Palastbündniss goes Berlinale

toblerone 13.02.2006 18:00 Themen: Freiräume
Spontane Spassaktion des Palastbündnisses auf der Eröffnung der Berliner Biennale.
(zur umgehenden Rettung des Palasts der Republik ).
Der Palast der Republik hatte zwar in der Ansprache Neumanns zur Eröffnung der Berlinale gefehlt, die meisten Filmschaffenden sind sich jedoch einig, dass dieser nach wie vor weitergenutzt werden sollte.

Anwesend waren auf der Eröffnung nicht nur zahlreiche bekannte Stars sondern unerwarteterweise entstiegen auch drei Palastgrazien dem Wagen einer grösseren Fernsehanstalt. Im kleinen Hangdgepäck reichlich Taschentücher bedruckt mit Infotext und die Palastbuendnismütze (mit dem bekannten Rettet den Palast - Logo).
Die Fernseh Übertragung dieser Überraschung auf dem roten Teppich wurde dann leider durch die Sicherheitsvorkehrungen der Berlinale verhindert. Schliesslich wurden auch die extraweit angereisten fähnchenschwenkenden Volkspalastfans von einem ruppigen Empfangskomitee zum Verlassen des Platzes genötigt.
Wie dem auch sei, das Bündnis ist : P R Ä S E N T !


Schaut auch auf die seriöse Abteilung: www.palastbuendnis.de
Auch neue Mitglieder, vor allem journalistisch gewiefte sind sehr willkommen.
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Wiese statt Palast

Schnauze 13.02.2006 - 19:39
endlich kommt dieser totalitäre Klotz weg. Im Sommer 2007 leg ich mich da inne Sonne.
Brachfläche statt Palast!!!!!!!!!!!!!!!!!!

@ Troll

... 13.02.2006 - 19:55
Wie willst du denn im Sommer da rum liegen, wenn das Stadtschloss dort wieder aufgebaut wird? Das war nämlich der Grund für den Abriß des Palastes. Außerdem solltest du dich mal mit dem Begriff "totalitär" beschäftigen.

@Schnauze

.. 13.02.2006 - 20:16
Na, du bist doch sicherlich ein zugezogener Schwabe, der kein Plan über die Geschichte des Palastes hat. Das Teil hieß früher im Volksmund nicht umsonst "Volkspalast". Die paar Sitzungen der damaligen Regierung stehen in keinem Vergleich zu den normalen kulturellen Veranstaltungen die dort stattfinden (auch für den kleinen Geldbeutel).
Über die Architektur kann man allerdings sicherlich streiten.

@...

Troll 13.02.2006 - 20:17
glaubst ja selber nich das det schloss jemals uffjebaut werden wird. und von weg´n totalitär. die täterä war´n demokratisches paradies nich war? aber wir konnt´n ja für billig unsre bockwurst fressen im tollen palast, det war schön und die tanzabende, supi. det bißchen knast und repression, ach so im nachhinhein war det nüscht, wa hatten arbeit und wat sinnvollet zu tun den janzen tach über. aber heutzutage: schlimmmmm

@...

ossi 13.02.2006 - 20:59
... auf jeden fall wäre eine kulturelle nutzung des astbestfreien "volkspalastes" besser als eine auerstehung monarchistischer monumente. ausserdem ist die "auslöschung" des ddr-palastes ne plotische aktion gegen jede art von sichtbarer ddr-kultur. denn das völlig verseuchte internationale-(asbest)-convention-center (icc) steht immer noch und wird während der WM sogar zum Medienzentrum und Info-Bunker.

@ Troll mit falscherm Berlinerisch

Klausmaus 13.02.2006 - 21:00
Die DDR war ganz sicher nicht demokratisch und es ist auch nicht weiter schlimm, daß du die DDR nur aus dem Bayerischen Rundfunk kennst. Aber es ist nervig, wenn Leute wie Du den Berlinern erklären will, wie sie damals gelebt hätte. Und der Palast war eine der progressiven Erscheinungen der DDR. Dein pauschales Gelaber nervt umsomehr, als daß deine Ideale wesentlich undemokratischer sind. Warum baut Ihr das Stadtschloss nicht in Süddeutschland auf? Hier in Berlin will es keiner haben, ein aufgepäppter Palast, in dem Kultur und Wissenschaft lebt, bringt uns mehr.

ihr seid rassisten

Troll 13.02.2006 - 23:59
ich bin kein bayer und auch kein schwabe. ich bin 1979 als jugendlicher aus albanien geflohen und lebe seitdem in westbelin. mit dem dialekt wollte ich euch ossid verarschen. eure lokalpatriotischen reflexe sind echt kras. ich bleib dabei der palast ist häßlich und muss weg. und von mein eltern weis ich wie scheiße kommunistische systeme sind.
also bitte hört auf mit eure vorurteile!!!!!!!!

@ troll

ich 14.02.2006 - 00:33
jaja, schöne story, die du jetzt erzählst. und weil du kommunismus scheisse findest, findest du auch gleich alles andere scheisse, was irgendwie mit "links" oder "demokratie" zu tun hat. aber was hast du dann gegen rassismus, wenn du selbst rassist bist und meinst, pauschal über ein ganzes land urteilen zu können? und warum ist jetzt eine monarchie so viel besser als kommunismus?

kampf den wurstgesichtern

fleischer 14.02.2006 - 02:51
mir scheint, dass du ein gewisses mass an besatzermentalität an den tag legst. darüberhinaus finde ich brachflächen in der innenstadt im allgemeinen auch toll, aber die perspektive an dieser stelle bald wieder ein preussisches machtrepräsentationsymbol antreffen zu müssen eher zum kotzen.

@Trollsoli

... 14.02.2006 - 03:51
Niemand läßt hier die DDR hochleben, warum auch? Es ist halt nur scheinbar nicht in die Köpfe von (oftmals) Nichtberliner bzw. Nicht-Ossis hineinzubekommen, das der "Palast" nur ein vergleichsweise selten genutztes Regierungsgebäude war und zum Großteil anderweitig genutzt wurde. Da könnte man ja sonst auch das Olympiastadion abreissen lassen, weil da mal Nazis ihre Propagandashow abgehalten haben.

Von mir aus sollen sie das Teil halt abreißen, aber nicht unter fadenscheinigen Begründungen.

P.S.
@Troll aus Albanien, sag ich ja..zugezogen bist du..und dann in Westberlin gelebt. Was weißt du also vom alltäglichen Nutzen des Palastes damals? Sag deinen Eltern mal das der Palast nichts mit Kommunismus zu tun hat. Ich frage mich echt, woher solche Assoziationsketten herkommen.

Und nu ab nach unten mit dieser Ergänzung.

Schloss

A.Z.M. 14.02.2006 - 09:15
Es mag ja verschiedene Meinungen zum Abriss des Palastes geben. Ich für meinen Teil finde den Bau schön, und finde auch, dass er auch dem Volk übergeben werden sollte. Ich als ehemaliger Bürger der DDR fühle mich schon Betrogen, da ich den Palast der Republik als Volkseigen auch zu meinem Eigentum rechne, und ich denke, dass der Senat von Berlin kein Recht hat, darüber zu verfügen. Was die Geschichte dieses Bauwerks angeht, könnte man daraus schon Argumente für den Abriss des Palastes finden. Ich könnte damit Leben, dann soll aber bitteschön auch der Reichstag abgerissen werden (der z.B. meiner Meinung nach viel hässlicher ist und auch eine hässlichere Geschichte hat). Desweiteren könnte man dann auch noch das Schloss in Charlottenburg abreissen, da es einer Dynastie millitanter Gewaltherrscher als Behausung gedient hat.Auch für einen Abriss der Siegessäule könnte man politisch Argumentieren. Also ich finde, wenn schon der Palast aberissen werden soll, um mit der DDR-vergangenheit aufzuräumen, wieso wird dann nicht gleich mit der vergangenheit insgesammt aufgeräumt? Solange es dazu keine Bereitschaft gibt, sollte der Palast der Republik stehen bleiben, da er die kulturelle Landschaft der Stadt sicherlich mehr bereichert, als die restauration Feudaler verhältnisse in Berlins Mitte.

Entsolidarisierung gegen Hartz

anonym 15.02.2006 - 02:56
Es ist im Moment zuspüren,das das Hartz-Papier trotz aller finanziellen Wirkungslosigkeit für die Staatsfinanzen seine sozialgestalterische Wirkung nicht verfehlt.Entsolidarisierung,"Gruppenkonkurrenz " und das
"In-Angst-Leben" ,das Leute dann den amatlichen Maßnamhen gegenüber gefügig macht,werden trotz nachlaßendem Medienhype mehr und die Problematik der Betrofenen geht im Alltag der anderen ziemlich unter.Betroffenenrgetorik,die gesellschaftliche Ursachen wohlmeinend verkennt oder unter den Tisch fallen läßt,das sich einrichten auf die Arbeitsrealität anderer derjenigen,die für knapplau arbeiten oder warten strukturiert den arbeitslosen alltag und irgendwie ist es komisch,an Berufsidentität und Persönlichkeit vorbbei vermittelt zu werden oder runterreduziert zu sein au potentiell eigenschaftslose Arbeitskraft und irgendwie ist es immer nooch so,das alle warten ,das das vorbei geht mit dem Hartz-Kram.

Bitte ein freies Welt-Friedens-Parlament !

Andrea 16.02.2006 - 08:55
Als Initiatorin der "virtuellen Besetzung des Palastes der Republik" als World Peace Ballroom (ist schon ein paar Jahre her), bin ich dringend dafür, daß der transformierte Palast ein Symbol werden muss für die Überwindung der Spaltung der Welt in Ost und West, aber auch in Oben und Unten, in Nord und Süd in Reich und Arm, in Privilegiert und Benachteiligt... etc.
Eine Werkstatt der Visionen und Utopien für die Zukunft unseres Planeten und unserer Spezies soll dort entstehen... Ein Ort der alle gutwilligen, konstruktiven Menschen eint und heilend wirkt, der eine Lobby ist für alle guten Ideen, Technologien und Lösungen die Im Verdrängungswettbewerb des Neo-Kapitalismus nicht an die Öffentlichkeit dringen (freie Energie-Forschung, Wasserauto, alternative Medizin für Mensch und Umwelt, etc.). Ein Ort der Informationsfreiheit und des freien Denkens, aber auch des "Puren Seins", der Meditation, des Friedens und der Gedankenfreiheit.
Ein Ort wo Lösungen gesucht und gefunden werden für die riesigen Probleme, die Menschen mit fehlemdem Ganzheitsbewußtsein in ihrem egoistischen Wahn Mutter Erde und den kommenden Generationen aufgebürdet hat.
Endlich mal die historischen Chancen, die Deutschland und Berlin bieten, konstruktiv nutzen!!!

Und Erleuchtung für alle: www.sahajayoga.de