Rassistischer Uebergriff in Berlins Szenekiez
Am Sonntag gab es einen rassistischen Uebergriff von faschistischen Bonehead-Schlaegern gegen einen Italiener am Sonntag Morgen um 2 Uhr am S-Bhf Schoenhauser Allee in Berlin Prenzlauer Berg. Nun gibt es auch heut abend eine Protestdemonstration.
Heute um 18 Uhr findet am S-Bhf Schoenhauser Allee eine spontane Antirassistische Demo statt. Die Demonstration wurde per Eilverfahren bei der Polizei angemeldet. Grund dafuer ist ein rassistischer Uebergriff. Dabei wurde ein Italienischer Migrant Opfer von Rassisten. Der Migrant beschrieb die Angreifer als kahlköpfig, sie sollen schwarze Bekleidung getragen haben. Die bislang Unbekannten schlugen mit Baseballschlägern zu. Sie fragten den 30-Jährigen in der Schönhauser Allee zunächst, welcher Nationalität er sei. Als er antwortete, dass er aus Italienen komme, beschimpften ihn die Männer mit den Worten "Scheiß Ausländer“. Danach schlug einer der Täter mit einem Baseballschläger zu und verletzte den Mann am Kopf sowie am rechten Knie. Die Angreifer flüchteten in unbekannte Richtung, das Opfer schleppte sich weiter, bis es auf einen Passanten traf, der Hilfe holte. Der Migrant hatte am Kopf eine Platzwunde. Die Verletzung am rechten Knie wurde in einem Krankenhaus sofort operiert.
Nun ist seit Potsdam wieder ein Aufstand der Anstaendigen Politiker ausgebrochen, die rassistische Gesetze verabschieden und wie kuerzlich eine kurdische Familie abschieben. Dabei verurteilte der Abschieber Innensenator Ehrhart Körting (SPD) den Überfall. "Solche Taten beschämen Berlin“, sagte er: "Wir werden alles tun, um die Täter ausfindig zu machen und einer Bestrafung zuzuführen.“ Wer sich noch an Luebeck erinnert oder die Bild liest weiss dass meist immer die Schuld in Richtung der eigentlichen Opfer verschoben wird. Wir wollen diese rassistischen Zustaende, die zu solchen Taten oder aber nur deren Duldung fuehrt beenden. Deshalb kritisieren wir den gesellschaftlich Salonfaehigen Rassismus und wollen ihn beseitigen. Wir fordern alle auf sich aktiv gegen jede Form von Rassismus, Sexismus, Nationalismus und Faschismus zu wehren.
Die faschistischen Moerderbanden koennen nur durch die soziale Revolution gestoppt werden. Wir wollen mit der Demo die Bevoelkerung auf die in ihrem Kiez herrschenden Zustaende sensibilisieren.
Nun ist seit Potsdam wieder ein Aufstand der Anstaendigen Politiker ausgebrochen, die rassistische Gesetze verabschieden und wie kuerzlich eine kurdische Familie abschieben. Dabei verurteilte der Abschieber Innensenator Ehrhart Körting (SPD) den Überfall. "Solche Taten beschämen Berlin“, sagte er: "Wir werden alles tun, um die Täter ausfindig zu machen und einer Bestrafung zuzuführen.“ Wer sich noch an Luebeck erinnert oder die Bild liest weiss dass meist immer die Schuld in Richtung der eigentlichen Opfer verschoben wird. Wir wollen diese rassistischen Zustaende, die zu solchen Taten oder aber nur deren Duldung fuehrt beenden. Deshalb kritisieren wir den gesellschaftlich Salonfaehigen Rassismus und wollen ihn beseitigen. Wir fordern alle auf sich aktiv gegen jede Form von Rassismus, Sexismus, Nationalismus und Faschismus zu wehren.
Die faschistischen Moerderbanden koennen nur durch die soziale Revolution gestoppt werden. Wir wollen mit der Demo die Bevoelkerung auf die in ihrem Kiez herrschenden Zustaende sensibilisieren.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Neuster Stand
Teilnehmerzahl, Stress mit Polizei
das schreiben die anderen
Nach Informationen des Tagesspiegels bezweifeln Ermittler diese Darstellung. Denn Gianni G. ist erst gegen 4.30 Uhr am S-Bahnhof Alexanderplatz gefunden worden, und zwar betrunken und verletzt vor einem Fahrstuhl liegend. Nachdem G. ins Krankenhaus Friedrichshain gebracht worden war, wurde er dort erstmals um 5.35 Uhr von der Bundespolizei befragt. Dort gab er zu Protokoll, dass er sich gegen 1 Uhr auf dem Weg von der Arbeit nach Hause 300 Meter vor dem U-Bahnhof Eberswalder Straße „mit einem Unbekannten geprügelt“ habe, der zudem mit einer Holzlatte zugeschlagen haben. Die Nachfrage, ob es eine Baseballkeule gewesen sein könne, habe das Opfer definitiv verneint, hieß es. Die Ermittler fragen sich jetzt, wie Gianni G. mit einer gebrochenen Kniescheibe über drei Stunden nach dem angeblichen Überfall in der Stadt unterwegs gewesen sein kann und wieso er nicht am Tatort Hilfe holte. Bei der zweiten Befragung durch die Berliner Polizei gab er dagegen an, mit einer Baseballkeule geschlagen worden zu sein. Im Krankenhaus wurde am Kopf eine Platzwunde diagnostiziert. Zudem seien Zweifel an der Darstellung erlaubt, hieß es, weil sich bislang keine Zeugen meldeten – und das auf einer Straße, auf der auch um 1 Uhr viele Menschen unterwegs sind. Die PDS rief für gestern Abend zu einer Demonstration gegen Rassismus in der Schönhauser Allee auf.
(...)
Teilnehmer der Demonstration
Diese bestanden überwiegend aus Antifa-Anhängern und Symphatisanten.
Ein Träger einer "Juso"-Fahne wurde von anderen Teilnehmern angepöbelt, dass dies keine parteipolitische Demonstration sei und nicht in ihrer Nähe geduldet.
Es kam außer dem bereits erwähntem Zusammenstoß mit der Polizei noch zu mindestens zwei weiteren gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmern der Demonstration und der Polizei.
Es darf befürchtet werden, dass diese Demonstrtion von Außenstehenden als eine Veranstaltung linker Chaoten disqualifiziert wird.
bei der polizei
Pressemeldung
Eingabe: 14.05.2006 - 15:45 Uhr
Fremdenfeindliche Körperverletzung
Pankow
# 996
Heute früh gegen 1 Uhr griffen drei unbekannte Täter in der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg einen Italiener an. Das 30-jährige Opfer war von den Tätern nach seiner Nationalität gefragt worden. Als er antwortete, dass er Italiener sei, beschimpften ihn die Männer mit den Worten „Scheiß Ausländer“. Danach schlug ein Täter mit einem Baseballschläger zu und verletzte den Mann am Kopf sowie am rechten Knie. Die Angreifer flüchteten in unbekannte Richtung. Der 30-Jährige kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus und wurde sofort operiert. Die Angreifer, die als kahlköpfig beschrieben wurden, trugen schwarze Bekleidung. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
taz
Am Wochenende kam es zu zwei rassistischen Übergriffen. In Berlin wurde ein Italiener verletzt, in Eisenach ein Tunesier. Ausländerbeirat warnt vor wachsender Fremdenfeindlichkeit und "unsäglichen" Diskussionen über Einbürgerungstests
von FELIX LEE
"Fußball-WM als Bühne der deutschen Naziskins", titelte La Stampa. Italiens größte Tageszeitung, La Republica, schrieb von "Fremdenhass vor der Fußball-WM". Während so gut wie alle italienischen Tageszeitungen gestern über den rassistischen Übergriff auf einen 30-jährigen italienischen Staatsbürger in Berlins Stadtteil Prenzlauer Berg berichteten, war der Vorfall den Berliner Tageszeitungen allenfalls eine kurze Meldung wert.
Man werde selbstverständlich "alles tun, um die Täter ausfindig zu machen und einer Bestrafung zuzuführen", versicherte Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) sogleich und fügte hinzu: "Solche Taten beschämen Berlin und sind absolut nicht zu tolerieren." Mehr war jedoch auch zwei Tage nach dem Übergriff von offizieller Stelle nicht zu entnehmen. Und von der Polizei kam bloß der lapidare Hinweis, dass der Staatsschutz ermittelt. Neue Erkenntnisse gebe es nicht.
Der Übergriff ereignete sich in der Nacht zum Sonntag. Drei schwarz gekleidete Männer mit Glatzen müssen so gegen 1 Uhr auf den seit drei Jahren in Berlin lebenden Mann aus Sardinien zugegangen sein und ihn gefragt haben, welcher Nationalität er zugehöre. Nachdem er mit "Italiener" antwortete, beschimpften ihn die drei zunächst als "Scheißausländer". Einer der Täter zog anschließend einen Baseballschläger hervor und schlug auf ihn ein. Als ein Passant dem 30-Jährigen zu Hilfe eilte, waren die Angreifer bereits geflüchtet. Der italienische Staatsbürger erlitt am Kopf eine Platzwunde. Die Verletzung am rechten Knie musste noch in derselben Nacht im Krankenhaus operiert werden. Der italienische Konsul, Fausto Panebianco, bat die deutschen Behörden um zügige Aufklärung.
Dass sich der Vorfall ausgerechnet im belebten Teil des Berliner Szene-Stadtteils Prenzlauer Berg abspielte, scheint zunächst überraschend, ist jedoch kein Novum, sagt Bianca Klose von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR). "An dieser Stelle ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Übergriffen gekommen", sagte Klose. Dies sei bloß Ausdruck einer Situation, mit der nicht nur die ostdeutsche Provinz, sondern auch Berlin seit längerer Zeit zu tun habe. Wie bei dem rassistischen Übergriff am Ostersonntag in Potsdam ist für Klose die herausragende Frage auch nicht, woher denn die Täter kommen: Sie müssten nicht erst einer rechten Organisation angehören, um auf missliebige Menschen einzuschlagen.
Besorgt über die Angriffe zeigte sich auch der Bundesausländerbeirat. Der Angriff sei ein Zeichen für eine wachsende Fremdenfeindlichkeit in Deutschland. Nicht nur zu Zeiten einer Fußballweltmeisterschaft könne und dürfe sich Deutschland so etwas nicht leisten, sagte der Vorsitzende der Organisation, Memet Kilic. Neben dem Staatsschutz stehe vor allem die Politik in der Verantwortung: "Die unsäglich geführten Diskussionen über Einbürgerungstests, Gewalt an Schulen oder die Bedrohung Deutschlands durch Islamisten ermutigen die Täter geradezu, aus Parolen Gewalt werden zu lassen", betonte Kilic.
Berlin war am Wochenende nicht der einzige Tatort. Nach dem gleichen Muster haben zwei Männer am frühen Sonntagmorgen in der thüringischen Stadt Eisenach einen 34 Jahre alten Mann aus Tunesien schwer verletzt. Der Mann sei laut Angaben der Polizei auf dem Nachhauseweg gewesen, als die die etwa 30 bis 40 Jahre alten Männer ihn angriffen und zusammenschlugen. Das Opfer erlitt eine Platzwunde im Gesicht und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Auch im Eisenacher Fall sprach die Polizei von kahlköpfigen Angreifern.
taz vom 16.5.2006, S. 7, 121 Z. (TAZ-Bericht), FELIX LEE
Das ist bitter!
FREMDENFEINDLICHKEIT
Skinhead-Attacke auf Italiener war vorgetäuscht
Mit einem Baseballschläger, so hieß es am Wochenende, hatten Skinheads in Berlin einen Italiener angegriffen und verletzt. Doch Überwachungskameras zeigen ein anderes Bild von der angeblichen Attacke: Der Mann war schlicht betrunken auf S-Bahn-Gleise gestürzt.
Berlin - Wie die Staatsanwaltschaft heute mitteilte, fiel der Mann nach derzeitigen Erkenntnissen am Bahnhof Alexanderplatz auf die Gleise und verletzte sich dabei schwer. Diesen Schluss ließen die ausgewerteten Bilder der Überwachungskameras zu. Gegen den 30-Jährigen werde nun wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt.
Der Italiener hatte angegeben, in der Nacht zu Sonntag im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg Opfer eines fremdenfeindlichen Angriffs geworden zu sein. Er sagte aus, dass ihn drei schwarz gekleidete und kahlgeschorene Männer wegen seiner Nationalität beleidigt und dann mit einem Baseballschläger angegriffen hätten.
Laut Staatsanwaltschaft zeigen die ausgewerteten Bilder einer Überwachungskamera eine Person, die auf dem S-Bahnhof Alexanderplatz ins Stolpern gerät und auf die Gleise fällt. Der Gestürzte sei anschließend ohne Hilfe wieder auf den Bahnsteig geklettert, habe aber wegen einer Knieverletzung nicht weiterlaufen können. Die Ermittler fanden den Angaben zufolge im Gleisbett zudem Blutspuren. Sie sollen nun mit der DNA des 30-Jährigen abgeglichen werden.
Der Ermittlungsbehörde zufolge hatte der Italiener in seinen Befragungen widersprüchliche Aussagen gemacht. Der Mann gab an, gegen 1 Uhr in der Schönhauser Allee angegriffen worden zu sein. Er wurde jedoch erst drei Stunden später mit einer gebrochenen Kniesscheibe am mehrere Kilometer entfernten S-Bahnhof Alexanderplatz aufgefunden. Zweifel an der Darstellung des Opfers gab es auch, weil sich keine Zeugen gemeldet hatten. Der Fall hatte in Italien ein großes Medienecho hervorgerufen.
Peinlich für alle hier, die gleich loskrakeelen, anstatt mal Ermittlungsergebnisse abzuwarten.
italiener und ein angeblicher fremdenfeindlic
Habe recht gute beziehungen zur berliner polizei über freunde und bekannte.heute wurde mir mitgeteilt, dass sich der Vorfall anders ereignet habe, als anfänglich dargestellt.dies fanden die ermittelnden beamten bei der videoauswertung des angeblichen tatortes heraus.
Er war stark alkoholisiert und stürzte ohne fremdeinwirkung auf ein gleisbett. es konnten auch an der Stelle des sturzes spuren von blut gesichert werden, die zur zeit untersucht werden. Dass keine drei schwarzgekleideten "boneheads" auf dem video zu sehen sind, die mit nem baseballschläger prügeln muss ich wohl nicht erwähnen.
Spontan fällt mir nur dazu "peter und der wolf" ein. :(
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
a las barricadas — Pankone
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Peinlich, peinlich... — p'berger
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liebe p'berger — dann halt doch diskussion
Lügengeschichten sind kontraproduktiv — Rosi
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