Abensberg: Antifaschistische Demonstration

[anita_f.] 21.02.2006 14:18 Themen: Antifa
Antifaschistische Demonstration in Abensberg Kreis Kelheim

Provokationen während der Veranstaltung
Am Samstag den 18.2.06 veranstalteten die SJD-Die Falken eine Demonstration gegen die rechten Umtriebe in Abensberg. In den Wochen zuvor kam es dort u.a zu gewalttätigen Übergriffe von Seiten der örtlichen Neonazi-Szene.
Unterstützt wurde die antifaschistische Demonstration vom Elternbeirat einer Abensberger Realschule, an deren Fassade Naziparolen und Hakenkreuze aufgetaucht waren. Außerdem durch die VVN, den Gewerkschaftsbund und verschiedene Einzelmitglieder.

Im Zuge der Veranstaltung hatten die FaschistInnen versucht eine Gegendemonstration anzumelden, die jedoch verboten werden konnte. Über den Sachverhalt der Nazidemonstration wurde von Seiten der VeranstalterInnen bei der Mobilisierung nicht hingewiesen, wodurch es leicht zu brenzligen Situationen bei An-und Abreise hätte kommen können.

Am Startpunkt der antifaschistischen Demonstration, der Abensberger Realschule, versammelten sich, zum Teil nach intensiven und schikanösen Vorkontrollen ca. 250 TeilnehmerInnen. Zuvor war eine Person in Gewahrsam genommen worden, weil sie verpasst hatte vor der Anreise ein Pfefferspray aus dem Rucksack zu nehmen.
Gleich zu Beginn der Veranstaltung versuchten die alkoholisierten Mitglieder des örtlichen Fußballclubs durch "Sieg Geil"-Rufe und Sätzen wie: "was sucht ihr eigentlich hier" zu provozieren.
Ungeachtet dessen setzte sich der Demonstrationszug allerdings in Bewegung. Nach ca. 15 Minuten sammelten sich die Demo-TeilnehmerInnen am Abensberger Marktplatz wo auch die Endkundgebung stattfand. Redebeiträge wurden von Mitgliedern der VVN, der Gewerkschaft und der Falken gehalten.
Während der Abschlusskundgebung versammelten sich allerdings trotz des Verbotes ca.15-20 FaschistInnen am Marktplatz wo sie eher unentschlossen verharrten und nach ungefähr 20 Minuten mit Schutz des USKs den Rückzug antraten. Einer der Neonazis wurde wegen Tragen verfassungsfeindlicher Kennzeichen in Gewahrsam genommen. Zuvor wurde durch die Polizei darauf hingewiesen, dass der Marktplatz zu räumen sei, da die Veranstaltung schon für beendet erklärt worden war. Auch die OrdnerInnen versuchten die AntifaschistInnen zum Gehen zu bewegen um eine Eskalation zu vermeiden. Der Teil der Demonstration, der der Gruppe folgte wurde anschließend durch die bereits erwähnten BeamtInnen mit Platzverweisen und dummen Sprüchen schikaniert bis die FaschistInnen sicher ins Abensberger Umland abziehen konnten.
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Ergänzungen

Frage

Rocky Balboa 21.02.2006 - 15:04
Wo liegt Abensberg?
Um wieviel Uhr war die Demo?

Warum nicht gleich selbst schauen ???

@ Rocky Balboa 21.02.2006 - 15:26
 http://de.wikipedia.org/wiki/Abensberg

Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Kelheim
Höhe: 369 m ü. NN
Geografische Lage:
Koordinaten: 48° 48' N, 11° 51' O48° 48' N, 11° 51' O

auf's maul?

AntifaschistischerWiderstandKelheim 26.02.2006 - 18:05
"Also diejenigen z.B., die in Abensberg, obwohl es jede Möglichkeit gegeben hätte, die Nazis eben nicht angegriffen haben, sondern sich lieber hinter 5 Polizisten versteckt haben um ein paar mackermäßige Parolen zu schreien"
Geht's noch? Ihr wisst doch gar nicht was abgeht. Es wurden Nazis angegriffen. Zwar nicht bei der Demo, was schade war. Aber die Mobilisierung war schon mal da, das könnt ihr mir glauben. Und wer vlt. 4 mal im Jahr im Landkreis Kelheim ist, sollte besser sein Maul halten. Die Nazis waren einfach zu organisiert in letzter Zeit, sind teils aus Dresden, München etc. gekommen und haben die betroffenen Personen hald immer allein erwischt, mehrere Leute waren im Krankenhaus, und wo wart ihr ach so tollen anderen Antifas?Nirgend, wir bekamen keine Unterstützung als jedes Wochenende 25-30 Nazis kamen um linke zu verprügeln. Und dann regt ihr euch auf das wir nicht mobilisiert wären?Irgendwann hat man hald auch keine Lust mehr wenn man schön gemütlich in einer Kneipe hockt zu 4ter und dann kommen 10 Nazis rein und hauen wahllos auf diese Personen ein. Oder wenn man alleine in einem Jugendzentrum hockt und plötzlich die KS Neustadt/Donau reinspaziert. Wir sind längst nichtmehr autonom in Abensberg. Fensterscheiben sind eingeworfen worden u.s.w., aber ihr werdet diesen Text sowieso nicht verstehen, weil ihr ach so großen Antifas wahrscheinlich selber noch nie in so einer Situation wart.

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die falken

jaja 21.02.2006 - 22:47
Gut das Ihr gegen Neonaziumtriebe so emens vorgeht ohne eine Mobilisierungsveranstaltung. Wolltet wohl lieber selber Eure demokratischen Lichterketten entzünden und allem heimleuchten...
Wenn Spießer mit dem Feuer spielen...
Werdet Erwachsen Falken!
Freiräume werden erkämpft, nicht erbettelt! Bildet Banden!

@jaja

2 Möglichkeiten 22.02.2006 - 15:05
UiUiUi, liebe/r jaja, was für eine überlegte Kritik an den antifaschistischen Maßnahmen in Abensberg. Nachdem ich deinen Quatsch gelesen habe fallen mir nur zwei Möglichkeiten, deine Person betreffend, ein:

entweder
- du bist einer der modischen, selbstgerechten Provinzantifas welche jede politische Auseinandersetzung und damit auch den politischen antifaschistischen Kampf scheuen, gerne aber ihr Maul aufreissen was den Straßenkampf betrifft. Also diejenigen z.B., die in Abensberg, obwohl es jede Möglichkeit gegeben hätte, die Nazis eben nicht angegriffen haben, sondern sich lieber hinter 5 Polizisten versteckt haben um ein paar mackermäßige Parolen zu schreien, um sich im Anschluss über irgendwelche (genau 2) verrücktgewordene Ordner zu beschweren und diese als Ausrede für die eigene Untätigkeit und den eigenen Schiß zu benutzen. Die also, die z.B. den Falken irgendnen Lichterkettenscheiß nachsagen, sich aber in der direkten Diskussion nie zu Wort melden, geschweigedenn politische Kritik üben. (Ein "jaja" eben, der (oder die) sich nicht zu blöd ist, der einzigen Organisation die in Abensberg antifaschistische Öffentlichkeit herstellt, vom PC aus in den Arsch zu treten. Lächerlich aber wenigstens autonom, gell...)

oder
- du bist n Fascho.

Ein/e Antifaschist/in bist du defenitiv nicht.

In Mobilisierung einbringen

... 22.02.2006 - 15:16
Tja, wer sich nicht in die Mobilisierung einbringen möchte, sondern lieber sein exzentrisches Antifaspielchen spielt, der kann natürlich nichts mitbekommen von den Aussagen der VeranstalterInnen die Nazis und deren Kundgebungsversuche betreffend. Sowohl in Presseerklärungen als auch bei den Mobilisierungsterminen wurde zu den Naziaktivitäten Stellung genommen. Im Nachhinein den OrganisatorInnen die Schuld für eigene Unklarheit zuzuschieben, bringt nix. Oder wollen die VerfasserInnen einfach nur pöbeln um ihr selbstgegebenes Recht auf die einzig wahre, moderne, coole, autonome und radikale antifaschistische Gruppe zu verteidigen?

Egomanen wegloben!

holla die waldfee

[anita_f.] 23.02.2006 - 13:19
Die VerfasserInnen dieses textes haben sich offensichtlich um eine objektive darstellung der Geschehnisse in abensberg bemüht. es sollte sich hierbei klar erkennbar nicht um eine weitere zuspitzung eines konstruierten "antifa"-falken konfliktes, der wohl nur existiert weil er existieren soll, handeln sondern um einen objektiven bericht. dass dabei eben ein wort der kritik fällt sollte zu verkraften sein.

die verfasserInnen distanzieren sich ganz klar von der ergänzung eines "jaja" und den anfeindungen die durch seine/ihre worte entstehen.

für die verfasser der weiteren ergänzungen sollte doch, nachdem die veranstalterInnen von der so oft titulierten arroganten-pop-antifa in vielen ihrer aktionen unterstützt wurden, klar sein, dass wir hier keinen konfrontationskurs suchen und im gegenteil nie gesucht haben.

also, wenn diese worte schon fallen müssen, dann doch wenigstens in "privater runde" und nicht in internet-foren aufgrund eines emotionalen angepisst-seins.

herzlichst, [anita_f.]

Wow...

Fhain 25.02.2006 - 04:25
Wen ne antifa meint "objektive" Berichte schreiben zu müssen und det auch noch tausenmal betont... oje...
Ich war ja nich dabei, aber da is wohl ne "anita.f."(gehts peinlicher?)die gerade chef sein will.
viel spass bayern!!!!!