Kiel: CAU Verwaltungshochaus weiter besetzt
Leider unbemerkt von vielen Studenten der CAU soll die Besetzung des Eingangsbereiches des Verwaltungshochhauses noch mindestens bis Samstag anhalten.
Der Protest der Studenten richtet sich gegen die Einführung von Studiengebühren. Für den erhalt der demokratischen Einscheidungsstrukturen unter studentischer Mitbestimmung und gegen den Aufbau einer Landesuni in Schleswig-Holstein und den damit befürchteten Verlust an Vielfalt. Bisher wird die Besetzung des Foyers des Verwaltungshochhauses von der Universitätsverwaltung gedudelt. Die Besetzer haben auch nicht die Absicht den Betrieb zu stören sondern wünschen nur Raum für Diskussion und Organisation.
Wie dieser genutzt werden soll zeigt das geplante Abendprogramm, für diejenigen die kein Flugi abbekommen haben hier noch einmal die Termine.
Montag: Get-together mit verschiedenen Fachschaften
Dienstag: ab 19:00 Spielabend (Studiengebührenpoker, Siedler ….)
Mittwoch: ab 19:00 Arbeitskreis zur Planung von Aktionen gegen Studiengebühren
Donnerstag: 18:15 Fachschaftsvertreterkonferenz(FVK)
Freitag: ab 19:00 gesellschaftskritischer Videoabend
Samstag: 19:00 Kochabend
Ansonsten auch neben diesen Terminen sollte eigentlich immer etwas in Verwaltungshochhaus los sein. Die Möglichkeit zum Kaffeetrinken, Übernachten, Diskutieren und planen von Aktionen ist geben – nutzt sie!
Weitere Artikel zu diesen Thema:
Kieler Vollversammlung fest in Politikerhand:
http://de.indymedia.org/2006/01/136803.shtml
Wie dieser genutzt werden soll zeigt das geplante Abendprogramm, für diejenigen die kein Flugi abbekommen haben hier noch einmal die Termine.
Montag: Get-together mit verschiedenen Fachschaften
Dienstag: ab 19:00 Spielabend (Studiengebührenpoker, Siedler ….)
Mittwoch: ab 19:00 Arbeitskreis zur Planung von Aktionen gegen Studiengebühren
Donnerstag: 18:15 Fachschaftsvertreterkonferenz(FVK)
Freitag: ab 19:00 gesellschaftskritischer Videoabend
Samstag: 19:00 Kochabend
Ansonsten auch neben diesen Terminen sollte eigentlich immer etwas in Verwaltungshochhaus los sein. Die Möglichkeit zum Kaffeetrinken, Übernachten, Diskutieren und planen von Aktionen ist geben – nutzt sie!
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Kieler Vollversammlung fest in Politikerhand:
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Ergänzungen
Kontaktadresse der Hochhausbesetzer
Mit Blog und Forum
merkwürdige Besetzung
So ist es denn nun auch nicht verwunderlich, dass die Studierenden diese Aktion nicht so richtig stark beachten.
@anonym
In der Cafete und in den Bussen ist die Besetzung Thema.
Es kommen ständig Studies rein, die sich für eine halbe Stunde setzen und sich bei uns über die aktuelle Situation in SH informieren.
Auch von den Angestellten kommt teilweise eine große Solidarität ("Ich schau mal, was wir oben entbehren können und bringe nachher noch ein bißchen was runter"). Dies ist in unseren Augen im Moment mehr wert als eine Blockade, die bei einem Haus, in dem die gesamte Verwaltung sitzt, nicht länger als 1 Tag bestände.
abgesehen davon; was will man denn noch vom Rektorat als eine riesige Unterstützung bei den geforderten Punkten (oder soll es bei Blockaden doch nur um Stress gehen, nicht um Inhalte).
Die Besetzung verfolgt primär das Ziel, die STUDIES zu erreichen, zu informieren und eine Möglichkeit zu bieten, sich in die weitere Aktionsplanung einzubringen (verstehe insofern nicht, warum öfters bemängelt wird, dass wir uns keine Mühe geben, Studies einzubeziehen).
Zum Punkt der Genehmigung durch das Rektorat:
Ziemlich albernen Vorwurf. Die besetzung war unangekündigt und nicht erlaubt. Die Prorektoren haben eine Duldung und eine Einladung ausgesprochen, länger zu bleiben.
"Wir sehen die Studierenden nicht als KUNDEN, sondern als TEIL der Uni - sie sitzen hier also zu Recht" (Prorektor Bauer)
Es tut uns leid, dass wir daraufhin nicht sofort wieder gegangen sind, oder sonstwie Stress gemacht haben, sondern bei unserem Plan (friedliche Besetzung, um Freiraum zu schaffen) geblieben sind.
In den letzten 7 Tagen waren nach meinen Schätzungen 200-300 unterschiedliche Leute bei uns, um sich zu informieren, zu solidarisieren und mitzumachen. Allein am Mittwoch waren 100 Leute bei den Arbeitskreisen und haben somit AKTIV an der gestaltung der zukünftigen proteste mitgearbeitet.
Wie man hier, von einem übersehen durch die Studierenden sprechen kann, ist mir ein Rätsel - zumal mit Flugblättern (in den Mensen, in Verteilung und in den Wohnheimen (hier allein 400 Stück direkt in Briefkästen etc)) informiert wird.
Immer mehr Medien springen auf und berichten.
Und dann interessiert das Thema die Studies gar nicht so sehr, wie immer angenommen. Aber das ist kein Grund, nicht trotzdem etwas zu unternehmen und die Kommilitonen an das Thema heranzuführen.
Auch ein erster Schritt ist ein Schritt vorwärts - und das ist am Ende dann doch mehr als bloße Worte im Internet.
:-)
Kommt und unterstützt uns auch weiterhin - und vergesst die Decken nicht, denn es ist verdammt kalt im Foyer.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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