BETRIEBLICHE INFO-VERANSTALTUNG

ver.di stellt die Machfrage 11.02.2006 14:16 Themen: Soziale Kämpfe
»Port Package II«
als Beispiel:
»Europäisches Parlament bremst erneut Liberalisierung der Hafendienste
Das Europäische Parlament hat das Hafenpaket II mit großer Mehrheit abgelehnt

Zum zweiten Mal in zwei Jahren hat das Europäische Parlament am 18. Januar mit einer überwältigenden Mehrheit einen Vorschlag der Europäischen Kommission abgelehnt, der darauf abzielt, die Hafendienste für den Wettbewerb zu öffnen. Das so genannte "Hafenpaket II", wie es in EU-Kreisen genannt wird, hat sowohl innerhalb des Parlaments als auch außerhalb heftige Kontroversen ausgelöst.
...
Nun ist die EU-Kommission am Zuge. Jacques Barrot (Frankreich), EU-Kommissar für Verkehr, sagte nach der Abstimmung, dass er sich mit den anderen EU-Kommissaren besprechen würde, "um Schlussfolgerungen aus der Angelegenheit zu ziehen.” Er brachte jedoch unmissverständlich seine Hoffnung zum Ausdruck, weiterhin mit allen Beteiligten zusammenzuarbeiten, um die Grundlagen einer europäischen Hafenpolitik zu schaffen.
 http://www.europarl.eu.int/news/public/story_page/062-4584-16-1-3-910-20060123STO04583-2006-16-01-2006/default_en.htm
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Pressemitteilungen von ver.di:
10.01.2006
»Port Package II
Europas Hafenarbeiter protestieren gegen Port Package II - Aktionen und Arbeitsniederlegungen in deutschen Häfen
Europas Hafenarbeiter legen am Mittwoch (11. Januar) die Arbeit nieder. Auch in Deutschland folgen Hafenarbeiter dem Aufruf der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) und nehmen an betrieblichen Informationsveranstaltungen teil.

Hintergrund der Aktionen, die in Deutschland von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) als ETF-Mitglied koordiniert werden, ist die für den 17. Januar anberaumte Abstimmung des Europäischen Parlaments über die „Richtlinie über den Marktzugang für Hafendienstleistungen“, das so genannte Port Package II.

„Diese Richtlinie ist nicht nur überflüssig, sondern gefährdet die Leistungsfähigkeit der deutschen Häfen“, machte Jan Kahmann vom ver.di-Bundesvorstand deutlich. Port Package II gefährde die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit der Häfen. Die geplante Selbstabfertigung bedrohe Tausende von qualifizierten Hafenarbeitsplätzen, führe zum Verlust von Know-how bei Unternehmen wie bei Beschäftigten und gefährde die Sicherheit.
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 http://presse.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?id=15f69a78-81ba-11da-6df2-000e0c672486
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11.01.2006

Protestaktionen legen Europas Häfen lahm
Hafenarbeiter aus zwölf europäischen Ländern haben sich heute an Protestaktionen gegen die „Richtlinie über den Marktzugang für Hafendienstleistungen“, das so genannte Port Package II, beteiligt. Allein in Deutschland folgten rund 4.500 Beschäftigte in acht Häfen dem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und nahmen an betrieblichen Informationsveranstaltungen teil.
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 http://presse.verdi.de/pressemitteilungen/bytheme?theme=Internationales/EU
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außerhalb des Parlaments haben Menschen heftige Kontroversen ausgelöst:
Interview zu inhaftierten Hafenarbeitern
 http://de.indymedia.org/2006/02/138517.shtml
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Ergänzungen

Ein paar Wochen zu spät!

Arbeiter 11.02.2006 - 14:48
Die haben das in Straßbourg schon geregelt!