Einige ändern sich nie, D zieht in den Kongo
Es ist mal wieder so weit. Die deutsche Arrnee soll die Welt zurechtordnen. Diesmal nicht mit der NATO.
Nein,die EU - genauer , die beiden der BIGEU Staaten, Deutschland und Frankreich, sollen den Einsatz leiten. Die französischen Truppen übernehmen vor Ort, in der demokratischen Republik Kongo das Kommando und die ausserkontinentale Einsatzzentrale soll Potsadam unter deutscher Leitung werden.
Nein,die EU - genauer , die beiden der BIGEU Staaten, Deutschland und Frankreich, sollen den Einsatz leiten. Die französischen Truppen übernehmen vor Ort, in der demokratischen Republik Kongo das Kommando und die ausserkontinentale Einsatzzentrale soll Potsadam unter deutscher Leitung werden.
Offiziele Bergündung des Einsatzes sind die die Präsidentschaftswahlen, die zum derzeit noch nicht gesicherten Wahltermin im Juni stattfinden sollen.
Ganz alleine will die "EU" das machen. Im Kongo wurde der Plan bereits verurteilt, die kongolesische Zeitung Le Potentiel kommentierte die Pläne laut TAZ mit einem Verweis auf die aktuelle Situtation in Paris und dem Hinweis die EU solle erst dort Soldaten hinschicken.
Wieso- Deutschland wirklich auf einmal im Kongo einmarschieren will, könnte durch das Argument von unsicheren Wahlen, ideal verschleiert werden. Der Einsatz gilt als gefährlich weshalb die neoliberalen Parteien um ihre deutschen Krieger fürchten. Ein bisschen altgediehener, nach fieser Vergangenheit riechender Patriotismus, wird aber den neokolonialen Willen der in blutiger Kolonisation erfahrenen, europäischen Nationen, kaum stoppen .
Menschenrechte und Demokratie-erhaltung sind immer dann wichtig.- wenn es was zu erobern gibt.
Z.B: Uran , Coltan (sehr wichtig für Compis, Handys...) Kupfer wovon es Unmengen im Kongo gibt. Ersteres, ist vielleicht auch ein versteckter Hinweis auf die zukünftige Energiepolitik in der EU:
Der außenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Eckart von Klaeden, sagte deutschdreist in einem Interview mit Spiegel-online , es gebe, neben "eigenen nationalen Interessen", dort auch, " eine Reihe von sicherheitsrelevanten Bodenschätzen - etwa Uran oder Beryllium die nicht in die Hände von Unbefugten kommen dürfen".
Unbefugte dort, sind geschichtsbetrachtet gedacht, aber in dieser Wirklichkeit nicht berücksichtigt, nicht die Afrikazerstörer mit neuen Invasionsplänen aus Europa sondern laut CDU-Typ:"Kriminelle und internationale Terroristen"
Von den Gütern im Wert von 9 Millarden die den Kongo jährlich auf den Weg nach Deutschland verlassen ist laut auswärtigem Amt Erdöl das Hauptprodukt.
Was -in Kongo eigentlich abgeht wird in den Mainstreamnews nicht dargestellt. Warscheinlich wird in ihnen bald begonnen werden, verstärkt über schreckliche Dinge im Kongo zu berichten. Die ersten Emotionen werden gegeben, Meinungen manipuliert, was bis gestern noch scheissegal war kann morgen schon für die Verhinderung eines neuen Ausschwitz benutzt werden. Ne das gabs ja schon (Joscka Fischer, Jugoslawienkrieg, ). Aber irgendwie wird die schlechte Regierung die Stimmung für den Bundeswehreinsatz schon hinbekommen.
In Berlin war gestern Kriegseinsatzkonferenz.
In Berlin!
Hintergründe bei german foreign policy
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56284
zitatquellen im text:
http://www.taz.de/pt/2006/03/21/a0055.1/text
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,406518,00.html
bitte Infos über den Kongo etc. ergänzen-
Ganz alleine will die "EU" das machen. Im Kongo wurde der Plan bereits verurteilt, die kongolesische Zeitung Le Potentiel kommentierte die Pläne laut TAZ mit einem Verweis auf die aktuelle Situtation in Paris und dem Hinweis die EU solle erst dort Soldaten hinschicken.
Wieso- Deutschland wirklich auf einmal im Kongo einmarschieren will, könnte durch das Argument von unsicheren Wahlen, ideal verschleiert werden. Der Einsatz gilt als gefährlich weshalb die neoliberalen Parteien um ihre deutschen Krieger fürchten. Ein bisschen altgediehener, nach fieser Vergangenheit riechender Patriotismus, wird aber den neokolonialen Willen der in blutiger Kolonisation erfahrenen, europäischen Nationen, kaum stoppen .
Menschenrechte und Demokratie-erhaltung sind immer dann wichtig.- wenn es was zu erobern gibt.
Z.B: Uran , Coltan (sehr wichtig für Compis, Handys...) Kupfer wovon es Unmengen im Kongo gibt. Ersteres, ist vielleicht auch ein versteckter Hinweis auf die zukünftige Energiepolitik in der EU:
Der außenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Eckart von Klaeden, sagte deutschdreist in einem Interview mit Spiegel-online , es gebe, neben "eigenen nationalen Interessen", dort auch, " eine Reihe von sicherheitsrelevanten Bodenschätzen - etwa Uran oder Beryllium die nicht in die Hände von Unbefugten kommen dürfen".
Unbefugte dort, sind geschichtsbetrachtet gedacht, aber in dieser Wirklichkeit nicht berücksichtigt, nicht die Afrikazerstörer mit neuen Invasionsplänen aus Europa sondern laut CDU-Typ:"Kriminelle und internationale Terroristen"
Von den Gütern im Wert von 9 Millarden die den Kongo jährlich auf den Weg nach Deutschland verlassen ist laut auswärtigem Amt Erdöl das Hauptprodukt.
Was -in Kongo eigentlich abgeht wird in den Mainstreamnews nicht dargestellt. Warscheinlich wird in ihnen bald begonnen werden, verstärkt über schreckliche Dinge im Kongo zu berichten. Die ersten Emotionen werden gegeben, Meinungen manipuliert, was bis gestern noch scheissegal war kann morgen schon für die Verhinderung eines neuen Ausschwitz benutzt werden. Ne das gabs ja schon (Joscka Fischer, Jugoslawienkrieg, ). Aber irgendwie wird die schlechte Regierung die Stimmung für den Bundeswehreinsatz schon hinbekommen.
In Berlin war gestern Kriegseinsatzkonferenz.
In Berlin!
Hintergründe bei german foreign policy
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56284 zitatquellen im text:
http://www.taz.de/pt/2006/03/21/a0055.1/text
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,406518,00.html bitte Infos über den Kongo etc. ergänzen-
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Artikel schlecht recherhciert
deine Engagement in allen Ehren, aber es haben sich in den Artikel einige doch recht gravierende Fehler eingeschlichen, ausserdem erscheinen einige Punkte nicht im richtigen Zusammenhang:
1. Die "Demokratische" Republik Kongo hat laut der von der Regierung veröffentlichten Statistik ein Exportvolumen von ca. 900 Millionen USD. Es können also wohl kaum für 3 Milliarden Güter alleine nach Deutschland gegangen sein, selbst wenn mensch die geschmuggelten Minerale welche über Uganda etc. kommen mitrechnet.
2. Die Kongoregion hängt immer noch in einem der schlimmsten Kriege der Nachkriegszeit mit mehr als 2 Millionen Toten seit 1995 (andere Quellen sprechen von bis zu 5 Millionen Toten). Das Problem ist nicht, das interveniert wird, sondern dass zu spät interveniert wird. Zu lange konnten sich im Kongo Psychopathen à la Mobuto Sese Seko, Laurent Desire Kabila oder der ugandische Präsident Museveni austoben. Nachdem die Welt also lange zugeschaut hat, soll sie sich jetzt doch entlich mal ihrer Verantwortung besinnen, es kann doch nicht sein, dass in Ländern wie dem Kongo, Sierra Leone oder im Sudan immer nur die Blauhelmsoldaten der ärmsten Länder der Welt den Kopf für die UNO hinhalten, während sich die bestens ausgerüsteten und ausgebildeten Armeen der Industrieländer gerade mal zu Beobachtermissionen aufraffen können wie 1994 in Ruanda.
3. Während all dieser Konflikte im Kongo flossen die Rohstoffe nahezu ungehindert, ob nun das Kupfererz aus Katanga oder Coltan und andere Minerale aus dem Ostkongo. Die Coltanpreise sind auf dem Weltmarkt auch schon lange nicht mehr so hoch, als dass sich große Bergbaugesellschaften darum reißen würden neue, teuere und mit hohem Verlustrisiko behaftete Minen im Kongo aufzumachen, da lasse sie lieber die "local miners" ackern und kaufen dann die Schmuggelware von Uncle Museveni (der übrigends ein großer Freund von Bush ist).
Es sind eher kleine Firmen und "Abenteurer" die dort überhaupt noch arbeiten, von der Kupfersparte einmal abgesehen gibt es kaum noch große Gesellschaften. Die kleinen Gesellschaften arbeiten aber noch mehr als die großen nach dem Motto "dig and run", d.H. Investitionen in Infrastruktur, Unterkünfte für lokale Arbeitskräfte etc. erfolgen kaum oder gar nicht.
Gerade die großen Bergbaustädte sind in vielen Regionen Afrikas aber ein wichtiger Entwicklungsmotor, z.B. durch Schulen, Krankenhäuser und Ausbildungsstätten.
Ob da nun ein CDU Provinzhansel wie von Kläden Blödsinn von sich gibt oder nicht, die Politik im Kongo wird jetzt von anderen Kräften bestimmt und sie wird auch nach einer Mission von anderen Kräften bestimmt sein.
die Millarden ex-und Impoerte...
"Die Welt" die so lange zugeschaut hat, schaut halt solange zu bis es was zu holen gibt.
Und wer nach einer "mission" im Kongo das Sagen hat ist jawohl überhaupt nicht vorhersehbar oder woher nimmt der Kommentator die Gewissheit...?
Es gibt auch einen Unterschied zwischen einem Un-Einsatz unter deutscher Beteiligung und einem , wie z.Z. geplant hauptsächlich Un-unabhängigen Einsatz der deutsch-französischen Kriegskoordination. Bei letzterem geht es womöglich wirklich um Menschenrechte und die Verhinderung von Morden, bei der EU-Geschichte auch um anderes.. siehe german policy link...
Völliger Quatsch
Bevor man irgendwelche Texte aus dem Netz wiederkäut sollte man vielleicht mal nachdenken was so wenige Soldaten da überhaupt sollen.
Nämlich genau das, das man überall nachlesen kann: Sie sollen die Hauptstadt des Landes (Kinshasa) während der Wahlen schützen. Desweiteren soll der Einsatz auf 4 Monate begrenzt sein.
Wie soll da also eine dauerhafte Okkupation möglich sein und warum so viel Aufwand wegen ein paar Rohstoffen?
sandankoro
Lösung...
Quellen zum Kongo; EU als Friedensmacht?
Udo Ulfkotte, Redakteur der konservativen "Frankfurter Allgemeine Zeitung", weist in seinem Buch "Verschlußsache BND" darauf hin, dass Laurent Kabilas Truppen bei der Rebellion gegen Mobutu Sese Seko Ende der 90er mit Satellitenbildern der CIA versorgt wurden, eine strategisch wichtige Information, die Schlüssel für den Sieg von Kabilas Truppen waren.
Mobutu Sese Seko wiederum sei, so Ulfkotte, von französischen Geheimdiensten unterstützt worden, wenngleich erfolglos. Es ging tatsächlich um die Sicherung kongolesischer Rohstoffe, so Ulfkotte weiter.
(vgl.: Ulfkotte, U. (1998): Verschlußsache BND, Heyne-Verlag)
Eine gute Zusammenfassung der Geschichte des Kongo und westlicher Involvierung (Lumumbas Ermordung, Mobutus Unterstützung anfänglich durch die USA, dann durch Frankreich, Tod L. Kabilas, Machtergreifung seines Sohnes usw.) in diesen unendlichen Bürgerkrieg gibt es im Greenpeace-Magazin 4/02.
Nachzulesen unter
Ein Artikel der TAZ (habe leider vergessen, von wann, vermute vom 18. April 2004, lässt sich online nur gegen Bezahlung recherchieren) wurde zum 10. Jahrestag des Massakers in Ruanda verfasst und beschäftigt sich mit der Rolle Frankreichs in Zentralafrika. Einem französischen Journalisten, auf den in dem Artikel verwiesen wird, gelang es, nachzuweisen, dass Frankreich die Hutu-Milizen mit aufbaute und militärisch ausrüstete – das Massaker an den Tutsi also mit vorbereitete. Die Ausbildungsstätte, wo solche Taktiken gelehrt würden, so der Journalist, sei die „école de guerre“ (dt. Kriegsschule), ein Pendant zur „School of the Americas“ der USA.
Wenn sich rechtskonservative Journalisten der FAZ mit linksliberalen einig sind, dass nicht nur die USA, sondern auch das "friedfertige" Frankreich (und damit die sog. „Friedensmacht Europa“!) in den Krieg seit langem verwickelt sind, ist davon auszugehen, dass die Geschichte stimmt, auch ohne dass ich alle Regierungsquellen selber geprüft hätte.
Die Frage ist:
Warum?
Klar ist, dass alte antiimperialistische Ansätze aktuellen Situationen nicht gerecht werden, weil sie oft sehr einseitig komplexe Sachverhalte zu stark reduzieren.
Fakt ist aber auch, dass Empire-Theorien (Robert Kurz u.a.), die unterstellen, dass soziale Instabilitäten, Genozide, Terror etc. allein Folge von wirtschaftlich zusammenbrechenden Regionen seien, die die westl. Alliierten als Weltordnungsmacht, als Weltretter sozusagen, verhindern wollten, nicht realisierend, dass sie Elend bekämpften, das der kapitalistische Wettbewerb permanent hervorbringt, auch viel zu kurz greifen.
Fakt ist, das es gerade in Zeiten der Globalisierung einen eben auch mit militärischen Mitteln ausgetragenen ökonomischen Standortwettbewerb gibt, gerade angesichts der Tatsache, dass die USA als Weltordnungsmacht immer stärker an ökonomischem Einfluß verlieren, was sie auch militärisch nicht kompensieren können. Die „Pax americana“ bröckelt, was zwangsläufig dazu führt, dass ökonomischer Wettbewerb zwischen Wirtschaftsstandorten auch (wieder) militärisch ausgetragen wird.
Wie wäre es mit einer Synthese beider Theorien?
Die sähe wie folgt aus:
Der globale Kapitalismus bringt immer häufiger regionale und globale Krisen hervor, die daraus resultieren, dass immer mehr Regionen „den Anschluß“ im ökonomischen Wettbewerb verpassen, was Ängste und Haß in den betroffenen Regionen schürt.
Umgekehrt sind die westlichen Alliierten selber einem immer heftigeren ökonomischen Wettbewerb ausgeliefert, was (auch) Folge der Emanzipation ehemaliger Kolonien ist. Indien, China, Brasilien sind selber zu ernstzunehmenden ökonomischen Gegnern geworden. Den USA schwimmen die Felle weg, aufgrund der astronomisch hohen Verschuldung ihrer Volkswirtschaft. Aber auch die EU ist in Zeiten einer globalen ökonomischen Stagnation und starker Konkurrenten „Angstbeseelt“.
Ist es da nicht plausibel, strategisch wichtige Rohstoffregionen zu kontrollieren? Nicht, um die eigenen Unternehmen dort anzusiedeln. Nein, die politische Kontrolle reicht, um den globalen politischen Rahmen, der die Bedingungen des ökonomischen Wettbewerbs setzt, zum eigenen Vorteil beeinflussen zu können.
Politisch-militärische Kontrolle der rohstoffreichen Regionen also, um sich ein starkes Verhandlungsgewicht in internationalen Gremien sichern zu können.
Dies erklärt, warum sich Staaten wie Deutschland, Frankreich, USA usw. mit Rebellen und Terroristen, aber auch mit ethnischen Nationalisten in Krisenregionen verbünden, sie teilweise sogar erst schaffen und zum Morden ausbilden (und manchmal damit eine Region erst in die Krise stürzen), obwohl sie eigentlich an stabilen Regionen interessiert sind.
Was bringen schließlich noch stabile Regionen, wenn der eigene ökonomische Abschwung unaufhaltsam scheint???
Wettbewerb schafft Angst schafft Instabilität. Der Verstand wird irrational, wenn er kein Vertrauen mehr kennt – Wettbewerb wiederum kennt kein Vertrauen, keine Solidarität.
(Im Indy-Artikel „Worum geht es in Zentralasien?“
zeigte ich dieses Muster am Beispiel Zentralasiens und des Südkaukasus.)
Konkret heißt das für den Kongo:
Offensichtlich hat der Versuch Frankreichs bzw. der USA, durch Unterstützung von Mobutu Sese Seko bzw. Kabila (sen.) die Kontrolle über die zentralafrikanischen Rohstoffregionen zu erringen, dazu geführt, dass eine ökonomisch und damit auch sozial ohnehin schon instabile Region endgültig destabilisiert wurde.
Die EU befriedet also heute im Kongo einen Konflikt, den sie mit geschaffen hat.
Ob bei der aktuellen „Friedensmission“ neben der Stabilisierung der Region diese Rohstoffe auch noch eine Rolle spielen, erscheint angesichts der Vorgeschichte des Konflikts höchstwahrscheinlich.
Eine reine Friedensmission erscheint aufgrund der geostrategischen Bedeutung der kongolesischen Rohstoffe m.E. tatsächlich weniger wahrscheinlich, auch wenn die geringe Truppenstärke eher hierfür zu sprechen scheint.
Dass die EU im Kongo nur als Erfüllungsgehilfe der USA, also der „Pax americana“ agiert, erscheint unwahrscheinlich. Das alleinige Engagement der EU spricht angesichts der Vorgeschichte des Konflikts (Konkurrenz zwischen USA und Frankreich) für eine Einigung „hinter den Kulissen“ zwischen den beteiligten Großmächten,
Konkret wäre denkbar, dass die USA der EU einen Einfluss in Zentralafrika zugebilligt haben, gegen was für Garantien der EU auch immer. Das wäre ein Hinweis für eine global immer stärker werdende und aggressiver auftretende EU - auch militärisch.
Was macht den Kongo plötzlich so interessant
plötzlich so interessant ?
:::Auch die US-amerikanische Regierung weiß um die Sorgen der Konzerne. Hinzu kommt, daß viele Rohstoffe wie beispielsweise Coltan nicht nur für die zivile, sondern besonders für die militärische Produktion zu den "unverzichtbaren" Rohstoff zählt. Coltan - die Abkürzung von Colombo-Tantalit - enthält das seltene Metall Tantal. Dieses extrem hitze- und säurebeständige, einfach zu verarbeitende Edelmetall wird für die Produktion von Handys, Flugzeugmotoren, Airbags, Nachtsichtgeräten und Kondensatoren verwendet. Insbesondere in der Raumfahrttechnik und bei High-Tech-Waffen spielt der Stoff eine wichtige Rolle. Das Pentagon stuft Tantal als "strategischen Rohstoff" ein.:::
:::Der US-Regierung, die gerade erst einen Krieg geführt hat, bei dem ein anderer strategischer Rohstoff keine unerhebliche Rolle spielte, bereitet der Irak noch ein wenig Verdauungsprobleme. Und zudem hat sie in Australien eine sicherere Coltan-Qelle aufgetan. Ein afrikanisches Sprichwort besagt: Wenn die Löwen gefressen haben, kommen die Hyänen. So scheint es für das zu Weltmachtgeltung strebende Europa unter französisch-deutscher Führung eine unwiederbringliche Gelegenheit, den Kongo in seine Kontrolle zu bringen.:::
EinBlick
0 - 14 Jahre: 48,3%
15 - 64 Jahre: 49,2%
65 Jahre und älter: 2,5%
Einwohner: 56,6 Millionen (2003, The World Factbook)
Friedensratschlag Uni Kassel
Auszug aus dem Artikel "Keine Showveranstaltung" ...
...
Pflüger: Deutsche Bundesregierung täuscht Öffentlichkeit
Nach Darstellung von Tobias Pflüger, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments und Koordinator der Linksfraktion im Unterausschuss Sicherheit und Verteidigung, täuscht die Bundesregierung die Öffentlichkeit. Die "EU-Militärintervention in Kongo werde "ohne zeitliche und räumliche Begrenzung geplant".
Bereits nächste Woche solle im EU-Parlament einer Kongo-Militärintervention "vorab" zugestimmt werden, so Pflüger. In den Verhandlungen der Fraktionen über eine gemeinsame Resolution zeichne sich bereits ab, "dass Sozialdemokraten, Grüne, Liberale und Konservative einen EU-Militäreinsatz im Kongo ohne jede zeitliche und räumliche Begrenzung" wollten.
Pflüger: "Paramilitärische Verbände" könnten gegen Bevölkerung eingesetzt werden
Es werde "zudem sogar erwogen EU-Truppen, darunter sollen ebenfalls deutsche Soldaten sein, in benachbarten Staaten, wie Gabun und Kongo-Brazzaville zu stationieren". Weiterhin werde geplant, "die 2006 neu gegründete EU-Gendarmerie, die aus paramilitärischen Verbänden der Mitgliedstaaten besteht, in Kinshasa-Stadt einzusetzen, um gegen die Bevölkerung vorzugehen, sollte diese gegen den Ausgang der Wahlen im Juli protestieren".
"Diese Entwicklung ist in hohem Maße besorgniserregend", schreibt der Europaabgeordnete. Ein EU-Militäreinsatz würde "lediglich dafür sorgen, dass die EU-Militarisierung noch weiter vorangetrieben wird. Eine Afrikapolitik, die sich in die Tradition des militärischen Interventionismus der ehemaligen europäischen Kolonialmächte in Afrika einreiht, darf keine europäische Legitimation erhalten", so Pflüger.
Es sei zudem "beschämend, dass die EU, die mit dafür verantwortlich ist, dass lediglich 10 Prozent der von der UN angeforderten humanitären Hilfe für die DR Kongo geleistet wird, kein Problem damit hat, für einen gefährlichen Militäreinsatz, Mittel locker zu machen".
"Berlin hat die Finanzierung von Rebellenmilizen gedeckt"
Nach Angaben des Informationsdienstes "German Foreign Policy" hat Berlin "über mehrere Jahre die Finanzierung von Rebellenmilizen gedeckt, die einen Teil des rohstoffreichen Ostkongo abspalten und an das angrenzende Ruanda anschließen wollten". Aus offiziellen Dokumenten der Vereinten Nationen ergebe sich, dass die deutsche Außenpolitik "auf diese Weise den innerkongolesischen Kriegszustand" fördere. Dabei würde auch diplomatisches Personal des Auswärtigen Amtes Unterstützung leisten, schreibt der Informationsdienst unter Verweis auf eine ehemalige deutsche Botschafterin.
German Foreign Policy: Kongolesische Mine war immer wieder Streitobjekt europäischer Mächte
Die Bundesregierung werde auch im jüngsten Kongo-Bericht des UN-Sicherheitsrates "scharf kritisiert". Über die tatsächlichen Hintergründe der jüngsten Berliner Kongo-Ankündigungen würden die Abgeordneten des deutschen Parlaments bei den bevorstehenden Beratungen über den neuen militärischen Afrika-Einsatz im unklaren gelassen.Berlin verfüge seit 1994 über Einfluss auf das Minenunternehmen Somikivu im Ostkongo, das zur Förderung seltener Rohstoffe für die Herstellung von Düsenmotoren und Raketenteilen gegründet worden sei. Die von Somikivu betriebene Mine Lueshe gelte "als eine der zwei wichtigsten Lagerstätten ihrer Art weltweit". Das dort erschlossene Material gehöre zu den bedeutenden Rohstoffvorkommen im Ostkongo, "die seit Beginn der europäischen Kolonialherrschaft immer wieder zu Streitobjekten ausländischer Mächte wurden".
Nachdem der private Somikivu-Mehrheitseigentümer, "eine deutsche GmbH", den Betrieb in Lueshe wegen beginnender Unruhen 1994 eingestellt habe, habe ihm die Bundesregierung mehr als acht Millionen Euro Entschädigung gezahlt. Im Gegenzug habe die Bundesregierung Ansprüche auf zukünftige Gewinne aus dem Minenbetrieb sowie einen Treuhandvertrag erhalten. Seitdem könnten staatliche Stellen der Bundesrepublik über die Geschäfte in Lueshe mitbestimmen - und "damit über Förderung und Nutzung der international begehrten Minenressourcen". Über mehrere Jahre hin habe Berlin die Einstellung der Fördertätigkeit geduldet. Mehrfach habe die deutsche Regierung auch den Verkauf des Minenunternehmens abgelehnt - wegen "außenpolitische(r) Erwägungen", so heiße es in einem Schreiben des staatlichen Treuhänders.
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Quelle: Internetzeitung ngo-online, 17. März 2006: www.ngo-online.de
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Keine deutschen oder EU-Truppen in den Kongo - Zivile Lösungen sind gefragt
Die Weichen für einen Bundeswehr- und EU-Truppeneinsatz im Kongo sind gestellt - Die Friedensbewegung hält dagegen: Eine Stellungnahme im Wortlaut (22. März 2006)
Flagge zeigen in Kongo
Von Norman Paech (21. März 2006)
Es geht um Rohstoffe!
Bergbauministerium in Kinshasa wirft österreichischer Firma, die Anspruch auf ein deutsches Bergwerk im ostkongolesischen Kriegsgebiet erhebt, Dokumentenfälschung vor. Jetzt will Kongo mit Deutschland die Zukunft der Mine Lueshe klären....
....Doch nun müsse Deutschland endlich aktiv werden, um das Unternehmen zu retten. Denn Lueshe liegt seit zweieinhalb Jahren still, und bei neuen Kämpfen im Februar wurde die Minenzentrale vor Ort von der Armee leer geplündert. Neue Investitionen sind überfällig. Doch bislang sei nicht einmal klar, ob der 70-prozentige deutsche Mehrheitsanteil noch der Nürnberger GfE gehöre oder der Bundesregierung, heißt es im Bergbauministerium. Man würde gerne den Mehrheitsanteil kaufen. Wenn man denn in Deutschland einen Ansprechpartner hätte.....
SAFEGUARD
GfE Gesellschaft für Elektrometallurgie mbH
Höfener Str. 45
D-90431 Nürnberg
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
"Der Staat ist pleite!" — Punxatan
Weltsicherheitsratq — Joe
Was ist die Alternative — Hase
Schwindel — Peter G.
@Peter G. — Hase
lösungsansätze? — ...
Ergänzung — egal
Vorschlag — Du
@egal — tom
WARUM? — Antirassist
@Hase — Peter G.
@wie wäre es denn — Peter G.
@tom — Peter G.
@Peter G. — madsheep
@Peter G. — madsheep
kindersoldaten? — herman
@pfui Deutschland — ...
Kreuzritter und Samariter — Peter G.
@Peter G. — Hase
Was nun ? — Joe
@ Joe — Peter G.
@ Peter G und Joe — ...
haaalllooo — afrikaner