18.März | Tag der politischen Gefangenen
Zusammenfassung der Aktivitäten zum Tag der politischen Gefangenen 2006
Auch dieses Jahr gab es in der BRD verschiedene Veranstaltung, Demonstrationen und Kundgebung zum 18.März, dem
Tag der politschen Gefangenen. Neben Berlin, fanden in Potsdam, München, Stuttgart, Nürnberg und Trier und weiteren
Städten Aktionen statt. Hier ein kleiner Überblick , über die gelaufene Aktionen und die Bedeutung des 18. März.
Auch dieses Jahr gab es in der BRD verschiedene Veranstaltung, Demonstrationen und Kundgebung zum 18.März, dem
Tag der politschen Gefangenen. Neben Berlin, fanden in Potsdam, München, Stuttgart, Nürnberg und Trier und weiteren
Städten Aktionen statt. Hier ein kleiner Überblick , über die gelaufene Aktionen und die Bedeutung des 18. März.
Zur Bedeutung des 18.März, dem Tag der politischen Gefangenen:
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Am 18. März 1848 war es TagelöhnerInnen, Obdachlosen, ArbeiterInnen und rebellischen Frauen gelungen,
die preußische Armee aus Berlin zu vertreiben. Die versuchte proletarische Revolution wurde aber brutal niedergeschlagen.
Am 18. März 1871 bewaffnete sich das Pariser Proletariat, verjagte die französische bourgeoise Herrschaft und errichtete
die Pariser Kommune.1923 nahm die Internationale Rote Hilfe diesen historischen Bezug zum Anlass, den internationalen
Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen auszurufen, bis der Faschismus diese Tradition beendet hatte. Seit 1996
wird dieser Tag wieder bundesweit begangen. Am 18. März fand er zum zehnten Mal als Aktionstag für die Freiheit der
politischen Gefangenen in der BRD und weltweit statt.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Berlin: Für die Freiheit der politischen Gefangenen und gegen imperialistischen Krieg
Die grösste Aktion zum Tag der politischen Gefangenen fand in Berlin - Kreuzberg statt. 1000 Menschen versammelten sich um
15 Uhr am Mehringdamm unter dem Motto "widerstand gegen Krieg, Besatzung, Ausbeutung und Repression - Freiheit für
alle politischen Gefangenen". Friedensgruppen und Autonome und internationalistische Initativen hatten den tag der
politischen Gefangenen mit dem von Weltsozialforum ausgerufenen "internationalen Aktionstag gegen den Irak-Krieg"
zusammengelegt und eine gemeinsame Demonstration in Berlin - Kreuzberg vorbereitet. Das Vetretene Spektrum reichte
von Linkspartei,WASG und ATTAC-Anhänger über die trotzkistische GRuppe Linsruck, der DKP, vielen Migrantenorganisationen
aus der Türkei und dem Nahen Osten bis hin zu Autonomen, internationalistischen und Anarchistischen Gruppen.
Unter Parolen wie "Freiheit für alle politischen Gefangenen" und "Hoch die internationale Solidarität" zog der
Bunt gemischte Demonstrationzug von Mehringdamm durch den Berliner Migrantenkiez Kreuzberg zum Heinrichplatz.
Am Südstern kamm es zwischenzeitlich zu brutalen Prügelorgienen der Berliner Polizei. Schlagstöcke und Pfefferspray
wurden massiv gegen Linskspatei-Rentner und muslimische Frauen eingesetzt. Es gab mehrere Festnahmen,
verhaftete Migranten wurden vor den Augen der Demonstration von der Polizei massiv mit Schlagstöcken und Tritten
gegen den Kopf misshandelt. Es gab mehrere Festnahmen. Der Anlass für die Prügelorgienen war bis zum Ende der
Demonstration unklar. Nach verschiedenen Gerüchten war der Anlass für die Bullenprovo eine Auseinandersetzung
mit "Zivibullen","Faschisten" oder "Antideutschen". Wenn es sich wirklich um "innerlinke " Auseinandersetzungen
handelte die zu diesem Massiven Polizeiübergriffen führten, dann müssen diese umgehend aufgeklärt und aufgearbeitet
werden denn es geht nicht an das Migrantische Genossen massiv Verletzt werden und von Haftstrafen und Abschiebung
bedroht sind nur weil einige deutsche Linke meinen ihre Differenzen auf solche weise Austragen zu müssen. Am Heinrichsplatz
endete die Demo mit einer Abschlusskundgebung auf der verschiedene Redner die drohende Krieggefahr gegen den Iran
und die Situation der politischen Gefangenen thematisierten. In Mehringhof fand am Freitag und Samstag vor der Demo eine
von Bündniss 18.März (www.18maerz06.tk) organisierte "internationalistische Konferenz" zum Thema Krieg und
politische Gefangeneschaft statt. Am Freitag stand das Thema Krieg und Besatzung im Vordergrund, Teilnehmern aus
Palästina, Irak, Kolumbiem, Türkei/Kurdistan und der BRD berichteten von der Situation in ihren Ländern. Am Samstag
ging es dann hauptsächlich um "politische Gefangenen". Es gab Referate zur Situation der politischen Gefangenen
in der Türkei, dem Baskenland und Nordirland. Ein Vetreter der Migrantenorganisation "Plattaforma" thematisierte
die deutsche Abschiebpraxis und die Konstruktion der "Festung Europa" und eine ehemalige Gefangenen aus der Roten
Armee Fraktion zog die verbindung zwischen der NATO-Politik der 70er und 80er und der heutigen Militärischen
Offensive gegen den "Terror". Am Ende zog die Gruppe Internationale Solidarität Magdeburg bilanz und stellt
mit dem "Netzwerk für politische Gefangenen" ein neues Projekt vor .Mit c.a. 150 Teilnehmern war die Konferenz an beiden
Tagen gut besucht.
http://de.indymedia.org/2006/03/141763.shtml
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Potsdam: Dont let the System get yout Down
Auch in Potsdam fand eine Demo zum tag der politischen Gefangenen statt. Antifa-Gruppen hatten bundesweit unter dem
Motto "Don´t let the System get you down! aufgerufen um die gewachsene Repression gegen Antifa-Zusammenhänge im
letzten Jahr zu thematiesieren. Vor allem die Repressionsfäle in Potsdam (Julia), Frankfurt/Oder und
Berlin (Christian) und Stockholm (Patrick und Fabian) wurden thematisiert. Auch das §129a Verfahren
in Magdeburg wurde erwähnt. Ungefähr 800 Leute beteiligten sich an der Demonstration. Neben der Kriminalisierung
linker Politischer AktivistInnen wurde auch der schleichende Grundrechtsabbau, die verschärfung der sozialen Situation
und die architektonischen Verbrechen der Potsdamer Stadplanung thematisiert. Das so viele Leute zu einer dezidiert
linksradikalen Aktion für die politische Gefangenen zusammenkammen ist positiv, auch das alle Flügel des
Antifa-Spektrum bis hin zu Antideutschen beteiligt waren zeigt das eine punktuelle Zusammenarbeit noch immer möglich ist.
Lediglich das die kurdischen/türkischen GenossInnen in den deutschen Gefängnissen , die über 80% der politischen
Gefangenen in BRD ausmanchen, mit keinen Wort erwähnt wurden zeigt eine gewisse zentriertheit auf die eigene Szene
und den eigenen Teller. Bis auf einige Rangeleien mit der Polizei und Pfefferspray-Einsatz in den ersten Reihen verlief
diese Veranstaltung friedlich.
http://de.indymedia.org/2006/03/141672.shtml
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
München: Fahraddemo zum Polizeipräsidium
In München beteiligten sich c.a. 100 Menschen an einer Fahrraddemo für die Freiheit der politische Gefangenen,
die in anschluss an eine Kundgebung zum ebenfalls am 18.3. stattfindenden Aktionstag gegen Krieg stattfand. Vor
verschiedenen ausgewählten Orten wie dem Polizeipräsidium, dem Innenminister und der Europäischen Vertretung wurde
Protest gegen Grundrechtsabbau und politische Repression kundgetan.
Bericht:
http://de.indymedia.org/2006/03/141736.shtml
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Nürnberg: Farbeier auf Knast
In Nürnberg wurde in der Nacht vom 17. auf den 18.3. ein Knast am Rande des linken Stadtviertels Gostenhofs
von mehreren Vermummten mit Farbeiern angegriffen:
Bericht:
http://de.indymedia.org/2006/03/141731.shtml
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++#
Stuttgard: Kundgebung vor Knast-stammheim
In Stuttgard fand vor dem für die RAF-Gefangenen errichteten Beton-Denkmal,
dem Hochsicherheitsknast Stuttgard-Stammheim in dem am 18.Oktober 1977 die Gefangenen aus der Roten Armee Fraktion
unter ungeklärten Umständen zu Tode kammen, auch eine Kundgebung zum Tag der politischen Gefangenen statt. Ungefähr
50 Menschen beteiligten sich daran.In den Redebeiträgen ging es zum einen um die Situation der Gefangenen zum anderen
zu der zunehmenden Repression, die linke Gruppen zurzeit ertragen müssen.
http://de.indymedia.org/2006/03/141700.shtml
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Trier:Transparentaktion
In Trier gab es eine Transparent und Flugblattaktion zum Tag der politischen Gefangenen statt in der Folter, Entrechtung
und Lagerhaft thematisiert wurden.
http://de.indymedia.org/2006/03/141562.shtml
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Beisetzung von der Genossin Joel Aubronn
In Paris wurde die kürzlich verstorbene Action Direct GenossIn Joel Aubronn im Kreise ihrer Genossen beerdigt. Es beteiligten
sich einige ehemalige Mitglieder bewaffneter Gruppen an der feierlichen Beisetzung.
Links:
www.18maerz2006.de.vu
http://www.rote-hilfe.de/
www.18maerz96.tk
www.antirepressionsdemo.tk
www.soligruppe.de
www.soligruppe-schweden.tk/
www.free-christian.de.vu
http://www.inforiot.de/Ermittlungen_in_Frankfurt/
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Am 18. März 1848 war es TagelöhnerInnen, Obdachlosen, ArbeiterInnen und rebellischen Frauen gelungen,
die preußische Armee aus Berlin zu vertreiben. Die versuchte proletarische Revolution wurde aber brutal niedergeschlagen.
Am 18. März 1871 bewaffnete sich das Pariser Proletariat, verjagte die französische bourgeoise Herrschaft und errichtete
die Pariser Kommune.1923 nahm die Internationale Rote Hilfe diesen historischen Bezug zum Anlass, den internationalen
Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen auszurufen, bis der Faschismus diese Tradition beendet hatte. Seit 1996
wird dieser Tag wieder bundesweit begangen. Am 18. März fand er zum zehnten Mal als Aktionstag für die Freiheit der
politischen Gefangenen in der BRD und weltweit statt.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Berlin: Für die Freiheit der politischen Gefangenen und gegen imperialistischen Krieg
Die grösste Aktion zum Tag der politischen Gefangenen fand in Berlin - Kreuzberg statt. 1000 Menschen versammelten sich um
15 Uhr am Mehringdamm unter dem Motto "widerstand gegen Krieg, Besatzung, Ausbeutung und Repression - Freiheit für
alle politischen Gefangenen". Friedensgruppen und Autonome und internationalistische Initativen hatten den tag der
politischen Gefangenen mit dem von Weltsozialforum ausgerufenen "internationalen Aktionstag gegen den Irak-Krieg"
zusammengelegt und eine gemeinsame Demonstration in Berlin - Kreuzberg vorbereitet. Das Vetretene Spektrum reichte
von Linkspartei,WASG und ATTAC-Anhänger über die trotzkistische GRuppe Linsruck, der DKP, vielen Migrantenorganisationen
aus der Türkei und dem Nahen Osten bis hin zu Autonomen, internationalistischen und Anarchistischen Gruppen.
Unter Parolen wie "Freiheit für alle politischen Gefangenen" und "Hoch die internationale Solidarität" zog der
Bunt gemischte Demonstrationzug von Mehringdamm durch den Berliner Migrantenkiez Kreuzberg zum Heinrichplatz.
Am Südstern kamm es zwischenzeitlich zu brutalen Prügelorgienen der Berliner Polizei. Schlagstöcke und Pfefferspray
wurden massiv gegen Linskspatei-Rentner und muslimische Frauen eingesetzt. Es gab mehrere Festnahmen,
verhaftete Migranten wurden vor den Augen der Demonstration von der Polizei massiv mit Schlagstöcken und Tritten
gegen den Kopf misshandelt. Es gab mehrere Festnahmen. Der Anlass für die Prügelorgienen war bis zum Ende der
Demonstration unklar. Nach verschiedenen Gerüchten war der Anlass für die Bullenprovo eine Auseinandersetzung
mit "Zivibullen","Faschisten" oder "Antideutschen". Wenn es sich wirklich um "innerlinke " Auseinandersetzungen
handelte die zu diesem Massiven Polizeiübergriffen führten, dann müssen diese umgehend aufgeklärt und aufgearbeitet
werden denn es geht nicht an das Migrantische Genossen massiv Verletzt werden und von Haftstrafen und Abschiebung
bedroht sind nur weil einige deutsche Linke meinen ihre Differenzen auf solche weise Austragen zu müssen. Am Heinrichsplatz
endete die Demo mit einer Abschlusskundgebung auf der verschiedene Redner die drohende Krieggefahr gegen den Iran
und die Situation der politischen Gefangenen thematisierten. In Mehringhof fand am Freitag und Samstag vor der Demo eine
von Bündniss 18.März (www.18maerz06.tk) organisierte "internationalistische Konferenz" zum Thema Krieg und
politische Gefangeneschaft statt. Am Freitag stand das Thema Krieg und Besatzung im Vordergrund, Teilnehmern aus
Palästina, Irak, Kolumbiem, Türkei/Kurdistan und der BRD berichteten von der Situation in ihren Ländern. Am Samstag
ging es dann hauptsächlich um "politische Gefangenen". Es gab Referate zur Situation der politischen Gefangenen
in der Türkei, dem Baskenland und Nordirland. Ein Vetreter der Migrantenorganisation "Plattaforma" thematisierte
die deutsche Abschiebpraxis und die Konstruktion der "Festung Europa" und eine ehemalige Gefangenen aus der Roten
Armee Fraktion zog die verbindung zwischen der NATO-Politik der 70er und 80er und der heutigen Militärischen
Offensive gegen den "Terror". Am Ende zog die Gruppe Internationale Solidarität Magdeburg bilanz und stellt
mit dem "Netzwerk für politische Gefangenen" ein neues Projekt vor .Mit c.a. 150 Teilnehmern war die Konferenz an beiden
Tagen gut besucht.
http://de.indymedia.org/2006/03/141763.shtml ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Potsdam: Dont let the System get yout Down
Auch in Potsdam fand eine Demo zum tag der politischen Gefangenen statt. Antifa-Gruppen hatten bundesweit unter dem
Motto "Don´t let the System get you down! aufgerufen um die gewachsene Repression gegen Antifa-Zusammenhänge im
letzten Jahr zu thematiesieren. Vor allem die Repressionsfäle in Potsdam (Julia), Frankfurt/Oder und
Berlin (Christian) und Stockholm (Patrick und Fabian) wurden thematisiert. Auch das §129a Verfahren
in Magdeburg wurde erwähnt. Ungefähr 800 Leute beteiligten sich an der Demonstration. Neben der Kriminalisierung
linker Politischer AktivistInnen wurde auch der schleichende Grundrechtsabbau, die verschärfung der sozialen Situation
und die architektonischen Verbrechen der Potsdamer Stadplanung thematisiert. Das so viele Leute zu einer dezidiert
linksradikalen Aktion für die politische Gefangenen zusammenkammen ist positiv, auch das alle Flügel des
Antifa-Spektrum bis hin zu Antideutschen beteiligt waren zeigt das eine punktuelle Zusammenarbeit noch immer möglich ist.
Lediglich das die kurdischen/türkischen GenossInnen in den deutschen Gefängnissen , die über 80% der politischen
Gefangenen in BRD ausmanchen, mit keinen Wort erwähnt wurden zeigt eine gewisse zentriertheit auf die eigene Szene
und den eigenen Teller. Bis auf einige Rangeleien mit der Polizei und Pfefferspray-Einsatz in den ersten Reihen verlief
diese Veranstaltung friedlich.
http://de.indymedia.org/2006/03/141672.shtml ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
München: Fahraddemo zum Polizeipräsidium
In München beteiligten sich c.a. 100 Menschen an einer Fahrraddemo für die Freiheit der politische Gefangenen,
die in anschluss an eine Kundgebung zum ebenfalls am 18.3. stattfindenden Aktionstag gegen Krieg stattfand. Vor
verschiedenen ausgewählten Orten wie dem Polizeipräsidium, dem Innenminister und der Europäischen Vertretung wurde
Protest gegen Grundrechtsabbau und politische Repression kundgetan.
Bericht:
http://de.indymedia.org/2006/03/141736.shtml ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Nürnberg: Farbeier auf Knast
In Nürnberg wurde in der Nacht vom 17. auf den 18.3. ein Knast am Rande des linken Stadtviertels Gostenhofs
von mehreren Vermummten mit Farbeiern angegriffen:
Bericht:
http://de.indymedia.org/2006/03/141731.shtml +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++#
Stuttgard: Kundgebung vor Knast-stammheim
In Stuttgard fand vor dem für die RAF-Gefangenen errichteten Beton-Denkmal,
dem Hochsicherheitsknast Stuttgard-Stammheim in dem am 18.Oktober 1977 die Gefangenen aus der Roten Armee Fraktion
unter ungeklärten Umständen zu Tode kammen, auch eine Kundgebung zum Tag der politischen Gefangenen statt. Ungefähr
50 Menschen beteiligten sich daran.In den Redebeiträgen ging es zum einen um die Situation der Gefangenen zum anderen
zu der zunehmenden Repression, die linke Gruppen zurzeit ertragen müssen.
http://de.indymedia.org/2006/03/141700.shtml ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Trier:Transparentaktion
In Trier gab es eine Transparent und Flugblattaktion zum Tag der politischen Gefangenen statt in der Folter, Entrechtung
und Lagerhaft thematisiert wurden.
http://de.indymedia.org/2006/03/141562.shtml ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Beisetzung von der Genossin Joel Aubronn
In Paris wurde die kürzlich verstorbene Action Direct GenossIn Joel Aubronn im Kreise ihrer Genossen beerdigt. Es beteiligten
sich einige ehemalige Mitglieder bewaffneter Gruppen an der feierlichen Beisetzung.
Links:
www.18maerz2006.de.vu
http://www.rote-hilfe.de/ www.18maerz96.tk
www.antirepressionsdemo.tk
www.soligruppe.de
www.soligruppe-schweden.tk/
www.free-christian.de.vu
http://www.inforiot.de/Ermittlungen_in_Frankfurt/
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Ergänzen
18. März in Österreich
Lediglich eine Presseaussendung mit Schwerpunkt Tierbefreiugsgefangene wurde von der BAT ausgesendet (
Unterstützt Gefangene der Tierrechts/Tierbefreiungsbewegung!
18. März - Tag der politischen Gefangenen
So lang wie die Geschichte politischer Bewegungen und Kämpfe ist auch die Geschichte von Repression und Gefängnissen. Um einen Symboltag für die inhaftierten MitstreiterInnen und GefährtInnen, FreundInnen, Geliebten, Angehörigen... zu schaffen, wurde vor Jahren der 18. März zum Tag der politischen Gefangenen erklärt.
Auch in der Tierrechts/Tierbefreiungsbewegung gibt es Gefangene. Menschen die bewußt oder unbewußt die herrschenden Gesetze brachen. Menschen, die die unfassbaren Gräuel der Ausbeutung von Tieren nicht tatenlos hinnehmen konnten und bei Aktionen für die Freiheit anderer ihre eigene Freiheit einbüßten.
Anlässlich dieses Datums wollen wir zur Solidarität mit den Gefangenen aufrufen. Wir präsentieren euch hier ein paar Links und bitten dich dir etwas Zeit zu nehmen und einer Gefangenen/einem Gefangenen einen Brief oder eine Karte zu schreiben... (www.nadir.org//nadir/aktuell/1999/12/01/417.html) Du kannst dir auch überlegen was es für dich noch für Möglichkeiten gibt Gefangene zu unterstützen. Sei es durch Direkte Aktionen, Teilnahme an Demos und Kungebungen oder den eifrigen Konsum bei Solipartys ;)
Auf unserer Homepage (www.8ung.at//bat/tierrechte/tierrechtsgefangene.htm) findet ihr Infos und Links zu allerlei Seiten mit Adressen von Tierbefreiungsgefangenen, etwa auf Bite Back (directaction.info//prisoners.htm), die Vegan Prisoners Support Group (www.vpsg.org//) oder auf Spirit of Freedom (www.spiritoffreedom.org.uk//) zu politischen Gefangenen verschiedener politischer Richtungen. Infos zu anarchistischen Gefangenen und viele Links gibts zum Beispiel beim Anarchist Black Cross Berlin (gib.squat.net//abc/berlin/)
Solange nicht alle frei sind, kann keineR wirklich frei sein!
Peter Young (www.supportpeter.com//)
Wurde schuldig gesprochen weil er in sechs Aktionen über 8.000 Nerzen die Möglichkeit gab in Freiheit zu leben. Er wurde zu insgesamt zwei Jahren Haft verurteilt und wird voraussichtlich im Januar 2007 entlassen werden. In seinem Schlusswort vor Gericht sagte er unter anderem ".. ich bereue, dass ich nur 8.000 Nerzen die Freiheit schenken konnte, ich bereue, dass nur zwei der Farmen, die ich besuchte, geschlossen haben.." und wandte sich auch an die zahlreichen UnterstützerInnen: "Ich möchte allen danken, die heute zu meiner Unterstützung ins Gericht gekommen sind. Es ist mein letzter Wunsch, bevor ich ins Gefägnis gehe, dass jede und jeder von euch heute Nacht zu einer Nerzfarm in der Nähe fährt, die Zäune niederreißt und JEDEN Käfig öffnet."
In Haft war und ist er zahlreichen Schikanen ausgesetzt, so musste er mehrere Wochen verschärften Haftbedingungen (Isolationshaft) über sich ergehen lassen, weil er sich weigerte Lederschuhe zu tragen.
Briefe (www.supportpeter.com//mail.htm) kannst Du an letters (at) supportpeter.com schicken. Du kannst ihm auch ein Buch (www.supportpeter.com//books.htm) schenken.
SHAC 7 (www.shac7.com/">www.shac7.com//)
Sieben AktivistInnen sind im wesentlichen nur deswegen angeklagt, weil sie eine Website betrieben haben, die über Huntington Life Sciences (insidehls.com//) informierte. HLS ist bzw. - dank der SHAC Kampagne - war es das größte Tierversuchsauftragslaboratorium Europas mit weltweiten Geschäftsbeziehungen. Die Sieben werden nach dem "Animal Enterprise Terrorism Act" von 1992 angeklagt, ein Gesetz, das maßgeschneidert wurde um Menschen, die sich für die Unversehrtheit von Tieren einsetzen, kriminalisieren zu können und Tierausbeutungsunternehmen zu schützen. HLS wurde nach mehreren Undercover-Recherchen, die neben den unfassbar grausamen Tierversuchen auch sadistische Misshandlungen durch das Personal aufdeckten, weltweit bekannt. Informationen zu den sieben Betroffenen und Adressen, an die Du ihnen per Mail oder per Post Briefe schicken kannst, findest Du auf ihrer Homepage: www.shac7.com/">www.shac7.com//
Chelsea Gerlach (www.supportchelsea.org/)
Chelsea wurde unter Verdacht mehrere Brandstiftungen begangen zu haben (u.a. auf ein Fleischverarbeitungsunternehmen und eine Polizeistation) verhaftet. Ihr Prozess beginnt voraussichtlich im Oktober 2006. Du kannst ihr an diese Adresse schreiben:
Chelsea Gerlach #1308678
Lane County Jail
101 W 5th Ave
Eugene, OR 97401
USA
Beachte bitte die Richtlinien der Haftanstalt für Post (supportchelsea.org//lanerules.html)!
Potdsdam
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
ergänzung zum berlin teil — l.a.