Graffitikongress Wien
In Wien versammelte sich für eine Woche einiges was in der Graffitiwelt Rang und Namen hat. Etliche Namen darunter die man sonst aus Graffitibücher kennt. Graffitikongress organisiert von Norbert Siegl vom Institut für Graffitiforschung.
Dabei waren Volkskundler, Proffs, Streetartaktive, Writer bis zu Harald Nägeli.
Hier Bild und Textbericht.
Dabei waren Volkskundler, Proffs, Streetartaktive, Writer bis zu Harald Nägeli.
Hier Bild und Textbericht.
Schon ne reife Leistung, diese Leute alle nach Wien zu kriegen. Auch manche wie etwa Nägeli, der heut die Öffentlichkeit eher meidet. Dafür demonstrierte er, das er wenn s sein muß noch Strichmännchen sprühen kann. Nicht das der noch jemand was beweisen müßte zumal er mit den Writern nichts zu tun hat und die mögen den nicht. Beruht auf Gegenseitigkeit. Bekam ich mal zu hören, als er bei einer Kunstveranstaltung in Frankfurt war. Ja, der ist berühmt aber wenn wir im Yard erwischt werden, dann gibt s aufs Maul. Das war ein Punkt, stimmte ja auch. Ein weiterer Aspekt ist einfach Futterneid. Nägeli hat halt das was die Writer wollen aber nicht bekommen, Fame. Die Writer sagen, sie wollen Ruhm. Pfffft, wie denn? Es gibt zu viele davon, Tags und Pieces findest in jeder Stadt und für Außenstehende sieht das alles gleich aus. Soll heißen, wenn du eins gesehen hast, hast sie alle gesehen. Wer sprühen will, viel Spaß und lass dich nicht erwischen, aber lass den Quatsch mit Fame, das ist n Mythos, mehr nicht.
Dazu gab es eine Styropormauer auf der in gaballter Form alle Formen der Streetart vertreten waren. Vom Sticker bis zur Schablone. Eine fast perfekte Graffitisimulation im Museum. Auf engstem Raum konzentriert, was sonst über die Städte verteilt ist. Telefonzelle und Verteilerkasten waren sogar original mit Originalgraff. Da könnten die Filmemacher noch was lernen, wenn sie ihre Pseudograffiti auf den Pappwänden im Studio sprühen lassen.
Über Streetart kann man geteilter Ansicht sein, mittlerweile viel praktizierte Kunsttheorie vom Künstlermythos der der Öffentlichkeit was zu sagen hat und nicht verstanden werden will. Immerhin geht es bei Streetart mehr um politische Aussagen im Gegensatz zu den Writern, die der Öffentlichkeit nie was mitzuteilen hatten, geschweige verstanden werden wollten. Dabei gibt es hier keine Trennung, vom Writer zur Streetart oder wieder zum Writing, viele machen beides und mit den Sticker begann die Streetart schon in der Writerszene, noch bevor es diesen Namen gab. Einfache Formen der Streetart gab es auch in der Politgraffiti und das war u.a. Thema meines Vortrags. Graffiti ist vielgestaltig und hier wurde es wieder deutlich.
Aus der Kongressankündigung:
Stelldichein der internationalen Street Art-ProtagonistInnen
Die Putzfrau und der Pochoirist
Viele spannende Vorträge und einige Performances, etwa mit dem Zürcher
Ur-Sprayer oder mit der Pariser Kultfigur der Schablonenkunst verspricht
der Internationale Street Art- und Graffiti-Kongress, der am 11. März in
Wien beginnt. Derweil wachsen draußen, in den Städten der Welt, die
gesprayten oder geklebten Botschaften, toleriert oder kriminalisiert,
exponentiell wie der Lurch in unseren Wohngemeinschaften.
Der Verbrecher unterbricht die Monotonie und Alltagssicherheit des
bürgerlichen Lebens. Er bewahrt es damit vor Stagnation. (...) Bis ins
Detail können die Einwirkungen des Verbrechers auf die Entwicklung der
Produktivität nachgewiesen werden. Wären Schlösser je zu ihrer jetzigen
Vollkommenheit gediehen, wenn es keine Diebe gäbe? Wäre die Fabrikation von
Banknoten zu ihrer gegenwärtigen Vollendung gediehen, gäbe es keine
Falschmünzer? (...) Verdankt die praktische Chemie nicht ebensoviel der
Warenfälschung und dem Bestreben, sie aufzudecken, als dem ehrlichen
Produktionseifer? Das Verbrechen, durch die stets neuen Mittel des Angriffs
auf das Eigentum, ruft stets neue Verteidigungsmittel ins Leben und wirkt
damit ganz so produktiv wie Streiks auf die Erfindung von Maschinen.
Vor mehr als 130 Jahren wies Karl Marx mit diesen ironischen Bemerkungen auf
die Perfektion des Kapitalismus hin: Er ist so raffiniert, dass er sogar die
Gegner des Eigentums-Prinzips für seine eigenen Zwecke funktionalisiert.
Wenn Marx vor dem Graffiti- und Street-Art-Kongress referieren müsste, würde
er sich augenzwinkernd vor der Produktivkraft der SprayerInnen-Szene
verbeugen: Die Taten dieser jungen Menschen werden kriminalisiert, und doch
sorgen sie dafür, dass die Farben- und Spraydosenkonzerne leben, dass sich
die Technologien der Gebäudereinigung perfektionieren, dass tausende
Arbeitsplätze in Farbenindustrie und Gebäudereinigung gesichert werden.
Das Ironiequantum, das notwendig ist, um eine Veranstaltung vor der
Unfruchtbarkeit der faden Kongruenz (in diesem Falle des einstimmigen Jas
zur Street Art) zu bewahren, scheint der Wiener Graffitiforscher Norbert
Siegl in die Kongressplanung eingebracht zu haben. Neben dem Gebäudereiniger
aus Pöttelsdorf dürfte auch ein gewisser Herr Harald Naegeli aus der Schweiz
(Sonntag, 12. März, 16 Uhr) die Einmütigkeit stören, wenn auch auf der Basis
ganz anderer Argumente. Die als Zürcher Sprayer bekannt gewordene Ikone
der SprayerInnenbewegung hatte sich in letzter Zeit, so war zu lesen, von
der gegenwärtigen Graffiti-Szene ziemlich distanziert.
Warum der neue Oberbegriff Street Art?
Der globale Triumph der Street Art ist indes nicht aufzuhalten. Unabhängig
vom Grad der staatlichen Repression werden die Städte überschwemmt mit den
Ausdrucksformen des Kommunikationsbedürfnisses junger Menschen. Zu den
vertrauten bunten großflächigen Bildern der SprayerInnen, wie sie gehäuft
entlang der Eisenbahnrouten vorkommen, gesellen sich in den letzten Jahren
Papierbildchen auf Mauern, Wänden und Stromkästen und viele andere
innovative Formen der Straßenkunst, deren ProtagonistInnen immer neue
Freiräume erobern und für immer neue technische und inhaltliche
Weiterentwicklungen sorgen. Sie reichen weit über die klassischen
Graffiti-Formen hinaus. Deshalb auch der neue Oberbegriff Street Art...
Jede Menge internationaler InnovateurInnen der Straßenkunst werden sich in
Wien ein Stelldichein geben. Unter ihnen die „Putzfrau der Nation“ Irmela
Mensah-Schramm aus Berlin, die unermüdliche Zerstörerin von Nazi- und „Neger
raus“-Graffiti
Alle diese Street-Art-Formen seien ein Geschenk an die Öffentlichkeit, eine
Bereicherung des Stadtbildes abseits der traditionellen Orte der offiziellen
Kulturvermittlung, sagt der Wiener Graffiti-Experte. Vielleicht sehen das
nach dem Kongress auch die Stadtverwaltungen und die Polizeiführungen
Europas so. Schließlich müssen die Jobs in den Gebäudereinigungsfirmen
gesichert werden!
Siehe auch:
http://www.graffitieuropa.org/
http://www.graffitieuropa.org/kongress.htm
http://www.graffitieuropa.org/frankfurt/01.htm
http://www.graffitieuropa.org/frankfurt.htm
http://de.geocities.com/ostendfaxpost/graffitigeschichte.html
Dazu gab es eine Styropormauer auf der in gaballter Form alle Formen der Streetart vertreten waren. Vom Sticker bis zur Schablone. Eine fast perfekte Graffitisimulation im Museum. Auf engstem Raum konzentriert, was sonst über die Städte verteilt ist. Telefonzelle und Verteilerkasten waren sogar original mit Originalgraff. Da könnten die Filmemacher noch was lernen, wenn sie ihre Pseudograffiti auf den Pappwänden im Studio sprühen lassen.
Über Streetart kann man geteilter Ansicht sein, mittlerweile viel praktizierte Kunsttheorie vom Künstlermythos der der Öffentlichkeit was zu sagen hat und nicht verstanden werden will. Immerhin geht es bei Streetart mehr um politische Aussagen im Gegensatz zu den Writern, die der Öffentlichkeit nie was mitzuteilen hatten, geschweige verstanden werden wollten. Dabei gibt es hier keine Trennung, vom Writer zur Streetart oder wieder zum Writing, viele machen beides und mit den Sticker begann die Streetart schon in der Writerszene, noch bevor es diesen Namen gab. Einfache Formen der Streetart gab es auch in der Politgraffiti und das war u.a. Thema meines Vortrags. Graffiti ist vielgestaltig und hier wurde es wieder deutlich.
Aus der Kongressankündigung:
Stelldichein der internationalen Street Art-ProtagonistInnen
Die Putzfrau und der Pochoirist
Viele spannende Vorträge und einige Performances, etwa mit dem Zürcher
Ur-Sprayer oder mit der Pariser Kultfigur der Schablonenkunst verspricht
der Internationale Street Art- und Graffiti-Kongress, der am 11. März in
Wien beginnt. Derweil wachsen draußen, in den Städten der Welt, die
gesprayten oder geklebten Botschaften, toleriert oder kriminalisiert,
exponentiell wie der Lurch in unseren Wohngemeinschaften.
Der Verbrecher unterbricht die Monotonie und Alltagssicherheit des
bürgerlichen Lebens. Er bewahrt es damit vor Stagnation. (...) Bis ins
Detail können die Einwirkungen des Verbrechers auf die Entwicklung der
Produktivität nachgewiesen werden. Wären Schlösser je zu ihrer jetzigen
Vollkommenheit gediehen, wenn es keine Diebe gäbe? Wäre die Fabrikation von
Banknoten zu ihrer gegenwärtigen Vollendung gediehen, gäbe es keine
Falschmünzer? (...) Verdankt die praktische Chemie nicht ebensoviel der
Warenfälschung und dem Bestreben, sie aufzudecken, als dem ehrlichen
Produktionseifer? Das Verbrechen, durch die stets neuen Mittel des Angriffs
auf das Eigentum, ruft stets neue Verteidigungsmittel ins Leben und wirkt
damit ganz so produktiv wie Streiks auf die Erfindung von Maschinen.
Vor mehr als 130 Jahren wies Karl Marx mit diesen ironischen Bemerkungen auf
die Perfektion des Kapitalismus hin: Er ist so raffiniert, dass er sogar die
Gegner des Eigentums-Prinzips für seine eigenen Zwecke funktionalisiert.
Wenn Marx vor dem Graffiti- und Street-Art-Kongress referieren müsste, würde
er sich augenzwinkernd vor der Produktivkraft der SprayerInnen-Szene
verbeugen: Die Taten dieser jungen Menschen werden kriminalisiert, und doch
sorgen sie dafür, dass die Farben- und Spraydosenkonzerne leben, dass sich
die Technologien der Gebäudereinigung perfektionieren, dass tausende
Arbeitsplätze in Farbenindustrie und Gebäudereinigung gesichert werden.
Das Ironiequantum, das notwendig ist, um eine Veranstaltung vor der
Unfruchtbarkeit der faden Kongruenz (in diesem Falle des einstimmigen Jas
zur Street Art) zu bewahren, scheint der Wiener Graffitiforscher Norbert
Siegl in die Kongressplanung eingebracht zu haben. Neben dem Gebäudereiniger
aus Pöttelsdorf dürfte auch ein gewisser Herr Harald Naegeli aus der Schweiz
(Sonntag, 12. März, 16 Uhr) die Einmütigkeit stören, wenn auch auf der Basis
ganz anderer Argumente. Die als Zürcher Sprayer bekannt gewordene Ikone
der SprayerInnenbewegung hatte sich in letzter Zeit, so war zu lesen, von
der gegenwärtigen Graffiti-Szene ziemlich distanziert.
Warum der neue Oberbegriff Street Art?
Der globale Triumph der Street Art ist indes nicht aufzuhalten. Unabhängig
vom Grad der staatlichen Repression werden die Städte überschwemmt mit den
Ausdrucksformen des Kommunikationsbedürfnisses junger Menschen. Zu den
vertrauten bunten großflächigen Bildern der SprayerInnen, wie sie gehäuft
entlang der Eisenbahnrouten vorkommen, gesellen sich in den letzten Jahren
Papierbildchen auf Mauern, Wänden und Stromkästen und viele andere
innovative Formen der Straßenkunst, deren ProtagonistInnen immer neue
Freiräume erobern und für immer neue technische und inhaltliche
Weiterentwicklungen sorgen. Sie reichen weit über die klassischen
Graffiti-Formen hinaus. Deshalb auch der neue Oberbegriff Street Art...
Jede Menge internationaler InnovateurInnen der Straßenkunst werden sich in
Wien ein Stelldichein geben. Unter ihnen die „Putzfrau der Nation“ Irmela
Mensah-Schramm aus Berlin, die unermüdliche Zerstörerin von Nazi- und „Neger
raus“-Graffiti
Alle diese Street-Art-Formen seien ein Geschenk an die Öffentlichkeit, eine
Bereicherung des Stadtbildes abseits der traditionellen Orte der offiziellen
Kulturvermittlung, sagt der Wiener Graffiti-Experte. Vielleicht sehen das
nach dem Kongress auch die Stadtverwaltungen und die Polizeiführungen
Europas so. Schließlich müssen die Jobs in den Gebäudereinigungsfirmen
gesichert werden!
Siehe auch:
http://www.graffitieuropa.org/
http://www.graffitieuropa.org/kongress.htm
http://www.graffitieuropa.org/frankfurt/01.htm
http://www.graffitieuropa.org/frankfurt.htm
http://de.geocities.com/ostendfaxpost/graffitigeschichte.html
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Ergänzungen
egal ob kunst
die oldenburger rechtshilfe wehrt sich gegen die kriminalisierung von graffiti-künstlerInnen, und kann unterstützung gut gebrauchen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Graffiti ist kein Verbrechen!
Demo | 22.April | 18 Uhr | Rosa - Luxemburg Platz
Proteste gegen den „zweiten Internationalen Anti – Graffiti – Gipfel“ geplant; Unterstützung erwünscht
Liebe Freunde der Graffiti-Kultur
Wie ihr alle mitbekommen haben werdet, hat sich das gesellschaftliche Klima für Graffitiaktivisten im vergangenen Jahr erheblich verschärft. Einer monatelangen medialen Hetzkampagne gegen Graffiti – Aktivisten folgten staatliche Überreaktionen wie Hubschraubereinsätze und am Ende der Scheindebatte, in der die Sprayer selbst kaum zu Wort kamen, stand eine erhebliche Gesetzesverschärfung. Im Juni 2005 verabschiedete der Bundestag einen Gesetzentwurf, der Sprühen zur Straftat erklärt. Doch nicht nur herkömmliches Sprayen wird kriminalisiert, die Gesetzesverschärfungen gelten auch für wildes Plakatieren und andere Formen der unkonventionellen Stadtgestaltung. Ein wichtige Rolle spielte in dieser Debatte der „erste internationale Anti – Graffiti – Kongress“, den der CDU-Abgeordnete Karl Henning zusammen mit seinem Verein Nofitti. e.V am 7. Apirl 2005 im Roten Rathaus veranstaltete. Der Kongress selbst war eigentlich eher unbedeutend, doch er wurde zum Anlass genommen, die mediale und politische Hetzjagd auf Sprayer so richtig auf Touren zu bringen. So ist es wohl kein Zufall, dass der damalige Innenminister Otto Schily kurz vor dem Kongress auf die Idee kam, Graffiti – Aktivisten mit BGS-Hubschraubern zu jagen und auch nicht, dass am Abend des Anti – Graffiti – Kongresses Polizisten in Berlin – Marzahn auf der Suche nach Sprayern einen Motoradfahrer tot fuhren. Fast ein Jahr später sieht es kein bisschen besser aus. So forderte Karl Henning am 13.Februar in der B.Z. das Graffiti – Video - Spiel „Getting Up“ zu verbieten, weil es „aus Jugendlichen Vandalen macht“ und auch die reale polizeiliche Repression gegen nicht – kommerzielle Kunstformen wächst ständig.
Am 27. April 2006 soll in Berlin der „zweite internationale Anti – Graffiti – Kongress“ von Nofitti e.V. stattfinden. Wir meinen, der Kongress und die damit verbundene mediale Aufmerksamkeit sind eine gute Gelegenheit unseren Protest gegen die wachsende Kriminalisierung einer breiten Jugendkultur kundzutun. Wir schlagen daher vor, vom 22. – 30. April in Berlin Aktionstage für Graffiti durchzuführen. Unser Anliegen ist es mit Konzerten , Veranstaltungen , Filmvorführungen, Vernissagen und öffentlichen Aktionen die Akzeptanz von Graffiti in der Bevölkerung zu steigern und dem medialen Zerrbild des „gewalttätigen Vandalisten“ etwas entgegenzusetzen. Letztendlich wollen wir auch ein politisches Signal gegen die in der Politik beliebte Law & Order Mentalität setzen, die davon ausgeht, sämtliche gesellschaftlichen und sozialen Probleme mit polizeilichen Mitteln lösen zu können. Wir planen die Aktionstage am Samstag mit einer großen Demonstration/ Streetparade und anschliessendem Konzert beginnen zu lassen. Am 27.April, dem Tag des Kongresses selber würden wir gerne eine kleine Kundgebung mit Graffiti - Contest vor dem Kongressgebäude organisieren. Weitere Aktionen, wie begleitende Veranstaltungen (Ausstellungen, Filme, Cafes), Stadtspaziergänge und Parties oder Konzerten sind sehr erwünscht. Solch ein Vorhaben, das gewiss auf erhebliches öffentliches Interesse stossen würde, erfordert jedoch eine Menge Leute und Projekte die sich mit Ideen und Zeit und nicht zuletzt auch finanzieller Unterstützung einbringen. Deshalb würden wir uns freuen, wenn ihr euch an den Protesten gegen „zweiten Internationalen Anti – Graffit –Gipfel“ beteiligen könntet. Wenn ihr interessiert seid, das Projekt zu unterstützen, schreibt uns bitte eine E-Mail an
Mit freundlichen Grüssen:
Initative „Graffiti ist kein Verbrechen“
DEMO | 22.April | 18 Uhr | Rosa Luxemburg Platz
ist vorbei
denn ist keine kunst, sitze aufzuschlitzen, scheiben einzutreten, und bediensteten der bahn die zähne einzuschlagen.
das ist vielleicht ein bestandteil unsere kultur aber mit künstlerisch-handwerklichem schaffen hat es eben nichts mehr gemein.
eine aussage steckt irgendwie auch nicht drin. ausser hass.
eigentlich müsste man nach dem vorbild der einbürgerungstests von roland koch in zukunft cans nur noch an leute abgeben, die einen abgeschlossenen zeichenkurs nachweisen können.
wenn ich mir die fotos anschaue, die du da aus wien mitbringst, wird es mir schlecht. die können froh sein, dass das nicht meine telefonzelle ist, sonst wär aber was los im karton!
wehmütig schau ich mir meinen alten fotos an.
einige glanzstücke der frankfurter gummibärchen mitglieder sind darunter.
auf der strasse habe ich ähnliches schon lange nicht mehr gesehen.
Ok, wenns nett gemacht ist
manche von denen sind einfach krank. zwanghaft.
und frei nach karl marx sorgen die sprayer auch dafür daß der polizeistaat sich perfektioniert, oder? wer will das? ich nicht.
also bitte - macht was ihr machen müsset aber haltet euch ned für was besonderes. das ist krank. und haltet maß.
nägeli? Künstler? Hallo?
@ themanwho
@ich
du wirst mir sicher sagen können wann ich wo autos angezündet haben soll. oder gehts dir einfach nur ums provozieren? paranoia? und: hiermit bitte ich dich, mich wegen des behaupteten autoanzündens anzuzeigen. wenn du schon weißt wer ich bin. ganz einfach. nenn wenigstens meinen vornamen.
daher solltest du meinen beitrag einfach wieder reinstellen.
@ themanwho
@ich
du verarscht was du vorgibst, zu unterstützen: indymedia.
wahrscheinlich bist du aber nur n provokateur vom staatsschutz. n armer irrer jedenfalls, der nicht genug grütze hat sich zu entschuldigen wenn er einen fehler gemacht hat dazu. was hast du geraucht?
du hast die macht, darum gehts, gell?
ich hab heute jedenfalls ne lehrstunde bekommen wie gut indymedia ist. und wie leicht zu mißbrauchen. das wolltest du auch erreichen?
und hey: zum glück sind so leute wie du völlig überflüssig. völlig. da lohnt nicht mal das lachen.
themanwho = lustiger Troll