Anmerkung der Moderationsgruppe:
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Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein umfassendes Infoportal incl. Forum für die Verlautbarungen politischer Gruppen anzubieten. Indymedia will ein Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Indymedia will nicht als virtueller Flugblattständer für die Verbreitung, Kritik und Diskussion konkurrierender teilweise dogmatischer Ideologien herhalten. Das Veröffentlichen von Gruppenstellungnahmen und Flugblatttext gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen darüber, warum sich Indymedia nicht zum Diskutieren von politischen Texten eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Online-Diskussionsforen.
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DGB & Demokratie
Die vorgeblich demokratischen deutschen Gewerkschaften DGB haben eine undemokratische Organisationsstruktur nach dem Führerprinzip. Die geringen Reste demokratischer Willensbildung werden von oben abgebaut. Gleichschaltung, Gier und Kadavergehorsam ist die vorherrschende Denkkultur im DGB und im DGB-Apparat.
Der DGB und seine Gewerkschaften sind nicht reformierbar!
Der DGB und seine Gewerkschaften sind nicht reformierbar!
Niemand auf der Welt würde die katholische Kirche als demokratische Massenorganisation bezeichnen, obwohl bei ihr dauernd Wahlen stattfinden. Die Kardinäle wählen den Papst, Laien-Katholiken wählen einen katholischen Kirchentag, Katholiken einer Gemeinde wählen den Kirchenbeirat, usw.
Die katholische Kirche ist im Denken und Handeln eine nach dem Führerprinzip ausgerichtete Organisation. Die christliche und katholische Kirchengeschichte, das interne Kirchenrecht, die mystisch-magische Weltanschauung und sakrale Dogmen verstärken diesen traditionellen hierarchischen Aufbau noch. Die katholische Kirche hat einen klerikal-faschistischen Organisationsaufbau und eine hirarchisch-elitäre Gesinnung.
Auch der deutsche Gewerkschaftsbund DGB ist undemokratisch organisiert und wird undemokratisch geführt.
Im 19. Jahrhundert - unter einem autoritären feudal-militaristischen Regime - aus einer sich selbst organisierenden Bewegung für Arbeiterrechte entstanden, war er Interessenvertretung der organisierten Arbeitermitglieder ebenso wie politisch-soziales Sprachrohr der Arbeiterklasse gegenüber Staat und Unternehmer. Die Gewerkschaften waren Arbeiterbewegung und Bürgerrechtsbewegung zugleich.
Das Koalitions-, Versammlungs- und Streikrecht musste erkämpft werden gegen einen Staatsapparat und eine Unternehmerklasse, die den Einzelnen zwingen wollte, weiter als Einzelner zu handeln und als Einzelkämpfer im sozialdarwinistischen Kampf ums Dasein zu kämpfen, denn als Einzelner ist der Arme, der Arbeiter und Machtlose wehrlos.
Mal wurden die Gewerkschaften und gewerkschaftlichen Fachvereine verboten, ihre Mitglieder verhaftet und verfolgt, die radikalen Anführer zu jahrelangen Haftstrafen verurteilt oder mit Berufs- und Beschäftigungsverboten durch die Unternehmer in ihren Betrieben belegt. Viele Gewerkschaftsführer standen wg. Streiks, militanten Aktionen, Landfriedensbruch u. ä. mit einem Bein im Gefängnis und ihre Familien hungerten. Radikaler "Anführer" der Arbeiterklasse im 19. Jahrhundert zu sein, war ein gefährliches Geschäft, und es machte nicht reich, sondern arm..
Die Organisationsstruktur der Gewerkschaften war halb-illegal und die menschlichen Werte der Illegalität - wie Solidarität, Freundschaft, Vertrauenswürdigkeit, Mut, Verlässichkeit usw. - hatten größere Bedeutung als demokratische Grundsätze in der von Thron, Kirche & Kapital beherrschten Welt des 19. und 20. Jahrhunderts.
Mit der schrittweisen Legalisierung der Arbeiterorganisationen und ihrer politischen Parteien - besonders der SPD - änderte sich das Bild der Gewerkschaften und der Arbeiterführer. Aus den radikalen Anführern halblegaler und illegaler - das heißt polit-krimineller - Aktionen & Unternehmungen wurden legitimierte Beauftragte legaler Organisationen.
Aus dem aufrührerischen Anführer wurde der brave Funktionär.
Zwar hatte sich das Bild der Gewerkschaften geändert, doch die Organisationsform nicht: Aus den kleinen Gruppen radikaler Arbeiter und polit-krimineller Genossen im Klassenkampf der Illegalität wurden Massenorganisationen, die sich zusammenschlossen, bürgerliche Unternehmen und Unterorganisationen gründeten und über Millionenwerte verfügten. Zwar zwang der Staat den Arbeiterorganisationen nach der Legalisierung mit seiner bürgerlichen Gesetzgebung ein Mindestmaß an Offenheit und Transparenz in Geld- und Personalfragen auf, doch gegen den Willen der zu Spitzenfunktionären gewordenen vereinigten Arbeiterführer.
Die neuen Gewerkschaftsführer hätten viel lieber die verschwörerische Undurchsichtigkeit der Illegalität und kritiklose Solidarität der Arbeiter mit ihren Anführeren - auch in der neuen Legailtät - vorgezogen. Deswegen wurden auch in der Legalität schwarze Kassen angelegt, Personalfragen nicht in den zuständigen Gremien sondern in kleinen Zirkeln vorab diskutiert und abgesprochen. Auch die Organisation wurde nicht demokratisiert, sondern immer noch wurden, wie zur Zeit der Illegalität, die neuen Mitarbeiter vom Arbeiterführer berufen - diesmal aber mit bürgerlichem Arbeitsvertrag.
Während in den letzten 100 Jahren die DGB-Gewerkschaften auf zeitweise über 10 Millionen Mitglieder anwuchsen, blieb in Sachen innergewerkschaftlicher Demokratie und Organisation alles beim Alten: Eine kleine Gruppe von ein paar hundert ernannten Spitzengewerkschaftlern wählt die Gewerkschaftsspitze, die wiederum die neuen Spitzengewerkschafter nach eigenen Kriterien auf die Spitzenposten beruft. Eine Hierarchie wählte ihre Vorstand, der wiederum das Recht besaß, die Hierarchie personell neu aufzufüllen. Einen Ansatz von innergewerkschaftlicher Demokratie gab also nur an der Gewerkschaftsspitze. Der Rest der zahlenden Mitglieder hatte Beiträge zu zahlen, zu gehorchen und solidarisch das Maul zu halten, um nicht durch Kritik die eigene Organisation zu schädigen - wie ein "Arbeiterverräter".
Doch die "Arbeiterverräter" waren die Bosse der DGB-Gewerkschaften selbst!
Sie hatten sich längst den gesamten Gewerkschaftsapparat unter den Nagel gerissen, über das Berufungsrecht willige Kreaturen und Mittäter flächendeckend im Apparat installiert, Widerspenstige korrumpiert - oder weggebissen. Aus der Organisation der Arbeiter war eine Organisation der korrupten Arbeiteraristokraten geworden, die mit allen Mitteln ihre Macht verteidigten. Der Gewerkschaftsapparat wurde von einem Kampfinstrument der Arbeiter gegen Unternehmer und Staat zu einem Ausbeutungsinstrument gemacht, daß die eigenen Mitglieder ausbeutete und bevormundete.
Staat und Unternehmern war die neue korrupte Gesinnung der ehemals radikalen Arbeiterführer nur recht. Unter den Schlagworten "Sozialpartnerschaft, Volksgemeinschaft, Allgemeinwohl, Wiederaufbau, Standortlogik, leere Kassen, usw." wurde der potenziell kampfkräftigste Teil der arbeitenden Bevölkerung, die organisierten Arbeiter, über die korrupten aber zeichnungs- und verhandlungsberechtigten DGB-Bosse in die Interessengemeinschaft von Unternehmer und Staat eingebunden, obwohl die Löhne und Gehälter der DGB-Bosse gar nicht verhandelt wurden. Die DGB-Bosse verhandelten über etwas, was sie persönlich gar nichts anging. Ihre eigenen Einnahmen und Nebeneinnahmen wurden ganz woanders verhandelt - und auch da hatten die einfachen DGB-Gewerkschaftsmitglieder nichts zu sagen.
VERDDI-Bsirske, Metall-Peters, DGB-Sommer, Huber, Wiesehügel & Co.bleiben mit den von ihnen persönlich berufenen Spitzenfunktionären im kleinen Kreis unter sich, wenn die Gehälter und Nebeneinkünfte aller zur Verhandlung anstehen.
Kein Wunder, daß in den letzten Jahrzehnten die Löhne und Gehälter der organierten Arbeiter und Angestellten stagnieren oder zurückgehen, während die Summe der Gesamteinnahmen bei den DGB-Bossen so schnell stiegt wie bei den Spitzenmanagern aus Industrie und Banken.
Während der Arbeiter und kleine Angestellte verarmt und die VERDI-Bosse wie VERDI-Alfred Wohlfahrt und VERDI-Riexinger in Baden-Württemberg - kostenlose Mehrabeit für die VERDI-Arbeitnehmer aushandeln, werden auch dieses Jahr die Gesamt-Einnahmen von Bsirske, Wohlfahrt, Riexinger & Co wieder kräftig steigen.
Im 20. und 21. Jahrhundert ein "Arbeiterführer" - und Arbeiterverräter - zu sein, ist eben ein gutes Geschäft.
Die katholische Kirche ist im Denken und Handeln eine nach dem Führerprinzip ausgerichtete Organisation. Die christliche und katholische Kirchengeschichte, das interne Kirchenrecht, die mystisch-magische Weltanschauung und sakrale Dogmen verstärken diesen traditionellen hierarchischen Aufbau noch. Die katholische Kirche hat einen klerikal-faschistischen Organisationsaufbau und eine hirarchisch-elitäre Gesinnung.
Auch der deutsche Gewerkschaftsbund DGB ist undemokratisch organisiert und wird undemokratisch geführt.
Im 19. Jahrhundert - unter einem autoritären feudal-militaristischen Regime - aus einer sich selbst organisierenden Bewegung für Arbeiterrechte entstanden, war er Interessenvertretung der organisierten Arbeitermitglieder ebenso wie politisch-soziales Sprachrohr der Arbeiterklasse gegenüber Staat und Unternehmer. Die Gewerkschaften waren Arbeiterbewegung und Bürgerrechtsbewegung zugleich.
Das Koalitions-, Versammlungs- und Streikrecht musste erkämpft werden gegen einen Staatsapparat und eine Unternehmerklasse, die den Einzelnen zwingen wollte, weiter als Einzelner zu handeln und als Einzelkämpfer im sozialdarwinistischen Kampf ums Dasein zu kämpfen, denn als Einzelner ist der Arme, der Arbeiter und Machtlose wehrlos.
Mal wurden die Gewerkschaften und gewerkschaftlichen Fachvereine verboten, ihre Mitglieder verhaftet und verfolgt, die radikalen Anführer zu jahrelangen Haftstrafen verurteilt oder mit Berufs- und Beschäftigungsverboten durch die Unternehmer in ihren Betrieben belegt. Viele Gewerkschaftsführer standen wg. Streiks, militanten Aktionen, Landfriedensbruch u. ä. mit einem Bein im Gefängnis und ihre Familien hungerten. Radikaler "Anführer" der Arbeiterklasse im 19. Jahrhundert zu sein, war ein gefährliches Geschäft, und es machte nicht reich, sondern arm..
Die Organisationsstruktur der Gewerkschaften war halb-illegal und die menschlichen Werte der Illegalität - wie Solidarität, Freundschaft, Vertrauenswürdigkeit, Mut, Verlässichkeit usw. - hatten größere Bedeutung als demokratische Grundsätze in der von Thron, Kirche & Kapital beherrschten Welt des 19. und 20. Jahrhunderts.
Mit der schrittweisen Legalisierung der Arbeiterorganisationen und ihrer politischen Parteien - besonders der SPD - änderte sich das Bild der Gewerkschaften und der Arbeiterführer. Aus den radikalen Anführern halblegaler und illegaler - das heißt polit-krimineller - Aktionen & Unternehmungen wurden legitimierte Beauftragte legaler Organisationen.
Aus dem aufrührerischen Anführer wurde der brave Funktionär.
Zwar hatte sich das Bild der Gewerkschaften geändert, doch die Organisationsform nicht: Aus den kleinen Gruppen radikaler Arbeiter und polit-krimineller Genossen im Klassenkampf der Illegalität wurden Massenorganisationen, die sich zusammenschlossen, bürgerliche Unternehmen und Unterorganisationen gründeten und über Millionenwerte verfügten. Zwar zwang der Staat den Arbeiterorganisationen nach der Legalisierung mit seiner bürgerlichen Gesetzgebung ein Mindestmaß an Offenheit und Transparenz in Geld- und Personalfragen auf, doch gegen den Willen der zu Spitzenfunktionären gewordenen vereinigten Arbeiterführer.
Die neuen Gewerkschaftsführer hätten viel lieber die verschwörerische Undurchsichtigkeit der Illegalität und kritiklose Solidarität der Arbeiter mit ihren Anführeren - auch in der neuen Legailtät - vorgezogen. Deswegen wurden auch in der Legalität schwarze Kassen angelegt, Personalfragen nicht in den zuständigen Gremien sondern in kleinen Zirkeln vorab diskutiert und abgesprochen. Auch die Organisation wurde nicht demokratisiert, sondern immer noch wurden, wie zur Zeit der Illegalität, die neuen Mitarbeiter vom Arbeiterführer berufen - diesmal aber mit bürgerlichem Arbeitsvertrag.
Während in den letzten 100 Jahren die DGB-Gewerkschaften auf zeitweise über 10 Millionen Mitglieder anwuchsen, blieb in Sachen innergewerkschaftlicher Demokratie und Organisation alles beim Alten: Eine kleine Gruppe von ein paar hundert ernannten Spitzengewerkschaftlern wählt die Gewerkschaftsspitze, die wiederum die neuen Spitzengewerkschafter nach eigenen Kriterien auf die Spitzenposten beruft. Eine Hierarchie wählte ihre Vorstand, der wiederum das Recht besaß, die Hierarchie personell neu aufzufüllen. Einen Ansatz von innergewerkschaftlicher Demokratie gab also nur an der Gewerkschaftsspitze. Der Rest der zahlenden Mitglieder hatte Beiträge zu zahlen, zu gehorchen und solidarisch das Maul zu halten, um nicht durch Kritik die eigene Organisation zu schädigen - wie ein "Arbeiterverräter".
Doch die "Arbeiterverräter" waren die Bosse der DGB-Gewerkschaften selbst!
Sie hatten sich längst den gesamten Gewerkschaftsapparat unter den Nagel gerissen, über das Berufungsrecht willige Kreaturen und Mittäter flächendeckend im Apparat installiert, Widerspenstige korrumpiert - oder weggebissen. Aus der Organisation der Arbeiter war eine Organisation der korrupten Arbeiteraristokraten geworden, die mit allen Mitteln ihre Macht verteidigten. Der Gewerkschaftsapparat wurde von einem Kampfinstrument der Arbeiter gegen Unternehmer und Staat zu einem Ausbeutungsinstrument gemacht, daß die eigenen Mitglieder ausbeutete und bevormundete.
Staat und Unternehmern war die neue korrupte Gesinnung der ehemals radikalen Arbeiterführer nur recht. Unter den Schlagworten "Sozialpartnerschaft, Volksgemeinschaft, Allgemeinwohl, Wiederaufbau, Standortlogik, leere Kassen, usw." wurde der potenziell kampfkräftigste Teil der arbeitenden Bevölkerung, die organisierten Arbeiter, über die korrupten aber zeichnungs- und verhandlungsberechtigten DGB-Bosse in die Interessengemeinschaft von Unternehmer und Staat eingebunden, obwohl die Löhne und Gehälter der DGB-Bosse gar nicht verhandelt wurden. Die DGB-Bosse verhandelten über etwas, was sie persönlich gar nichts anging. Ihre eigenen Einnahmen und Nebeneinnahmen wurden ganz woanders verhandelt - und auch da hatten die einfachen DGB-Gewerkschaftsmitglieder nichts zu sagen.
VERDDI-Bsirske, Metall-Peters, DGB-Sommer, Huber, Wiesehügel & Co.bleiben mit den von ihnen persönlich berufenen Spitzenfunktionären im kleinen Kreis unter sich, wenn die Gehälter und Nebeneinkünfte aller zur Verhandlung anstehen.
Kein Wunder, daß in den letzten Jahrzehnten die Löhne und Gehälter der organierten Arbeiter und Angestellten stagnieren oder zurückgehen, während die Summe der Gesamteinnahmen bei den DGB-Bossen so schnell stiegt wie bei den Spitzenmanagern aus Industrie und Banken.
Während der Arbeiter und kleine Angestellte verarmt und die VERDI-Bosse wie VERDI-Alfred Wohlfahrt und VERDI-Riexinger in Baden-Württemberg - kostenlose Mehrabeit für die VERDI-Arbeitnehmer aushandeln, werden auch dieses Jahr die Gesamt-Einnahmen von Bsirske, Wohlfahrt, Riexinger & Co wieder kräftig steigen.
Im 20. und 21. Jahrhundert ein "Arbeiterführer" - und Arbeiterverräter - zu sein, ist eben ein gutes Geschäft.
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halbwahrheiten — dgb-funktionär