Schon GEZahlt? Neue Abzocke der Gebühr.-Mafia

Easy 28.01.2006 22:58 Themen: Medien
Ein Ärgernis in den Augen vieler Bundesbürger sind die sogenannten Fernseh- und Rundfunkgebühren. Diese steigen ständig ohne das sich jedoch das Programm signifikant verbessert.
Nun soll das „Handy-TV“ in den nächsten Jahren, wenn es nach den Wünschen der Mobilfunkindustrie geht, der Verkaufsrenner werden.
Ein Ärgernis in den Augen vieler Bundesbürger sind die sogenannten Fernseh- und Rundfunkgebühren. Diese steigen ständig ohne das sich jedoch das Programm signifikant verbessert.
Nun soll das „Handy-TV“ in den nächsten Jahren, wenn es nach den Wünschen der Mobilfunkindustrie geht, der Verkaufsrenner werden. Man rechnet sich schon Umsatzsteigerungen in Millardenhöhe aus. Nur hat man die Rechnung ohne die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) gemacht.
Diese stellte auf Anfrage der „Berliner Zeitung“ fest, daß TV-taugliche Handys als mobile Rundfunkempfangsgeräte gelten und somit schon heute unter die Gebührenpflicht fallen. Es besteht „grundsätzlich eine Gebührenpflicht nach dem Rundfunkstaatsvertrag“, heißt es in dem Schreiben an die Zeitung weiter.
Somit könnte der Spaß mit dem mobilen Fernsehen schnell zu einem teuren Spaß werden. Neben den Gebühren die durch die Mobilfunkbetreiber für des „Handy-TV“ verlangt werden, müßte der Inhaber demnach 17,03 Euro monatlich an die GEZ zahlen, die diese Gebühren an die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten weiterreicht.

Doch ist die GEZ mit ihrem Ideenreichtum noch lange nicht am Ende. Für viele Nutzer internettauglicher PC´s wird es zum 01. Januar 2007 zu einem bösen Erwachen kommen: Der Staatsvertrag difiniert auch Rechner als Empfangsgeräte, die nur über das Internet per Stream Rundfunkprogramme empfangen können. Die Gebührenpflicht ist für diese Geräte bis Ende 2006 ausgesetzt.
Zahlreiche Rechtsexperten fassen unter der oben genannten Difinition auch Handys und Taschencomputer zusammen. Die GEZ allerdings sieht dies anders und möchte für UMTS-Telefone gern schon jetzt kassieren: Ein Empfang über UMTS stellt „keinen Empfang über Internet dar“, so die Gebühreneintreiber. „Das entsprechende Gerät ist daher auch heute schon, also vor dem 1. Januar 2007, gebührenpflichtig“.
Sollte sich diese Rechtsauffassung durchsetzen, so wären schon heute knapp eine Million UMTS-Kunden verpflichtet ihre Mobiltelefone als Rundfunkgeräte anzumelden.
Man mag gespannt sein, wie sich die rechtliche Grundlage in den nächsten Monaten entwickeln wird.
In der Regel wird allerdings die Zweitgeräteregelung greifen, wonach in einem Haushalt nur jeweils ein Fernseh- und Radiogerät angemeldet werden muß. Es muß aber davon ausgegangen werden, daß trotz dieser Regelung ein großer Personenkreis verbleibt, der für eine Aufbesserung der GEZ-Kassen sorgen wird.

Richtig teuer wird es für Unternehmen, wenn die Gebührenpflicht für Computer im nächsten Jahr greifen sollte. Unternehmen müssen für jedes ihrer geschäftlich genutzten Empfangsgeräte Gebühren zahlen. Eine Zweitgeräteregelung wie in Privathaushalten existiert hier nicht. Das bedeutet für Unternehmen ab dem Jahr 2007 eine Mehrbelastung von 11,51 Euro je Computer und Handy im Monat.

Wie man in Anbetracht solcher volksfeindlichen Maßnahmen einen Aufschwung herzaubern möchte, bleibt schleierhaft. Neben den GEZ-Gebühren wird man das Volk dann auch über die um drei Prozentpunkte erhöhte Mehrwertsteuer, die an sich gar keinen „Mehrwert“ schafft, schröpfen. Mal schauen, wie lange der deutsche Michel sich noch solche Griffe in seine Taschen gefallen lassen wird...

Weiterführende Informationen zum Rundfunkstaatsvertrag unter:  http://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkstaatsvertrag
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Ergänzungen

GEZ abschaffen !

GEZ muß weg 29.01.2006 - 04:24
www.gez-abschaffen.de

Von wegen TV-Stream

egal 29.01.2006 - 12:16
Der größte Betrug an dieser Sache ist die Tasache, das zur Zeit kein öffentlich-rechtlicher oder privater Sender im Internet einen TV-Stream anbietet(bis auf wenige unbedeutende Ausnahmen von Mikro-TV-Sendern).

Immer dran denken:

X 29.01.2006 - 12:34
Ihr müsst die GEZ Leute nicht in eure Wohnung lassen - versuchen sie ohne Erlaubniss sich an euch vorbeizudrängeln hilft vielleicht ein gezielter Faustschlag ins Gesicht, oder ein schnelles Knie in den Bauch.
Schließlich habt ihr sie grad bei einem Einbruchsversuch ertappt oder sowas ähnliches.

Und solange sie euch nicht beweisen können, das ihr ein solches Gerät habt, kriegen sie euch nicht dran.
Und beweisen geht nur durch sehen. Ortungsgeräte sind (noch) verboten.

Streams....

Madjic 29.01.2006 - 12:43
es gibt durchaus Streams für viele sender - ob da Öffentlich Rechtliche bei sind, weiss ich nicht. Streamprogramm ist z.B. OnlineTV

Ganz einfache Lösung

Heptarch 29.01.2006 - 12:53
§ 123
Hausfriedensbruch
(1) Wer in die Wohnung, in die Geschäftsräume oder in das befriedete Besitztum eines anderen oder in abgeschlossene Räume, welche zum öffentlichen Dienst oder Verkehr bestimmt sind, widerrechtlich eindringt, oder wer, wenn er ohne Befugnis darin verweilt, auf die Aufforderung des Berechtigten sich nicht entfernt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt.


Lasst den GEZ-Menschen einfach nicht in eure Wohnung. Der kann dann jammern und fluchen und euch mit den Bullen drohen, GEZ-Gebühren nicht zahlen ist eine Ordnungswidrigkeit keine Straftat. Und wegen einer Ordnungswidrigkeit wird kein Richter in Deutschland das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 GG) aufheben (sprich: Hausdurchsuchung). Erteilt dem Typen Hausverbot und gut is. Am besten ein Schild neben die Tür hängen auf dem man das den Herrschaften mitteilt, kann man dann auch gleich auf Zeugen Jehovas und Vorwerkvertreter ausweiten.

bischen klarheit schaffen

GEZ-Punk 29.01.2006 - 14:55
auch wenn die kritik am system grindsätzlich berechtigt ist, muss man doch einmal darauf hinweisen, dass es nur am rande zu ungerechtigkeiten und ungereimtheiten kommt wenn geltungsbereich und gebührenordnung reformiert werden.

die GEZ würde fordern ... , sagt der artikel, aber das stimmt nicht.
die aktuelle diskussion um die 17-euro-gebühr für rechner ist 1.) nur ein vorschlag und 2.) kommt von den ministerpräsidenten der bundesländer - nicht von der GEZ oder vom rundfunkrat.

die behauptung, die GEZ gebühren würden ständig steigen während das programm sich nicht verbessert habe ist nicht ganz korrekt.
man berechne einmal nur alleine die preissteigerungsrate seit den siebziger jahren, ganz zu schweigen davon, dass heute mehr öffentlich rechtliche sender und mit längerer sendezeit existieren als früher.

man ist doch wohl doch eher bereit 17 euro für phoenix und tatort zu bezahlen, als 25 für den scheiss, der da manchmal im privaten kabelfernsehen kommt, oder?
und privatkanäle haben laut statistik fast alle menschen die in deutschland einen TV besitzen.

wenn es einmal wirklich so kommen sollte, dass haushalte, die einen computer besitzen aber keinen fernseher, 17 euro für TV-empfangsbereitschaft im sinne des rundfunkgesetzes bezahlen sollen, dann wäre aufregung angebracht.

aber die gebühren für computer werden heute nur erhoben wenn man einen netzanschluss besitzt, sie betragen nur wenige cents, und die muss man nur bezahlen wenn man keinen fernseher hat, sonst sind sie inclusive.

die zahl der unternehmen, die in deutschland konkurs gehen wird, weil sie für ihre fernsehtauglichen mobiltelefone gebühren bezahlen sollen, wird sich auf die zahl der unternehmen beschränken, die unbedint alle ihre mitarbeiter mit fernsehtauglichen mobiltelefonen ausrüsten wird.
bei brokern und TV gesellschaften mag ein fernsehtaugliches mobiltelefon sogar durchaus sinvoll sein.

@GEZ-Punk

HierarchenWatch 29.01.2006 - 17:03
Zur Zeit ist eine GEZ-Gebühr möglicherweise nicht mehr gerechtfertigt!


"die GEZ würde fordern ... , sagt der artikel, aber das stimmt nicht.
die aktuelle diskussion um die 17-euro-gebühr für rechner ist 1.) nur ein vorschlag und 2.) kommt von den ministerpräsidenten der bundesländer - nicht von der GEZ oder vom rundfunkrat."

Alles eine Politsuppe, umtanzt von privaten Medienlobbyisten
Du stimmst sicherlich damit überein, dass o.g Ministerpräsidenten der Bundesländer Einfluss auf die verschiedenen (Partei-)mitglieder der Rundfunkräte nehmen.
Die Mitglider der Rundfunkräte setzen sich zum grössten teil aus Parteienvertreten zusammen.

RUNDFUNKRAT:
..."Die Mitglieder des Rundfunkrates setzen sich aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen und Organisationen zusammen. Der Rundfunkrat soll einen Querschnitt der Bevölkerung abbilden."
 http://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkrat

Der Hit ist, eine Gebühr wäre gerechtfertigt, wenn der Rundfunkrat sich aus tatsächlich, direktgewählten Vertetern der Bevölkerung zusammensetzen würde. Möglicherweise hätten wir dann ein sehr gutes und wertvolles Programm und vieles Private würde sich erübrigen.

GEZ-Verwendungen

NeueDeutscheRentner 29.01.2006 - 17:28


Selsame Geflogenheiten beim öffentlich-rechtlichen NeuenDeutschenRentner

"....Viele ARD-Rentner erhalten eine Nettorente, die höher als ihr letztes Gehalt! Allein beim NDR bekommen rund 1800 Rundfunk-Rentner mehr Geld, als sie im Arbeitsleben monatlich je verdient haben.
Teilweise erhielten ARD-Ruheständler zumindest noch in den vergangenen Jahren Renten, die anderthalb Mal so hoch waren wie ihr letztes Gehalt!...

....Pensionskassen Ehemalige Mitarbeiter werden großzügig versorgt. Allein beim NDR kassieren nach einer Untersuchung des Rechnungshofs Mecklenburg-Vorpommern 1896 Rentner eine Pension, die über ihrem früheren Nettogehalt liegt. Der Rechnungshof Bayern kritisiert, dass es bei den Betriebsrenten keine Höchstgrenzen gibt. So zahlt der Bayerische Rundfunk (BR) einigen Mitarbeitern eine monatliche Zusatzrente von mehr als 5500 Euro! ..."
 http://66.249.93.104/search?q=cache:Da1BHRC6SxkJ:www.fdp-bezirk-koblenz.de/forum/topic.asp%3FTOPIC_ID%3D39+pension+ard+mitarbeiter&hl=de

Hartz4 & GEZ

svenja 29.01.2006 - 17:30
Nach dem neuen Rundfunkstaatsvertrag steht unter §6 Gebührenbefreiung Punkt 3 Gebührenbefreiung natürlicher Personen; Empfänger von Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II einschließlich von Leistungen nach §22 ohne Zuschläge nach §24 des zweiten Buches des Sozialgesetzbuches, (werden von der GEZ befreit). Um von der GEZ befreit zu werden, müssen Sie einen entsprechenden Antrag stellen, in Ihrem Bürgerbüro, Rathaus, Sozialamt, Sozialstelle ect. In jedem Bundesland heißt die Behörde entsprechend anders.

Immer wieder gibt es Ärger mit der GEZ (siehe auch Rückerstattung des Sozialtarifs ) Die GEZ behauptet, dass Hartz4 Empfänger/innen GEZ Pflichtig sind. Viele Erwerbslose wehren sich zu Recht gegen die von der GEZ behauptete Darstellung:

"Sie haben die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht nach Paragraph 6 Abs. 1 Rundfunkgebührenstaatsvertrag beantragt. Alle Befreiungstatbestände knüpfen an die in Paragraph 6 Abs. 1 im Einzelnen genannten sozialen Leistungen oder an das Vorliegen eines bestimmten Grades einer Behinderung an. Bei Vorliegen eines entsprechnden Bescheids oder b ei Nachweis des RF-Merkzeichens im Schwerbehinderten gewährt die Landesrundfunkanstallt Gebührenbefreiung.
Die Unterlagen, die Sie beifügten, weisen nicht nach, dass Sie die Voraussetzungen für eine Befreiung erfüllen.
Rechtsgrundlage für diese Entscheidung ist Art. 4 Staatsvertrag über den Rundfunk im vereinten Deutschland (Rundfunkgebührenstaatsvertrag) vom 31.08.1991 (GVB1. 1991, S. 311) - zuletzt geändert durch Achten Rundfunkänderungsvertrag vom 08.10./15.10.2004 gültig ab 01.04.2005 (GVB1. 2005, S. 64).

Was natürlich nicht den Tatsachen entspricht, denn: "Empfänger von Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II einschließlich Leistungen nach § 22 ohne Zuschläge nach § 24 des Zweiten Buches des Sozialgesetzbuches: Aktueller Bewilligungsbescheid über den Bezug von ALG II oder Sozialgeld sowie das Blatt des Berechnungsbogens, aus dem ersichtlich ist, ob Zuschläge nach § 24 Zweites Buch des Sozialgesetzbuches gewährt werden."

Wenn Sie GEZ Befreit sind, können Sie als Hartz4 Empfänger einen Antrag auf einen Sozialtarif bei der Telekom stellen.

Probleme der unteren Schichten

tnzs 29.01.2006 - 22:29
Ergänzend zu obigem Artikel möchte ich auf weitere Ungereimtheiten im Bezug auf die GEZ und der Befreiung von dieser hinweisen.

Wer als (z.B. Student) von seinen Eltern lebt hat keine Möglichkeiten sein Einkommen nachzuweisen. Hier geht die GEZ direkt davon aus, dass sofern eine eigene Haushaltung exisitert auch Gebühren einzuziehen sind. Ein Befreiungsantrag stellt sich schwierig da, da wie erwähnt kein Einkommen nachgewiesen werden kann (also auch kein Einkommen unter einem bestimmten Niveau) und auch kein Bafögbescheid vorliegt (die Zahlungsvorraussetzungen stellen sich oft willkürlicher und sozial Unverträglicher da, alls allgemein hin angenommen. Auch zahlen Eltern oft nicht gerne und freiwillig für ihre Kinder, sodass kein Bafög gezahlt wird.) Hier wird der Betreffende in die Illegalität gezwungen. Dieser Zustand ist ebenso unhaltbar und sollte kritisiert werden. (Tritt öfter auf als allgemein angenommen).

Des weiteren möchte ich zu bedenken geben, dass in ARD und CO ein durchaus brauchbares Program vorgelegt wird und eine Abschaffung der GEZ entgegenzuwirken ist. Ein wegfallen der GEZ würde die totale Kommerzialisierung des deutschen Fernsehens bedeuten.
Es sollte vielmehr darauf hingewirkt werden, dass die Öffendlichen Sender komplett auf Werbung zu verzichten haben. Ein höherer Beitrag muss hier in Kauf genommen werden. (ca. 1 bis 2 Euros mehr).

Ebenso sollte die Frage einer Sozial gerechten Zahlung an die GEZ erläutert werden. Wieso zahlen wir keine Beiträge in Abhängigkeit unserer Lebensumstände?

Wer zahlen kann soll Zahlen!!!

Ortung von Fernsehgeräten

Funktechnisch bewanderter 30.01.2006 - 01:01
Hallo Allerseits!

Am Rande und zur weiteren Entspannung möchte ich
noch auf folgendes hinweisen:

Es ist physikalisch - technisch äusserst schwierig
bis unmöglich, Geräte zu detektieren, die NICHT SELBST senden.
Das heisst, das Vorhandenseins eines normaler Fernsehers,
eines normalen Radios, ist von ausserhalb der Wohnung
technisch quasi nicht feststellbar, und schon gar nicht
beweisbar.
Ich kam auf die Idee Euch das mal so klar zu sagen, weil
einer der Vorredner etwas von Nachweisgeräten redete,
die aber nicht eingesetzt würden. Das ist Unsinn.
Es gibt einfach nichts nachzuweisen.

Computer verursachen in der Regel relativ starke Störstrahlungen
auf vielen Frequenzen, die über hunderte von Metern detektiert
werden können. Aber heutzutage stehen davon soviele in der
Gegend rum, das ein Nachweis, geschweige denn Beweis, das
ausgerechnet bei Euch in der Bude ein Computer steht, ebenfalls
technisch unmöglich ist, es sei denn ihr wohnt mitten auf einem
Feld in einem einzeln stehendem Haus...

Ganz anders ist es natürlich, wer ein Handy sein eigen nennt.
Das sendet ja auch wenn Ihr nicht telefoniert regelmässig
kurz und checkt ständig mit den umliegenden Netz-Umsetzern
Empfangsgüte und Signallaufzeit ab. Daraus ermittelt das
GSM-Rechnernetz des Netzbetreibers in der Grossstadt teilweise
auf Zimmergenauigkeit Euren aktuellen Standort.
Wenn Ihr also mit Eurem Handy in der Tasche mal vom Wohnzimmer
auf der Westseite zum Klo auf der Ostseite der Wohnung geht,
ist das dem GSM-Rechnersystem Eurer weiteren Umgebung umgehend
bekannt und kann theoretisch von allen Interessierten (Polizei etc)
ausgewertet werden.

Aber keine Panik ;-)
Gruss
ein funktechnisch bewanderter netter Mitbürger :)


fersehtechnisch bewandert?

banane 31.01.2006 - 02:03
An den Fersehtechnisch bewanderten (und andere Leute, die es interessiert ;)

Vor einigen (naja, einigen mehr) Jahren hatten einige meiner
ehem. Kollegen mal einige Termin mit den netten Herren vom
Funkstörungsmeßdienst der Post, da es im Bereich einer "etwas"
grösseren Gemeinschaftsantennenanlage zu diversen Störungen der
entsprechenden Funkbereiche (u.a. Amateurfunk) gekommen war ...

Naja, die netten Herren vom FuS packten ihr nettes Werkzeug aus dem
Hause Rohde und Schwarz aus und konnten meinen Kollegen sehr genau
(Zimmer innerhalb einer Wohnung) sagen, was da störte ("da ist ein
Kabel mit einfachen Schirm", "da hat einer Lautsprecherlitze genommen",
...) und so groß ist der Pegel auf' "Kabelfernsehkabel" (BK-Kabel)
auch nicht ...

Ansonsten sollte mensch sich nicht in einer Masse von Computen in seinem Wohnviertel sicher fühlen. Auf der einen Seite gibt es sehr geschickte Antennenanordnungen mit sehr geringen Öffnungswinkeln ("Pringels" Dosen bei den Wardrivern z.B.) und entsprechend hohen Verstärkungen, ansonsten gibt es noch Interferometrie, sehr schön zu sehen in grösseren Radioobservatorien (Sternengucker), wo die entsprechenden Schüsseln zusammengeschaltet werden, um eine besser Richtwirkung und Verstärkung zu erhalten ...

Wenn gewollt, gebe ich gerne noch die mathematisch/physikalischen Hintergründe zum Besten, aber die wird geneigter Mensch sicher auch bei
google und co finden ...

Ich will hier keine Panik machen, aber das einzige, was im Zweifel wirklich hilft ist ein richtig guter Farraday ;)

Grüße,

jemand, der tendentiell einiges von physik und hf versteht ;)
(hf = hochfrequenz ;)

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 8 Kommentare

Wer sich UMTS leisten kann

der 29.01.2006 - 12:54
darf sich auch nicht über GEZ beschweren.
Schlimmer sind die neuen Gebühren für Niedrigverdienende und Studenten.

öffentliche streams

gogogogowild 29.01.2006 - 14:17
es gibt schon streams von öffentlichen medien.
diese beschränken sich allerdings zum grossen teil auf Nachrichtensender.
Desweiteren ist die Qualität nicht mal mit analogen Fernsehen zu vergleichen
wobei digitaler und hdtv eine mehrfach bessere Qualität bietet.

Außerdem würde das Internet zusammenbrechen wenn viele Menschen weltweit über Streams Frensehen schauen.

Fazit:internetstreams sind zurzeit noch eine spielerlei die nicht massentauglich ist und keine allumfassende Information bildet. Aus diesem ist die Zahlung von Gez nicht erforderlich.

Schmerzendgeld

eremitos 29.01.2006 - 14:21
Bei diesen schwachsinnigen tv-programmen wären statt gez-gebührenabzocke eher schmerzensgeldforderungen fällig.

no volk

no nation 29.01.2006 - 14:43
Was ist das denn für ein Artikel?? Volksfeindlich? Scheiß Nazisprachgebrauch! Und erst die armen Unternehmen...mir kommen die Tränen

Laßt uns weniger Volk wagen !

Michel von auswärts 29.01.2006 - 16:28
Grundlegend teile ich die Kritik an GEZ und deren Praktiken.

Bei dem letzten Absatz des obenstehenden Artikels wurden allerdings Formulierungen benutzt, die unangemessen sind, ich zitiere:

"Wie man in Anbetracht solcher volksfeindlichen Maßnahmen einen Aufschwung herzaubern möchte, bleibt schleierhaft. Neben den GEZ-Gebühren wird man das Volk dann auch über die um drei Prozentpunkte erhöhte Mehrwertsteuer, die an sich gar keinen „Mehrwert“ schafft, schröpfen. Mal schauen, wie lange der deutsche Michel sich noch solche Griffe in seine Taschen gefallen lassen wird..."

Sowohl Mehrwertsteuer als auch GEZ-Gebühren betreffen alle Haushalte und Konsumenten hierzulande, unabhängig von deren Nationalität !

Die Verknüpfung von einerseits unangemessener Behördenregelung und anderseits vom "armen entrechteten deutschen VOLK und deutschem Michel" macht mir Unbehagen. Da wird dann heute über GEZ gemotzt und übermorgen heißt es dann "Deutschland den Deutschen, Boot voll, etc."
Wenn sowas -kaum bemerkt- hier bei Indy einsickert, und in der weiteren Diskussion ziemlich untergeht, wird die Sache noch unbehaglicher.

Ich würde mir mehr Aufmerksamkeit wünschen, wie wir was formulieren.

Guten Morgen

Claudia 30.01.2006 - 10:48
....Wie man in Anbetracht solcher volksfeindlichen Maßnahmen einen Aufschwung herzaubern ...möchte, bleibt schleierhaft. Neben den GEZ-Gebühren wird man das Volk dann auch über die um drei Prozentpunkte erhöhte Mehrwertsteuer, die an sich gar keinen „Mehrwert“ schafft, schröpfen. Mal schauen, wie lange der deutsche Michel sich noch solche Griffe in seine Taschen gefallen lassen wird...

Lasst euch diesen Absatz mal auf der Zunge zergehen. Ich habe diesen Artikel gerade eben auf der Faschoseite "Störtebeker- Netz" gelesen. Dachte das interessiert jemanden. Aber natürlich sollten Medien für alle frei von Kosten zugänglich sein. Deswegen gibt es ja auch so schöne Seiten wie indymedia usw.

Punk an Hierarchenwatch, aber nicht nur

GEZ-Punk 31.01.2006 - 04:53

es ist ales nicht falsch was du sagtst und vielleicht war meine darstellung etwas übertrieben.
aber es bleibt mir nichts anderes übrig, als die forderung nach der abschaffung von GEZ gebühren in frage zu stellen, denn niemand der das fordert hat eine alternative.
was fordern wir denn dann? willst du radio und fernsehen aus dem bundeshaushalt finanzieren, so wie in frankreich? dann kürzen sie uns das eben woanders weg. schliesslich wird der staatshaushalt auch nicht gerade tendenziell von den superreichen getragen, sondern überwiegend von den lohnsteuerzahlern.

oder kann man als linker, als demokrat, als sozialist für die abschaffung öffentlich-rechtlichen rundfunks sein? dann schauen unser etwas weniger bewussten nachbarn in zukunft noch mehr privatfersehen, was weder besser noch billiger ist.

wer haben will muss zahlen, sonst ist nix da was man bekommen kann, so funktioniert der kapitalismus.
das verrentete indentanten 5500 euro rente bekommen mag schon sein, doch das ist gerade einmal 120% über dem durchschnittseinkommen von rentnern.
die ungerechte verteilung von reichtum verläuft doch entlang ganz anderer grenzen. lasst uns nicht die reihenfolge durcheinander bringen, wenn wir die milliadäre enteignet haben, haben wir noch genug zeit, die rundfunkgebühren zu senken ... falls das dann noch nötig ist.





Zum Tham

Tadek 16.02.2006 - 10:32
Über der Radio-Fernsehgebühren kann man noch lange Zeit so. Ich werde eine Feststellung riskieren, daß in Allgemeinen in der Gesellschaft für solche Institutionen keine Akzeptanz gebe.
In seiner Publikation fragt der "EASY" :"Mal schauen, wie lange der deutsche Michel sich noch solche Griffe in seine Taschen gefallen lassen wird..." - und das ist der tatsächlicher Sinn der Sache.
Der Michael interessiert sich nämlich eben gar nicht für die Politik.
Er schaut sich mit großer Vorliebe alle die idiotischen Sendungen wie "Richter..., Richterin...,Blitz, Stern TV etc. und Kauf damit in seiner Gedankenlosigkeit gerade das was die "Besitzer" des Staates ihm in
den Schädel einprägen wollen.
Wer macht sich schon die Mühe, um Mitternachts (wo alle anständige Mitbürger schon längst schlaffen) nach Informationen zu lauschen die manche ambitionierte Sender (zB."Phoenix" ) an uns einschmuggeln versuchen.
Derjenige der so was macht erfährt, daß wir hier in Deutschland bei der ganzen Misere über 6 Millionen Beamten, Staats- und Stadtbediensteten, Öffentlichendienstler und ähnlichen zu unterhalten haben. Es ist weltweit größter derartiger Buckel für den eine Nation zu Schuften hat.
Daß, nach Angaben von 2001 wird der Bund nur für den Pensionierten in der Zeit von 10 Jahren Beamten - 700 Milliarden DM brauchen.
Nnnaaa jaaa...wer macht sich schon Gedanken über solchen unangenehmen Themen?