, auf dem gesamten Kontinent angestrebt wird
Die Besprühungen mit der Chemikalie Glifosat sind der physische und kulturelle Tod für unsere Völker und unsere Gebiete: Mit der Besprühung werden unsere territorialen Rechte verletzt, der Erhalt und die Ausübung unserer Kultur, sowie unsere Rechte als menschliche Wesen: auf Leben, Gesundheit, Würde, Freiheit, Gerechtigkeit, Gemässigtheit. Unsere Exsistenz als Volk/Gemeinschaft der Inkal Awá und anderer, verschwisterter Indígen@s, Campesin@s und afro-stämmiger Menschenist in Gefahr
FORTSETZUNG IM KOMMENTAR...
Dieses Werk ist gemeinfrei im Sinne der
Public Domain
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
Ergänzungen
FORTSETZUNG
1. Die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens TLC und das Wirtschaftsmodell ALCA
2. Die Reform der Politischen Verfassung von 1991 und die Heuchelei über die fundamentalen Rechte der Kolumbianer/innen generell und bezüglich der speziellen Rechte der Indígen@s und afro-Stämmigen, im Besonderen
3. Die Politik der demokratischen Sicherheit und die konstante Vermehrung illegal bewaffneter Akteure und illegal Schwerbewaffneter auf unserem ererbten Territorium, die Militarisierung der angrenzenden Land-und Flusswege und die Ausweitung des Drucks und autorisierten Einflusses auf/über unsere Gebiete, die immer öfter als Verletzungen der Menschenrechte unserer Familien in Erscheinung treten
4. Die Ausdehnung der Militärinvestitionen der Regierung, welche die sozialen und umfassenden Investitionen schmälert, die den Bedürfnissen und Interessen der Basisgemeinden/Kommunen entsprechen
5. Die Invasion, Ursurpation und Aneignung unserer ererbten Territorien und die Nichtanerkennung der Autonomie, welche die indigenen Gemeinschaften innerhalb ihrer Gebiete aufweisen, und die in den Artikeln 246, 286 y 287 und 330 der Politischen Verfassung Kolumbiens bestätigt ist
6. Die Errichtung von Megaprojekten in unseren Indigen@-Schutzgebieten oder dass diese die Ausübung unseres Esxistenszentwurfs schädigen
7. Die Nichtanerkennung des Rechts der indigenen Völker/Gemeinschaften und Tribunle, zum Aufbau einer eigenen Entwicklung (Convenio 169/89 OIT, Art. 7) und das Recht darauf, hinsichtlich der Zukunft ihrer sozialen Projekte, Infrastruktur, Umwelt und sonstigen Projekten, welche die Lebenqualität ihrer Gemeinden schädigen können, konsultiert zu werden (Convenio 169/89 OIT, Art. 6 y 15)
8. Die Drohungen, selektiven Morde, die Massaker, Anzeigen, illegalen Festnahmen, massiven Verhaftungen, das gewaltsame Verschwindenlassen; die tröpfchenwiese, massive Vertreibung und die Zwangsaufenthalte; die verstärkte Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen, die Vergewaltigung von Frauen, die Einschüchterung der Zivilbevölkerung, die Zerstörung unserer Behausungen und Nahrungsmittelanbauflächen; der Raub unserer Nutztiere und die Plünderungen unserer Häuser, die illegale Einschränkung unserer Bewegungsfreiheit und die übrigen Verletzungen der menschlichen Grundrechte und der Internationalen Menschenrechte, welche die Awá-Indigen@s aktuell erleiden
9. Die Einbeziehung ums Leben gekommener, indígener Compañeros in den bewaffneten Konflikt, durch zweifelhafte, von den Polizeikräften konstruierte Umstände, mittels eines zuvor geplanten Verdeckens der traditionellen Kleidung, mit einer Uniform und die auf diese Weise Verletzung der Würde und Sicherheit der Familien des Opfers und des Opfers selbst
10. Die Nichtrespektierung der Gemeinschaft der Inkal Awá, welche in der Situation des bewaffneten Konfliktes im Land, ihre Autonomie verteidigt, seitens einer Haltung aktiver Neutralität der öffentlichen Kraft
11. Die massiven Besprühungen mit der Chemikalie Glifosat, die nicht nur über den illegalen Anbauflächen verteilt wird, sondern die auch unsere Nahrungsmittelfelder, die Wälder, das Leben von Tieren und Pflanzen, sowie die Wasser-und Bodenqualität schädigt. Diese Situation verursacht Magen,-Haut und Atemwegserkrankungen, insbesondere unter Frauen und Kindern und schädigt somit auf illegale Weise die öffentliche Gesundheit und die Lebensqualität der Gemeinden. Diese schlimme Situation wird verschärft durch den enormen Mangel an Gesundheitsdiensten, in den ländlichen Ansiedlungen der Region. Ausserdem wird die von uns, durch unseren schützenden Umgang, über Jahrhunderte bewahrte Natur geschädigt und die unwiederbringliche Biodiversität der Region zerstört. Zerstört werden ebenso unsere Sitten und Gebräuche, da wir gezwungen sind, den herrschenden Lebensmittelmangel auszugleichen, indem wir uns als Tagelöhner verdingen oder indem wir uns in manchen Fällen, in die Geschäfte des Anbaus der illegal benutzten Pflanzen einbringen.
12. Das Fehlen umfassender, vom kolumbianischen Staat erstellten Existenzprogramme, um den durch den bewaffneten Konflikt und den damit verbundenen Auswirkungen, verletzbaren und verletzten Gemeinden, realistische Wege, in aktueller, weiterer und langer Hinsicht, zu bieten
Unsere Gemeinschaft der Inkal-Awá wiederholt die Notwendigkeit der Anerkennung unserer ererbten Gebiete als Territorien des Friedens, des Zusammenlebens und des Verhandelns und die Notwendigkeit, uns ein würdiges Leben zu gestatten, durch die Autonomie, welche uns von der Geschichte her zukommt und die uns die Politische Verfassung von Kolumbien empfhielt.
Abschliesend ist es für die indigene Gemeinschaft der Inkal-Awá von vitaler Wichtigkeit, der nationalen und internationalen Öffentlichkeit mitzuteilen, dass die Mobilisierung “UNIDOS POR LA VIDA Y EL TERRITORIO INKAL AWÁ”, die wir weiter voranbringen werden, von uns in völliger Unabhängigkeit und Auonomie von jeder bewaffneten Gruppierung betrieben wird, ( denn wir sind, wie Sie alle, Kolumbianer/innen )
Dies ist eine Einladung an Kolumbianer und Kolumbianerinnen und an die Internationale Gemeinschaft, die Bande der Solidarität mit jenen zu stärken, mit welchen wir die Empfindung der Notwendigkeit teilen, einen wirklichen und gerechten Wandel Kolumbien anzustossen, um gemeinsam unsere Träume von Frieden und Ruhe, zu realisieren.
!!!!!FORDERUNGEN DER SOZIALEN ORGANISATIONEN DES GRIPFELTREFFENS!!!!!
Die Präsenz auf dem Gipfel einer nationalen Komission, bestehend aus den Innen-Landwirtschafts-Handelsaussen- Wohnungs-und Gesundheits,- Bergbau und Bildungsministern, um über folgende Themen zu verhandeln:
- eine Volksbefragung über die Ablehnung der Freihandelsabkommensunterzeichnung ( TLC )
- eine umfassende Agrarreform
- die staatliche Revison der Nichterfüllung der unterzeichneten Abkommen mit den Gemeinden/Gmeinschaften, wie: - Salvajina, Decreto 982/99 und den übrigen, von den indigenen Gemeinschaften ratifizierten Abkommen - von Macizo und Sur Occidente Colombiano, abgedeckt von Popayán und städtischen Sektoren
- eine Lösung der territorialen Problematik von Naya und anderer Gemeinden, die Opfer des Konfliktes sind
- die Respektierung der Sozialen Bewegung, als reale Garantie des Sozialstaates und die Freilassung der Gefangenen vom 15.Mai, die verhaftet wurden, weil sie ihre Rechte gegenüber einem Staat reklamierten, der diese nicht garantiert
Cauca, 16 de Mayo del 2006.
( Quelle:
Kokaanbau und Besprühungen:
Besprühungen der KOKA
Kolumbien:Verbrannte Erde
COCA, Heiligtum der Anden
Laufend aktualisierte, mehrsprachige Seite zum
Internationalen Drogengeschäft:
www.narconews.com