Bundesweite Geburtstagsfeier
des Studiengebührenurteils.
Heute vor einem Jahr hat das Bundesverfassungsgericht das Verbot von allgemeinen Studiengebühren durch eine Kompetenzverschiebung auf die Länder aufgehoben. Anlässlich dieses Jubiläums haben Studierende in Kiel, Hamburg, Bremen, Münster, Frankfurt und Freiburg unter dem Motto „Happy Birthday study fees“ die u.a. in Baden-Württemberg und Niedersachsen bevorstehende Einführung der Gebühren kritisiert.
Heute vor einem Jahr hat das Bundesverfassungsgericht das Verbot von allgemeinen Studiengebühren durch eine Kompetenzverschiebung auf die Länder aufgehoben. Anlässlich dieses Jubiläums haben Studierende in Kiel, Hamburg, Bremen, Münster, Frankfurt und Freiburg unter dem Motto „Happy Birthday study fees“ die u.a. in Baden-Württemberg und Niedersachsen bevorstehende Einführung der Gebühren kritisiert.
Heute vor einem Jahr hat das Bundesverfassungsgericht das Verbot von allgemeinen Studiengebühren durch eine Kompetenzverschiebung auf die Länder aufgehoben. Anlässlich dieses Jubiläums haben bundesweit Studierende unter dem Motto „Happy Birthday study fees“ die u.a. in Baden-Württemberg und Niedersachsen bevorstehende Einführung der Gebühren kritisiert.
„Lautstark haben in Freiburg, Hamburg, Frankfurt..... dem Gesetz wohlgesonnene Studierende für diese, durchaus positive Entwicklung demonstriert und eine baldige Gebührenerhöhung gefordert mit dem Ziel in naher Zukunft möglichst viele Hochschulen als Spielwiese bürgerlicher Eliten genießen zu können. Um ihrem Dank Ausdruck zu verleihen wurden gebührenbefürwortende Universitätspräsidenten resp. Rektoren, Amtsgerichte und das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe für ihr durchaus weises Engagement von der Bundesvereinigung Studentischer Eliten (BSE) belohnt.“ So R. Eicher von der B.S.E.
Diese bundesweit koordinierte ironische Aktion gegen den teils schon erfolgten sozial selektiven Umbau der Hochschulen soll eine fortschreitende Vernetzung und einen nun seit über einem Jahr währenden massiven Protest der Studierenden unterstreichen.
Wie die letzten OECD- und PISA- Studien gezeigt haben, ist die soziale Herkunft der Bürger in keinem Staat so ausschlaggebend für den Zugang zur Bildung wie in Deutschland. Schon der Bezahlkindergärten und die Abschaffung der Lehrmittelfreiheit an Schulen führen zur Reproduktion bestehender Eliten. Das gesamte Bildungssystem bedarf einer konstruktiven Kritik und eines Umbaus, welcher sozial gerechte Zugangschancen von der KiTa bis zur Hochschule garantiert und ausweitet. „Der Kampf für ein gerechtes Bildungssystem geht weiter! Wir werden die Einführung von Studiengebühren nicht hinnehmen.“ so R.Dutschke vom u-AStA Efzetessingen.
Hamburg
In Hamburg wurde anlässlich des Jahrestages eine Kundgebung auf dem Rathausmarkt veranstaltet, auf der ca. 50 Studierende ihre Ablehnung des Gebührengesetzes deutlich machten und Jubiläumsgeschenke an Dräger überreichten. ‚Noch ist das Gesetz ein Entwurf. Es benachteiligt sozial Schwächere und stellt Kriterien auf, wer Kredite beziehen darf und wer nicht. Ausgegrenzt von Bildung werden so nicht nur Menschen, die sich nicht verschulden wollen, sondern auch Menschen, die z.B. ihren Hochschulzugang nicht in der EU gemacht haben. Ein solcher Entwurf ist abzulehnen und darf nie umgesetzt werden.’ Fredrik Dehnerdt, AStA Uni Hamburg
25.01.2006 - "Eintritt frei" Münster
Mit diesem Statement wurde ein 180qm großes Transparent am 25.01.2006 um 10.30 am Schloss der Uni Münster befestigt. Der Rektor und Co-Rektor waren mit dem Transparent im Vorfeld einverstanden, zeigten sich dann aber während der Aktion doch überrascht, da sie eher von einem 2-qm Transaprent ausgegangen sind...
* Artikel bei de.indymedia.org :: "Eintritt frei" (
http://de.indymedia.org/2006/01/137217.shtml)
26.01.2006 - Zehntausende gegen Gebühren
Anlässlich Anhörung Unterschriften überreicht
Bei der Anhörung zum Studiengebührengesetz NRW hat das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren der Landesregierung heute die gesammelten Unterschriften der Kampagne „NRW-gegen-Studiengebuehren.de“ überreicht. Über 25.000 Menschen haben bislang gegen die Einführung von Studiengebühren unterschrieben. Vollständiger Artikel bei ABS:
http://www.abs-bund.de/presse/1681/
26.01.06 Frankfurt
Postkarten zum Jubiläum
FH Frankfurt: Zum ersten Jahrestag des Urteils des Bundesverfassungsgerichts über die Zulässigkeit von Studiengebühren schreiben Studierende an der FH Frankfurt Postkarten (s. Bild) an den Präsidenten Wolf Rieck. Dieser soll die Jubiläumsgrüße an Bildungsminister Corts weiterleiten. Während der Aktion wird ein kurzer Dokumentationstrailer mit Kommentaren gegen Studiengebühren aus der Bevölkerung gezeigt. Die Aktion ist ein kleiner symbolischer Beitrag vom Elitenetzwerk Frankfurt zur Förderung der Klassenunterschiede unter der Schirmherrschaft des BSE (Bundesvereinigung studentischer Eliten).
AK gegen Studiengebühren an der FH Ffm
* (www.uebergebuehr.de)
26.01.06 Freiburg
Gebührende Geburtstagsfeier
Freiburger Studierende feierten heute mit einer satirischen Aktion die Einführung allgemeiner Studiengebühren. Diese und andere bundesweit koordinierte ironische Aktionen gegen den teils schon erfolgten sozial selektiven Umbau der Hochschulen soll eine fortschreitende Vernetzung der seit über einem Jahr währenden massiven Proteste der Studierenden unterstreichen.
In Bremen wurden in der Glashalle der Uni Transparente und Geschenke aufgehängt, um den einjährigen Geburtstag der Studiengebühren zu feiern.
Kiel
In Kiel sind BildungsaktivistInnen vor den Kieler Landtag gezogen und haben dort ihre Protestflyer an die Abgeordneten verteilt. Einige Tage zuvor wurden Räumlichkeiten besetzt, diese werden zur Zeit immernoch genutzt.
Mehr Infos unter:
* Rektorat der Christian Albrecht Universität zu Kiel seit acht Tagen besetzt
* (de.indymedia.org) Kiel: CAU Verwaltungshochaus weiter besetzt (
http://de.indymedia.org/2006/01/137169.shtml)
*
http://www.bildung-am-abgrund.de/
* Vergößerte Ansicht des Bildes als .jpg:
http://img72.imageshack.us/my.php?image=img06033bn.jpg
„Lautstark haben in Freiburg, Hamburg, Frankfurt..... dem Gesetz wohlgesonnene Studierende für diese, durchaus positive Entwicklung demonstriert und eine baldige Gebührenerhöhung gefordert mit dem Ziel in naher Zukunft möglichst viele Hochschulen als Spielwiese bürgerlicher Eliten genießen zu können. Um ihrem Dank Ausdruck zu verleihen wurden gebührenbefürwortende Universitätspräsidenten resp. Rektoren, Amtsgerichte und das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe für ihr durchaus weises Engagement von der Bundesvereinigung Studentischer Eliten (BSE) belohnt.“ So R. Eicher von der B.S.E.
Diese bundesweit koordinierte ironische Aktion gegen den teils schon erfolgten sozial selektiven Umbau der Hochschulen soll eine fortschreitende Vernetzung und einen nun seit über einem Jahr währenden massiven Protest der Studierenden unterstreichen.
Wie die letzten OECD- und PISA- Studien gezeigt haben, ist die soziale Herkunft der Bürger in keinem Staat so ausschlaggebend für den Zugang zur Bildung wie in Deutschland. Schon der Bezahlkindergärten und die Abschaffung der Lehrmittelfreiheit an Schulen führen zur Reproduktion bestehender Eliten. Das gesamte Bildungssystem bedarf einer konstruktiven Kritik und eines Umbaus, welcher sozial gerechte Zugangschancen von der KiTa bis zur Hochschule garantiert und ausweitet. „Der Kampf für ein gerechtes Bildungssystem geht weiter! Wir werden die Einführung von Studiengebühren nicht hinnehmen.“ so R.Dutschke vom u-AStA Efzetessingen.
Hamburg
In Hamburg wurde anlässlich des Jahrestages eine Kundgebung auf dem Rathausmarkt veranstaltet, auf der ca. 50 Studierende ihre Ablehnung des Gebührengesetzes deutlich machten und Jubiläumsgeschenke an Dräger überreichten. ‚Noch ist das Gesetz ein Entwurf. Es benachteiligt sozial Schwächere und stellt Kriterien auf, wer Kredite beziehen darf und wer nicht. Ausgegrenzt von Bildung werden so nicht nur Menschen, die sich nicht verschulden wollen, sondern auch Menschen, die z.B. ihren Hochschulzugang nicht in der EU gemacht haben. Ein solcher Entwurf ist abzulehnen und darf nie umgesetzt werden.’ Fredrik Dehnerdt, AStA Uni Hamburg
25.01.2006 - "Eintritt frei" Münster
Mit diesem Statement wurde ein 180qm großes Transparent am 25.01.2006 um 10.30 am Schloss der Uni Münster befestigt. Der Rektor und Co-Rektor waren mit dem Transparent im Vorfeld einverstanden, zeigten sich dann aber während der Aktion doch überrascht, da sie eher von einem 2-qm Transaprent ausgegangen sind...
* Artikel bei de.indymedia.org :: "Eintritt frei" (
http://de.indymedia.org/2006/01/137217.shtml) 26.01.2006 - Zehntausende gegen Gebühren
Anlässlich Anhörung Unterschriften überreicht
Bei der Anhörung zum Studiengebührengesetz NRW hat das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren der Landesregierung heute die gesammelten Unterschriften der Kampagne „NRW-gegen-Studiengebuehren.de“ überreicht. Über 25.000 Menschen haben bislang gegen die Einführung von Studiengebühren unterschrieben. Vollständiger Artikel bei ABS:
http://www.abs-bund.de/presse/1681/ 26.01.06 Frankfurt
Postkarten zum Jubiläum
FH Frankfurt: Zum ersten Jahrestag des Urteils des Bundesverfassungsgerichts über die Zulässigkeit von Studiengebühren schreiben Studierende an der FH Frankfurt Postkarten (s. Bild) an den Präsidenten Wolf Rieck. Dieser soll die Jubiläumsgrüße an Bildungsminister Corts weiterleiten. Während der Aktion wird ein kurzer Dokumentationstrailer mit Kommentaren gegen Studiengebühren aus der Bevölkerung gezeigt. Die Aktion ist ein kleiner symbolischer Beitrag vom Elitenetzwerk Frankfurt zur Förderung der Klassenunterschiede unter der Schirmherrschaft des BSE (Bundesvereinigung studentischer Eliten).
AK gegen Studiengebühren an der FH Ffm
* (www.uebergebuehr.de)
26.01.06 Freiburg
Gebührende Geburtstagsfeier
Freiburger Studierende feierten heute mit einer satirischen Aktion die Einführung allgemeiner Studiengebühren. Diese und andere bundesweit koordinierte ironische Aktionen gegen den teils schon erfolgten sozial selektiven Umbau der Hochschulen soll eine fortschreitende Vernetzung der seit über einem Jahr währenden massiven Proteste der Studierenden unterstreichen.
In Bremen wurden in der Glashalle der Uni Transparente und Geschenke aufgehängt, um den einjährigen Geburtstag der Studiengebühren zu feiern.
Kiel
In Kiel sind BildungsaktivistInnen vor den Kieler Landtag gezogen und haben dort ihre Protestflyer an die Abgeordneten verteilt. Einige Tage zuvor wurden Räumlichkeiten besetzt, diese werden zur Zeit immernoch genutzt.
Mehr Infos unter:
* Rektorat der Christian Albrecht Universität zu Kiel seit acht Tagen besetzt
* (de.indymedia.org) Kiel: CAU Verwaltungshochaus weiter besetzt (
http://de.indymedia.org/2006/01/137169.shtml) *
http://www.bildung-am-abgrund.de/ * Vergößerte Ansicht des Bildes als .jpg:
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Bilder
lalala *sing*
@WdePoo
Steht unten (auslegbar je nach Ansicht)
Torte statt Worte statt... Oben (ebd.)
Soll für radikale AktivIstinnen und radikale Inhaltsmenschen oder beides was da sein... Nachricht eigentlich auf das kommende zweite Jahr im Kampf gg. das Gesetz vom 26.01. 2005 (Legalisierung von Studiengebühren) bezogen. Bisher gab es Lollis (Jubelaktionen), Worte (Kundgebungen, Konferenzen), Torten (ex-HRK Vorstand) und keine Mollis - Wahrsch. von allem zu wenig.