Sonstiges vom CNH-Streik in Berlin-Spandau
Es wurde nun schon einiges vom CNH Streik geschrieben. Ich will da erst
mal ein paar Sachen ergänzen!
mal ein paar Sachen ergänzen!
Letzten Mittwoch habe ich in der U-Bahn Werbung eine Anzeige von den
Streikenden gesehen: "Berlin ist O&K!". In einigen Bushaltestellen ist die O&K-Werbung.
ES gibt in jedem grösserem Unternehmen Bereiche die "Out-ge-sourced" sind, so das Putzen, Wartung der Feuerlöschanlagen usw. um die Belegschaften gegeneinander auszuspielen mit jenem Argument. "Das ist ja eine Fremdfirma!" So gehen zum Beispiel die Reinigungskräfte arbeiten.
Am Freitag des Warnstreiks allerdings kamen sie wieder heraus um am Warnstreik teilzunehmen. Das war sehr gut!
Bei der Kundgebung am Freitag sagte der IG-Metall-Bezirksleiter
(Berlin-Brandenburg-Sachsen) Olivier Höbel: "Die CNH-Manager Retus und
Paiola haben sich in den bisherigen Gesprächen als absolut
verhandlungsunfähig erwiesen. Ihr Wille zur Lösung des Konfliktes ist für die IG Metall in keiner Weise erkennbar.... Inzwischen werden vor den Streiktoren bürgerkriegsähnliche Zustände provoziert, um die um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfenden Belegschaft zu kriminalisieren. Ab sofort Richtet sich unser Blick auf die Konzernzentrale von FIAT in Turin...."
Ausserdem sind ja Betriebsräte von CNH-Berlin in Brüssel bei der
Linksfraktion gewesen. Dort waren auch Kollegen von CNH-Italien und der italienischen Gewerkschaften. Sie hatten bisher keine Informationen über den Streik. Eine Anfrage im italienischen Parlament werde über den Streik berichten. Und das so kurz vor der Wahl?
Der erste Erfolg auf europäischer Ebene ist, das der Betriebsrat vom Werk Lecce in Italien sofort den Beschäftigten untersagt hat in Berlin
Streikbruch zu begehen. Nach Angaben der "CNH-Streikzeitung" sollten
Konstrukteure nach Berlin entsendet werden.
Ausserdem war am 1. April die Berliner Juso (Jungsozialisten,
Jugendorganisation der SPD) Vorsitzende Franziska Drohsel und ein Sprecher von Otis Stadthagen. Dieser kritisierte wohl das überall Politiker auf Streiks auftreten würden um ihre Solidarität zu bekunden. Und er sagte: "Das sind sicher ernst gemeinte Worte, aber wo bleiben die Taten?"
Ausserdem forderte da der Betriebsratsvorsitzende von CNH: "Lasst euch
nicht provozieren, denn das ist es, was sie wollen." (Siehe CNH-Streikzeitung)
Ausserdem haben die Berliner Betriebe: CNH, Charité, Telekom und S-Bahn einen Aufruf verabschiedet indem die Kämpfe auf Kämpfe "um den Standort Berlin, der Hauptstadt der Bundesrepublik" reduziert werden.
In der Aktuellen Ausgabe des Monatsmagazins "metall" einem Organ der
IG-Metall wird vom Besuch des Vorsitzenden berichtet, Peters sagte. "Es ist menschenverarchtend, wenn Unternehmen, die Gewinne machen, Standorte schließen" und Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschafts Bundes (DGB) sagte gar: "Es muss Schluß damit sein, dass Firmen Fördermilionen einstreichen und sich später am Staat gesund stoßen."
(Seite 4) Weiter hinten ist nochmal ein Artikel dazu in dem der
Betriebsratsvorsitzende zitiert wird. "Wir kämpfen für einen
Sozial-Tarifvertrag, der uns 2 Jahre Qualifizierung, angemessene
Abfindungen und einen Härtefallfonds sichert."
Aktuell kam wohl Sonntag-Nacht wieder ein Tieflader, der aber
Montag-Vormittag wieder abreiste. Damit steht es 3:0 (4:0) für die
Beschäftigten.
Die nächsten Tage wird noch so einiges passieren, also wenn ihr wollt:
Kommt vorbei und zeigt Soldarität!
Streikenden gesehen: "Berlin ist O&K!". In einigen Bushaltestellen ist die O&K-Werbung.
ES gibt in jedem grösserem Unternehmen Bereiche die "Out-ge-sourced" sind, so das Putzen, Wartung der Feuerlöschanlagen usw. um die Belegschaften gegeneinander auszuspielen mit jenem Argument. "Das ist ja eine Fremdfirma!" So gehen zum Beispiel die Reinigungskräfte arbeiten.
Am Freitag des Warnstreiks allerdings kamen sie wieder heraus um am Warnstreik teilzunehmen. Das war sehr gut!
Bei der Kundgebung am Freitag sagte der IG-Metall-Bezirksleiter
(Berlin-Brandenburg-Sachsen) Olivier Höbel: "Die CNH-Manager Retus und
Paiola haben sich in den bisherigen Gesprächen als absolut
verhandlungsunfähig erwiesen. Ihr Wille zur Lösung des Konfliktes ist für die IG Metall in keiner Weise erkennbar.... Inzwischen werden vor den Streiktoren bürgerkriegsähnliche Zustände provoziert, um die um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfenden Belegschaft zu kriminalisieren. Ab sofort Richtet sich unser Blick auf die Konzernzentrale von FIAT in Turin...."
Ausserdem sind ja Betriebsräte von CNH-Berlin in Brüssel bei der
Linksfraktion gewesen. Dort waren auch Kollegen von CNH-Italien und der italienischen Gewerkschaften. Sie hatten bisher keine Informationen über den Streik. Eine Anfrage im italienischen Parlament werde über den Streik berichten. Und das so kurz vor der Wahl?
Der erste Erfolg auf europäischer Ebene ist, das der Betriebsrat vom Werk Lecce in Italien sofort den Beschäftigten untersagt hat in Berlin
Streikbruch zu begehen. Nach Angaben der "CNH-Streikzeitung" sollten
Konstrukteure nach Berlin entsendet werden.
Ausserdem war am 1. April die Berliner Juso (Jungsozialisten,
Jugendorganisation der SPD) Vorsitzende Franziska Drohsel und ein Sprecher von Otis Stadthagen. Dieser kritisierte wohl das überall Politiker auf Streiks auftreten würden um ihre Solidarität zu bekunden. Und er sagte: "Das sind sicher ernst gemeinte Worte, aber wo bleiben die Taten?"
Ausserdem forderte da der Betriebsratsvorsitzende von CNH: "Lasst euch
nicht provozieren, denn das ist es, was sie wollen." (Siehe CNH-Streikzeitung)
Ausserdem haben die Berliner Betriebe: CNH, Charité, Telekom und S-Bahn einen Aufruf verabschiedet indem die Kämpfe auf Kämpfe "um den Standort Berlin, der Hauptstadt der Bundesrepublik" reduziert werden.
In der Aktuellen Ausgabe des Monatsmagazins "metall" einem Organ der
IG-Metall wird vom Besuch des Vorsitzenden berichtet, Peters sagte. "Es ist menschenverarchtend, wenn Unternehmen, die Gewinne machen, Standorte schließen" und Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschafts Bundes (DGB) sagte gar: "Es muss Schluß damit sein, dass Firmen Fördermilionen einstreichen und sich später am Staat gesund stoßen."
(Seite 4) Weiter hinten ist nochmal ein Artikel dazu in dem der
Betriebsratsvorsitzende zitiert wird. "Wir kämpfen für einen
Sozial-Tarifvertrag, der uns 2 Jahre Qualifizierung, angemessene
Abfindungen und einen Härtefallfonds sichert."
Aktuell kam wohl Sonntag-Nacht wieder ein Tieflader, der aber
Montag-Vormittag wieder abreiste. Damit steht es 3:0 (4:0) für die
Beschäftigten.
Die nächsten Tage wird noch so einiges passieren, also wenn ihr wollt:
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen