Stress im Jobcenter
Gestern, am 3. April 2006, spielten sich tumultartige Szenen in der Agentur für Arbeit Berlin-Süd ab. Eine Prügelei im dort ansässigen Jobcenter, die totale Überfüllung des Amtes, Sicherheitsdienst und Polizei führten zum kurzzeitigen Stillstand, allgemeiner Verwirrung und Aggressivität im Arbeitsamt. Eine genaue Dokumentation des Geschehens wurde mir verboten. Trotzdem halte ich es für wichtig Mißstände und Repression im Alltag aufzudecken.
Als ich gestern gegen 10 Uhr 30 am Jobcenter Berlin Neukölln (Anschrift: Sonnenallee 282, 12057 Berlin) ankam konnte ich meinen Augen kaum trauen. Die Menschen standen bis zur Strasse hin an, um Ihre Anliegen den Beratern des Konzentrations-Zenters darzulegen. Seit Monaten werden Menschen die sich per Post ans frühere Sozialamt wenden teilweise ignoriert. Werden Widersprüche gegen Bescheide erkannt, dann werden oft Leistungen illegaler Weise nicht gezahlt. Kritische Leistungsbezieher wird nicht nur monatlich der Hahn abgedreht, sondern es werden auch Angaben zur Person gefordert, dies aber nicht gebündelt, sondern einzeln, sodass der Leistungsbezieher oft jeden Monat unverhältnismässig mehrmals beim Arbeitsamt antanzen muss.
Mehr als 600 Menschen warteten in einer Schlange die bis auf die Strasse reichte. Die Stimmung war mehr als gereizt.
Nachdem ich mich den wartenden Menschenmenge angeschlossen hatte, bekam ich auch schon einen Flyer der Berliner Montagsdemo in die Hand gedrückt. Eine wirklich gute Ablenkung, wenn man stundenlang in Existenzangst warten muss. Genau das tat ich auch, ich versuchte mich eine Stunde abzulenken, um meiner Existenzangst zu entkommen. Nicht leicht, wenn einem andauernd Menschen umlagern die man nicht mag und wenn der Kreislauf verrückt spielt.
Endlich war ich zumindest an der Eingangstür des Jobcenters angelangt. Plötzlich hörte ich männliche und weibliche Schreie, um das besondere Zeitgeschehen als Journalist zu dokumentieren zückte ich zugleich meine Kamera. Im inneren des Gebäudes entwickelte sich eine Schlägerei. Durch die Auseinandersetzungen entstand ein riesiger Tumult, wobei die meisten sich nur aufregten und rumglotzten. Der Sicherheitsdienst des Arbeitsamtes war mit der Situation überfordert un rief die schon vor dem Arbeitsamt postierte Bereitschaftspolizei.
In dem Amt kam es kurzzeitig zu einem Stillstand. Etwa 6 Polizisten und 10 private Arbeitsamt-Sicherheitsmitarbeiter traten in die Menge. Die Polizei beruhigte die Situation. Plötzlich belaberte mich ein Security hektisch von hinten und der Seite. Da ich nicht "Hausverbot" hörte beachtete ich den 34a-Menschen auch nicht mehr. Im übrigen trug er einen unzureichenden Security-Ausweis bei sich, das Gewerbe- und Ordnungsamt sollte sich das mal angucken.
Dann zogen mich POK Herrmann, PK z.A. Glurzki und PK z.A. Gora aus der "Versammlung" und durchsuchten mich nach ASOG. Andere Polizeibeamte waren trotz der beruhigten Aufruhe noch in der Nähe. Sie wollten, dass ich meine Aufnahmen lösche, da sie meinten die Aufnahmen wären nach dem Kunsturheberrecht und Persönlichkeitsrecht unzulässig. Das Ihre Behauptungen nicht stimmen (vgl. u.a. § 23 Abs. 1 Nr. 1 KUG, bzw. Relative Personen der Zeitgeschichte und § 23 Abs. 1 Nr. 3 KUG, bzw. Teilnehmer von Versammlungen) und Ihre Handlungen unzulässig waren wussten sie jedoch nicht.
Das KUG spricht nur die Verbreitung und Zurschaustellung von Bildnissen, nicht aber deren Herstellung an. Ein Verbot der Herstellung kann den entsprechenden Paragraphen nicht entnommen werden und ist nach dem Analogieverbot auch nicht möglich (vgl. Fricke 1997: 130f). Allerdings ist der auf den ersten Blick großzügige Rahmen für die Herstellung von Bildnissen durch die Rechtsprechung deutlich eingeschränkt worden. In Weiterentwicklung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts wird davon ausgegangen, dass auch die Herstellung eines Bildnisses die Persönlichkeitsrechte verletzt, wenn keine Einwilligung des Abgebildeten vorliegt und keine anderweitigen Rechtfertigungsgründe greifen (vgl. ebd.).
Also ist die Herstellung von Bildnissen unter den Umständen zulässig, unter denen auch eine Verbreitung desselben rechtens wäre (vgl. Soehring 1990: 124). Umgekehrt muss dies aber nicht immer der Fall sein. Es ist in Ausnahmefällen möglich, dass die Herstellung zwar rechtswidrig ist, ihre Veröffentlichung aber nicht. Bestes Beispiel für einen derart delikaten Ausnahmefall ist der „Fall Barschel“. Zwar wurde der tote Barschel unerlaubt in der Badewanne seines Hotelzimmers fotografiert, dennoch war das öffentliche Interesse an seinem Tod so groß, dass eine Publikation der Aufnahme gerechtfertigt wurde.
Die Anfertigung eines Bildnisses nur zu Beweiszwecken ist allerdings zulässig (LG Oldenburg, AfP 1991, S. 652).
Das heisst im Klartext: Jedermann darf selbst innerhalb von Hausrecht geschützten Arbeitsämtern Menschenmengen fotografieren und Rechtsbrüche mit der Kamera beweisen.
Die kleine Repression ging weiter: Nach der Durchsuchung meiner Kleidung schauten sich die Beamten meine Aufnahmen an, wobei sie auch ander Bilder entdeckten und diese kommentierten. Nachdem sie ein Foto entdeckten, dass zu einer Anti-Nationalsozialistischen Aktion gehört fragten sie mich ob ich bei einem "Arzt" in "Behandlung" bin. Ich ergänzte: "Deine Pupillen sind auch sehr klein." Naja, zum Glück hatte ich meine Nacktfotos nicht auf meiner Digitalkamera gespeichert. Sie löschten meine Fotos und Videos aus dem Arbeitsamt und gaben mir freundlicherweise meine Kamera wieder.
Im Übrigen versuchten die Polizisten mich zu kriminalisieren und zu rocken, indem einer von ihnen mir verbot ihn zu dutzen. Dabei weiss doch jeder, dass die Polizei sich als "Freund und Helfer" anbietet. (vgl. aktuelle Plakataktion der Polizei) Und Freunde duzt man nunmal. Ausserdem habe ich die gleichen Rechte wie Dieter Bohlen, und ich Duze jeden. Ausserdem verhinderten die Beamten, dass ich meine Sachen nicht in Ordnung bringen kann, meine mit dem Tod bedrohte Existenz nicht verteidigen kann. Wenn die Polizei andauernd Leute umsetzt die keine Miete und kein Essen bezahlen können, dann braucht sich niemand zu wundern wenn sich gewehrt wird.
Das Resümee: Obwohl diese speziellen Polizisten, Securities und Arbeitslose die Repression und momentane wirtschaftliche Situation fördern, so lief alles noch recht "lieb" ab. Jedoch ist klar zu erkennen, dass Ausschreitungen im Bereich Arbeitsamt zunehmen werden. Alle Beteiligten stehen ziemlich unter Stress und begehen oft Fehler, aus denen dann vielleicht die Soziale Frage beantwortet wird.
An dieser Stelle noch einen lieben Gruss an die Menschen die mir helfen wollten und die Polizei leicht zugelabert haben. Demokratie herrscht wirklich! Dann noch einen Gruss an die süsse Polizistin, die sich mit mir unterhielt. Ich will ne Familie mit Dir gründen! Und ihr Denunzianten und Wichtigtuer die mich angeschwärzt haben: Ich verfluche Euch!! Danke, dass ich heute nichts zu essen habe...
Mehr als 600 Menschen warteten in einer Schlange die bis auf die Strasse reichte. Die Stimmung war mehr als gereizt.
Nachdem ich mich den wartenden Menschenmenge angeschlossen hatte, bekam ich auch schon einen Flyer der Berliner Montagsdemo in die Hand gedrückt. Eine wirklich gute Ablenkung, wenn man stundenlang in Existenzangst warten muss. Genau das tat ich auch, ich versuchte mich eine Stunde abzulenken, um meiner Existenzangst zu entkommen. Nicht leicht, wenn einem andauernd Menschen umlagern die man nicht mag und wenn der Kreislauf verrückt spielt.
Endlich war ich zumindest an der Eingangstür des Jobcenters angelangt. Plötzlich hörte ich männliche und weibliche Schreie, um das besondere Zeitgeschehen als Journalist zu dokumentieren zückte ich zugleich meine Kamera. Im inneren des Gebäudes entwickelte sich eine Schlägerei. Durch die Auseinandersetzungen entstand ein riesiger Tumult, wobei die meisten sich nur aufregten und rumglotzten. Der Sicherheitsdienst des Arbeitsamtes war mit der Situation überfordert un rief die schon vor dem Arbeitsamt postierte Bereitschaftspolizei.
In dem Amt kam es kurzzeitig zu einem Stillstand. Etwa 6 Polizisten und 10 private Arbeitsamt-Sicherheitsmitarbeiter traten in die Menge. Die Polizei beruhigte die Situation. Plötzlich belaberte mich ein Security hektisch von hinten und der Seite. Da ich nicht "Hausverbot" hörte beachtete ich den 34a-Menschen auch nicht mehr. Im übrigen trug er einen unzureichenden Security-Ausweis bei sich, das Gewerbe- und Ordnungsamt sollte sich das mal angucken.
Dann zogen mich POK Herrmann, PK z.A. Glurzki und PK z.A. Gora aus der "Versammlung" und durchsuchten mich nach ASOG. Andere Polizeibeamte waren trotz der beruhigten Aufruhe noch in der Nähe. Sie wollten, dass ich meine Aufnahmen lösche, da sie meinten die Aufnahmen wären nach dem Kunsturheberrecht und Persönlichkeitsrecht unzulässig. Das Ihre Behauptungen nicht stimmen (vgl. u.a. § 23 Abs. 1 Nr. 1 KUG, bzw. Relative Personen der Zeitgeschichte und § 23 Abs. 1 Nr. 3 KUG, bzw. Teilnehmer von Versammlungen) und Ihre Handlungen unzulässig waren wussten sie jedoch nicht.
Das KUG spricht nur die Verbreitung und Zurschaustellung von Bildnissen, nicht aber deren Herstellung an. Ein Verbot der Herstellung kann den entsprechenden Paragraphen nicht entnommen werden und ist nach dem Analogieverbot auch nicht möglich (vgl. Fricke 1997: 130f). Allerdings ist der auf den ersten Blick großzügige Rahmen für die Herstellung von Bildnissen durch die Rechtsprechung deutlich eingeschränkt worden. In Weiterentwicklung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts wird davon ausgegangen, dass auch die Herstellung eines Bildnisses die Persönlichkeitsrechte verletzt, wenn keine Einwilligung des Abgebildeten vorliegt und keine anderweitigen Rechtfertigungsgründe greifen (vgl. ebd.).
Also ist die Herstellung von Bildnissen unter den Umständen zulässig, unter denen auch eine Verbreitung desselben rechtens wäre (vgl. Soehring 1990: 124). Umgekehrt muss dies aber nicht immer der Fall sein. Es ist in Ausnahmefällen möglich, dass die Herstellung zwar rechtswidrig ist, ihre Veröffentlichung aber nicht. Bestes Beispiel für einen derart delikaten Ausnahmefall ist der „Fall Barschel“. Zwar wurde der tote Barschel unerlaubt in der Badewanne seines Hotelzimmers fotografiert, dennoch war das öffentliche Interesse an seinem Tod so groß, dass eine Publikation der Aufnahme gerechtfertigt wurde.
Die Anfertigung eines Bildnisses nur zu Beweiszwecken ist allerdings zulässig (LG Oldenburg, AfP 1991, S. 652).
Das heisst im Klartext: Jedermann darf selbst innerhalb von Hausrecht geschützten Arbeitsämtern Menschenmengen fotografieren und Rechtsbrüche mit der Kamera beweisen.
Die kleine Repression ging weiter: Nach der Durchsuchung meiner Kleidung schauten sich die Beamten meine Aufnahmen an, wobei sie auch ander Bilder entdeckten und diese kommentierten. Nachdem sie ein Foto entdeckten, dass zu einer Anti-Nationalsozialistischen Aktion gehört fragten sie mich ob ich bei einem "Arzt" in "Behandlung" bin. Ich ergänzte: "Deine Pupillen sind auch sehr klein." Naja, zum Glück hatte ich meine Nacktfotos nicht auf meiner Digitalkamera gespeichert. Sie löschten meine Fotos und Videos aus dem Arbeitsamt und gaben mir freundlicherweise meine Kamera wieder.
Im Übrigen versuchten die Polizisten mich zu kriminalisieren und zu rocken, indem einer von ihnen mir verbot ihn zu dutzen. Dabei weiss doch jeder, dass die Polizei sich als "Freund und Helfer" anbietet. (vgl. aktuelle Plakataktion der Polizei) Und Freunde duzt man nunmal. Ausserdem habe ich die gleichen Rechte wie Dieter Bohlen, und ich Duze jeden. Ausserdem verhinderten die Beamten, dass ich meine Sachen nicht in Ordnung bringen kann, meine mit dem Tod bedrohte Existenz nicht verteidigen kann. Wenn die Polizei andauernd Leute umsetzt die keine Miete und kein Essen bezahlen können, dann braucht sich niemand zu wundern wenn sich gewehrt wird.
Das Resümee: Obwohl diese speziellen Polizisten, Securities und Arbeitslose die Repression und momentane wirtschaftliche Situation fördern, so lief alles noch recht "lieb" ab. Jedoch ist klar zu erkennen, dass Ausschreitungen im Bereich Arbeitsamt zunehmen werden. Alle Beteiligten stehen ziemlich unter Stress und begehen oft Fehler, aus denen dann vielleicht die Soziale Frage beantwortet wird.
An dieser Stelle noch einen lieben Gruss an die Menschen die mir helfen wollten und die Polizei leicht zugelabert haben. Demokratie herrscht wirklich! Dann noch einen Gruss an die süsse Polizistin, die sich mit mir unterhielt. Ich will ne Familie mit Dir gründen! Und ihr Denunzianten und Wichtigtuer die mich angeschwärzt haben: Ich verfluche Euch!! Danke, dass ich heute nichts zu essen habe...
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Bescheinigung der Durchsuchung (725K)

Ergänzungen
im zweifelsfall
wenn dann ein übereifriger amtsträger um eine löschung der pix "ersucht", kann dem ohne weiteres folge geleistet werden; da ein solches löschersuchen nicht rechtsmäßig ist, ist das anschließende wiederherstellen der dokumente auch nicht rechtswidrig (illegalen anweisungen von polizisten darf, aber *muß* nicht folge geleistet werden).
menschenunwürdig
Es scheint an der Zeit, daß man sich an internationale Menschenrechtsorganisationen wie Helsinki Komitee, etc. wendet.
Wie es scheint gibt es mehr Menschenrechte in Weißrußland als in einem ALG2 Center in der BRD.
Bild 1
Bild 2
Tagmata ist schlau...
Wer mir auch immer meine Dateien wiederbeschaft hat: Danke!
Es ist sehr wichtig solche Vorfälle zu dokumentieren. Ein Unding, dass niemand von sich aus einen Termin im Jobcenter bekommt, ohne dass man stundenlang warten muss. Es gibt ältere Menschen, schwangere Menschen, kranke Menschen und Menschen die auf Kinder aufpassen. Niemand kann erwarten das Wir stundenlang warten.
Ausserdem nerven die Sicherheitsmitarbeiter in Sozialämter, der mich ansprach war da noch ganz nett. Aber es gibt viele, die provozieren nur zu gerne gegen z.B. alternativ-aussehende Menschen ein Hausverbot.
*grmbl* Heute muss ich wieder hin...
lustiges protokoll
der inhalt in knapp:
"durchsuchung wegen
X beweissicherung kunsturheberrecht
X mit erfolg
X es ist nichts mitgenommen worden"
sicherung von beweisen vor begehen einer straftat? durch löschung der beweise? lustig.
was soll den das für ein vorgang werden, den die da anlegen?
Verletzte Frau
Die Frau hatte einen Kinderwagen dabei und für Menschen mit Kinderwagen gab es eine eigene Reihe, was ganz in Ordnung ist. Das regte aber einige wartende Menschen auf. Der alte Gleichberechtigungsstreit! Dann hat die Frau schläge abgekriegt, ein sich aufregender Mann - dann gab es ein relatives Durcheinander.
Ich war am 4.April wieder im gleichen Jobcenter. Die Polizei ist dort jeden Tag an dem das Jobcenter geöffnet ist. Menschen bedrohen sich wegen Nichtigkeiten, meist Dreiergruppen von Jugendlichen ziehen durch das Gebäude und greifen andere Menschen, einzelne Arbeitslose rasten aus... Am ersten Tag im Monat sind aber besonders viele Menschen im Jobcenter, das ergibt dann besonders viele Übergriffe. Ich kann jeden Tag wo ich dort bin Beleidigungen, Diskriminierungen und KVs mitbekommen.
Am Ende:
Mir ist es weniger wichtig wodurch Menschen zu Grunde gehen. Menschen sollen nicht durch andere Menschen zu Grunde gehen!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Löschen rulez
Insgesamt nett, uns dieses Gesellschaftsspiel darzustellen, aber wer bedroht Dich mit dem Tod? Der böse Staat?
So anprangernswert das Verhalten in den Ämtern teilweise auch ist, wenn es so jammerig wird, schalten alle ab...(ich zumindest)
Ansonsten viel Glück und kurze Wartezeiten
delete that rubbish
sollte schon wg. des links und der selbstverortung des autors geloescht werden.
antinationaler Schütze
Existenzangst
In diesem sozialen System werden aber oft Mieten monatelang nicht gezahlt, bzw. monatelang gar kein Geld gezahlt. Jemand Unerfahrendes kann da schonmal Nachts erfrieren, oder des Stresses wegen vor ein Auto laufen. Letztendlich führt eine dauerhafte Mangelernährung auch zu Schäden, die das Leben verkürzen. Jammern hilft nicht, allerdings habe ich noch keine bessere Lösung gesehen. Wenn jemand eine hat, dann soll er erzählen. Ansonsten tu ich im Bezug auf mein "Nervous System" was ich will. Viele, wie man gestern sah, werden agressiv, andere sehen plötzlich grau aus wie eine Maus. Im Sozialamt halten sich viele Menschen auf, bei denen es (vorübergehend) an Vitalkraft und Lebensreude fehlt.
Sexismus? Nein, da war nur eine wirklich gutaussehende und niedliche Polizistin, sie war recht nett zu mir. Das ändert nichts an ihrer Leistung als Polizistin. Sie hat genau den gleichen Fehler begangen wie Ihre männlichen Kollegen. Aber vielleicht passiert das demnächst nicht mehr, vielleich dank dieses Links, dieser Verbindung. Das Lernen mit völlig oberflächlichen und lebenswichtigen Reizen beginnt ist für jeden Menschen profitabel. Die Bemerkung war auch auf Aussagen von Polizisten bezogen, die oft junge "Klienten" darlegen, ob sie nicht eine Familie gründen wollen. Diese Frage soll im potenziellen Straftäter (z.B. zukünftig verdächtig des Raubes aus sozialer Not) eine Anpassung an die momentan herrschende Ordnung und das Ablassen vom Fordern nach Stillung individueller Bedürfnisse bewirken. Viele "Klienten" der Polizei sind in Sozialer Not. Die Bedürfnisse die gestillt werden müssen sind aber nicht nur essen, schlafen und wohnen. Sondern Freundschaft, Sex und Familie gehören auch dazu. Und wenn die Staatsgewalt etwas klären will, dann aber bitte richtig.
Die Brisanz des angegebenen Fotos lag nur an der Aktualität des Gewaltverdachts der Polizei gegen mich. Die Stimmung im Amt war agressiv und die Sicherheitskräfte unter Stress, deshalb erklärte ich den Polizisten extra, dass ich widerspreche aber keinen Widerstand leisten will. Es kommt oft vor das plötzlich irgendwas von "Gefahr im Verzug" gemurmelt wird und dann aus einem dubiosen Verdacht einer möglichen Straftat naheliegende Wohnungen gesäubert werden. Ich glaube zwei von denen trugen sogar Glatze, waren also Auszubildene. Solche unerfahrende Menschen machen oft Fehler und können im Eifer des Gefechtes schonmal Spielzeug mit scharfen Waffen verwechseln.
Und ja, ich stehe für die totale Meinungsfreiheit!
Schon wieder dieser Satanist...
zum autor sind diese IDEEN von seiner beworbenen homepage recht interessant und illustrieren gut seine sexistischen, sektiererhaften, perversen vorstellungen von freiheit und sexualität, die sogar faschismus mit einbezieht.
ZITATE:
Die Organistazion "the church of thy god 1998" wurde von einigen Satanisten im Jahr 1998 in Cefalu, Italien gegründet.
Der Sinn der 1998-Bewegung ist es die Kraft ultra-liberaler Satanisten zu bündeln und für Uns, den wahren Satanisten, positiv einzusetzen.
Mitglied kann in Unserer Organisation jeder werden.
Allerdings ist diese Mitgliedschaft entgeldlich...
(
Die Mitgliedschaft gilt lebenslang.
Das Mitglied kann jedoch aus der 1998-Bewegung austreten.
In diesem Fall muss aber über jegliche Angelegenheit der 1998-Organisation stillschweigen bewahrt werden.
Ansonsten wird das ex-Mitglied entsprechend bestraft...
(
Wir haben nur Sex um Kinder zu zeugen, oder um Satan anzurufen und um Unsere satanische Kraft zu erneuern.
Verheizt die Schlampen im Feuer Eurer Liebe und ehrt das Leben, ehrt die, welche lieben und Liebe verdienen!
...
Wir setzen Uns mit aller Kraft für den Satanismus ein.
Der Satanismus ist die totale Opposition.
Sei gegen die Mächtigen eine verbitterte Oposition, und hast Du die Macht übernommen sei die Opposition gegen Dich selbst!
Wir akzeptieren und unterstützen die teutsche Demokratie.
Frei nach GG Art. 146: "Die Demokratie demokratisch vernichten!"
(
NS-Relativierung
jobcenter = kz?
bei der verlinkten homepage wundert einen gar nichts mehr... scheiß deutscher!
Sheiße ,
komische links _was hat der artikel zu bedeut
Hallo! was ist mit bild 2 wo der sanitäter zu sehen ist? wer hatte den die rau so verletzt :ein ander ALG 2 empf. oder einer der securitys das währe doch mal sehr interessant zu wissen ! Bitte um Antwort
Soviel zum Thema Pauschalisierung
Trotzdem ist es geradezu erbärmlich damit anzufangen sog. "Satanisten" keinen Raum zu geben um Berichte zuverfassen. Ein Satanist ist nicht gleich Rechts. Rechte wie Linke Gruppierungen aggieren Religionsübergreifend. Satanismus ist sehr facettenreich und nicht irgendwie einfach somal ne Schublade in der auch Nazis drin sind.
...Davon abgesehen ist es abscheulich mit Satanisten keinen Raum geben zu argumentieren statt darauf einzugehen dass es sich im Artikel um eine Relativerung der Shoa handelt.
Schade,
@ Antirassist
Einlaß einzeln im A--Amt Mitte
Oh Mann!
Achso... arbeiten macht Dir vielleicht keinen Spaß und als "Journalist" hast Du ja eh keine Chancen, wenn Du derart schlechte Fotos wie diese auf Deiner Seite hier machst und dazu noch maßlos übertriebene und verquere Texte schreibst, ich verstehe...
"Existenzangst", nur weil Du mal länger anstehen musst, um dann Geld geschenkt zu bekommen - ich weiß nicht, ob ich lachen oder heulen soll!
Aber das heulen überlasse ich besser weiterhin Dir!
Überleg mal, wieviel Geld Du dafür bekommst, dass Du ab und zu mal zum JobCenter rüberlaufen musst!
Sicher, Du stehst in der Schlange mit Leuten, die Du nicht magst - das ist sehr tragisch.
Warum magst Du Deine Leidensgenossen eigentlich nicht, die Dich "umlagern"? Was ist das überhaupt für eine Ausdrucksweise?!
Es gibt übrigens Leute, die gehen jeden Tag ins JobCenter! Natürlich bekommen die mehr Geld als Du, aber dafür gehen sie ja auch öfter hin und arbeiten sogar.
Im Gegensatz zu denen, hast Du sogar die Zeit, dich auf Antifademos rumzutreiben oder Websites wie diese hier zu erstellen und vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern erstrotzen zu lassen... denk mal darüber nach!
Und dass es an manchen Tagen wegen hohen Andrangs von Leuten wie Dir zu Tumulten kommt und die Mitarbeiter des JobCenters damit überfordert sind, ist doch naheliegend.
Denk einfach mal darüber nach, warum das so ist und fass Dir dabei an die eigene Nase!
Mir ist natürlich klar, dass dieser Beitrag für Dich keine "inhaltliche Ergänzung" darstellt (also verschieb ihn ruhig nach unten), aber vielleicht regt er Dich mal dazu an, darüber nachzudenken, was Du für einen Blödsinn schreibst!