Kölner Demo gegen Abriss der Barmer Siedlung
*** etwa 50 Leute auf Demo gegen geplanten Abriss *** Transparente an Barmer Siedlung in Köln-Deutz angebracht *** mehrere Personalienfeststellungen *** Hetze gegen Finanzkapital ***
Am Samstag, dem 18.Febr.2006, hatten sich etwa 50 DemonstrantInnen am Kölner Dom zu einer Protestdemo gegen den Abriss der Barmer Siedlung in Köln-Deutz zusammengefunden. Auch aus anderen Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz waren Menschen angereist, um gegen dieses Beispiel städtischer Wohnraumzerstörung ihren Unmut auf die Strasse zu tragen.
Als einige hundert DachdeckerInnen der IG BAU an der Kundgebung vorbei zogen, um ebenfalls in Deutz gegen die Anhebung des Rentenalters zu protestieren, wollten die DemonstrantInnen nicht länger den langatmigen Redebeiträgen einiger WASG-Funktionäre zuhören, sondern beschlossen so schnell wie möglich aufzubrechen.
Durch bei Regen fast menschenleere Altstadt und über die Deutzer Brücke hinweg tönte es aber weiterhin gebetsmühlenartig: Liebe Kölner Bürgerinnen und Bürger, wir sind die Montagsdemo, die ausnahmsweise an einem Samstag gegen den Abriss der Barmer Siedlung protestiert...usw."
Wahrscheinlich haben nur die wenigen PassantInnen auf der rechten Rheinseite überhaupt verstanden, worum es der Demonstration überhaupt ging. Die teilweise denkmalgeschützte Wohnsiedlung zwischen Deutzer Bahnhof und Messegelände soll nämlich ab März 2006 abgerissen werden, obwohl die Neubaupläne für ein Hochhaus (wegen der Höhe gegenüber dem Dom) längst vom Tisch sind. Einen neuen Investor gibt es auch nicht, aber es soll auf jeden Fall intakter Wohnraum für etwa 1.000 Menschen vernichtet werden. Die bisherigen MieterInnen haben zwar schöne neue Wohnungen bekommen nachdem die Stadt das Gelände für 65.000.000 EUR von dem Erbbauverein gekauft hat. Aber ALG-II-EmpfängerInnen werden von der ARGE gezwungen sich billigere Wohnungen zu suchen, die es in Köln kaum gibt.
Als die Demo dann an der Siedlung (Deutz-Mülheimer-Str.) ankam, hing dort bereits ein Transparent gegen den geplanten Abriss an der Fassade. In der Seitenstrasse am Barmer Platz verhinderte jedoch die Polizei (in Kampfmontur mit Helm, aber auch in "Zivil"), dass dort an einem Balkon ein Transparent angebracht wird. Von mehreren Leuten nahm die Polizei die Personalien auf, aber die Stimmung sank schnell. Denn das geplante Konzert vom Lautsprecherwagen wurde abgesagt, weil die MLPD mit ihrem eigenen Megaphon die Liste der RednerInnen dominierte. Dass dann eine Theatergruppe genau jenes personifizierte Finanzkapital (von Sparkasse bis Oppenheim-Esch-Fonds) anprangerte, welches auf einem mitgeführten Banner als jüdisch-christliche "Heuschreckenplage" diffamiert wurde, gab der Demo dann den Rest.
Aber auch angesichts solches strukturell antisemitischen "Antikapitalismus" halten undogmatische linke Selbsthilfe-Projekte an der Notwendigkeit von Protest gegen Wohnraumzerstörung fest. Seit heute (20.Februar2006) findet vor der Barmer Siedlung hinter dem Deutzer Bahnhof eine Dauermahnwache statt. Vielleicht kann ja der Abriss doch noch verhindert werden, obwohl im Stadtrat selbst die Linkspartei dafür gestimmt hatte.
Hier findet ihr mehr Infos:
Flugblatt der Sozialistischen Selbsthilfe Mülheim (SSM)
Demoaufruf der Kölner Montagsdemo-Initiative
http://www.koelner-sozialforum.de/download/demoflugi-fuer-18-februar-06.pdf
Protest-Postkartenvorlagen
http://www.koelner-sozialforum.de/material12.html
Fotos der Barmer-Siedlung
http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/reportage-2006/2006-02-14-koeln-barmer-block.html
Fotos der Demo
http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/reportage-2006/2006-02-18-koeln-barmer-block.html
ACHTUNG:
Die "Arbeiterfotografie" fotografiert heimlich die Gesichter von DemoteilnehmerInnen und verkauft sie auf ihrer Webseite - OHNE die Gesichter unkenntlich zu machen! Aber die PolizistInnen macht sie unkenntlich!!
WDR-Artikel vom 27.01.2006
http://www.wdr.de/themen/politik/nrw02/koeln_barmer_viertel/index.jhtml?rubrikenstyle=panorama
Artikel und Fotos auf Schäl-Sick-Online
http://www.schael-sick-online.de/abriss%20barmer%20viertel/index.html
Artikel und Redebeitrag von ver.di Köln
http://www.netzwerk-verdi.de/lokales/koeln/montagsdemos/montagsdemo-051226.html
Als einige hundert DachdeckerInnen der IG BAU an der Kundgebung vorbei zogen, um ebenfalls in Deutz gegen die Anhebung des Rentenalters zu protestieren, wollten die DemonstrantInnen nicht länger den langatmigen Redebeiträgen einiger WASG-Funktionäre zuhören, sondern beschlossen so schnell wie möglich aufzubrechen.
Durch bei Regen fast menschenleere Altstadt und über die Deutzer Brücke hinweg tönte es aber weiterhin gebetsmühlenartig: Liebe Kölner Bürgerinnen und Bürger, wir sind die Montagsdemo, die ausnahmsweise an einem Samstag gegen den Abriss der Barmer Siedlung protestiert...usw."
Wahrscheinlich haben nur die wenigen PassantInnen auf der rechten Rheinseite überhaupt verstanden, worum es der Demonstration überhaupt ging. Die teilweise denkmalgeschützte Wohnsiedlung zwischen Deutzer Bahnhof und Messegelände soll nämlich ab März 2006 abgerissen werden, obwohl die Neubaupläne für ein Hochhaus (wegen der Höhe gegenüber dem Dom) längst vom Tisch sind. Einen neuen Investor gibt es auch nicht, aber es soll auf jeden Fall intakter Wohnraum für etwa 1.000 Menschen vernichtet werden. Die bisherigen MieterInnen haben zwar schöne neue Wohnungen bekommen nachdem die Stadt das Gelände für 65.000.000 EUR von dem Erbbauverein gekauft hat. Aber ALG-II-EmpfängerInnen werden von der ARGE gezwungen sich billigere Wohnungen zu suchen, die es in Köln kaum gibt.
Als die Demo dann an der Siedlung (Deutz-Mülheimer-Str.) ankam, hing dort bereits ein Transparent gegen den geplanten Abriss an der Fassade. In der Seitenstrasse am Barmer Platz verhinderte jedoch die Polizei (in Kampfmontur mit Helm, aber auch in "Zivil"), dass dort an einem Balkon ein Transparent angebracht wird. Von mehreren Leuten nahm die Polizei die Personalien auf, aber die Stimmung sank schnell. Denn das geplante Konzert vom Lautsprecherwagen wurde abgesagt, weil die MLPD mit ihrem eigenen Megaphon die Liste der RednerInnen dominierte. Dass dann eine Theatergruppe genau jenes personifizierte Finanzkapital (von Sparkasse bis Oppenheim-Esch-Fonds) anprangerte, welches auf einem mitgeführten Banner als jüdisch-christliche "Heuschreckenplage" diffamiert wurde, gab der Demo dann den Rest.
Aber auch angesichts solches strukturell antisemitischen "Antikapitalismus" halten undogmatische linke Selbsthilfe-Projekte an der Notwendigkeit von Protest gegen Wohnraumzerstörung fest. Seit heute (20.Februar2006) findet vor der Barmer Siedlung hinter dem Deutzer Bahnhof eine Dauermahnwache statt. Vielleicht kann ja der Abriss doch noch verhindert werden, obwohl im Stadtrat selbst die Linkspartei dafür gestimmt hatte.
Hier findet ihr mehr Infos:
Flugblatt der Sozialistischen Selbsthilfe Mülheim (SSM)
Demoaufruf der Kölner Montagsdemo-Initiative
http://www.koelner-sozialforum.de/download/demoflugi-fuer-18-februar-06.pdf Protest-Postkartenvorlagen
http://www.koelner-sozialforum.de/material12.html Fotos der Barmer-Siedlung
http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/reportage-2006/2006-02-14-koeln-barmer-block.html Fotos der Demo
http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/reportage-2006/2006-02-18-koeln-barmer-block.html ACHTUNG:
Die "Arbeiterfotografie" fotografiert heimlich die Gesichter von DemoteilnehmerInnen und verkauft sie auf ihrer Webseite - OHNE die Gesichter unkenntlich zu machen! Aber die PolizistInnen macht sie unkenntlich!!
WDR-Artikel vom 27.01.2006
http://www.wdr.de/themen/politik/nrw02/koeln_barmer_viertel/index.jhtml?rubrikenstyle=panorama Artikel und Fotos auf Schäl-Sick-Online
http://www.schael-sick-online.de/abriss%20barmer%20viertel/index.html Artikel und Redebeitrag von ver.di Köln
http://www.netzwerk-verdi.de/lokales/koeln/montagsdemos/montagsdemo-051226.html
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Ergänzung
Es finden sich im Stadtgebiet auch Infoflugblätter mit dem Namen und der Telefonnummer der Verantwortlichen bei der Stadt. Aber es wäre praktisch, wenn man diese Nummer zum abreißen und mitnehmen bereitstellen würde, wie ich die Flugblätter zuletzt gesehen habe, lesen sie sich Passanten durch, aber notieren sich die Nummer nicht und sie ist auch zu lang sich zu merken.
fight the players, fight the game
ich finde das transpi zwar auch kacke aber was am personifizierten kapitalismus "antisemitisch" ist, das frage ich mich schon seit ich das erste mal davon gehört habe...
Ein guter Anfang
Link Flugblatt SSM
http://
Es hat den Titel "Von der Verschleuderung des Weltkulturerbes
zur Verschleuderung von Wohnraum -Wie Köln-Messe und Oppenheim aufs Neue die Stadt abkassieren" und gibt es dort auch als PDF-Download
Korrektur Link SSM-Flugblatt
Übrigens gibt es jetzt auch den Bürgerantrag und Unterschriftenlisten
unter
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
"Putin Bush Sharon"
Heuschreckenplage
==> Nirgendwo auf dem Transparent ist etwas von "jüdisch" die Rede. Das ist - genau so wie die Behauptung, "personifizierter Antikapitalismus" sei "antisemitisch" - eine willkürliche Behauptung.
Wenn "personifizierte" Kritik an bestehenden Verhältnissen "strukturell antisemitisch" wäre, dann wäre jede Aktion, die sich z.B. gegen einzelne Nazi-AktivistInnen oder NeofaschistInnen richtet, ebenso "strukturell antisemitisch". Ist doch völliger Blödsinn. Sowohl Neofaschismus als auch Kapitalismus sind eben nicht nur einfach "Strukturen" die anonym vor sich hin existieren, sondern es gibt selbstverständlich KONKRETE Personen, die sie am Leben erhalten, und die auch NAMEN haben. Und deren Hauptexponenten darf selbstverständlich jede/r gerne auch mal ab und an öffentlich benennen, ohne (völlig sinnfrei) als "strukturell antisemitisch" diffamiert zu werden.
"Heuschreckenplage" finde ich übrigens eine sehr schöne Metapher für kapitalistische Ausbeutung... wie anders sollten sich ausgebeutete Menschen auch fühlen, als von einer Heuschreckenplage heimgesucht? Aber mit "jüdisch" oder "christlich" hat das nicht das geringste zu tun, Ausbeutung und Kapitalismus sind an keine Religion gebunden.
Kommentar
Achte auf das Plakat im Hintergrund - neben den "Heuschrecken" rechts geht es auf einmal irgendwie um Sharon, als ob der persönlich im Abrissbagger sitzt, oder im Hintergrund irgendwie die Fäden gezogen hat, jedenfalls da irgendwie drinnenhängt, natürlich fies grinsend.
Das ist tatsächlich nichts anderes als Antisemitismus, der widerlichsten Sorte. Wie können diese Leute behaupten, sie seien irgendwie links? Ich freue mich, dass diese Demo scheinbar keinen grossen Zuspruch hatte, nichtmal von den angeblich über den Abriss so empörten Bewohnern der Häuser.
War das eine Demo der NPD, der MLPD, oder beider zusammen? Warum wehren sich die Bewohner der Häuser nicht gegen diese Vereinnahmung?
@jaja
ich bin ja der meinung, daß eine personifikation, aber ne richtige, von mißständen seitens der linken viel zu selten angewandt wird. stattdessen diese konspi-kacke. es sind konkrete personen, die entscheidungen treffen, die uns auf die eier gehen, newar? also wäre es auch sinnvoll, konkrete personen öffentlich anzuschwärzen, dann kann klein bürgerlein die mißstände auch eindeutig identifizieren; besser jedenfalls, wenn menssch's auf so ein weichliches, undifferenziertes und nicht konkret faßbares "system" schiebt, wo jeder schwachmat seine persönliche haßfigur reininterpretieren kann.
oder vielleicht sollte ich sagen: individualisieren. ist halt ne definitionsfrage; der "kapitalismus" auf dem komischen flugi und demn transpi ist ja nicht "personifiziert" im eigentlichen sinne, weil keine erkennbare person dargestellt ist. "klischeeisiert" klingt aber scheiße.
jedenfalls ist die art der darstellung genau das gegenteil von dem, was ich mit dem wort "personifiziert" bezeichnen würde. "figurativ" trifft es vielleicht.
um aber zu deiner frage zurückzukommen, jaja, ich würde generell abstand davon nehmen, dieses dämliche bänkerklischee aus nahezu jahrhundertalten grosz-karikaturen zu bedienen: erstens, weils obsolet ist (der homburg ist doch seit den 40ern aus der mode; kein bänker läuft mehr so rum), und zweitens, wo ist das problem, den halben aufsichtsrat des oppenheim-esch-fonds oder mit wem ihr da grad n problem habt auf n flugi zu setzen, schön die namen drunter etc - DAS sind doch die kotzbrocken, die da das geld der allgemeinheit verjuxen, und nicht irgendein typ im roaring-20s-geldadelkostüm ohne gesicht!
"antisemitisch" deshalb, weil zu der zeit, in der das klischee vom "strippenziehenden jüdischen kapitalisten" kolportiert wurde, so ein outfit in gewissen kapitalistenkreisen tatsächlich en vogue war und damit auch ein ziemlich fester bestandteil jeder die-juden-sind-kapitalisten-und-unser-unglück-karikatur, zumindest im deutschen reich. obs nun "antisemitisch" ist, darüber mag diskutiert werden; jedenfalls stinkt es, so oder so, und ist deshalb als den gegenwärtigen verhältnissen nicht mehr angemessen abzulehnen (meine meinung)
da isser: de jood mit seinem homburg und seinem anzug und seinem goldkettchen, und die feindmächte hat er auch gleich mitgebracht!
busch sharon
tz tz tz
liebe ssk-ler
@jaja
das ganze hat zudem sehr ironische züge: der bowler ist der klischee-bänkerhut, obwohls de facto homburg eher der homburg war: der bowler war bis ins proletariat verbreitet (als sonntagskopfbedeckung), während der homburg nie signifikanten appeal außerhalb der elite hatte. das problem liegt wahrscheinlich darin, daß man homburg und fedora von frontal nicht gut auseinanderhalten kann, und fedoras von ihrer sozioökonomischen aussage her eher so was wie heut die basecap oder bandana waren.
Schön, daß wir bei Indy was über Hüte lernen
was los
die einstellung dir hier anden tag gelegt wird ist unter aller sau
da wird hier gemeckert das sich die balken biegen
seit monaten ist bekannt das aus den barmerviertel ein parkplatz
werden soll und wenn sich vieleicht ein parr von den schreiberlingen
mal zu den vorbereitungen gegangen wäre hätte es vieleicht andere transpis gegeben.
um ihre eigen faulheit zu kaschieren wird der wiederstand gegen den abriß
in die nähe der npd gerückt,und das als bergründung fürs nicht komme angegeben.
antisemitische texte ist so lächerlich was wist ihr schon von
antisemitismus,gar nichts
Wer also sind Semiten? Der Große Brockhaus schreibt dazu:
"Semiten,
von A. L. von Schlözer 1771 geprägter und 1787 von J. G. Eichhorn in die Sprachwissenschaft eingeführter Begriff, der aufgrund der biblischen Völkertafel eine Reihe von Völkern als Träger einer gemeinsamen Sprache (>semitischsemitischsprachig< (Elamiter); andererseits werden die Semitisch sprechenden Kanaanäer und arabischen Stämme unter die Söhne Hams (Hamiten) gezählt. Der Begriff ist daher ethnographisch untauglich und zudem durch seinen wertenden Missbrauch in Rassentheoien des 19. und 20. Jh. (Antisemitismus, Rassismus) diskreditiert. Als wissenschaftlicher Terminus kann er nur sprachwiss. und eingeschränkt auf die semitische Sprachen Sprechenden angewandt werden."
Weiter führt der Brockhaus zum Begriff Antisemitismus aus:
Abneigung und Feindseligkeit gegenüber den Juden, auch (nationalistische) Bewegungen mit ausgeprägten judenfeindlichen Tendenzen; insofern irreführend, als nicht die Gesamtheit der semitischen Völker (z.ÿB. auch Araber) gemeint ist.
Nach 1945 ist der Antisemitismus als kollektives Vorurteil weltweit noch keineswegs überwunden (z.B. Anschläge rechtsradikal-antisemitischer Gruppen auf jüdische Einrichtungen in Deutschland). In Osteuropa und in der Sowjetunion wurde der Antisemitismus durch den Stalinismus wiederholt taktisch zu Säuberungen und zur Diskriminierung der Opposition ausgenutzt; seit 1989 ist in den postkommunistischen Ländern ein erschreckendes neues Aufkeimen des ([partei-]politischen) Antisemitismus zu verzeichnen. In den angelsächsischen Ländern hat der Antisemitismus religiösen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlich-diskriminierenden Charakter. In den islamisch-arabischen Ländern entstand, vor allem nach dem Sechstagekrieg 1967 (Nahostkonflikt), ein Antisemitismus eigener (ideologischer) Art im Kampf der Araber gegen den Zionismus und den Staat Israel. Auch sonst zeigen sich in neuerer Zeit Übergänge zwischen Antisemitismus und Antizionismus; dessen Motive können dann (unbewusst oder aus ideologischen Gründen) zu antisemitischen Konsequenzen führen.
wisst ihr wenn ihr das alles so pingelig seht dürftet ihr
keine deutschen autos fahren(vw,db,usw)
keine autobahn fahrn
nicht in deutschen läden kaufen
keine boykott aufrufe starten(sehr antisemitisch)
nicht aufs klo gehen (nazis gehen aufs klo)
nicht mit der bahn fahren
nichts auf die goldwage legen
keine scheiben einschmeißen(kristallnacht)
keine schwarzen klamottentragen(ss-schwarz)
da gibts sicherlich noch mehr
die frage
die bedeutensten kriegstreiber in diesem jahrtausend
mit dem abriß zu tun haben.
ich seh hier auch kein zusammenhang zwischen der demo und der npd
es ist schade das die wohnraumproblematik im zuge von umstrukturierung
für die linke kein thema ist sondern der wiederstand als faschistisch
abgelehnt wird.
es wird viel zu inflationär mit bergriffen wie antisemitismus
und nazivergleichen umgegangen den opfern zum hohn.
Strammer Antikommunismus, meine Dame!
Die kommunistische MLPD hat bestimmt nicht gegen "die jüdisch-christliche Heuschreckenplage" und "das jüdisch-christliche Finanzkapatal" protestiert, sonden gegen "Heuschrecken und Kapital"!
Offenbar ist inzwischen auch schon der pure Anti-Kapitalismus für Euch Antideutsche "antisemitische Hetze", oder bist Du etwa von Joschkas Jung-Grünen und machst ein Praktikum beim WDR-Staatsfernsehen?
Von "Hetze gegen das Finanzkapital" zu reden ist auf Indymedia wirklich einmalig, das habe ich hier noch nie gelesen, aber vielleicht bist du auch nur im falschen Film!
it`s not a game
Ansonsten werden Wohnungen als fixes Kapital so gut wie immer nach möglichst profitablen Kriterien gebaut + vermarketet. So what.
Fight the players heißt heißt ja auch nichts anderes als alle gegen alle.
Warum nicht einfach nehmen was einem sowieso gehört, aber das ist halt unpolitisch.