Senat der RWTH beschließt Studiengebühren
An der RWTH-Aachen wird es für Erstsemester ab dem WS 06/07, für alle übrigen StudentInnen ab dem SS 07 Studiengebühren geben. Nachdem sich der Asta der RWTH bereits für die Einführung von Studiengebühren ausgesprochen hat, ist vom Senat nun die Einführung beschlossen worden.
Die im Wettbewerb um den Preis der "deutschen ELITE(Uni)" werden der RWTH "gute" Chancen eingeräumt. Die Hochschule ist von einem unheilvollen Geist erfasst worden. Sowohl die Mehrheit der Studierenden als auch der Lehrkörper haben bereits jetzt das postulietre "Elite-Bewußtsein" internalisiert. Ein kritische Auseinandersetzung mit dem Thema "Elite-Uni" und dem dazugehörigen Elitemodell einer Gesellschaft ist nicht einmal ansatzsweise geführt worden. Im Bewußtsein bald zur Elite zu gehören, schießt der Asta bisweilen auch weit über jede Grenze des Anstandes hinaus. Der Asta hat dementsprechend die Einführung von Studiengebühren uneingeshränkt zugestimmt, die Aufnahme in der Kreis der Eliteuniversitäten ist `voller freude` aufgenommen worden. Die StidentInnenvertretung hat sich also ganz und gar auf die Seite der neoliberalen Bildungs- und Gesellschaftspolitik geschlagen. Da nun werder im Senat noch im Rektorat mit Wiederstand von Seiten der Studenten zu rechnen ist, hat der Senat nun die Einführung der Gebühren für WS 07/07 (Erstsemester)/SS 07 (alle Semester) in Höhe von 500 Euro beschlossen. Die Studentenschaft nimmt diese entscheidung scheinbar wohlwollend hin. Das Konzept der Eliteuni wird ebenfalls massiv voran getrieben und bereitwillig vin den StudentInnen unterstütz und mitgetragen. Bereits nach den letzten Wahlen, die von den rechten Christen und elitären Neoliberalen gewonnen wurde, stehen die letzten gesellschaftspolitischen Projekt vor dem aus oder sind bereits beendet. Ein böser Geist macht sich an der RWTH bemerkbar. Ein unkontrollierbarer Sog aus Elitebewußtsein und neoliberaler Konkurenzwut hat die Studierenden mit sich gerissen und ist nun dabei den letzten kritischen Geist aus der Uni zu vertreiben...
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Ergänzungen
Komisch..
ganz viele Fehler
So wie ich das beobachte, ist man sich durchaus bewußt, dass man an einer guten Uni studiert, ansonsten wird das wir-sind-die-Geilsten-Gehabe des Rektor eher als lächerlich wahrgenommen
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"Der Asta hat dementsprechend die Einführung von Studiengebühren uneingeshränkt zugestimmt, die Aufnahme in der Kreis der Eliteuniversitäten ist `voller freude` aufgenommen worden"
stimmt nicht. Es stimmt zwar, dass ein Großteil der AStA-ReferentInnen Studiengebühren positiv gegenüberstehen, aber das NRW-Modell wird im großen und ganzen abglehnt.
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"Da nun werder im Senat noch im Rektorat mit Wiederstand von Seiten der Studenten zu rechnen ist, hat der Senat nun die Einführung der Gebühren für WS 07/07 (Erstsemester)/SS 07 (alle Semester) in Höhe von 500 Euro beschlossen."
Die studentischen Senatoren haben energisch gegen den Beschluss argumentiert. Sogar der 2. AStA-Vorsitzende(Mitglied ohne Stimmrecht) hat gegen den Beschluss argumentiert, wenn auch aus wahrscheinlich anderen Gründen.
Und was will man machen wenn Profs und Wisschenschaftliche MitarbeiterInnen für den Beschluss argumentieren. Dafür ist das Ergebnis von 13 Ja-,7 Nein Stimmen und 4 Enthaltungen eigentlich ganz gut.
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"Die Studentenschaft nimmt diese entscheidung scheinbar wohlwollend hin."
Belege? Natürlich gibt es Studis die Gebühren gut finden, aber es gibt auch massig die sie ablehnen.
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"Das Konzept der Eliteuni wird ebenfalls massiv voran getrieben und bereitwillig vin den StudentInnen unterstütz und mitgetragen."
Letzters kann ich auch nicht feststellen.
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"Bereits nach den letzten Wahlen, die von den rechten Christen und elitären Neoliberalen gewonnen wurde,"
rechte Christen sind, wenn überhaupt, der RCDS, und den kann man nicht als Wahlsieger bezeichnen. Und der Wahlkampf der LHG war auch nicht auf elitär ausgerichtet.
auch wenn der Artikel im Kern wahre Punkte anspricht, so ist er doch einfach nur schlecht und strozt vor Fehlern. Sowas gehört nicht auf die Startseite.
@uh-ah
@öcher student
Alles in allem kann ich dem Beitrag schon zustimmen, da es an der RWTH auf jeden Fall kein Wiederstand gibt, keine öffentliche Auseinadersetzung mit dem 'Elitemodell geführt wird und ein öffentliches Unbehagen der Studierenden ist nicht mal ansatzweise zu erkennen. Die StudentInnen anderer auch für diesen unheilvollen Elitewetbewerb gesetzten Unis treiben zumindest mehr als hier in Aachen eine kritische Auseinadersetznung mit den Themen in der öffentlichkeit voran.
@auch einer
ok es gibt keine wirkliche Auseinandersetzung mit diesen Eliteplänen. Vielelicht leigt das auch an den vielen TechnikerInnen, denen in solchen Punkten ja eher Trägheit nachgesagt wird.
Allerdings habe ich auch nicht das Gefühl, dass sich die Studierenden jetzt als "Herren der Welt fühlen", sowas kommt eher vom Rektorat.
Und zu der RWTH als guter Hochschule. Egal was man von Konkurrenzdenken etc halten mag, es ist einfach ein Fakt, das die RWTH wirklich gut ist, und der Schriftzug auf dem Diplom einen Vorteil bedeutet. Das kann man ignorieren oder betonen, aber es bleibt so. Und natürlich darf Bildung nicht zu Ware werden.
Und nochmal zur Wahl, dank dem Wegfall der GHG gab es ja eigentlich gar keinen Verlierer. Der RCDS hat seine Stimmen gehalten und bekam dank der hervorragenden Ergebnisse von STUDIUM und LHG ein kleines Stück vom Kuchen der Macht ab.
und zum Schluss noch. Wie kommst du von Studi auf Student? Wer sagt dir, dass ich männlich bin?
@studi
Doch Inhaltlich finde ich die Äußerungen von Dir zwar nachvollziehbar doch nicht realer als die Darstellung von Aachen oder mir. Und nur weil Du meinst deine Uni verteidigen zu müssen (hast Du etwa Angst als Nestbeschnutzer gesehen zu werden), denke ich musst auch Du Dich mal ernsthaft mit Kritik auseinandersetzen können... An der RWTH (immerhin ist die neu Unirichtlinie von einem ehemaligen RWTH-Angehörigen (weiß leider nicht mehr welche Position er hatte - war aber auf höchster Ebene)) gibt es einfach keine Auseinadersetzung - sie fehlt schlicht... Ich halte es aber gerade an der einzigen Hochschule in NRW die wohl eine der 'Eliteunis' wird eine solche Auseinaderstzung für extrem wichtig. Wenn sich StudentInnen z.B. der Kölner oder der Münsteraner Universitäten gegen das Elitemodell stellen ist der Vorwurf dagegen zu seien weil sie nicht dazugehören immer relevant. Daher würde ich mir gerade von einer der ausgewählten Hochschulen eine kritische Auseinadersetzung mit dem Elitemodell wünschen.Ich will hier natürlich auch noch einen besonderen Dank an die Leute aussprechen die trotz dieser schlechten Voraussetzungen gegen die STudiengebühren und das Elitemodell arbeiten... (kann mir ja auch gut vorstellen dass Du einer/eine von diesen Menschen bist).
Ich verstehe meine Äußerungen also nicht als Angriff auf die Personen die politische Arbeit an der RWTH machen, sonderen will eher dem AArtikel vonn Aachen insoweit unterstützen, dass auch ich glaube, dass die StudentInnen der RWTH sich in der gr0ßen Masse 1. als Elite fühlen und 2. nicht erkennen wollen, dass die nun begonnenen Reformen irgendwann auch Sie selbst treffen werden...
P.S.: Ich denke darüberhinaus schon, dass es hier eine Menge Leute gibt die glaube 'wir hier oben - und die doofen da unten'... Schau Dir mal die Elternhäuser und familieren Hintergrund der Studenten/innen an...
Ich vermisse halt die Solidarität. Daher sei hier noch angrfügt: Am Montag wird das Unipersonal Streiken! also solidarisieren mitmaschieren.... Faire Tarifverträge und gegen Elite/Gebühren...